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Das rätselhafte 'Phaltaun'; oder: Philosophie auf Ab-wegen

AW: Das rätselhafte 'Phaltaun'; oder: Philosophie auf Ab-wegen

Meine kreative Ader sagt:

Es steht nicht in wikipedia,
auch im Duden nicht,
es trat aus Philipps Leier,
zum ersten Mal an's Licht.

Man nehme Phaltaun,
und füll' dasselbe mit Alaun.
was rauskommt, ist recht ungewiss,
doch hat es allemal nen Biss.​

Da ich eine Dichterin
von unseres Herrgotts Gnaden bin
folge Zeilis Beispiel ich
und reime hiermit wonniglich:

das rätselhafte Phaltaun
reimt sich gut auf Kapaun
doch wär’s ein Widerspruch in sich
ein Kapaun lebte sicher nicht

gern in Phall(us)town – denn da
würd' stets sein eig’ner Verlust ihm klar
ein Scheich erbarmt sich seiner
und sagt, komm her, mein Kleiner

solche wie dich kann ich gebrauchen
um meinen Harem zusammen zu stauchen
dass dir was fehlt, ist wichtig
und für den Job goldrichtig!
 
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AW: Das rätselhafte 'Phaltaun'; oder: Philosophie auf Ab-wegen

ersten 3 hits/spuren, google phal taun

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capiq ツ(BMC) (U u Luv u) | MySpace - myspace.com/capiq96
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kaw phal titibe hlg taun ni? npe pndah? Ariyana Ain B|M|C Flirty Flirt Online Now! Mar 16 2010 8:33 AM. owh... nie first time join... b4 nie mlas nak join. ...
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Georg Benedikt Winer - 1833 - Religion
... ein Volksstamm, der zur Zeit Muhammeds die Gegend" von . Mosul bewohnt haben soll. Von den Neuern vermuthete Bochart Phal. ... 2) Im Taun. bat man beide ...
books.google.de/books?id=SY9AAAAAIAAJ...
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hDup s0rg nmbyak um0 13 taun//: hemm..skit ati ku..
30 Mar 2010 ... phal org salu m0lah ku skit ati.. pa yg cdak x puas ati rah aku? ... bye2.. Posted by hidup s0rg byak mpuan um0 13 taun. at 7:31 PM ...
syul0nelyglakk.blogspot.com/2010/.../hemmskit-ati-ku.html - Im Cache
 

Oversextanten und -Tantinnen

moebius schrieb:
Besser als Winegas-mus ist der Orgas-mus!

Die Wittgenstein-Negations-Bewegung wollte ich ursprünglich ja als "Winegationismus" bezeichnen,
aber das hätte dann zumindest phonetisch eine zu große Ähnlichkeit mit "Wie *****-Zionismus" gehabt.
Im Interesse größtmöglicher Political Correctness habe ich lieber die Bezeichnung "Winegasmus" gewählt.

Dass dabei wieder einige oversexed Disku-Tanten oder -Tantinnen an Orgasmus denken,
das musste ich angesichts des Dilemmas (Einen Tod müssen wir sterben) eben in Kauf nehmen.


Abgesehen davon vermute ich ohnehin, dass Philipp mit seinem Einstiegsbeitrag primär
eine Satire abliefern wollte, um sich seinen Frust über den allzu hohen Anteil an
Schwurbelsprech-Begriffsvernebelung in "philosophischen" Abhandlungen von der Seele
zu schreiben.

An der von Philipp gelieferten Abhandlung über das Wort "Phaltaun" wäre demnach garnicht
das behandelte Wort selbst zentral, sondern die persiflierende Anhäufung scheinbar
bedeutungsschwerer Wörter, ohne damit irgendetwas Konkretes auszusagen.

Meine Antwort darauf sollte diese Linie fortsetzen.


Darüber musste auch einmal in aller Klarheit geschwafelt werden.

 
AW: Das rätselhafte 'Phaltaun'; oder: Philosophie auf Ab-wegen


Oversextanten und -Tantinnen


Also, ich weiß, was ein Sextant ist, aber ein Oversextant ist mir noch unbekannt! :confused: :D


Die Wittgenstein-Negations-Bewegung wollte ich ursprünglich ja als "Winegationismus" bezeichnen,
aber das hätte dann zumindest phonetisch eine zu große Ähnlichkeit mit "Wie *****-Zionismus" gehabt.
Im Interesse größtmöglicher Political Correctness habe ich lieber die Bezeichnung "Winegasmus" gewählt.

Dass dabei wieder einige oversexed Disku-Tanten oder -Tantinnen an Orgasmus denken,
das musste ich angesichts des Dilemmas (Einen Tod müssen wir sterben) eben in Kauf nehmen.


