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[STROM+BENZIN+GAS+WASSERSTOFF] Hybridautos - die flexibleren Elektroautos

hylozoik

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21. Dezember 2010
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24.088
Praktisch und zukunftssicher - Mehrfachantriebsfahrzeuge ...

Nur in der Ausführung als Plug-in-Hybrid ist eine elektrische Aufladung am Stromnetz vorgesehen. Klassisch wird dazu ein Verbrennungsmotor mit einem elektrischen Generator eingesetzt, zunehmend auch Brennstoffzellen, die aus mitgeführtem Wasserstoff direkt Elektrizität gewinnen, speziell bezeichnet als Brennstoffzellenfahrzeug (englisch Fuel Cell Hybrid Vehicle, FCHV).
Ein Hybridantrieb kann mit unterschiedlichen Zielvorgaben gestaltet werden: Schon in seiner historischen Entwicklung für erste Elektrofahrzeuge um 1900 ging es allein um Reichweite. Im Serien-Automobilbau sowie im Motorsport wird er zuweilen ergänzend als Beschleunigungsreserve eingesetzt, die vor allem im niedrigen Drehzahlbereich das Drehmoment steigert, und um mit Rekuperationsbremse sowie durch optimalen Arbeitspunkt des Verbrennungsmotors dessen Effizienz und Kraftstoffverbrauch zu verbessern. Gegenwärtig werden Verbrennungsmotoren mit Akkumulatoren kombiniert, es lassen sich aber auch Superkondensatoren als besonders leistungsstarke Kurzzeit-Reserve für höchste Beschleunigung einsetzen.


Dacia Duster Extreme (2023) (LPG-Gas+Benzin-SUV) Wir fahren den Mini-Bigster ab 16.900€! Fahrbericht | Review | Test
Der Dacia Duster ist ein Sport Utility Vehicle (SUV) des rumänischen Automobilherstellers Dacia, das am 17. April 2010 auf den Markt kam.
Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Flüssiggas oft nur LPG (von engl. Liquified Petroleum Gas; in der Schweiz teils auch GPL, aus franz. Gaz de pétrole liquéfié), das heißt kurzkettige Kohlenwasserstoffe, wie Propan und Butan sowie deren Gemische, die bei Raumtemperatur und geringer Kompression (< 10 bar) flüssig bleiben. Die Bezeichnung NGL (von engl. Natural Gas Liquids) umfasst sämtliche in Erdgas enthaltenen Kohlenwasserstoffe mit Ausnahme von Methan. Sie schließen daher auch das Ethan ein, das in seinen physikalischen Eigenschaften dem Methan noch recht ähnlich ist und meist nicht in LPG enthalten ist, sondern eher aufbereitetem Erdgas wieder beigegeben wird.

Von LPG unterscheiden sich Flüssigerdgas, LNG (von engl. Liquified Natural Gas), und flüssiges Biomethan, LBM (von engl. Liquified Biomethane). Sie bestehen überwiegend aus fossilem Methan (ca. 90 bis 98 Vol.-%) bzw. aus Biomethan (bis 99,8 %), welche durch Abkühlung auf −161 bis −164 °C verflüssigt und bei dieser Temperatur transportiert und gelagert werden.
 
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Rowan Atkinson drives hydrogen-powered Toyota GR Yaris H2 Concept (UK, Goodwood 13. July 2023)

INSERATE (Hybrid)

KLEINWAGEN (Elektro)
 
Wie ich schon im Thread "Elektroautos" ausführte, bleibt nach meiner Wahrnehmung seitens Herstellern und Medien die Tatsache meist unerwähnt, dass ein E-Auto-Akku je nach Baugröße/Kapazität aber unabhängig von dessen Füllstand bis zu 700kg wiegen kann und mitgeschleppt werden muss.

