Ich trinke jeden Abend 1/2 Glas Rotwein wegen der Anthocyane, welche als Antioxidans und Entzündungshemmer wirken
und nebenbei auch das Immunsystem stärken. Weintrauben mag ich eigentlich noch lieber, gibt es auch jeden morgen bei mir!
Danach gibt es 1 Std. Musik, sehr empfehlenswert für das Wohlbefinden, um welches es ja geht!
Immer diese Gesundheitsapostel.
Aber bei Dir bringt es ja nachweislich etwas und in dem Zusammenhang hat mich auch der damals 88-Jährige Otto Kernberg (ein Psychologe) beeindruckt, dessen größte Sorge es war geistig stehen zu bleiben und den ich Jahre später mit weit über 90 in einem Interview hörte, da wollte er sich in die Hirnforschung einarbeiten (auf Kernberg Art, denn Hirnforschung gehört in seinem Institut seit Jahrzehnten dazu).
Habermas legte mit 90 sein zweites Hauptwerk vor und es ist wunderbar (und 1750 Seiten stark) und zuletzt erinnere ich mich an Hans-Georg Gadamer, der im SWR Vorlesungen über Philosophie hielt, klar und prägnant, ohne äh oder so, da war er glaube ich zarte 99 und um den Bogen zum Thema wieder zu kriegen: Gadamer war bekannt dafür, dass er bis tief in die Nacht mit seinen Studenten redete und dabei floss wohl auch immer wieder mal reichlich Weißwein.
Der Weißwein, der mich am nachhaltigsten beeindruckte - der erste und einzige Wein von dessen Geschmack ich geträumt habe - ist hier gar nicht aufgeführt, ein
Chenin Blanc, der in Südafrika als Massenwein in den Handel kommt. In Frankreich, in Vouvray, gibt es ausgesuchte Lagen in denen buchstäblich jede Traube mit der Hand geerntet wird, obendrein noch in demeter Qualität, ich konnte da mal mehrere 20 Jahre alte Weine probieren und fand sie sensationell.