G
grübelmonster
Guest
>>> „Schreib’ doch einmal etwas, was Du früher erlebt hast“ -, und es kam der Gedanke an eine Autobiographie, und als ich einen Lebensabschnitt begann, an den ich mich nicht gern erinnere, bin ich steckengeblieben -, und jetzt ist es lediglich ein Fragment, keine Biographie.“ <<<
Im Zeitalter der Autobiografen, die bereits mit dreißig Jahren auf ein scheinbar erwähnenswertes Leben aufmerksam machen wollen, der Ghostwriter ohne Talent und der schreibenden Wichtigtuer fiel mir eine „intellektuelle Biographie“ im Sinne einer „Historiographie“ in die Hände -, beides Begriffe, die sich auf den Autor des Buches beziehen.
Lt. Wikipedia.de
ist Historiografie die wissenschaftliche Erforschung der Geschichtsschreibung,
und „intellektuell“ im Untertitel des Buches soll „die verstandesorientierte Weltauffassung, die grobe Begriffsbildungen hinterfragt und natürliche Vorgänge nach ihrem genauen Maß analysieren möchte“, bedeuten.
Dann dachte ich daran, daß ich nie gern Biografien gelesen habe, ob Auto- oder Fremd-Biografien, weil sie – so oder so – nicht objektiv gehalten sein können, sofern sie neben nachweisbaren Tatsachen auch nur die geringsten kommentar-verdächtigen Zusätze haben. Solche aber werden als „verbindende Texte“ für angenehmes Lesen benötigt. Subjektives müßte analytisch formuliert werden, sonst gehört es nicht in eine Biographie.
Im Zeitalter der Autobiografen, die bereits mit dreißig Jahren auf ein scheinbar erwähnenswertes Leben aufmerksam machen wollen, der Ghostwriter ohne Talent und der schreibenden Wichtigtuer fiel mir eine „intellektuelle Biographie“ im Sinne einer „Historiographie“ in die Hände -, beides Begriffe, die sich auf den Autor des Buches beziehen.
Lt. Wikipedia.de
ist Historiografie die wissenschaftliche Erforschung der Geschichtsschreibung,
und „intellektuell“ im Untertitel des Buches soll „die verstandesorientierte Weltauffassung, die grobe Begriffsbildungen hinterfragt und natürliche Vorgänge nach ihrem genauen Maß analysieren möchte“, bedeuten.
Dann dachte ich daran, daß ich nie gern Biografien gelesen habe, ob Auto- oder Fremd-Biografien, weil sie – so oder so – nicht objektiv gehalten sein können, sofern sie neben nachweisbaren Tatsachen auch nur die geringsten kommentar-verdächtigen Zusätze haben. Solche aber werden als „verbindende Texte“ für angenehmes Lesen benötigt. Subjektives müßte analytisch formuliert werden, sonst gehört es nicht in eine Biographie.
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