Du nimmst immer noch zuviel Rücksicht! :)


Abgesehen davon vermute ich ohnehin, dass Philipp mit seinem Einstiegsbeitrag primär
eine Satire abliefern wollte, um sich seinen Frust über den allzu hohen Anteil an
Schwurbelsprech-Begriffsvernebelung in "philosophischen" Abhandlungen von der Seele
zu schreiben.

An der von Philipp gelieferten Abhandlung über das Wort "Phaltaun" wäre demnach garnicht
das behandelte Wort selbst zentral, sondern die persiflierende Anhäufung scheinbar
bedeutungsschwerer Wörter, ohne damit irgendetwas Konkretes auszusagen.

Meine Antwort darauf sollte diese Linie fortsetzen.


Aha! Die Den-Teufel-mit-Beelzebub-austreiben-Methode! :)
Deinen Text finde ich übrigens witzig! :)


Darüber musste auch einmal in aller Klarheit geschwafelt werden.



Ja! Hab mal ein bisschen was dazu geschwafelt! :reden: :sekt:
 
AW: Das rätselhafte 'Phaltaun'; oder: Philosophie auf Ab-wegen

EAV - Cinderella



Zwirch und Zwabel (EAV



:D
 
AW: Das rätselhafte 'Phaltaun'; oder: Philosophie auf Ab-wegen

Hallo liebe Denk-Forumianer,

dann löse ich - nachdem mir Neugier die Pointe bereits scharfsinnig vorweg nahm und außerdem noch eine Zugabe höchster Kunstfertigkeit beisteuerte - schließlich selbst das Rätsel auf: es ging mir darum, persiflierend aufzuzeigen, auf welcher Basis in so manchen geisteswissenschaftlichen Abhandlungen Großrednerei betrieben wird.

Man nehme die eigene Phantasie, kreiere (wohlklingende) Begriffe und verzichte darauf, diese durch einen konkreten Bezug zur phänomenalen Ebene (Signifikat) zu legitimieren, stattdessen behaupte man gerade selbiges hingegen wie selbstverständlich, so dass diesbezügliche Zweifel beim Leser (mitunter durch mangelndes Selbstvertrauen in die eigenen Verstandesfähigkeiten) schon im Keim erstickt werden.

Des Weiteren heuchle man Bescheidenheit, indem die eigene Hybris - hinter floskelhafter Zurückhaltung gut getarnt - nur für den scharfen Blick des Kritikers erkennbar bleibt.

Schließlich löse man - in gut bewährter dialektischer Manier - die krassesten Widersprüche ganz nebenbei, ohne jedoch eine konkrete Lösung (resp. Methodik) hierbei darzulegen, sondern lediglich durch blanke Worte behauptend: allein der Wortklang wird es richten. Dies kommt der Sehnsucht des geneigten Lesers, dass Sein und Nichtsein (diese ewigen Gegensätze) sich endlich und gefälligst zur Einheit fügen mögen, sehr entgegen.

Am Ende sind wir dann vollends der Kunst verfallen und haben dabei - wenn es so gelaufen ist, wie der Künstler dies gern mag - übersehen, dass uns die Worte des Schreiberlings mit Phantasien und Anspielungen bedienen (sie wecken Assoziationen und schöpfen also aus dem Vollen der Denkmöglichkeiten), die in uns so manches bewirken, ohne dabei aber das zu praktizieren, was sie vorgeblich leisten sollen: verbindliche Wahrheiten aufzuzeigen.

Daneben muss ein anderer Philosoph, der die Mannigfaltigkeit seiner Denkmöglichkeiten destruiert und herunterbricht, um vielleicht hier und da ein Fünkchen Wahrheit aus dem Denken für das Denken zu destillieren, in der Tat wie ein plump-berechnender Holzkopf erscheinen.

Wie viel leichter und bequemer ist es doch, im Bannkreis der eigensten Kreativität zu schwelgen und sich von dem, was uns je schon bestimmend leitet (manche nennen es Intuition, andere Inspiration, wieder andere Seinsschickungen) philosophisch führen zu lassen.

@Zeilinger: ich habe mich über Dein Gedicht natürlich trotzdem (bzw. gerade deshalb) sehr gefreut. Danke dafür. :blume1:

Es grüßt euch,

Philipp
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Das rätselhafte 'Phaltaun'; oder: Philosophie auf Ab-wegen

es_regnet_hirn_766245.jpg
 

Die-Teufelin-mit-Beelzemädel-austreib.

EarlyBird schrieb:
... Hab mal ein bisschen was dazu geschwafelt!

