• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Die Lage spitzt sich weiter zu

Muzmuz schrieb:
[...]
Wenn man meint,
Papier-Gold sei letztendlich nichts wert vergisst gerne,
dass dies für Metall-Gold weitgehend ebenso gilt.
[...]
Im Gegensatz zum Papier-Gold
entfällt beim Besitz von physischem Gold
das sogenannte "Counterpart-Risiko".

Das ist ziemlich viel wert,
selbst wenn der Geschmack und der Nährwert
von Goldmünzen oder Goldbarren nicht jedermann entzücken. :)


> Das musste auch einmal in aller Klarheit gesagt werden. <

 
Werbung:
Erstens: ein Supersystem muss und kann nicht sämtliche Wünsche sämtlicher Individuen erfüllen. Ein Kunstwerk kann ein Superkunstwerk sein, auch wenn es nicht Schach spielen oder eine Hüftoperation durchführen kann.

Zweitens: die Zivilisation schafft es, dass auch Bettler zumindest überleben. Was, glaubst du, geschieht mit den Bettlern, wenn wir per Knopfdruck die Zivilisation ausschalten könnten ? Sie wären dann formell keine Bettler mehr - aber nicht weil es ihnen besser gehen würde, sondern weil plötzlich niemand mehr hier wäre, dem es besser ginge. Zusätzlich ginge es allen schlechter als dem Bettler in der Zivilisation.
Wir könnten ein System einführen, indem jeder Bettler sofort exekutiert würde. Auch dann wären wir eine Welt ohne Bettler. Ist das wirklich das, was du dir in deinem Innersten wünschst ?



Was du "Gleichgewicht" nennst, war für die Betroffenen ein permanenter Überlebenskampf - den die Meisten in jungen Jahren verloren haben. Wir sind die Nachfahren der Wenigen, die sich Fortpflanzen konnten, bevor auch sie den Kampf verloren hatten. Verständlich, etliche dekadente, wohlstandsverwöhnte Menschen haben keine Vorstellung mehr davon, wie es in der Welt zugehen würde, wenn die für sie selbstverständlichen Vorteile und Annehmlichkeiten der Zivilisation auf einmal nicht mehr da sein würden. Dann nehmen sie sich die Frechheit heraus, um darauf zu spucken, was ihnen ein Leben in paradisischen Zuständen brachte.

Ähnlich einem Teenager der auf seine Eltern spuckt, weil sie sich ihren Arsch abrackern, damit es dem Fratz gut geht.
Die Zivilisation schaffte es, Krankheiten zu "erschaffen", um sie dann sauteuer wieder zu lindern. Ohne Ziviliation wuerde es Krebs, MS, die meisten Demenzkrankheiten usw. gar nicht geben. Aber in einem "Supersystem", wo dem Menschen das Futter auch schon ausgesucht wird, ist das ja ganz einfach. Es ist einfach nur ekelhaft auf welche Ideen der Mensch in dieser Epoche kommt. Mir fallen da die diversen Horrorzuechtungen an Tieren (und mittlerweile schon des Menschen), die Massentierhaltung, die Ausbeutung der Landschaft, die Umweltverschmutzung, der taegliche Laerm und Gestank der Fabriken und Maschinen, ein. USW.
Den Kampf gegen die Natur hat keiner verloren, sondern den Kamp gegen die Zivilisation. Leider. Und ich spucke nicht auf diese, sondern sch....... darauf.
 
gut getroffen, Cannonier! Es ist aber nicht die Zivilisation selbst das Problem, sondern die sie konfigurierenden Ausgeburten der Hölle, denen auch hier immer wieder die dreckige Stange gehalten werden soll. Der Kampf gegen die Natur ist ausschließlich deren Baby, wenn er auch von Milliarden irregeführter, vereinzelter Individuen mitgemacht wird. Die meisten davon wissen um diesen Frevel, der uns bald mächtig auf die Füße fallen wird.

Nochmal zum Thema Gold:

gesetzt den Fall, dass es erneut zu einer großen Wirtschaftskrise kommt, verbunden mit einer Mega-Inflation, was glaubt ihr, wer dann von einem Bau-ern einen Sack Kartoffeln eher bekommt: derjenige, der ihm dafür ein paar grain Gold hinlegt, oder der, welcher mit einem Optionsschein wedelt? Klar, im Zweifelsfalle ist natürlich der oben auf, der Freundin Kalaschnikowa dabei hat. Aber so lange es noch einigermaßen zivilisiert zugeht? Ein Optionsschein auf Gold. Typisch für unser krankes System, das grundsätzlich nicht mehr Werten arbeitet, sondern mit Schulden.

