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Gott

Klar, aber man muß eben wissen, wie man die Spreu vom Weizen wirtschaftlich trennt. Der Philosoph muß sich überlegen, welche Arten von Dingen es gibt.


Wenn du musst, musst du eben!


Kennen Sie wirklich alle Arten von Dingen, so daß Sie sicher sagen können, daß Ihr Gott Namenspatron ist für alles, was es Ihrer Meinung nach gibt?


Ich gebe es auf, mich dir verständlich zu machen, es klappt ja doch nicht!
 
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Wenn du musst, musst du eben!

Natürlich muß man wissen, wie man die Spreu vom Weizen trennt. Wer will schon die Spreu im Brot?

Ich gebe es auf, mich dir verständlich zu machen, es klappt ja doch nicht!

Nette Ausrede, aber kein Beleg dafür, alle Arten von Dingen zu kennen.

Gott ist für mich Alles das, was ist!

Dazu müßten Sie wissen, was alles ist. Kennen Sie nicht alle Arten von Dingen, wissen Sie nicht, was alles ist, dürfen aber weiterhin glauben, zu wissen, was alles ist.

Bruder Martin stellte die Frage: "Was heißt, einen Gott haben, oder was ist Gott?"

»Antwort: ein Gott heißt das, dazu man sich versehen soll alles Guten und Zuflucht haben in allen Nöten; also dass einen Gott haben nichts anders ist, denn ihm von Herzen trauen und glauben; wie ich oft gesagt habe, dass allein das Trauen und Glauben des Herzens beide macht, Gott und Abgott. Ist der Glaube und Vertrauen recht, so ist auch dein Gott recht; und wiederum, wo das Vertrauen falsch und unrecht ist., da ist auch der rechte Gott nicht. Denn die zwei gehören zu Haufe, Glaube und Gott. Worauf du nun (sage ich) dein Herz hängst und verlässest, das ist eigentlich dein Gott.«

http://www.payer.de/fremd/luther.htm

http://www.ekd.de/glauben/bekenntnisse/grosser_katechismus_1.html

Was nutzt der stärkste Glaube, wenn man nicht allem, was ist, trauen kann? Wäre nun alles, was ist, mein Gott, müßte ich dem sehr mißtrauen.


Das ist eine schöne Redensart, mehr nicht.
Also was soll in unserem Fall der Weizen sein?

Das brauchbare und weiterführende Wissen. Die Spreu steht dann für den theoretischen Ballast, dessen man sich per Falsifikation entledigt. Das weiterführende Wissen ist mehr als nur eine schöne Redensart, es ist überaus nützlich und hilft auch dabei, die Lebensgrundlagen kommender Generationen erfolgreich zu zerstören.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe niemals behauptet, alle Arten von Dingen zu kennen!

Das habe ich auch nicht behauptet, im Gegenteil, ich bin der Meinung, Sie kennen möglicherweise nicht alle Arten von Dingen, wüßten, so dies der Fall ist, also auch nicht, was alles ist und machen sich so Ihre Unwissenheit von den Dingen zum Gott, so Sie nämlich nicht wissen, was alles ist.



Also hör einfach auf, dich auf Nichtgesagtes zu kaprizieren! :rolleyes:

Zuletzt nahm ich darauf Bezug:

Gott ist für mich Alles das, was ist!
 
Das habe ich auch nicht behauptet, im Gegenteil, ich bin der Meinung, Sie kennen möglicherweise nicht alle Arten von Dingen, wüßten, so dies der Fall ist, also auch nicht, was alles ist und machen sich so Ihre Unwissenheit von den Dingen zum Gott, so Sie nämlich nicht wissen, was alles ist.


Und ich bin GANZ SICHER, dass ich nicht alle Arten von Dingen kenne.
Ich kenne auch nicht alle Dinge in meinem Wohnort, weiß aber trotzdem, dass mein Wohnort viele Dinge umfasst!


Zuletzt nahm ich darauf Bezug:


Und das gilt für mich weiterhin - Gott ist für mich alles das, was ist.
Die einzelnen Dinge und Wesen darin sind TEILE von Gott, denen wir - soweit uns bekannt - Namen geben.
 
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Das ist eine schöne Redensart, mehr nicht.
Also was soll in unserem Fall der Weizen sein? Doch nicht das Getreide, das auf den Feldern wächst!
Weizen nährt. Also soll sich der Mensch dem zuwenden, was ihn nährt, das heißt was aus geistigen Bereichen die Psyche stärkt, Rückhalt gibt.

Spreu ist nutzloses Zeugs. Im übertragenen Sinn soll der Mensch das verwerfen, was ihm nicht nützt. Aber gerade diese Einstellung, sich nur für das zu entscheiden, was einen schnell erkennbaren Nutzen hat, das verhindert leider oft ein geistiges Denken.

Ich denke, dass die Herausforderung ab einem gewissen Alter nicht mehr darin besteht, zwischen nahrhaften und nutzlosen oder gar giftigen Zutaten zu unterscheiden, da funktionieren Prägung (auch negativer Art =Vermeidung), Vernunft und Intuition ganz gut, sofern man genug Lebenswillen in sich spürt.

Aber bei der Art der Zubereitung können wir lebenslang kreative Köche bleiben, ein Zeitgefühl entwickeln, wann das Brot im Ofen fertig ist (sehr schön im Frau Holle Märchen ausgedrückt), wie lange der Tee ziehen muss, je nachdem, ob er belebend oder beruhigend seine Wirkung zeigen soll.

Lernnahrung ist bekömmlich nur mit einem Schuss heißer Begeisterung, Hoffnungnahrung verkocht zu Kitsch oder Mus, wenn man sie stampft, Liebe braucht eine Vorspeise: Selbstvertrauen.
 
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