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Yoko Ono - John Lennon

Yokos Kunst

ach ja weisst du was beuys und yoko gemeinsam haben, sie waren beide in der fluxus-kunst bewegung!

man ich such und such aber bilder von yokos kunst finde ich nicht!

aber das hier:

Bereits Ende der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts veranstaltete sie die ersten Happenings und Performances: Kunst wird nicht mehr als statisches (fertiges) Gebilde (wie in der traditionellen Malerei oder Bildhauerei - Kunst kommt also nicht einfach nur vom handwerklichen Können) sondern als Prozess des Erstehens, als Aktion verstanden und präsentiert; der künstlerische Moment besteht in der kreativen Idee ("conceptional art").

1961 entstand "Painting to be stepped on", ein auf dem Boden ausgelegten Stück Leinwand, dem die Event-Anweisung beigelegt ist, darauf zu treten: Das Publikum ist nicht nur passiver Betrachter, sondern erfahrender und lernender Teil des Geschehens, indem es aufgefordert wird, imaginär oder real die Weiterführung mitzugestalten. - Für Furore sorgte die Performance "Cut Piece" (1964, Kioto, Japan; 1965 London): Für die Dauer von einer Stunde kniete Yoko auf einer Bühne, wobei das Publikum aufgefordert war, mit einer Schere Yoko's Kleider abzuschneiden Entmythologisierung, Enttabuisierung der Kunst, der deutsche Künstler Josef Beuys spricht gar von "Demokratisierung". Yoko Ono gilt seither als Künstlerin der Avant-Garde.


ja ja yoko und beuys!

lg binchen
 
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Wer ist die Muse?

In der Kunst mag heute eigentlich niemand mehr "nur" Muse sein. Francine Prose zeigt das am Beispiel von John Lennon und Yoko Ono. Wer ist der Künstler und wer die Muse? "Yoko versuchte Lennon zu überzeugen, dass er die Künstlerfrau war", meint Francine Prose. Von Anfang an herrschte zwischen den beiden ein künstlerischer Machtkampf, den Yoko im Grunde bis heute weiter ausficht: "Übrigens machte ich schon Kunst, bevor ich John traf!"
 
Fluxus

Und für die die wissen wollen was fluxus ist:

Charakteristik. Fluxus-Amusement soll einfach, unterhaltend und anspruchslos sein, sich mit Belanglosigkeiten beschäftigen, weder besondere Fähigkeiten noch zahllose Proben erfordern, weder handelbar noch institutionalisierbar sein.

z.B.:>Painting to be stepped on< Yoko ONO, 1961

0) Methode: unschuldiger Umgang mit den Dingen, wie im Kindergarten. Probieren geht über studieren.

1) Festgelegte Bedeutungen/ Nutzen den Dingen entziehen. >Demolish serious culture!<(Ben Vautier). "Tabula rasa" machen bevor man NEUES anfangen kann.

2) Die menschlichen Vorstellungen über die Dinge befreien und damit einer neuen Sicht und Nutzung zugänglich machen. Kreativität = Kapital ( Joseph Beuys )

3) >Do it youself !< Vom Betrachter zum Akteur. ( Yoko Ono )

4) Der Künstler gibt nur noch Anweisungen oder Material vor( z.B. Nägel und Latten) der bisherige Betrachter muß die Sache selber machen- Selbsterfahrung anregen.(Jeder Mensch = Künstler:Beuys)

5) Multimedia= alle fünf Sinne einsetzen= gegen die SpartenKunst von Malerei, Skulptur,Musik, Tanz zum Gesamtkunstwerk

6) Multiple= Massenproduktion des Kunstwerkes als Auflagenobjekt = billig und für alle.=Schachtel

wie Schallplatte, CD, MC, BOX



die ganze seite hier:

FLUXUS
 
Binchen schrieb:
nur weil einige behaupten dies sei toll und kunst muss ich dies doch nicht einfach so akzeptieren oder? :zunge3:
Nö, musst du nicht. Ist Kunst, die du nicht als "gute Kunst" einschätzt gleich "keine Kunst", "krank" (Beuys), also "entartete Kunst"?

