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Grundbegriffe der Logik: Wahrheit, Existenz, Möglichkeit

Durchaus. Und sie bringt eine angenehme Abkühlung in Anbetracht der hitzigen Gefechte in anderen Threads. Es gibt in diesem Forum reichlich Esoteriker, politische Propagandisten und erratische Fabulierer. Warum nicht ein kühles, langweiliges Eck, in welchem über Logik und deren Zusammenhang mit Metaphysik und Physik nachgedacht wird?
Was hältst du von diesem Text unter dem Gesichtspunkt der Logik? Ist das unlogisch?

Hier lässt sich erkennen, wie das Wollen vom Begreifen erweckt, aufgerichtet, bewegt und geführt wird, und umgekehrt das Begreifen vom Wollen erregt, gestaltet und neu belebt wird, wobei bald das eine dem anderen, bald das andere dem einen vorangeht. Hier wird erörtert, ob das Bewusstsein oder generell die Erkenntnisfähigkeit oder das reine Erkennen Vorrang habe vor dem Wollen oder generell der Fähigkeit des Begehrens oder den reinen Emotionen, ob man nicht mehr lieben als verstehen kann, und ob man alles, was man in bestimmtem Maße begehrt, auch in bestimmtem Maße begreift und umgekehrt.
 
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Hm, ist wohl was schief gelaufen bei Deinem vorherigen Antwortversuch, oder?
Aber nein, bin 'natürlich' keine "KI".
Das fühlt sich für mich an wie ein Gespräch mit einem Computer.
Das bedaure ich 'natürlich'.
Für einen Computer ist Leben gleich Lernen oder Daten sammeln und verarbeiten. Ist für dich der Mensch genau das oder gibt es für ihn auch noch anderes. Ist das andere alles nur Einbildung, unlogisch und somit inexistent?
Hm..?.. Mit welcher Methodik, naja, Logik tatsächlich wohl kaum?, willst Du das aus Meinem herausgelesen haben können? Aber wir sind ja hier in "Philosophie....", also somit hier nix "OT": Was glaubst Du denn, sei 'Leben' 'zumindest' wesentlich? Bzw., wie kommst Du denn überhaupt darauf, Erkenntnis eben des 'Lebens selbst', schließe all das "andere" aus? Ich jedenfalls kann Dir, und nun hier somit noch einmal, versichern, dass tatsächlich das Gegenteil 'eher' der Fall ist.
Sind für dich Emotionen eine Funktion des (logischen) Denkens?
Ach, "für mich"... mich interessiert überhaupt 'nur', was wirklich ist. Im und das 'Leben selbst'. Also jedenfalls eigentlich. Und weiß deshalb auch, dass sie ("Emotionen") absolut notwendigst auch mit zum 'Leben' und somit so auch zum 'Menschen' gehören. Und, ja, nein, das wird Dir nun aber auch wieder gar nicht 'gefallen': Als 'Hilfsmittel', quasi 'Anzeiger' von 'angenehm <-> unangenehm', schon mal immer... aber 'natürlich' auch noch 'vieles mehr... ' Aber um auch die wirklich 'leben', ja, und auch 'echt' genießen zu können, ist es überhaupt nicht abträglich, auch sie wirklich verstehen, sie richtig deuten zu können. Nein, auch das 'eher' ganz im Gegenteil.
 
@Frenilshtar

Das tolle Gespräch bezog sich auf Stefania/Alternativator
Dein Video konnte ich nicht anschauen, weil ich keine cookies akzeptiere. :-(
 
Hier wird erörtert, ob das Bewusstsein oder generell die Erkenntnisfähigkeit oder das reine Erkennen Vorrang habe vor dem Wollen oder generell der Fähigkeit des Begehrens oder den reinen Emotionen, ob man nicht mehr lieben als verstehen kann, und ob man alles, was man in bestimmtem Maße begehrt, auch in bestimmtem Maße begreift und umgekehrt.
Eine interessante Fragestellung, die schon immer in Konkurrenz zur platonistischen/formalistischen Auffassung der Logik steht. Man konzentriert sich mehr auf die Psychologie des Denkens, die dann natürlich nicht abgekoppelt werden kann von der Gefühls- und Triebwelt. Die andere, formalistische Sichtweise trennt beides strikt: das Wahre bleibt wahr, ob es mir gefällt oder nicht.

Tatsächlich kann ich mich nur schwer zwischen diesen beiden Auffassungen entscheiden, denn beide haben viel für sich.
 