Bei Hybridfahrzeugen kommt nun auch noch das Gewicht eines Platz beanspruchenden Verbrennungsmotors nebst Antriebsstrang, Schalt- und Differenzialgetriebe und Tank hinzu, was Nutzraum und mögliches Beladungsgewicht noch weiter verringert.
Also wird beim Fahren mit Elektroantrieb nutzlos ein Verbrennungsmotor nebst Zubehör und beim Fahren mit Verbrennerantrieb eben ein dann nutzloser Akku und Elektromotor oder direkt an 2 Rädern montierte Elektromotoren (Direktantrieb) mitgeschleppt.

Dass sich zwar bei elektr. Direktantrieb ein mechanisches Differenzialgetriebe erübrigt, da die bei Kurvenfahrt unterschiedlichen Raddrehzahlen wohl elektronisch gemanagt werden können, macht das nutzlose Mitschleppen auch nicht viel besser.
Beim Verbrennerbetrieb könnten die E-Motoren wenigstens beim Bremsen etwas unterstützen wie auch durch Bremsenergie-Rückgewinnung den Akku etwas aufladen, was bei reinen E-Autos teilweise schon realisiert sein dürfte, zumindest bei den teueren Modellen.

Hier wird aber auch ein Problem deutlich:

Der angeblich menschgemachte Klimawandel betrifft/bedroht die ganze Menschheit.
Kann sich dann nicht wenigstens bei diesem akuten Problem und dessen Lösung die Industrie bei Profitorientierung und Wettbewerb, ihre Produkte in Klassen-, Komfort-, und Luxus-Kategorien zu unterscheiden, etwas zurückhalten und alle Modelle, teuere wie preiswerte, mit gleicher auf höchstem Niveau stehender umweltschonender Technik ausstatten?

Auch sollten die Hersteller jenseits vom Konkurrenzdenken das Vorhaben Elektro- oder sonstige alternative Mobilität zwecks Erlangung eines technologischen Optimums gemeinsam angehen.

Der Traum einer effektiven Kernfusion lässt sich ja offensichtlich auch nur durch Zusammenarbeit zahlreicher internationaler Experten, Institute, Universitäten, Firmen und staatlicher Zuschüsse realisieren, weil es sonst nicht zu bewältigen wäre.
Zudem werden doch allgemein neue wissenschaftliche oder medizinische Erkenntnisse allen Menschen zugänglich gemacht, weil dies wohl effektiver ist als Wettbewerb und Geheimhaltung, die hier kontraproduktiv sein können.

Warum tun sich bei solchem Weltproblem nicht alle Autohersteller und Wissenschaftler der Welt zusammen, tauschen auch ihre Erkenntnisse aus um gemeinsam zum Nutze der ganzen Menschheit erst mal das Nonplusultra an E-Mobilität oder anderen Antriebskonzepten zu finden, statt zwecks Absatzsteigerung immer wieder und in kurzen Abständen neue Modelle herauszubringen, die es angeblich etwas "besser" können als die Vorgängermodelle, oder die der Konkurrenz..

Wenn es klimamäßig angeblich schon 5 nach 12 ist, dauert solcher ansonsten durchaus sinnvolle Wettbewerb einfach zu lange, zumal sich die Verbraucher nicht andauernd das neuste Automodell leisten können und notgedrungen ihr Auto mit veralteter Technik weiter nutzen müssen.
Also sollten die bisher nur den Luxusmodellen zugestandenen Funktionen (etwa Bremsenergie-Rückgewinnung) "gnädigerweise" dann auch in preiswerte E-Auto-Modelle eingebaut werden damit dann auch die weniger betuchten Autofahrer von dieser Technik profitieren und auch am Umweltschutz mitwirken können.

So gigantisch und wichtig das Projekt dieses in Frankreich im Bau befindlichen internationalen Versuchs-Fusinosreaktors "ITER" sein mag, nicht minder wichtig ist eine weltweit angestrebte "andere" Mobilität.
Statt sich nun an der E-Mobilität festzubeißen, sollten auch andere Techniken, die z.T. in den Schubladen der Firmen-Entwicklungsabteilungen verstauben, wieder in Betracht gezogen werden.
Auch sollte mehr Zeit eingeräumt werden, statt Vorhaben ideologisch durchpeitschen zu wollen.

