Madame, Robin
Bonsoir!
Chère Lilith, es war nur ein Test. Probe, ob hier auch ein Mann mit auf weinerlich getrimmten Schreibe Mitleid oder gar mehr erfährt. Pardon! Der Orden ist sportlich-elegant, kleidet mich gut. Ich erlaubte mir, ein wenig glänzende Schwärze aufzutragen, damit man ihn auch sieht.
Es ist jedenfalls weit mehr und viel angenehmer, als die Sozialisten in Frankreich momentan durchleben. Ihr Chef wünschte sich das Fell seines Vize, bekam es zwar auch -relativ knapp- nach langen Stunden des Streitens im Parteirat, schasste auch gleich noch vier weitere EU-Gegner aus der Partei, die sich unter Anleitung von Fabius gegen die Partei-Parole entschieden; ob er aber damit nicht auch noch die 67% seiner Stammwähler ziehen liess, bleibt abzuwarten. Der Machtkampf hat erst begonnen und es geht nicht um Orden oder Medaillen, es geht um alles. Der Rausgeschmissene ist ein erfahrener Wendehals, der sich streng nach seinem Vorbild François Mitterrand verhält: 'Sei radikal links bis das linke Lager vereint ist, suche danach sehr gemässigt die benötigten Stimmen der Mitte und schon hast Du gewonnen.' Von ganz links kam er einst, um liberal-sozialdemokratisch zu regieren, am Abgrund stand er politisch erledigt und schon ist er wieder auferstanden, um Sozialisten, Trotzkisten, Grüne, Kommunisten und alle Globalisierungsgegner zu vereinen. Sein Comeback 'bezahlt' die EU, aber sch... drauf, wer will schon EU-Präsident werden, wenn man Frankreichs Präsident werden könnte. Alles Kohlköpfe! Pardon!
Also bin ich zufrieden und dankbar für meinen schönen schwarz-glänzenden Orden -bitte die Farbe nicht politisch interpretieren.
Aber den Vorwurf, Lilith, ich hätte Dich angeschwärzt, den muss ich weit weg von mir weisen. Nicht von Faulheit geleitet - nur gewisse Anstrengungen wohlwissend meidend -sprich delegierend, sei die Königin, meinte ich doch: Abnehmen, Restaurants führen, Pionierlieder singen (wie hiess schon wieder die Anschluss-Organisation, Robin?) sowie Queues mit Fett beleidigen -was sich kaum vermeiden liesse. Sehr weise. Gingest Du auf Robins Anweisungen ein, endetest Du bestimmt als Diebin von Semmeln und Original-Erlanger-Fett. Sozialen Abstieg darf man sich nicht einreden lassen. Königin der Diebe ist keine Karriere für Götinnen und ehrgeizige Damen. Regieren von Kohlköpfen auch nur selten.
Ein wenig Dankbarkeit erwarte ich dafür. Auch dafür, dass ich Euch entsprechende Kommentare zu Robins Reit- und sonstigen Aktivitäten erspare. Cel arbeitet nicht mehr lange und möglicherweise würden es sogar noch Andere als obszön betrachten. Nur weil ich kein Künstler bin.
Ungerecht eigentlich...
Bonne soirée!
Bonsoir!
Chère Lilith, es war nur ein Test. Probe, ob hier auch ein Mann mit auf weinerlich getrimmten Schreibe Mitleid oder gar mehr erfährt. Pardon! Der Orden ist sportlich-elegant, kleidet mich gut. Ich erlaubte mir, ein wenig glänzende Schwärze aufzutragen, damit man ihn auch sieht.