Außerdem bitte ich zu bedenken, dass die Götter unserer Welt, die Finanzoligarchen, es so hindrehen werden, dass euere Ansprüche dahin sein werden, nicht aber euere Verbindlichkeiten. Spareinlagen sind dann wertlos, die Schulden bleiben aber bestehen. Was eigentlich nicht sein dürfte, wird aber so gehandhabt. Das ist ja der große Trick, durch den alle Realwerte in die Hände einiger Familien wandern, während der Rest sukzessive verarmt, bzw. ausgetrickst wird. Und alle Staaten machen mit, obwohl auch sie selbst ausgesaugt werden. Es ist schon genial, das muss ich den globalen Trickdieben lassen. Dennoch wird der Goldpreis expoldieren, denn dann wird es knapp und begehrt sein. Ein paar Unzen können dann die saubere Rettung deines noch nicht vollständig abbezahlten Hauses sein. Das sollte jeder wissen. Dass die "Es-ist-doch-alles-in-Butter-Fraktion" diese längst überfällige Phase des Wirtschaftszykluses leugnet, ist klar. Sollen sie doch. Sie irrlügen ja ohnehin pausenlos.
 
Es ist aber nicht die Zivilisation selbst das Problem, sondern die sie konfigurierenden Ausgeburten der Hölle, denen auch hier immer wieder die dreckige Stange gehalten werden soll.
Aber die Zivilisation hat es diesen Irrsinnigen erst ermoeglicht, so zu agieren. Begann wahrscheinlich alles mit den alkoholisierten Alchimisten.
 
Im Gegensatz zum Papier-Gold
entfällt beim Besitz von physischem Gold
das sogenannte "Counterpart-Risiko".

Das ist ziemlich viel wert,
selbst wenn der Geschmack und der Nährwert
von Goldmünzen oder Goldbarren nicht jedermann entzücken. :)


> Das musste auch einmal in aller Klarheit gesagt werden. <

Wie gesagt - eine relativ (aber auch nicht absolut!) stabile Währung
 
ja, es stimmt schon, es bedarf des Rosses und des Reiters. Es ist an der Zeit, den wahnsinnigen Reiter endlich abzuwerfen. Daran sollten wir energischer arbeiten.
 
Die Zivilisation schaffte es, Krankheiten zu "erschaffen", um sie dann sauteuer wieder zu lindern. Ohne Ziviliation wuerde es Krebs, MS, die meisten Demenzkrankheiten usw. gar nicht geben.

Doch, würde es und hat es. Nur, wäre es ein wirklicher Fortschritt, wenn man Demenzkrankheiten durch geringe Lebenserwartungen bekämpft ? Klar, wer schon in jungen Jahren stirbt, hat wenig Demenzrisiko.

Aber in einem "Supersystem", wo dem Menschen das Futter auch schon ausgesucht wird, ist das ja ganz einfach. Es ist einfach nur ekelhaft auf welche Ideen der Mensch in dieser Epoche kommt. Mir fallen da die diversen Horrorzuechtungen an Tieren (und mittlerweile schon des Menschen), die Massentierhaltung, die Ausbeutung der Landschaft, die Umweltverschmutzung, der taegliche Laerm und Gestank der Fabriken und Maschinen, ein. USW.

Wie, glaubst du, hat es in den Höhlen der vorzivilisatorischen Menschen gerochen ? :D
Bei deinen "Horrorzüchtungen", Massentierhaltungen, etc....pickst du dir willkürlich einzelne, dem Normalbürger bizarr erscheinende Aspekte heraus. Das wäre so, wie wenn ich einen Quadratmillimeter deiner Haut unter ein Mikroskop legen würde und dann angesichts des sodann zu sehenden Schmutzes und der unzähligen und teilweise pathogenen Mikroorganismen dich insgesamt für ekelhaft befände. Würdest du die Bezeichnung deiner als Monster dann für gerechtfertigt halten ?

Wie sähe denn deine Alternative zur Zivilisation aus ? Mach einen konstruktiven Vorschlag.

Den Kampf gegen die Natur hat keiner verloren, sondern den Kamp gegen die Zivilisation. Leider.

Aha, wer hat den Kampf gegen die Zivilisation verloren ? Gegen die Zivilisiertheit, ja...aber Zivilisation ?


Und ich spucke nicht auf diese, sondern sch....... darauf.

Während du dich ihrer Früchte (wie beispielsweise Computer und Internetforen) anscheinend durchaus gerne bedienst.
 
Btw, ein Katastrophenjunkie schreit auch dann höchst besorgt Alarm, wenn ein Pharmakonzern ein Mittel erfände, mit dem niemand mehr an Herzinfarkt sterben müsste. Denn dann würden die Sterblichkeitsraten aller anderen möglichen Todesursachen zwangsweise zunehmen (da letzten Endes jeder irgendwann einmal an irgendetwas sterben muss) während nur die einer einzigen Todesursache abnimmt.