Auch die Börsen-Spekulationen mit Roh- und Kraftstoffen sollte zumindest eine Zeit lang reguliert werden, warum nicht, denn der Termin, wann Verbrenner-Autos, oder nicht mehr genehme primäre oder sekundäre Energieträger verbannt werden sollen, wird ja auch, zumindest von der momentanen Regierung, reguliert, gesteuert, diktiert.
Da kann doch nicht gleichzeitig den Spekulanten weiter Handlungsfreiheit gewährt werden, die sollten auch ihren Beitrag durch Zurückhaltung leisten müssen.

Es kann ja nicht sein, wenn ein neu entwickeltes irgendwie geartetes geniales Antriebskonzept dennoch keine Zukunft hat, weil sich Börsen-Spekulanten gleich auf die dafür nötigen Begehrlichkeit erweckenden Rohstoffe und Energieträger stürzen und deren Preise in die Höhe treiben.

Nachdem dann das Nonplusultra aus gebührender besonnener Zusammenarbeit gefunden ist, können ja die Hersteller wieder im ihren gewohnten Wettbewerb treten und ihre wie auch immer gearteten Designs und Luxusfirlefanze vermarkten.
Dabei sollte aber das kleinste und billigste Auto mit den gleichen der Umwelt zugute kommenden technischen Errungenschaften ausgestattet werden, wie die Luxusmodelle.

Klar, mehr Funktionen, Bedienkomfort, Effektivität und Luxus kostet in der Herstellung meist mehr Geld, aber nicht immer und zwangsläufig.
Ein edles Design etwa, ist nicht eines Material- oder Montageaufwandes wegen teurer, der unterscheidet sich nicht wesendlich vom Aufwand für ein "Normal"-Auto, sondern u.a. der teuren Nobel-Designer wegen.

Obwohl das Design eines "Normal"-Autos, vom Designer genauso viel Können und Kreativität erfordert, denn ein Hersteller käme in Erklärungsnot, wenn sein Billigmodell so "schön" aussähe wird das teuerste.
Also bewusst hinein designte Durchschnittlichkeit oder gar "Hässlichkeit" der Billigklasse, was gar nicht so einfach ist.
Es ist eine Gradwanderung, das Billigmodel soll ja auch nicht so unansehnlich sein, so dass der potentielle Käufer schreiend davonläuft.

Ein beachtlicher Teil der Auto-Herstellungskosten geht für die Befriedigung von Eitelkeiten seitens der Hersteller (Erfolgserlebnisse "unproduktiver" Kaufleute wie auch Designer) wie auch seitens der Käufer drauf.

Bei der Bewältigung des angeblich menschgemachten Umweltproblems sollten diese Eitelkeiten mal eine Zeit lang hinten an stehen und Gehirnschmalz für momentan Wichtigeres genutzt werden.
 
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Nachtrag:

Letztes Jahr stellte Mercedes seinen E-Auto-Prototyp "Vision EQXX" mit angeblich 1000km Reichweite vor.


Ein nicht für die Serie gedachtes Einzelstück.

Warum verbraten die Mercedes-Leute so viel Hirnschmalz und Ressourcen für solches "spektakuläre", nach meinen Geschmack bescheuerte Design, dessen "windschnittige" Front dazu taugt, beim Aufprall ein Bein in 4 Stücke zu zerschneiden.

Was hat dieses "Geschoss" für eine Signalwirkung?
Etwa "so weitermachen wie bisher", so toll zum Klimaschutz passend: Imponiergehabe, Beschleunigungs- und Geschwindkeitskult?

Geht es hier um Design oder um Klimaschutz?

Abgesehen von der Tatsache, dass das Problem des sauschweren Akkus auch hier nicht aus der Welt ist, hätte mich die angeblich so effektive neue Technik auch ohne solche Design-Orgie überzeugt.
Die Fa. Mercedes hat es überhaupt nicht nötig mit solchem Gefährt zu beweisen, das sie Design kann, zudem auch noch deplatziert im Zusammenhang mit der Vorstellung umweltschonender Technik.

