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Die Tricks der Lebensmittelindustrie

Eule58

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10. Dezember 2005
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Lege deckt auf...

Hat schon jemand diese Sendung gesehen? Also wenn ich nicht schon lange keine industriell hergestellten Lebensmiittel mehr essen würde, spätestens bei dieser Sendung wär' mir der Appetit darauf vergangen. In meinen Augen ist es der reinste Betrug, obwohl es natürlich "legal" ist, sämtliche "Zu- und Ersatzstoffe" die die Chemie zu bieten hat zu verwenden...
 
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Lege deckt auf...

Hat schon jemand diese Sendung gesehen? Also wenn ich nicht schon lange keine industriell hergestellten Lebensmiittel mehr essen würde, spätestens bei dieser Sendung wär' mir der Appetit darauf vergangen. In meinen Augen ist es der reinste Betrug, obwohl es natürlich "legal" ist, sämtliche "Zu- und Ersatzstoffe" die die Chemie zu bieten hat zu verwenden...
.....Ja nur... "ganz ehrlich", was Herr "Lege" hier "aufdeckt(?)" ist im Grunde doch "nix neues", zumindest "für jemanden", der "eins und eins" zusammenzählen kann! Der Begriff "Lebensmittelindustrie" sagt doch schon alles!!.....

meint plotin
 
.....Ja nur... "ganz ehrlich", was Herr "Lege" hier "aufdeckt(?)" ist im Grunde doch "nix neues", zumindest "für jemanden", der "eins und eins" zusammenzählen kann! Der Begriff "Lebensmittelindustrie" sagt doch schon alles!!.....

meint plotin
Dass Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Aromen und dgl. drin ist, weiß ich schon seit ca. 20 Jahren, denn da begann sich mein Körper dagegen zu wehren und ich bekam MCS und esse seither nichts mehr industriell erzeugtes. Aber dass es so krass ist, das habe ich nicht für möglich gehalten.
Mir persönlich ist es im Grunde wurscht, denn wie gesagt, ich esse das Klump schon lange nicht mehr. Aber dass der "Beschiss" so arg ist, dass hat mich denn doch "erschüttert.
Und wenn man sich die Milliardengewinne der Hersteller anschaut, dann wissen es anscheinend viele Menschen nicht und stopfen das Zeug in sich hinein. Und wundern sich, dass sie immer fetter werden, obwohl sie nicht übermäßig viel essen.
Allergien, Stoffwechselerkrankungen und Adipositas nehmen immer mehr zu. Und das schon seit Jahrzehnten. Aber so wie's ausschaut, wissen viele Menschen nicht, dass die Ursache dafür in der "modernen" Ernährung liegt.
Und wenn sie es wissen, und das Zeug weiter kaufen und essen, dann hat die Verblödung Ausmaße angenommen, die erschreckend ist...
 
Allergien, Stoffwechselerkrankungen und Adipositas nehmen immer mehr zu. Und das schon seit Jahrzehnten. Aber so wie's ausschaut, wissen viele Menschen nicht, dass die Ursache dafür in der "modernen" Ernährung liegt.
So einseitig ist es auch nicht. Stoffwechselerkrankungen gab es schon früher, nur führten die schneller zum Tod, wodurch sie nicht so langlebig in der Bevölkerung waren.
Vielmehr ist es die Medizin, die die ganzen Erkrankten am Leben hält (und zumeist leben sie nicht viel weniger lang als Gesunde), die folglich den Anteil der "nicht gesunden" in der Bevölkerung hoch hält. Auch bei Allergien ist es so. Vor Allem, wenn sie bedrohlich sind, hatte man kein langes Leben und konnte in der Regel die Veranlagung dafür auch nicht weiter vererben. Bezüglich Allergien kommt dann auch noch die Sauberkeit in unserer modernen Welt dazu, die das Immunsystem da und dort "ausflippen" lässt.
Bei Adipositas liegt es einerseits in der modernen Ernährung, aber derleimverfügbare Kalorien gab es früher auch schon. Was sich in den letzten Jahrzehnten merklich verändert hat ist der allgemeine Bewegungsmangel. In den 1970ern und 1980ern gingen die Kinder noch raus zum Spielen, heute daddeln sie oder youtuben, facebooken, tiktoken, etc....vom Kinderzimmer aus und haben keine Motivation sich zu bewegen.

Also jetzt sämtliche Zivilisationskrankheiten auf die Ernährungsindustrie zurück zu führen ist weder fair noch richtig.
Sie trägt zwar ihren Teil dazu bei, aber das wars auch schon.
 
Lege deckt auf...

Hat schon jemand diese Sendung gesehen? Also wenn ich nicht schon lange keine industriell hergestellten Lebensmiittel mehr essen würde, spätestens bei dieser Sendung wär' mir der Appetit darauf vergangen.