Hm, ist wohl was schief gelaufen bei Deinem vorherigen Antwortversuch, oder?
Aber nein, bin 'natürlich' keine "KI".
Du hast recht.
Das bedaure ich 'natürlich'.

Hm..?.. Mit welcher Methodik, naja, Logik tatsächlich wohl kaum?, willst Du das aus Meinem herausgelesen haben können? Aber wir sind ja hier in "Philosophie....", also somit hier nix "OT": Was glaubst Du denn, sei 'Leben' 'zumindest' wesentlich? Bzw., wie kommst Du denn überhaupt darauf, Erkenntnis eben des 'Lebens selbst', schließe all das "andere" aus? Ich jedenfalls kann Dir, und nun hier somit noch einmal, versichern, dass tatsächlich das Gegenteil 'eher' der Fall ist.
Aus der Tatsache, dass du sagst, Logik kann "alles" erklären. So würde ein Computer argumentieren. Kann die Logik erklären, warum ich will, was ich will? Sie kann eine Theorie aufstellen, aber ein Hypothese ist nicht Erkennen. Ich glaube, dass das "Leben" sich nicht auf das Individuum beschränkt und nicht auf objektiv Denkbares reduziert werden kann. Ich denke, dass der Mensch wie jedes Lebewesen in einem größeren Zusammenhang steht, nenn es Natur oder was auch immer, aus dem die Gründe kommen, warum er will, was er will, bei den Tieren "Instinkte" genannt, beim Menschen Gefühle oder Emotionen. Auch wenn der Mensch versucht, sich mit "Logik" von seiner Existenz als instinkgebundenes Lebewesen zu befreien, könnte das nur gelingen, wenn er sich in einen Computer verwandelt, eine KI, aber ich bezweifle, dass er dann noch ein Mensch ist.
Ach, "für mich"... mich interessiert überhaupt 'nur', was wirklich ist. Im und das 'Leben selbst'. Also jedenfalls eigentlich. Und weiß deshalb auch, dass sie ("Emotionen") absolut notwendigst auch mit zum 'Leben' und somit so auch zum 'Menschen' gehören. Und, ja, nein, das wird Dir nun aber auch wieder gar nicht 'gefallen': Als 'Hilfsmittel', quasi 'Anzeiger' von 'angenehm <-> unangenehm', schon mal immer... aber 'natürlich' auch noch 'vieles mehr... ' Aber um auch die wirklich 'leben', ja, und auch 'echt' genießen zu können, ist es überhaupt nicht abträglich, auch sie wirklich verstehen, sie richtig deuten zu können. Nein, auch das 'eher' ganz im Gegenteil.

Das hört sich an, als ob Logik doch nicht "alles" wäre.
 