Mercedes überzeugte wie die meisten Autohersteller meist mit in ihrer jeweiligen Zeit gefälligen Modellen, das gehört zu deren Handwerk.
Mir fällt da im Moment nur der VW 1600 als auch für die damalige Zeit missglücktes Design-Beispiel ein. Mit dem musste ich Anfang der 70er meine Fahrstunden und Führerscheinprüfung absolvieren (danke für das Mitgefühl..).


 
Wie ich schon im Thread "Elektroautos" ausführte, bleibt nach meiner Wahrnehmung seitens Herstellern und Medien die Tatsache meist unerwähnt, dass ein E-Auto-Akku je nach Baugröße/Kapazität aber unabhängig von dessen Füllstand bis zu 700kg wiegen kann und mitgeschleppt werden muss.

Bei Hybridfahrzeugen kommt nun auch noch das Gewicht eines Platz beanspruchenden Verbrennungsmotors nebst Antriebsstrang, Schalt- und Differenzialgetriebe und Tank hinzu, was Nutzraum und mögliches Beladungsgewicht noch weiter verringert.
Also wird beim Fahren mit Elektroantrieb nutzlos ein Verbrennungsmotor nebst Zubehör und beim Fahren mit Verbrennerantrieb eben ein dann nutzloser Akku und Elektromotor oder direkt an 2 Rädern montierte Elektromotoren (Direktantrieb) mitgeschleppt.

Dass sich zwar bei elektr. Direktantrieb ein mechanisches Differenzialgetriebe erübrigt, da die bei Kurvenfahrt unterschiedlichen Raddrehzahlen wohl elektronisch gemanagt werden können, macht das nutzlose Mitschleppen auch nicht viel besser.
Beim Verbrennerbetrieb könnten die E-Motoren wenigstens beim Bremsen etwas unterstützen wie auch durch Bremsenergie-Rückgewinnung den Akku etwas aufladen, was bei reinen E-Autos teilweise schon realisiert sein dürfte, zumindest bei den teueren Modellen.
Ja, Hybridantriebe vereinen die Vorteile beider Antriebe, aber auch die Nachteile. Nicht zuletzt deswegen gibt es sehr viele unterschiedliche Hybridkonzepte, um ein jeweils möglichst passendes Gesamtkonzept zu bieten.
Hier wird aber auch ein Problem deutlich:

Der angeblich menschgemachte Klimawandel betrifft/bedroht die ganze Menschheit.
Kann sich dann nicht wenigstens bei diesem akuten Problem und dessen Lösung die Industrie bei Profitorientierung und Wettbewerb, ihre Produkte in Klassen-, Komfort-, und Luxus-Kategorien zu unterscheiden, etwas zurückhalten und alle Modelle, teuere wie preiswerte, mit gleicher auf höchstem Niveau stehender umweltschonender Technik ausstatten?

