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Der ganz normale Wahnsinn

Nun, manche -besonders fanatische Ideologen- lesen selektiv. Schade, du hättest meine Erklärungen inhaltlich analysieren und behandeln können,
Ja, hätte ich können. Will ich aber nicht. Warum auch. Es ist wie es ist, und außerdem bin ich keine Analytikerin.
Die Klimatologen sagen, was die Menschheit tun müsste, um eventuell dies oder das bezüglich Klima zu erreichen. Aber Klimatologen sind keine Experten für menschliches Verhalten, und sie geben daher auch keine Aussage darüber ab, ob die Menschheit das Nötige tun wird oder nicht - diese Beurteilung liegt außerhalb ihrer Zuständigkeit und Kompetenz..
Auch meiner. Deshalb habe ich auch kein Wort darüber geschrieben, sondern nur, was ich für den ganz normalen Wahnsinn halte

aber fanatische Ideologen sehen in derlei Erklärungen nur Angriffe auf ihre Ideologie, und weil sie sich selbst sehr mit ihrer Ideologie identifizieren, auch einen Angriff auf ihre Person. Aber, damit muss ich wohl leben.
Auch damit, dass ich immer wieder dasselbe antworte. Denn es geht mir in diesem thread nicht um meine Ideologie, sondern was mir an "ganz normalen Wahnsinn" so auffällt. Ich empfinde Deine Aussagen nicht als Angriff auf meine Person, denn ich bin ja im Prinzip Deiner Meinung. Aber was ich nicht verstehe, obwohl ich weiß warum's so ist, ist das Festhalten an Traditionen und die Unfähigkeit vieler Menschen, ihr Verhalten an neue Situationen anzupassen. Was das mit Ideologie zu tun hat, ist mir allerdings auch ein Rätsel.
Ein Beispiel dafür ist für mich auch die "Gipfel". Nicht wieder falsch verstehen. Ich halte es für gut und auch wichtig, dass sich "Staatsführer" regelmäßig zum Austausch persönlich treffen, aber warum kann man nicht, wenn ohnehin schon die meisten beim EU-Gipfel in Brüssel sind, nicht den G7 und Natogipfel auch gleich in Brüssel halten, sondern fliegt von einem Gipfel zum anderen? Weil's ohne hohe Kosten und Klimbamborium nicht genug beachtet wird, wie sehr sie sich um uns, unsere Sicherheit und die Folgen des Klimawandels kümmern? Ich würde ihnen glauben, wirklich etwas erreichen zu wollen abnehmen, wenn sie bei sich selbst und ihren Handeln etwas verändern würden. Aber so ist es halt (für mich) nur Wischiwaschi.
Also gilt es hier nicht auf die Klimamodelle zu blicken, sondern auf das menschliche Verhalten, um beurteilen zu können, was bzw wie die Menschheit reagieren wird. Was die Menschheit (zu irgendeinem Zweck) tun SOLL und was sie tatsächlich TUT, sind in den meisten Fällen zwei verschiedene Paar Schuhe. Und jetzt wäre es dumm so zu agieren, als ob die Menschheit so handeln würde wie man sich es wünscht anstatt so wie die Menschheit wirklich reagiert.
Und was ist falsch daran, wenn ich (und viele andere) auf die Klimamodelle blicken und ihr Verhalten ändern? Warum ist man dann gleich ein verblendeter, fanatischer Ideologe, wenn man das tut, was man für richtig hält, weil eben die Klimatologen aufzeigen, was passiert, wenn weiter die Atmosphäre durch klimaschädliche Gase aufgeheizt wird? Und auch die Natur uns mittlerweile zeigt, dass das Leben auf unseren Planeten immer ungemütlicher wird?
Ist nicht das negieren und fest halten an "war immer schon so, es nützt nichts wenn ich was ändere und der andere nicht, und überhaupt, warum soll ich auf was verzichten, weil wir Menschen sind halt so" auch eine Art Ideologie?
Ich finde halt, dass es ein Armutszeugnis für den homo sapiens ist, zu glauben, uns betrifft das nicht, wir können mit Geld und Technik auch dieses "Problem" lösen. Das ist für mich die viel gefährlichere Ideologie...
 
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Ich würde ihnen glauben, wirklich etwas erreichen zu wollen abnehmen, wenn sie bei sich selbst und ihren Handeln etwas verändern würden. Aber so ist es halt (für mich) nur Wischiwaschi.
Ich nehme an, daß Sie die Bedeung und Umfang der Kongresserei unterschätzen: Da hängen jeweils tausende organisierte "Stäbe" dran.
 
Ein Beispiel dafür ist für mich auch die "Gipfel". Nicht wieder falsch verstehen. Ich halte es für gut und auch wichtig, dass sich "Staatsführer" regelmäßig zum Austausch persönlich treffen, aber warum kann man nicht, wenn ohnehin schon die meisten beim EU-Gipfel in Brüssel sind, nicht den G7 und Natogipfel auch gleich in Brüssel halten, sondern fliegt von einem Gipfel zum anderen? Weil's ohne hohe Kosten und Klimbamborium nicht genug beachtet wird, wie sehr sie sich um uns, unsere Sicherheit und die Folgen des Klimawandels kümmern? Ich würde ihnen glauben, wirklich etwas erreichen zu wollen abnehmen, wenn sie bei sich selbst und ihren Handeln etwas verändern würden. Aber so ist es halt (für mich) nur Wischiwaschi.
sondern fliegt von einem Gipfel zum anderen
wenn sie bei sich selbst und ihren Handeln etwas verändern würden

Und so verraten sie uns "nur ihre Ernsthaftigkeit" Seit? Seit Jahren:
-!
 
Oder kann mir jemand erklären, in welchen Zeiträumen außerhalb gemeinsamer Essen etc wirklich Verhandlungen für die jeweiligen Staaten angeschlossen werden?
Ich hab gehört, dass gerade die vier Augen Gespräche auf den Fluren, an den Bars oder beim Spaziergang hinter den Kulissen das sind, was solche Treffen wichtig macht.
 
Was in den jeweiligen Verwaltungen schon beschlossen ist. Oder kann mir jemand erklären, in welchen Zeiträumen außerhalb gemeinsamer Essen etc wirklich Verhandlungen für die jeweiligen Staaten angeschlossen werden? Diese Gesichtsschau gehört halt dazu - mehr ist es nicht.

Ja, da werden Sie sicher recht haben.
Um so mehr genügt doch *ein* Ort, um sich auszutauschen!
 
Ich hab gehört, dass gerade die vier Augen Gespräche auf den Fluren, an den Bars oder beim Spaziergang hinter den Kulissen das sind, was solche Treffen wichtig macht.
Ja - aber sicher nicht für gegenwärtige Themen. Solche Aussagen können allerdings nur Betroffene machen - und deshalb bin ich skeptisch. Is ja nett, wenn man sich kennenlernt und sich über das von den Unterläufern erarbeitete Verhandlungsergebnis freut.
 
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Ich hab's von einem Radioreporter gehört, als es um die Frage ging, ob man das nicht online abhalten könne.
Aber ich war noch nie dabei.
Das ist eine gute Begründung - hat aber mE nichts mit dem Ablauf oder Ergebnis zum Verhandlunsgegenstand zu tun.

Es gibt ja das Gerücht, daß am WC die wichtigsten Entscheidungen getroffen werden.
 
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