Falls dieses neue Akku-Prinzip hält was die Ankündigung verspricht, würde das doch bedeuten, dass bisher Kosten und Ressourcen „verbraten“ wurden um „herkömmliche“ Akkutechnik zu verfeinern, zur Serienreife zu entwickeln und damit unzählige E-Autos auszustatten, alles „für die Katz“ war und „in die Tonne getreten“ werden kann.
Um diese Kosten- und Ressourcen-Verschwendung wieder „gut zu machen“ müsste diese neue Akkutechnik erst mal eine beachtliche Zeit lang genutzt werden um endlich in die „Erntephase“ im Sinne tatsächlicher Klimarettung zu gelangen.
Ebenso müssten wohl auch die zahlreichen „Ladestationen“ zumindest umgebaut oder gar ersetzt werden und bräuchten auch eine lange Nutzungszeit um in die „Erntephase“ zu gelangen.
Es ergibt sich hier die absurde Situation, erst mal durch falsche politische Entscheidungen (auch quasi planwirtschaftliche als „Zielsetzung“ getarnte Zwangsvorgaben) und daraufhin ebenso falsche Geld- und Recoussenverschwendung der „gehorchen“ müssenden Industrie erst mal das Klima so richtig fett zu belasteten, um irgendwann* in den „Klimaentlastungszustand“ (also die „Erntephase“) zu gelangen.
*Dieses „irgendwann“ wird wohl nie eintreten, weil immer wieder neue Ideen und Erfindungen Vorheriges „alt aussehen“ lassen, und das „Alte“ endsorgt wird, obwohl es noch lange Zeit funktionieren und seinen „Dienst“ zugunsten der Umwelt leisten könnte.
Eine jeweils neue Technik wäre zwar für sich gesehen effektiver als die vorherige Technik, aber besagte Kompensation oder Aufarbeitung der Altlasten schmälert diese neue Effektivität eine Zeit lang erheblich.
Dies wird aber meist seitens Politik und Wirtschaft unter den Teppich gekehrt, weil sich die Politk bzgl. Umweltschutz ein Denkmal setzen will und die Industrie nur am Profit interessiert ist. Da wird dann gerne etwa das absurd hohe Gewicht momentaner E-Auto-Akkus nicht thematisiert.
Das kommt dabei heraus, wenn Politik fast schon planwirtschaftlich der Industrie Termindruck macht, statt den freien Markt / Wettbewerb wirken zu lassen.
Die „freie Marktwirtschaft“ hat aber auch ihre Schwächen, denn diese „Freiheit“ des Handelns jeglicher Fachbereiche (Bau-, Transport-, Gesundheits-, Gebrauchsgüter-, Freizeitbranche..) hat was „eigenbrödlerisches“ („Expertenkäfig“, „Tellerrand“, „Horizont“..).
Vieles wird zu früh „erneuert“ (vermeinlich „modernisiert“) ohne Rücksicht darauf ob sich Vorhandenes bzgl. Herstellungsaufwand, Nutzwert und Nutzungsdauer bereits amortisiert hat, (Bauschutt- und Schrottplätze oder Sperrmülltage spiegeln diese „Ex-und-hopp“-Mentalität wider).
Sinnvoll wäre eine Art Koordinations-Stelle oder -Ministerium, das unterschiedliche Interessen seitens Gesellschaft, Wirtschaft und Natur einander näher brächte, damit schlechte Wechselwirkungen (auch Absurditäten) aufgedeckt und Kompromisse gefunden werden.
Ähnlich wie diese „Nutri-Score“ Bewertungen bei Lebensmitteln sollten dann auch jegliche Vorhaben und Produkte eine Art Gütesiegel bzgl. bestmöglicher allgemein- und umweltverträglicher Wechselwirkungen bekommen.