Auch sollten die Hersteller jenseits vom Konkurrenzdenken das Vorhaben Elektro- oder sonstige alternative Mobilität zwecks Erlangung eines technologischen Optimums gemeinsam angehen.
Es ist nicht die Hauptaufgabe eines Betriebes, die Welt zu retten. Er stellt Waren her in der Absicht, diese zu verkaufen. Was sich verkauft bestimmen in erster Linie die Kunden. Was gefällt, wird gekauft, was nicht gefällt wird nicht gekauft. Wenn sich ein Hersteller anschickt, seine Kundschaft erziehen zu wollen, dann geht das selten gut für ihn aus.
Der Traum einer effektiven Kernfusion lässt sich ja offensichtlich auch nur durch Zusammenarbeit zahlreicher internationaler Experten, Institute, Universitäten, Firmen und staatlicher Zuschüsse realisieren, weil es sonst nicht zu bewältigen wäre.
Zudem werden doch allgemein neue wissenschaftliche oder medizinische Erkenntnisse allen Menschen zugänglich gemacht, weil dies wohl effektiver ist als Wettbewerb und Geheimhaltung, die hier kontraproduktiv sein können.
Wissenschaft und Medizin sind in der Regel öffentlich und dementsprechend auch öffentlich finanziert. Dort geht es nicht ums Geschäft.
Bei Entwicklungen sieht es anders aus. Zeichnet sich etwas wirtschaftlich Vielversprechendes ab, geht es oft um viel Geld, das der Investor nicht zu verschenken hat.
Nicht umsonst ist man in der Wissenschaft darauf aus zu publizieren, während man in der Entwicklung gute Ergebnisse entweder geheim hält oder sich patentieren lässt, um auch selbst die Früchte der eigenen Mühen zu ernten. Aber es gibt natürlich Grenzen der Patentierbarkeit, aus verschiedenen Gründen, mitunter aus ethischen.
Warum tun sich bei solchem Weltproblem nicht alle Autohersteller und Wissenschaftler der Welt zusammen, tauschen auch ihre Erkenntnisse aus um gemeinsam zum Nutze der ganzen Menschheit erst mal das Nonplusultra an E-Mobilität oder anderen Antriebskonzepten zu finden, statt zwecks Absatzsteigerung immer wieder und in kurzen Abständen neue Modelle herauszubringen, die es angeblich etwas "besser" können als die Vorgängermodelle, oder die der Konkurrenz..
Das tun sie ja auch. Es gibt unzählige Konferenzen und Tagungen, so neue Erkenntnisse und Entwicklungen offengelegt und diskutiert werden. Aber dennoch gibt es wie in jeder Branche Betriebsgeheimnisse. Natürlich will niemand andere dazu anregen, das eigene Erfolgsmodell anzuwenden und somit den eigenen -in der Regel hart erarbeiteten- Wettbewerbsvorteil herzuschenken.
Wenn es klimamäßig angeblich schon 5 nach 12 ist, dauert solcher ansonsten durchaus sinnvolle Wettbewerb einfach zu lange, zumal sich die Verbraucher nicht andauernd das neuste Automodell leisten können und notgedrungen ihr Auto mit veralteter Technik weiter nutzen müssen.
Ganz im Gegenteil. Der Wettbewerb beflügelt. Kein Leichtathlet oder Eisschnellläufer ist begeistert, wenn sein unmittelbarer "Nachbar" aus irgendeinem Grund ausfällt und er mehr oder minder alleine die Distanz bewältigen muss. Jeder Einzelne ist motiviert, mehr zu leisten als die Konkurrenz bzw früher etwas zu entwickeln als die Konkurrenz. Täten sich alle zusammen, wären zwar die Ressourcen konzentriert, aber die Motivation "mehr" zu leisten ist dahin.
Mit deinem vorgeschlagenen Prinzip sind ja die Kommunisten eingefahren. Die Idee, dass es allen besser ginge, wenn alle zusammen dem Staat dienten, ging nicht auf. Das Prinzip hört sich zwar gut an, aber die Motivation etwas zu leisten ist gering, wenn man den Profit der eigenen Leistung nicht auch selbst einfährt.
Also sollten die bisher nur den Luxusmodellen zugestandenen Funktionen (etwa Bremsenergie-Rückgewinnung) "gnädigerweise" dann auch in preiswerte E-Auto-Modelle eingebaut werden damit dann auch die weniger betuchten Autofahrer von dieser Technik profitieren und auch am Umweltschutz mitwirken können.
Nun, der Effekt der zurückgewonnenen Bremsenergie ist im Alltag mickrig. Bei langen Bergabfahrten zahlt es sich aus, aber im Normalverkehr nicht. Man braucht doch nur selbst schauen, wie oft man im Normalverkehr stark bremst. Ist es doch vielmehr angesagt, vorausschauend zu fahren und möglichst wenig zu bremsen - und das funktioniert eben sehr leicht und gut. Im Rennsport ist es anders, da wird oft und hart gebremst - aber im Alltag ist es zwar ein nettes Gimmick, das sich toll anhört, aber äußerst wenig bringt. Es kostet auch wenig, was dazu führt, dass die meisten E-Modelle dieses feature haben.
 