Abgesehen davon, dass ich eh kaum Fernsehen schaue (und seit längerem gar nicht mehr), mag ich seine Beiträge.
Allerdings behandelt er hauptsächlich "Lebensmittel", die ich sowieso nicht kaufe und auch noch nie gekauft habe. Irgendwelche Snacks und Fertigzubereitungen, Limonaden, Konserven, Dips ... ich brauche so einen Schrott einfach nicht.

Das bedeutet nicht, dass ich als Privatmensch und Koch nicht auf mal einen Kartoffel- oder Fleischsalat fertig kaufe (und ihr dürft mir glauben: In meiner Freizeit habe ich als Koch auf nichts weniger Bock als aufs Kochen) ... aber da handelt es sich dann wenigstens noch um Klassiker.
Was Lege demonstriert - sicherlich auch Extrembeispiele, um seine Botschaft plakativ hervorzuheben - ist oft allerdings ein Schrott, der mich im Supermarkt schon immer ratlos zurückgelassen hat.

Dass Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Aromen und dgl. drin ist, weiß ich schon seit ca. 20 Jahren, denn da begann sich mein Körper dagegen zu wehren und ich bekam MCS und esse seither nichts mehr industriell erzeugtes. Aber dass es so krass ist, das habe ich nicht für möglich gehalten.

Im Vergleich zu dem, was in den USA passiert, ist das im Europa der EU noch alles im hohen Maße kontrolliert und reglementiert. Ein Tomatenketchup der amerikanischen Fa. Heinz hat in Europa fünf Zutaten ... und in den USA 17. Die verbleibenden 12 sind Substanzen, die wir in Europa als Konsumenten nicht einmal kennen, denn sie sind hier allesamt verboten - und das werden sie auch bleiben.
Denn während in Europa ein Hersteller nachweisen muss, dass seine Zusätze unbedenklich sind, muss in den USA jemand erst einmal Klage darüber führen, dass er zu Schaden kam. Was dann zwar mit einer Millionenentschädigung verbunden sein kann, aber dennoch, wie man sich vorstellen kann, verglw. schwierig ist.

Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Aromen: Gibt es sicherlich alles, es ist aber auch nicht so dramatisch ... in Europa. Zum Einen deshalb, weil hier vieles verboten ist, was anderswo erlaubt und gang und gebe ist. Zum Anderen deshalb, weil i.A. die Konsumenten dies hier nicht wollen, kritischer und gebildeter sind und solche Produkte im Regal liegen lassen. Daher verfolgt die europäische Lebensmittelindustrie schon seit vielen Jahren eine "Clean Label"-Politik ... auch wenn sie manchmal schummeln. Da wird dann im Brühenpulver eben kein Natriumglutamat mehr verwendet, sondern Hefeextrakt ... welches einen hohen Anteil an Natriumglutatmat enthält, welches im Übrigen ein normaler Bestandteil verschiedener Lebensmittel ist.
 
Nun ja, dennoch muss man ja was essen und nicht jeder hat einen eigenen Garten oder Bauernhof in erreichbarer Nähe, zudem alles andere auch viel teurer ist. Also ich nutze Supermarkt und ja, dazu stehe ich auch, denn einen Geldscheisser besitze ich leider auch nicht, es muss auch bezahlbar bleiben.
 
Richtig. Dass die Produkte billig sind, nimmt jeder nicht nur in Kauf, sondern verlangt es geradezu.
Und dann ganz empört aufschreien wenn man erfährt, wie das erreicht wird.
 
Richtig. Dass die Produkte billig sind, nimmt jeder nicht nur in Kauf, sondern verlangt es geradezu.
Und dann ganz empört aufschreien wenn man erfährt, wie das erreicht wird.
Das Problem ist leider auch, dass durch die dauernd steigenden Abgaben, Nebenkosten, Miete, Strom und andere nicht kürzbare Ausgaben den Menschen immer weniger Geld zum leben bleibt. Alles wird meist zeitgleich teurer (Inflation) so muss eben dort gespart werden, wo es noch geht und das ist dann leider meist das Essen, andere Ausgaben sind Festkosten, hier ist sparen nicht möglich.
 
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Nicht, wenn man trotzdem auf Auto, eventuell sogar Zweitauto, Urlaube und Smartphone besteht.
Breitbandinternet, Netflix und Co brauchen sowieso nicht erwähnt zu werden.

Aber: wieviele Kilo Schweinsfilet konnte man mit seinem Durchschnittseinkommen 1970 erwerben und wieviele heute?
Oder für wieviele Kilometer Spritgeld reichte ein Durchschnittseinkommen 1970 und für wieviele heute?

Aber diese Fakten machen keine Schlagzeilen, weil die niemanden aufregen. Das genießt man lieber und schweigt darüber.
 
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