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Digitalisiertes Bewusstsein...

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Hmm - wenn es 'ihn' nicht gibt, inwiefern gibt es dann 'seine' Identität :verwirrt1
'Ich' [bzw. 'meine' Identität :D] seh's im Prinzip ja ähnlich, aber liegt der Unterschied nicht nur in der Benennung?

Kommt darauf an wie man's definiert. Ich (= scheinbares Subjekt), Identität (= Bewusstsein ohne Ich).

Die Klonerei wird sowieso überschätzt. Beim Klonen wird kein Selbstbewusstsein übertragen, sondern schlicht Bewusstsein. Erst in weiterer Folge Inhalte (zB. Erinnerungen, Physiognomie, Veranlagungen, usw.).
Es wird ziemlich sicher möglich sein, Identitäten zu klonen. Aber es wird unmöglich sein, aus einem Klon ein Subjekt zu generieren, da dessen Grundlage ebenso der Subjektstatus fehlt. Und das ist auch irgendwie beruhigend.
 
Kommt darauf an wie man's definiert. Ich (= scheinbares Subjekt), Identität (= Bewusstsein ohne Ich).

Die Klonerei wird sowieso überschätzt. Beim Klonen wird kein Selbstbewusstsein übertragen, sondern schlicht Bewusstsein. Erst in weiterer Folge Inhalte (zB. Erinnerungen, Physiognomie, Veranlagungen, usw.).
Es wird ziemlich sicher möglich sein, Identitäten zu klonen. Aber es wird unmöglich sein, aus einem Klon ein Subjekt zu generieren, da dessen Grundlage ebenso der Subjektstatus fehlt. Und das ist auch irgendwie beruhigend.


Du scheinst viel Erfahrung mit Klonen zu haben! :):):):):)
 
Hmm - wer ist das denn nun genau :verwirrt1

Reflexivpronomen verweisen auf die Identität, jedoch nie auf ein Subjekt, da nicht-existent. Die Frage richtet sich nicht nach einem Wer? sondern nach einem Was? Der Ausdruck Leben beschreibt es meiner Meinung nach ganz gut.

Besitzanzeigende Fürwörter dienen der Abgrenzung hin zur anderen Person, mehr nicht. Aus einem 'mein' kann mE kein Subjekt abgeleitet werden, dass Besitzansprüche geltend machen kann.

Demnach ist es nicht 'mein' Leben, auf das 'ich mich' beziehe, sondern es ist schlicht Leben, aus dem sich Identitäten bilden.

Diesen Ausführungen liegt eine einfache Überlegung zu Grunde:
Wenn 'sich' der einzelne Mensch auf die selbe Art und Weise erlebt kann logischerweise kein Ich-Bewusstsein existieren.
So wie 'sich' shouqici erlebt erlebt 'sich' auch bluemonday.
 
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Reflexivpronomen verweisen auf die Identität, jedoch nie auf ein Subjekt, da nicht-existent. Die Frage richtet sich nicht nach einem Wer? sondern nach einem Was? Der Ausdruck Leben beschreibt es meiner Meinung nach ganz gut.

Besitzanzeigende Fürwörter dienen der Abgrenzung hin zur anderen Person, mehr nicht. Aus einem 'mein' kann mE kein Subjekt abgeleitet werden, dass Besitzansprüche geltend machen kann.

Demnach ist es nicht 'mein' Leben, auf das 'ich mich' beziehe, sondern es ist schlicht Leben, aus dem sich Identitäten bilden.

Diesen Ausführungen liegt eine einfache Überlegung zu Grunde:
Wenn 'sich' der einzelne Mensch auf die selbe Art und Weise erlebt kann logischerweise kein Ich-Bewusstsein existieren.
So wie 'sich' shouqici erlebt erlebt 'sich' auch bluemonday.


Ja, WENN sich jeder Mensch auf dieselbe Art und Weise erleben WÜRDE, wäre dem so!
Dass das tatsächlich so ist, ist aber eine bloße Annahme, die du nicht beweisen kannst.
ME erlebt sich jemand, der einen muskulösen Körper und Freude an Bewegung und Sport hat, anders, als jemand, der körperlich schwach ist und sich lieber künstlerisch oder geistig betätigt.
Und jemand, der grade in einer tiefen Depression steckt, wird sich wohl auch anders erleben, als jemand, der Freude am Leben hat.
Beweisen kann ich das aber natürlich auch nicht - ich weiß aber, dass ich selbst mich schon ganz unterschiedlich erlebt habe und da fände ich es seltsam, wenn sich alle Menschen genau wie ich und das auch noch zum selben Zeitpunkt erleben würden.
 
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