So gigantisch und wichtig das Projekt dieses in Frankreich im Bau befindlichen internationalen Versuchs-Fusinosreaktors "ITER" sein mag, nicht minder wichtig ist eine weltweit angestrebte "andere" Mobilität.
Statt sich nun an der E-Mobilität festzubeißen, sollten auch andere Techniken, die z.T. in den Schubladen der Firmen-Entwicklungsabteilungen verstauben, wieder in Betracht gezogen werden.
Auch sollte mehr Zeit eingeräumt werden, statt Vorhaben ideologisch durchpeitschen zu wollen.
Das geschieht ja auch. Wasserstoff, Brennstoffzelle, etc...sind nicht vergessen. Aber, die Technik und nicht zuletzt der Markt gibt vor, wie die unterschiedlichen Lösungen zu priorisieren sind.
Auch die Börsen-Spekulationen mit Roh- und Kraftstoffen sollte zumindest eine Zeit lang reguliert werden, warum nicht, denn der Termin, wann Verbrenner-Autos, oder nicht mehr genehme primäre oder sekundäre Energieträger verbannt werden sollen, wird ja auch, zumindest von der momentanen Regierung, reguliert, gesteuert, diktiert.
Die rechtlichen Vorgaben im eigenen Land sind Sache der Regierungen. Rohstoffmärkte sind international, da kann eine Regierung zwar sich selbst bzw das eigene Land regulieren, aber alle anderen machen weiter wie es ihnen gefällt.
Da kann doch nicht gleichzeitig den Spekulanten weiter Handlungsfreiheit gewährt werden, die sollten auch ihren Beitrag durch Zurückhaltung leisten müssen.
Die braucht ihnen nicht extra gewährt werden, sie wird lediglich nicht eingeschränkt. Wäre auch etwas schwierig, das zu versuchen.
Es kann ja nicht sein, wenn ein neu entwickeltes irgendwie geartetes geniales Antriebskonzept dennoch keine Zukunft hat, weil sich Börsen-Spekulanten gleich auf die dafür nötigen Begehrlichkeit erweckenden Rohstoffe und Energieträger stürzen und deren Preise in die Höhe treiben.
Oh doch, kann es - und wurde auch schon viele Male so praktiziert, in jedem Maßstab (z.B. ein Bauer macht besonders gutes Fleisch und der Dorfwirt handelt sich it ihm einen Exklussivvertrag aus).
Nachdem dann das Nonplusultra aus gebührender besonnener Zusammenarbeit gefunden ist, können ja die Hersteller wieder im ihren gewohnten Wettbewerb treten und ihre wie auch immer gearteten Designs und Luxusfirlefanze vermarkten.
Dabei sollte aber das kleinste und billigste Auto mit den gleichen der Umwelt zugute kommenden technischen Errungenschaften ausgestattet werden, wie die Luxusmodelle.
Ja, viele Weltverbesserungsideen starten damit, dass irgendwelche Anderen altruistisch sein müssen.
Deine Idee bräuchte jetzt ja keine E-Autos, das könnte man bei Verbrennern auch so mache. Kleinstwägen könnten dieselben technischen Errungenschaften wie Luxusmodelle. Manche haben auch Konzepte in jene Richtung verfolgt. Sie haben damit aber keinen Erfolg gehabt. Kauft sich jemand einen Kleinstwagen, dann
in der Regel deswegen, weil er billig ist. Peppt man ihn mit allerlei Schnickschnack auf, wird er teuer, und sein Hauptverkaufsargument ist dahin.
Jetzt diverse Hersteller dazu zu verurteilen, solche Autos zu bauen und mit Verlust anbieten zu müssen, geht auch nicht. Ergo ist diese Idee nicht umsetzbar ohne staatliche Subvention, und das will offensichtlich auch niemand.
Klar, mehr Funktionen, Bedienkomfort, Effektivität und Luxus kostet in der Herstellung meist mehr Geld, aber nicht immer und zwangsläufig.
Ein edles Design etwa, ist nicht eines Material- oder Montageaufwandes wegen teurer, der unterscheidet sich nicht wesendlich vom Aufwand für ein "Normal"-Auto, sondern u.a. der teuren Nobel-Designer wegen.
Na, schon....ein edles Design geht oft einher mit speziellen Materialien, die eben mehr kosten. Würden sie das nicht, wären sie sowieso immer und überall verbaut.
Obwohl das Design eines "Normal"-Autos, vom Designer genauso viel Können und Kreativität erfordert, denn ein Hersteller käme in Erklärungsnot, wenn sein Billigmodell so "schön" aussähe wird das teuerste.
Also bewusst hinein designte Durchschnittlichkeit oder gar "Hässlichkeit" der Billigklasse, was gar nicht so einfach ist.
Es ist eine Gradwanderung, das Billigmodel soll ja auch nicht so unansehnlich sein, so dass der potentielle Käufer schreiend davonläuft.
Du meinst also, die Hersteller sollen da und dort Gründe zum Nichtkauf einbauen?
Das ist doch wider wirtschaftlicher Grundprinzipien.
Ein beachtlicher Teil der Auto-Herstellungskosten geht für die Befriedigung von Eitelkeiten seitens der Hersteller (Erfolgserlebnisse "unproduktiver" Kaufleute wie auch Designer) wie auch seitens der Käufer drauf.
Was dem Käufer letztendlich wichtig ist und was nicht bzw wofür er wieviel bezahlen will, ist seine Entscheidung und er wird zu dem Produkt greifen, das seine Bedürfnisse am besten befriedigt. Welche diese sind, liegt an ihm und nicht am Hersteller.
Bei der Bewältigung des angeblich menschgemachten Umweltproblems sollten diese Eitelkeiten mal eine Zeit lang hinten an stehen und Gehirnschmalz für momentan Wichtigeres genutzt werden.
Sollten, sollten, sollten. Alle Menschen sollten sich lieb haben und nicht Kriege führen, alle Menschen sollten altruistisch sein, und und und.
Ja eh, aber all diese frommen Wünschen machen ihre Rechnung ohne den Wirt, dem Menschen.
 