Ja, stimmt, ich bin wirklich keine "KI". 😉
Aus der Tatsache, dass du sagst, Logik kann "alles" erklären.
Habe ich das wirklich so gesagt? Dann korrigiere ich insofern: Da alles logisch 'nur' sein kann, lässt sich auch 'nur' so alles erklären.
So würde ein Computer argumentieren.
Mag ja sein, dass der auch "so". Ist mir aber 'ziemlich schnuppe', denn, wie ja gesagt, mich interessiert wirklich 'nur' das, was wir 'Leben' nennen.
Kann die Logik erklären, warum ich will, was ich will?
Naja, mit, per ihr; könntest auch Du das, wenn Du so wolltest. Indem Du Deine Einstellung/en (gleich 'Dich') so 'untersuchtest', die ja aus Deinen Entscheidungen bzw. Nicht-Entscheidungen jeweils bis dahin resultier/t/en. Quasi immer als 'Gesamtpaket' gleich Deine Persönlichkeit gleich Du/Ich. ....
Sie kann eine Theorie aufstellen, aber ein Hypothese ist nicht Erkennen.
Also kommt ja wohl ganz drauf an, ob sie "wahr", also wirklich logisch ist, oder nicht.
Ich glaube, dass das "Leben" sich nicht auf das Individuum beschränkt und nicht auf objektiv Denkbares reduziert werden kann.
Was heißt denn hier schon "beschränkt"? Ok., die Individuen, die 'Lebewesen', bzw., eben auf alles was eben 'lebt', muss es 'wohl' richtig heißen. Oder auf was denn sonst noch, überhaupt möglicherweise? Und wieso denn überhaupt "reduziert"? Auf was für "Denkbares" denn sonst noch, überhaupt möglicherweise? Aber ja, sein Ziel und sein Sinn daraus fehlt 'hier in der Tat' noch, als sowieso Basis, eben Grund all dessen überhaupt.
Ich denke, dass der Mensch wie jedes Lebewesen in einem größeren Zusammenhang steht, nenn es Natur oder was auch immer, aus dem die Gründe kommen, warum er will, was er will,
Warum, wozu? Warum denn nicht gleich eben 'Leben'? Wenn Du aber tatsächlich glaubst, es ginge auch noch um was anderes, um was denn dann noch?? - Bzw., ist Dir der "Zusammenhang" etwa nicht "groß" genug?
bei den Tieren "Instinkte" genannt, beim Menschen Gefühle oder Emotionen.
Also jetzt mal davon abgesehen, dass das Verschiedenes ist, ich sagte ja bereits auch, dass "Gefühle oder Emotionen" "auch absolut notwendigst dazugehören". Und ich verstehe auch jetzt immer noch nicht, wieso Du Logik und die als gegensätzlich siehst? Schon, weil sie selbst auch 'absolut' logisch' sind. Und, 'es' ergänzt sich 'auch', 'wahrlich'.
Auch wenn der Mensch versucht, sich mit "Logik" von seiner Existenz als instinkgebundenes Lebewesen zu befreien,
Hier wüsste ich jetzt gern erst einmal, was genau Du unter "Instinkt/e" überhaupt verstehst? Und dann aber wieder: wieso überhaupt gegensätzlich, und somit wieso, von was nun auch immer, überhaupt "befreien"?
könnte das nur gelingen, wenn er sich in einen Computer verwandelt, eine KI,
Ä'hm, ich hoffe jedenfalls noch sehr, dass so etwas niemals "gelingen" wird! Aber denke 'mal noch' dazu, dass 'Leben selbst' so etwas niemals wirklich zulassen bzw. 'genehmigen', so etwas tatsächlich als 'Lebewesen' anerkennen, akzeptieren wird.
aber ich bezweifle, dass er dann noch ein Mensch ist.
Nee, wie könnte das auch. -?-
Das hört sich an, als ob Logik doch nicht "alles" wäre.
Nee? Was "hörtest" Du, fehle 'da'? Bzw., sei 'doch' unlogisch? ☺️
 
Ja, stimmt, ich bin wirklich keine "KI".


