AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?
Weil die Frage "Wie warm ist A und wie warm ist B ?" nicht die gleiche Frage ist wie "Ist A wärmer als B ?".
Aha, welches Wort verwendest du dafür ?
Zu
Aha, also ist für dich ein kaputtes Auto genauso wertvoll wie ein funktionierendes. Werde mich an dich wenden, wenn mein Auto mal kaputt geht
Na was machst du sonst, wenn du Vanille- und Zitroneneis miteinander vergleichst, wenn du dich für eines entscheiden musst ?
Was sonst als "bewerten" machst du, wenn du ein Buch liest und es "gut" findest (oder auch "nicht so gut") ? Was machst du, wenn du aufstehst und findest "heute ist ein schöner Tag" ? Warum hast du deinen Etymologen bezüglich "negieren" gefragt ? Hast du da nicht vorab seine Kompetenz bezüglich dieser Frage eingeschätzt bzw bewertet ?
Das Bewerten ist ein Vorgang, den Mensch zu jeder Zeit macht. Ist uns Menschen eigen, da eine permanente Bewertung sämtlicher Aspekte der Umwelt (also auch Mitmenschen und sonstige Wesen) für unser Überleben notwendig war. Auch noch ist, aber die meisten "wichtigen" Bewertungen haben wir institutionalisiert. Aber im Alltag müssen wir trotzdem permanent bewerten.
Ja, die Biologie führt dich dazu, Menschen generell höher zu bewerten als Tiere. Das ist auch die biologische Ursache für den Humanismus. Ist man ja in der Regel eher aus Mitmenschen angewiesen zu überleben als auf Tiere in der Umgebung.
Und ja, auch Tieren kann man sich nahe fühlen, weil man Menschliches in sie Projiziert. So erklärt es sich auch, dass Leute weinen wenn ihr Hund stirbt - aber nicht, wenn eine ihnen unbekannte Person in Uganda stirbt.
Doch. Wenn du momentan auf A mehr Lust hast als auf B, ist dir momentan A lieber als B. Somit hat für dich A im Moment einen höheren Wert als B. Das sagt noch nichts darüber aus, welchen Gesamtwert der Existenz von A oder B in der Welt du beimisst.
Ja, je mehr du darauf beharrst desto glaubwürdiger wird es.
Brauchst auch nur darauf beharren, dass du kein Geld bräuchtes, nur eben Euros und schon wird es glaubwürdig.
Es geht weniger ums Vertrauen einer bestimmten Person als um allgemeines Kommunikationsverhalten. Vertrauliche Unterhaltungen führe ich nicht im Internet, also habe ich da keinen Vergleich was nun besser sei, geeignete Information über das Gegenüber zu erhalten. Wohl aber habe ich bemerkt, dass manche User im Internet Dinge über sich preisgeben (absichtlich oder unabsichtlich), das sie von Angesicht zu Angesicht wohl nicht würden.
Analogen gilt auch für Telefonate, wobei Telefonate zwischen Internet in physischem Treffen anzusiedeln ist.
Nein, aber man kann Hirnaktivitäten bei Reizeinwirkung messen. Wenn es keine messbare Reaktion gibt und auch keine Erinnerung bzw Anzeichen von Erinnerung, dann ist die Aussage dass da doch etwas wäre völlig aus der Luft gegriffen. Natürlich ist das Gegenteil nicht bewiesen, aber das gilt auch für Quitzlipochtli. Die Aussage, Quitzlipochtli hätte.....hat also den selben Wert (sic!) wie die, dass reale Erfahrungen da seien.
Ich muss nicht in Norwegen gewesen ein um zu "wissen" dass es existiert. Natürlich kann man jetzt sagen, mit absoluter Sicherheit kann man das nicht sagen, denn es könnte ja eine globale Verschwörung im Gange sein und Norwegen eine sehr gut vermarktete Erfindung. Das stimmt natürlich. Aber ich setze voraus, dass diese globale Verschwörung abstrus wäre, also nicht existiert.
