Gewalt ist "eine negative Hypothek", die uns die Evolution beschert hat, sagt der Hirnforscher Bernhard Bogerts. Eine Hypothek, die wir vielleicht eines Tages abbezahlt haben? Ist es unser Schicksal, dass wir aggressiv sind, im Affekt zuschlagen oder Gewalt geplant einsetzen, um uns einen Vorteil zu verschaffen? Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit. Neben der Biologie haben auch das soziale Umfeld oder persönliche Erfahrungen einen großen Einfluss auf unsere Gewaltbereitschaft. Angenommen, alle Menschen in einer Gesellschaft würden unter den besten Bedingungen aufwachsen: Gäbe es dann keine Gewalt mehr?