Passende Schlagzeile dazu "Ein neu entwickeltes Mittel von Pharmakonzern XY führt zu höherer Sterblichkeit bei 99.999% aller medizinischen Fälle !" . Besorgte Ökomuttis würden durch die Straßen ziehen und mit erbosten Verschwörungstheoretikern und Tierschützern Autos und Geschäfte in Brand stecken....
 
Werbung:
gut getroffen, Cannonier! Es ist aber nicht die Zivilisation selbst das Problem, sondern die sie konfigurierenden Ausgeburten der Hölle, denen auch hier immer wieder die dreckige Stange gehalten werden soll. Der Kampf gegen die Natur ist ausschließlich deren Baby, wenn er auch von Milliarden irregeführter, vereinzelter Individuen mitgemacht wird. Die meisten davon wissen um diesen Frevel, der uns bald mächtig auf die Füße fallen wird.

Nochmal zum Thema Gold:

gesetzt den Fall, dass es erneut zu einer großen Wirtschaftskrise kommt, verbunden mit einer Mega-Inflation, was glaubt ihr, wer dann von einem Bau-ern einen Sack Kartoffeln eher bekommt: derjenige, der ihm dafür ein paar grain Gold hinlegt, oder der, welcher mit einem Optionsschein wedelt? Klar, im Zweifelsfalle ist natürlich der oben auf, der Freundin Kalaschnikowa dabei hat. Aber so lange es noch einigermaßen zivilisiert zugeht? Ein Optionsschein auf Gold. Typisch für unser krankes System, das grundsätzlich nicht mehr Werten arbeitet, sondern mit Schulden.

Außerdem bitte ich zu bedenken, dass die Götter unserer Welt, die Finanzoligarchen, es so hindrehen werden, dass euere Ansprüche dahin sein werden, nicht aber euere Verbindlichkeiten. Spareinlagen sind dann wertlos, die Schulden bleiben aber bestehen. Was eigentlich nicht sein dürfte, wird aber so gehandhabt. Das ist ja der große Trick, durch den alle Realwerte in die Hände einiger Familien wandern, während der Rest sukzessive verarmt, bzw. ausgetrickst wird. Und alle Staaten machen mit, obwohl auch sie selbst ausgesaugt werden. Es ist schon genial, das muss ich den globalen Trickdieben lassen. Dennoch wird der Goldpreis expoldieren, denn dann wird es knapp und begehrt sein. Ein paar Unzen können dann die saubere Rettung deines noch nicht vollständig abbezahlten Hauses sein. Das sollte jeder wissen. Dass die "Es-ist-doch-alles-in-Butter-Fraktion" diese längst überfällige Phase des Wirtschaftszykluses leugnet, ist klar. Sollen sie doch. Sie irrlügen ja ohnehin pausenlos.
Ja, wenn man sich, wie ja leider 'üblicherweise hier', "...konfigurierenden Ausgeburten der Hölle, denen auch hier immer wieder die dreckige Stange.." äh 'aus-' bzw. erspart, dann passt's schon.
Aber, eben das ist der 'springende Punkt'! Es sind Möglichkeiten, die 'Leben' eben auch bietet! 'Böses', wie 'u. a.' 'Raffgier...". Auch und gerade, wenn 'Mensch' selbst dazu auch noch so ein schwachsinniges, von sich aus zutiefst lebensfeindliche System wie 'Geld/Kapital' -> 'Rentabilität, Profit, Wachstum...' zwecks 'Erleichterung' 'erfindet' und installiert!
Und dass aber die 'schlimmen' "Götter" auch nichts anderes sind als 'Menschen'! 'Schwerst Süchtige', ja. Aber!, sobald die "Milliarden irregeführter, vereinzelter Individuen" könnten, auch Gelegenheit dazu bekämen, dann würde zumindest das Gros davon 'sofort' nicht mehr nur passiv "mitmachen", sondern genauso 'gewissenlos' die Möglichkeiten ergreifen und ebenso 'voll ausreizen'!

Es nützt 'uns' also überhaupt nichts, ganz im Gegenteil, 'irgendwelche' Einzelnen und/oder Gruppierungen, "einige Familien", zu "verteufeln", als "dreckig" zu 'deklarieren' und "ausgrenzen" oder noch Schlimmeres zu wollen! Sondern 'Mensch' muss insgesamt, also 'möglichst' jeder einzelne, erkennen und wissen, welchen "Dreck" wir alle 'da' betreiben!

Dazu - muss aber auch 'möglichst' jeder einzelne dies überhaupt erkennen und wissen wollen!...
 
Zurück
Oben