Nachtrag:

Letztes Jahr stellte Mercedes seinen E-Auto-Prototyp "Vision EQXX" mit angeblich 1000km Reichweite vor.


Ein nicht für die Serie gedachtes Einzelstück.

Warum verbraten die Mercedes-Leute so viel Hirnschmalz und Ressourcen für solches "spektakuläre", nach meinen Geschmack bescheuerte Design, dessen "windschnittige" Front dazu taugt, beim Aufprall ein Bein in 4 Stücke zu zerschneiden.

Was hat dieses "Geschoss" für eine Signalwirkung?
Etwa "so weitermachen wie bisher", so toll zum Klimaschutz passend: Imponiergehabe, Beschleunigungs- und Geschwindkeitskult?

Geht es hier um Design oder um Klimaschutz?
Weder noch. Es geht hier darum, das "technisch Machbare" aufzuzeigen.
Abgesehen von der Tatsache, dass das Problem des sauschweren Akkus auch hier nicht aus der Welt ist, hätte mich die angeblich so effektive neue Technik auch ohne solche Design-Orgie überzeugt.
Die Fa. Mercedes hat es überhaupt nicht nötig mit solchem Gefährt zu beweisen, das sie Design kann, zudem auch noch deplatziert im Zusammenhang mit der Vorstellung umweltschonender Technik.
Aber die Fa. Mercedes hat gezeigt, dass sie eben jenes Gefährt zu Wege bringt.
Mercedes überzeugte wie die meisten Autohersteller meist mit in ihrer jeweiligen Zeit gefälligen Modellen, das gehört zu deren Handwerk.
Mir fällt da im Moment nur der VW 1600 als auch für die damalige Zeit missglücktes Design-Beispiel ein. Mit dem musste ich Anfang der 70er meine Fahrstunden und Führerscheinprüfung absolvieren (danke für das Mitgefühl..).