Gysi
 
FLUXUS, ja - ich erinnere mich!
Hast dir ja richtig Mühe gemacht, Binchen. Du wirst noch eine richtige Yoko-Ono-Anhängerin... :D
Sie wird am 18. Februar 73. Schön im Kalender notieren... :D

Gysi
 
Gysi schrieb:
Nö, musst du nicht. Ist Kunst, die du nicht als "gute Kunst" einschätzt gleich "keine Kunst", "krank" (Beuys), also "entartete Kunst"?

Gysi
autsch, hast ja recht, ich versteh die kunst nicht und verurteile diese - wobei ich mir auch die mühe gemacht habe und über beuyses toten karnickel im i-net gelesen habe!
klar wenn man weiss was ein hase für beuys bedeutet, dann kann man seinen hasenkult verstehen - aber ich finde kunst die mit toten tieren spielt, auf der bühne, wirklich krank.
die plastiken von toten menschen die ihre einwilligung gegeben haben find ich ok - aber einen toten hasen - nein, dass geht an den guten geschmack vorbei!

und die kunst beuys beruht stark auf der kenntnis von ihm und sein leben, dh. wenn du beuys nicht kennst verstehst du seine kunst nicht und das find ich auch nicht toll - für mich muss kunst begreifbar sein wenn ich sie anschaue und nicht durch die kenntnis der biografie des künstlers.

naja aber fluxus sagt ja schon alles!
eine kunst die nichts aussagen will!
was soll das dann für eine kunst sein?

da müssten wir nun darüber diskutieren was kunst überhaupt ist!
um dem vorweg zu nehmen, für mich will kunst etwas ausdrücken, mir gedanken und empfindungen des künstelers auf eine andere art zeigen.
kunst soll mich inspirieren und zu neuen gedanken anregen - nicht zum kotzen!

die kunst von yoko und beuys bezieht sich nur noch darauf zu schockieren - hauptsache es war so geschehen noch nicht da.

aber ok ich versteh nichts von kunst - ich liebe dali, das ist für mich kunst!

lg binchen
 
Gysi schrieb:
FLUXUS, ja - ich erinnere mich!
Hast dir ja richtig Mühe gemacht, Binchen. Du wirst noch eine richtige Yoko-Ono-Anhängerin... :D
Sie wird am 18. Februar 73. Schön im Kalender notieren... :D

Gysi
jaaaa manchmal packt es mich dann möchte ich mehr wissen über das was ich zerreiss:D

yoko ono anhängerin, oh mann wie sagte mein lieber paule sinngemäss
"die frau ist dumm!" dem kann ich nichts mehr hinzufügen.:lachen:

lg binchen
 
Binchen schrieb:
und die kunst beuys beruht stark auf der kenntnis von ihm und sein leben, dh. wenn du beuys nicht kennst verstehst du seine kunst nicht und das find ich auch nicht toll - für mich muss kunst begreifbar sein wenn ich sie anschaue und nicht durch die kenntnis der biografie des künstlers.
Hundertprozentige Übereinstimmung!

naja aber fluxus sagt ja schon alles!
eine kunst die nichts aussagen will!
was soll das dann für eine kunst sein?
Eine Kunst, die von seinem zeitlosen Bestand (Bild, Text, Musik) in die Unwiederholbarkeit transformiert ist. Mal was Anderes. Und die vom Konsumartikel in die Interaktion mit dem Betrachter geht. Auch nicht schlecht! Der BETRACHTER gibt der Kunst den Sinn - und nicht der Künstler selbst. Ist doch eine gewaltige Idee, oder?

Gysi
 
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Binchen schrieb:
yoko ono anhängerin, oh mann wie sagte mein lieber paule sinngemäss
"die frau ist dumm!" dem kann ich nichts mehr hinzufügen.:lachen:
Ach, das stimmt doch nun auch nicht. War Paule wohl wieder wütend auf sie gewesen. Weil sie ihm "Yesterday" nicht überlassen hatte... :D

Gysi
 
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