So einen Schritt müssen wir bei jeder Information anwenden, die wir vermeintlich wissen.
Du aber hältst es anscheinend für abstrus, dass deine Erfahrung - die sich anscheinend nicht wiederholt hat und auch von niemand Anderem bestätigt werden kann - nicht ganz so real wäre. Du hältst es für anscheinend abstrus, dass die Erfahrung aus dem Diesseits, also "Feuerwerk" oder auch "Hirnflatus" gewesen sein könnte.
Und das ist eben der Fehler. Menschen können sich irren und somit auch du. Je einzelner der Mensch, desto höher die Fehleranfälligkeit. Du hältst es aber für unmöglich dass du dich irrtest, auch wenn es keinerlei äußere Bestätigung für dein Erlebtes und schon gar nicht für deine Schlussfolgerungen gibt.
Wenn es keine WertUNTERSCHIEDE gibt, macht Bewerten keinen Sinn!
Wozu Temperatur messen, wenn sie überall immer gleich ist?
Weil die Frage "Wie warm ist A und wie warm ist B ?" nicht die gleiche Frage ist wie "Ist A wärmer als B ?".
Für mich ist das keine BEWERTUNG!
Aha, welches Wort verwendest du dafür ?
Zu
sehen, dass etwas existiert und eine Funktion hat, macht es nicht mehr oder weniger wertvoll!
Aha, also ist für dich ein kaputtes Auto genauso wertvoll wie ein funktionierendes. Werde mich an dich wenden, wenn mein Auto mal kaputt geht
Es ist ja ok, wenn DU das machst - ich bitte aber doch zu berücksichtigen, dass du du bist und ich ich!
Und ICH bewerte nicht - jedenfalls nicht im Sinne von mehr oder weniger wert.
Na was machst du sonst, wenn du Vanille- und Zitroneneis miteinander vergleichst, wenn du dich für eines entscheiden musst ?
Was sonst als "bewerten" machst du, wenn du ein Buch liest und es "gut" findest (oder auch "nicht so gut") ? Was machst du, wenn du aufstehst und findest "heute ist ein schöner Tag" ? Warum hast du deinen Etymologen bezüglich "negieren" gefragt ? Hast du da nicht vorab seine Kompetenz bezüglich dieser Frage eingeschätzt bzw bewertet ?
Das Bewerten ist ein Vorgang, den Mensch zu jeder Zeit macht. Ist uns Menschen eigen, da eine permanente Bewertung sämtlicher Aspekte der Umwelt (also auch Mitmenschen und sonstige Wesen) für unser Überleben notwendig war. Auch noch ist, aber die meisten "wichtigen" Bewertungen haben wir institutionalisiert. Aber im Alltag müssen wir trotzdem permanent bewerten.
Die Biologie und die Tatsache, dass ich mich mit Menschen doch recht oft verständigen kann!
Einen Bären kann ich nur auf der Gefühlsebene verstehen.
Allerdings kann es gut vorkommen, dass ich mich auf dieser Ebene einem Tier sehr nahe fühle - näher als dem einen oder anderen Artgenossen!![]()
Ja, die Biologie führt dich dazu, Menschen generell höher zu bewerten als Tiere. Das ist auch die biologische Ursache für den Humanismus. Ist man ja in der Regel eher aus Mitmenschen angewiesen zu überleben als auf Tiere in der Umgebung.
Und ja, auch Tieren kann man sich nahe fühlen, weil man Menschliches in sie Projiziert. So erklärt es sich auch, dass Leute weinen wenn ihr Hund stirbt - aber nicht, wenn eine ihnen unbekannte Person in Uganda stirbt.
Ich spüre in mich rein, worauf ich grad die meiste Lust habe.
Mit Wert hat das nichts zu tun.