Freut mich!
😉

Habe ich das wirklich so gesagt? Dann korrigiere ich insofern: Da alles logisch 'nur' sein kann, lässt sich auch 'nur' so alles erklären.
Du meinst, alles, was existiert, existiert auf Grund von Logik und kann deshalb nur logisch erklärt werden?
Mag ja sein, dass der auch "so". Ist mir aber 'ziemlich schnuppe', denn, wie ja gesagt, mich interessiert wirklich 'nur' das, was wir 'Leben' nennen.
Ja, mich auch, was Leben ist, was es bedeutet, ob es einen Sinn hat usw.
Naja, mit, per ihr; könntest auch Du das, wenn Du so wolltest. Indem Du Deine Einstellung/en (gleich 'Dich') so 'untersuchtest', die ja aus Deinen Entscheidungen bzw. Nicht-Entscheidungen jeweils bis dahin resultier/t/en. Quasi immer als 'Gesamtpaket' gleich Deine Persönlichkeit gleich Du/Ich. ....
Deine Entscheidungen sind also eine Konsequenz deiner Einstellungen, die dir irgendwann anerzogen wurden? Denkst du, Individuation ist logisch unmöglich, weil der Mensch immer an seine Sozialisation gebunden ist, sie ein Teil seiner Person ist, und er deshalb eigene, davon unabhängige Entscheidungen gar nicht treffen kann.
Also kommt ja wohl ganz drauf an, ob sie "wahr", also wirklich logisch ist, oder nicht.
Also ist Logik ein Kriterium von "Wahrheit"?
Was heißt denn hier schon "beschränkt"? Ok., die Individuen, die 'Lebewesen', bzw., eben auf alles was eben 'lebt', muss es 'wohl' richtig heißen. Oder auf was denn sonst noch, überhaupt möglicherweise? Und wieso denn überhaupt "reduziert"? Auf was für "Denkbares" denn sonst noch, überhaupt möglicherweise? Aber ja, sein Ziel und sein Sinn daraus fehlt 'hier in der Tat' noch, als sowieso Basis, eben Grund all dessen überhaupt.
Dann wäre es möglich, dass die Bibel recht hat, wenn sie sagt, am Anfang war das "Wort", Logos? Alles, was existiert, muss deshalb auf Grund von konsequenter Logik daraus entstanden sein. Logik sei der Ursprung allen Seins? Ich bin kein Fan von Religionen und glaube das deshalb nicht. Ein Grund, ein Ziel? Die Welt ist schön, es macht Spaß darin zu leben, manches liebe ich, manches nicht. Weder für Schönheit, noch für Freude oder Liebe gibt es eine logische Erklärung. Deshalb glaube ich, dass es noch mehr geben muss als Logik für die Erklärung, was "Leben" ist.
Warum, wozu? Warum denn nicht gleich eben 'Leben'? Wenn Du aber tatsächlich glaubst, es ginge auch noch um was anderes, um was denn dann noch?? - Bzw., ist Dir der "Zusammenhang" etwa nicht "groß" genug?
Ich denke, die Welt könnte nicht so schön sein, wenn sie nur "logisch" wäre, und dass es im Universum eine schöpferische Kraft gibt, nenn sie Gott oder was auch immer, die sowohl durch Bewusstsein als auch durch LIebe wirkt. Deshalb denke ich, dass wir als Menschen nicht erkennen können, was real oder "wahr" ist, wenn wir entweder logisch oder emotional an die Sache herangehen, sondern nur logisch und emotional zugleich und den alten Streit zwischen Eros und Logos beenden.
Also jetzt mal davon abgesehen, dass das Verschiedenes ist, ich sagte ja bereits auch, dass "Gefühle oder Emotionen" "auch absolut notwendigst dazugehören". Und ich verstehe auch jetzt immer noch nicht, wieso Du Logik und die als gegensätzlich siehst? Schon, weil sie selbst auch 'absolut' logisch' sind. Und, 'es' ergänzt sich 'auch', 'wahrlich'.
Wie glaubst du, dass sich Instinke im Tier artikulieren? Ich denke, dass es bedeutet, das Tier begehrt etwas, verabscheut etwas oder hat Angst vor etwas. Wie äußern sich Emotionen und Gefühle im Menschen? Er begehrt etwas, verabscheut etwas oder fürchtet sich vor etwas. Der Unterschied ist, dass der Mensch seine Emotionen und Gefühle steuern kann. Er unterdrückt sie, verdrängt sie, oder ruft sie hervor. Das nennt sich dann Kultur, Anpassung oder Sozialisation. Aber deshalb sind die Instinkte nicht völlig verschwunden. Wenn ich meine Instinkte verdränge und mich Werbung und soziale Beeinflussung glauben lassen, Fertigfraß schmecke großartig, kann er trotzdem meinen Körper krank machen. Wenn Wut und Aggressionen aberzogen oder wegtherapiert werden, können sie sich später als Neurosen oder psychosomatisch wieder melden. Wenn ein Kind Abneigung gegen Heuchelei empfindet und ihm das aberzogen wird, weil es sonst unartig sei und nicht geliebt werde, kann es irgendwann später depressiv werden usw. usw.

Der Gegensatz zwischen Logik und Instinkt besteht in dem, was in unserer Kultur "das Primat des Intellekts" genannt wird. Emotionen und Gefühle müssen passend gemacht und erzogen werden und das Mittel der Wahl ist die Logik oder direkter Zwang. Rebellieren sie gegen welche Wahrheit auch immer, sind sie "unlogisch", "böse", "verrückt", "dumm", "rückständig", "primitiv" usw. usw.
Hier wüsste ich jetzt gern erst einmal, was genau Du unter "Instinkt/e" überhaupt verstehst? Und dann aber wieder: wieso überhaupt gegensätzlich, und somit wieso, von was nun auch immer, überhaupt "befreien"?
Siehe oben!
Ä'hm, ich hoffe jedenfalls noch sehr, dass so etwas niemals "gelingen" wird! Aber denke 'mal noch' dazu, dass 'Leben selbst' so etwas niemals wirklich zulassen bzw. 'genehmigen', so etwas tatsächlich als 'Lebewesen' anerkennen, akzeptieren wird.
Trotzdem ist es für viele ein Traum, ein Ziel. Sie denken, sie könnten wie Gott selbst sein, wenn sie nur noch aus Logik bestünden und von Emotionen nicht mehr belästigt werden.
Nee, wie könnte das auch. -?-
Genau!
Nee? Was "hörtest" Du, fehle 'da'? Bzw., sei 'doch' unlogisch? ☺️
Sagte ich doch.
 
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