Forschung und Entwicklung sind nicht immer linear, ganz im Gegenteil. Es wird dies und das versucht, manches geht auf, manches wandert in die Schublade. Vorhin warst du so versessen darauf, dass die Hersteller entwickeln und nun beschwerst du dich über genau das.
Jenes Auto ist nicht ein einziges, homogenes Entwicklungsergebnis, sondern beinhaltet eine Vielzahl an Komponenten, von denen einige eine Weiterentwicklung bedeuten, andere nicht und weitere wieder nur zur Verbindung der neuen Komponenten zu einem Gesamtauto gebraucht wurden. Jenes Auto jetzt insgesamt in seiner Sinnhaftigkeit bewerten zu wollen ist daher eine Themenverfehlung.
 
Electric Vehicle | Team E-Motorrad des MIT fährt mit Wasserstoff (c) Wolfgang Kempkens, pte 17.01.2024

Gut zu wissen: Besser als E-Autos? Klimafreundlicher Kraftstoff für Verbrenner (BR 2021)
Der Verbrennungsmotor steht noch nicht vor dem Aus, doch sie könnten effizienter und umweltverträglicher sein - und sogar besser als E-Autos. Münchner Forscher testen Kraftstoffe, die klimafreundliches Fahren ermöglichen könnten. Schauen Sie auch diese Doku zu dem Thema an: https://1.ard.de/possoch-klaert-efuels | Mehr ''Gut zu wissen'' gibt's unter https://1.ard.de/gut-zu-wissen-start

Galileo: E-Fuels - Sind sie die Rettung der Verbrenner? (ProSieben 2023)
E-Fuels sind klimafreundliche Kraftstoffe, die mithilfe von erneuerbaren Energien und CO2 hergestellt werden sollen. Sind sie die Rettung der Verbrennungsmotoren? Und sind sie wirklich so gut für die Umwelt, wie die Hersteller versprechen? Mehr auf Galileo: http://www.galileo.tv/
Alle Videos findest du auf https://www.prosieben.de/galileovideos
Terra X: Harald Lesch über E-FUELS - Synthetische Kraftstoffe wissenschaftlich analysiert (ZDF 2023)
Letzte Generation: Was darf Widerstand? | Gert Scobel (3sat 2023)

Fünf Elektromotorräder bereit zu kaufen - Ratgeber Elektro (c) 2023 (Preise: 15000 bis 25000 EURO)
Noch mehr Neuheiten, Tests, Fahrberichte und alles rund ums Motorrad findet ihr auch hier:
Website: https://www.motorradonline.de/
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Preis ab etwa 63.900 EURO! https://de.wikipedia.org/wiki/Toyota_Mirai
 
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Gut zu Wissen | Vor- und Nachteile von Gas-Autos (SWR 2016)

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Der Dacia Jogger ist ein Kompaktvan des rumänischen Autoherstellers Dacia, der seit März 2022 erhältlich ist. Er ersetzt die bisherigen Modelle Lodgy, Logan MCV und Dokker und ist als Fünf- und Siebensitzer verfügbar. Die Premiere fand auf der IAA in München im September 2021 statt. Preis ca. 20000,- EUR
https://de.wikipedia.org/wiki/Dacia_Jogger | https://www.dacia.de/modelle/jogger....rplug.renault.com/c/BADM40AhhAhHk/AdPRojVF1g

In fast jedes Fahrzeug mit Ottomotor kann eine Flüssiggasanlage eingebaut werden. Der Einbau in einen Pkw ist technisch einfach. Üblicherweise entstehen Kosten von etwa 1800 bis 3500 Euro, abhängig von Zylinderzahl, Leistung und der zu erreichenden Abgasnorm.[11] Bei Dieselfahrzeugen ist die Umrüstung etwas teurer. Hier sind mit ungefähr 4000 Euro Umrüstungskosten zu rechnen, da der Aufwand aufgrund der fehlenden Zündung höher ist als bei Benzinfahrzeugen.[12]
Das Leergewicht einer LPG-Anlage beträgt etwa 40 kg

Terra X: Verlorenes Wissen - Alternative Antriebe (ZDF 2019)
 
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