Doch. Wenn du momentan auf A mehr Lust hast als auf B, ist dir momentan A lieber als B. Somit hat für dich A im Moment einen höheren Wert als B. Das sagt noch nichts darüber aus, welchen Gesamtwert der Existenz von A oder B in der Welt du beimisst.
Du brauchst es ja nicht zu glauben - er ist mir aber trotzdem egal!![]()
Ja, je mehr du darauf beharrst desto glaubwürdiger wird es.
Brauchst auch nur darauf beharren, dass du kein Geld bräuchtes, nur eben Euros und schon wird es glaubwürdig.

Das trifft auf dich sicherlich zu - warum sonst solltest du es sagen? - aber auf mich nicht!
Bei mir läuft es so, dass mir die Leute immer mehr anvertrauen.
Sie kriegen nämlich mit, dass ich nicht WERTE, sondern VERSTEHEN will!
Wohlgemerkt, im RL - im Netz habe ich mir das abgewöhnt.
Es geht weniger ums Vertrauen einer bestimmten Person als um allgemeines Kommunikationsverhalten. Vertrauliche Unterhaltungen führe ich nicht im Internet, also habe ich da keinen Vergleich was nun besser sei, geeignete Information über das Gegenüber zu erhalten. Wohl aber habe ich bemerkt, dass manche User im Internet Dinge über sich preisgeben (absichtlich oder unabsichtlich), das sie von Angesicht zu Angesicht wohl nicht würden.
Analogen gilt auch für Telefonate, wobei Telefonate zwischen Internet in physischem Treffen anzusiedeln ist.
Man kann nicht unmittelbar wissen, was sie mitbekommen - man kann aber anschließend erfahren, ob sie sich an etwas erinnern oder nicht.
Dass sie sich nicht erinnern, beweist aber nicht, dass sie währenddessen nichts mitbekommen haben - wo auch immer!
Nein, aber man kann Hirnaktivitäten bei Reizeinwirkung messen. Wenn es keine messbare Reaktion gibt und auch keine Erinnerung bzw Anzeichen von Erinnerung, dann ist die Aussage dass da doch etwas wäre völlig aus der Luft gegriffen. Natürlich ist das Gegenteil nicht bewiesen, aber das gilt auch für Quitzlipochtli. Die Aussage, Quitzlipochtli hätte.....hat also den selben Wert (sic!) wie die, dass reale Erfahrungen da seien.
Ich verwende den Begriff "Erfahrung" im Sinne von "unmittelbare Erfahrung"!
Um aus unmittelbarer Erfahrung zu wissen, dass es das Meer gibt und wie es aussieht, riecht, sich anfühlt usw, genügt es, ein einziges Mal da gewesen zu sein!
Ich muss nicht in Norwegen gewesen ein um zu "wissen" dass es existiert. Natürlich kann man jetzt sagen, mit absoluter Sicherheit kann man das nicht sagen, denn es könnte ja eine globale Verschwörung im Gange sein und Norwegen eine sehr gut vermarktete Erfindung. Das stimmt natürlich. Aber ich setze voraus, dass diese globale Verschwörung abstrus wäre, also nicht existiert.
So einen Schritt müssen wir bei jeder Information anwenden, die wir vermeintlich wissen.
Du aber hältst es anscheinend für abstrus, dass deine Erfahrung - die sich anscheinend nicht wiederholt hat und auch von niemand Anderem bestätigt werden kann - nicht ganz so real wäre. Du hältst es für anscheinend abstrus, dass die Erfahrung aus dem Diesseits, also "Feuerwerk" oder auch "Hirnflatus" gewesen sein könnte.
Und das ist eben der Fehler. Menschen können sich irren und somit auch du. Je einzelner der Mensch, desto höher die Fehleranfälligkeit. Du hältst es aber für unmöglich dass du dich irrtest, auch wenn es keinerlei äußere Bestätigung für dein Erlebtes und schon gar nicht für deine Schlussfolgerungen gibt.