Damit bestätigt sich zweifelsfrei: Der Winegasmus wirkt immer und überall. ;-)


Das musste auch einmal in aller Klarheit gesagt werden.

 

Transformation des abendländischen Geisteslebens

PhilippP schrieb:
[...]
Daneben muss ein anderer Philosoph, der die Mannigfaltigkeit seiner Denkmöglichkeiten
destruiert und herunterbricht, um vielleicht hier und da ein Fünkchen Wahrheit
aus dem Denken für das Denken zu destillieren,
in der Tat wie ein plump-berechnender Holzkopf erscheinen.

Wie viel leichter und bequemer ist es doch, im Bannkreis der eigensten Kreativität zu
schwelgen und sich von dem, was uns je schon bestimmend leitet (manche nennen es Intuition,
andere Inspiration, wieder andere Seinsschickungen) philosophisch führen zu lassen.
[...]
Philipp,
nicht verzagen, weil ganz so trostlos ist das glücklicherweise dann auch wieder nicht.

Diese Schwurbelsprech-Begriffsvernebler finden ja nur innerhalb eines sehr engen Kreises
Akzeptanz und Anerkennung.

Der Gilde der Philosophen würde es allerdings gut zu Gesichte stehn, sich ehebaldigst auf
möglichst breiter Basis einzugestehen, dass es genau diese Repräsentanten ihres Standes sind,
die der Philosophie als Disziplin einen nicht gerade berauschenden Ruf einbringen.


Im Gegensatz dazu hat uns die hier geführte Diskussion nicht nur den Begriff "Phaltaun"
nähergebracht, sondern es wurde auch das Wesen des Winegasmus kristallklar herausgearbeitet.

Jetzt können wir uns beruhigt zurücklehnen und abwarten, bis sich an den diversen
philosophischen Fakultäten des deutschen Sprachraumes Arbeitskreise mit der
"Relevanz des Winegasmus für die hegelianische Entelechie im Lichte des Prinzips Phaltaun"
beschäftigen.

Und sollten wider Erwarten die Universitäten ihren Forschungsauftrag sträflich vernachlässigen,
so wird doch gewiss Frank Schirrmacher dafür sorgen, dass im Feuilleton der FAZ diese
emminent tsunamische Transformation des abendländischen Geisteslebens adäquat repräsentiert
wird.


Das musste auch einmal in aller Klarheit gesagt werden.

 
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AW: Das rätselhafte 'Phaltaun'; oder: Philosophie auf Ab-wegen

Hallo Neugier,

Diese Schwurbelsprech-Begriffsvernebler finden ja nur innerhalb eines sehr engen Kreises
Akzeptanz und Anerkennung.

es wäre zu wünschen, dass jener Kreis klein und damit vernachlässigbar wäre, was aber - so wie ich das sehe - nicht der Fall ist: zumindest nicht an altehrwürdigen Universitäten hierzulande. Hoffen wir das Beste.

Im Gegensatz dazu hat uns die hier geführte Diskussion nicht nur den Begriff "Phaltaun"
nähergebracht, sondern es wurde auch das Wesen des Winegasmus kristallklar herausgearbeitet.

Besagter "Winegasmus" ist in der Tat ein Aspekt jener transzendental-phänomenalen Bezugsebene, welcher mir ganz erstaunliche hermeneutisch und ontologisch untermauerte - und also fernab jeder bloßen Ontik sich befindende - Herangehensweisen an jenen Themenkomplex zu eröffnen vermag: dank dafür.

Jetzt können wir uns beruhigt zurücklehnen und abwarten, bis sich an den diversen
philosophischen Fakultäten des deutschen Sprachraumes Arbeitskreise mit der
"Relevanz des Winegasmus für die hegelianische Entelechie im Lichte des Prinzips Phaltaun" beschäftigen.

Wobei zu begrüßen wäre, wenn hierbei ebenso die besondere Strahlkraft der kontinentalphilosophischen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts, die uns gerade vor dem Hintergrund einer gleichsam in die Ruhe der Seinsvergessenheit einfallenden Bewusstwerdung der transzendental bestimmenden Geschichtlichkeit, in welche wir je schon verfugt sind, eine ganz herausragende und zugleich auch emanzipatorisch erfüllende Abspreizung von den bisherigen naturwissenschaftlichen Objektivierungszwängen - und damit also eine fundamentale Überholung jener abendländisch-aufklärerisch präjudizierten Erkenntnisdogmatik - erst ermöglicht hat, angemessene Berücksichtigung fände.

Vor diesem Hintergrund kommt dann der winegassische Phaltaun - nennen wir das Prinzip ruhig beim verdienten Namen - so richtig zur eigentlichen Geltung.

Es lebe die Philosophie!

Philipp
 
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