Es ist jedenfalls weit mehr und viel angenehmer, als die Sozialisten in Frankreich momentan durchleben. Ihr Chef wünschte sich das Fell seines Vize, bekam es zwar auch -relativ knapp- nach langen Stunden des Streitens im Parteirat, schasste auch gleich noch vier weitere EU-Gegner aus der Partei, die sich unter Anleitung von Fabius gegen die Partei-Parole entschieden; ob er aber damit nicht auch noch die 67% seiner Stammwähler ziehen liess, bleibt abzuwarten. Der Machtkampf hat erst begonnen und es geht nicht um Orden oder Medaillen, es geht um alles. Der Rausgeschmissene ist ein erfahrener Wendehals, der sich streng nach seinem Vorbild François Mitterrand verhält: 'Sei radikal links bis das linke Lager vereint ist, suche danach sehr gemässigt die benötigten Stimmen der Mitte und schon hast Du gewonnen.' Von ganz links kam er einst, um liberal-sozialdemokratisch zu regieren, am Abgrund stand er politisch erledigt und schon ist er wieder auferstanden, um Sozialisten, Trotzkisten, Grüne, Kommunisten und alle Globalisierungsgegner zu vereinen. Sein Comeback 'bezahlt' die EU, aber sch... drauf, wer will schon EU-Präsident werden, wenn man Frankreichs Präsident werden könnte. Alles Kohlköpfe! Pardon!
Also bin ich zufrieden und dankbar für meinen schönen schwarz-glänzenden Orden -bitte die Farbe nicht politisch interpretieren.
Aber den Vorwurf, Lilith, ich hätte Dich angeschwärzt, den muss ich weit weg von mir weisen. Nicht von Faulheit geleitet - nur gewisse Anstrengungen wohlwissend meidend -sprich delegierend, sei die Königin, meinte ich doch: Abnehmen, Restaurants führen, Pionierlieder singen (wie hiess schon wieder die Anschluss-Organisation, Robin?) sowie Queues mit Fett beleidigen -was sich kaum vermeiden liesse. Sehr weise. Gingest Du auf Robins Anweisungen ein, endetest Du bestimmt als Diebin von Semmeln und Original-Erlanger-Fett. Sozialen Abstieg darf man sich nicht einreden lassen. Königin der Diebe ist keine Karriere für Götinnen und ehrgeizige Damen. Regieren von Kohlköpfen auch nur selten.
Ein wenig Dankbarkeit erwarte ich dafür. Auch dafür, dass ich Euch entsprechende Kommentare zu Robins Reit- und sonstigen Aktivitäten erspare. Cel arbeitet nicht mehr lange und möglicherweise würden es sogar noch Andere als obszön betrachten. Nur weil ich kein Künstler bin.
Ungerecht eigentlich...
Bonne soirée!
. Seine Einwände sind zwar berechtigt in Bezug auf die Erfolgsorientierten und Weltoffenen, jedoch ich bin eher bei deiner Meinung, dass ein großer Teil der Menschen in Europa nichts anderes will, als in seinem regionalen Umfeld einfach gut, zufrieden und störungsfrei zu leben. Die Schwerpunkte der EU und der Globalisierung werden doch hauptsächlich von der Wirtschaft gesetzt, die größeren Freiheiten für die durchschnittlichen "Konsumenten" (sag ich jezt mal) sind ja mehr oder weniger Nebenwirkungen davon. Ich zähle mich da durchaus zu den Durchschnittlichen, die sich sehr misstrauisch anschauen, wie "die da oben in der EU" großartig und selbstherrlich etwas aufteilen, das auch MIR gehört, wenn auch nur zu einem verschwindend geringen Anteil. Da entsteht schnell ein innerer Widerstand, noch dazu wo sichtbar wird, dass nicht einmal die Volksvertreter mehr nachvollziehen können, worum es da eigentlich noch geht.
Am nächsten Tage nehmen wir dann eine gesunde Portion des amerikanischen super-hyper-liberal-Raubtierkapitalismusses mit einer gehörigen Prise grassroot democracy zu uns und kehren so gewappnet für unsere zweite Lebenshälfte ganz souverän entspannt im Wissen um die Dinge, die da kommen, ins Hier und Jetzt unserer schönen deutschen Heimat zurück.
)