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Habt ihr selbst ein Buch veröffentlicht – Erfahrungen?

Genau das ist auch so ein Punkt, über den ich grad viel nachdenke. Dieses einfach veröffentlichen klingt online oft relativ unkompliziert, aber sobald man sich ein bisschen genauer einliest, merkt man erst, wie viele Themen da eigentlich dranhängen: Lektorat, Cover, Layout oder eben einfach Marketing. Das Buch ist ja nicht für jeden sichtbar, nur weil es veröffentlicht ist. Dafür veröffentlichen zu viele Menschen Bücher.
Die wirkliche Arbeit beginnt erst wenn du mit dem Schreiben fertig bis. Sofern du das Buch halt auch irgendwie bewerben willst und auch an dem Mann bekommen willst. Wenns nur darum geht irgendwas ins Internet zu stellen, dann hat man natürlich wenige Aufwand.
Hast du selbst eigentlich schon einmal etwas veröffentlicht oder dich einfach generell viel mit dem Thema beschäftigt?
Ja aber keine Belletristik sondern wissenschaftliche Arbeiten. Sowohl eigene Bücher als auch Beiträge in anderen Büchern oder Sammelbänden.
Kann man aber nicht vergleichen, ist natürlich was ganz anderes und aus meiner Sicht viel einfacher.
Danke jedenfalls für deinen Tipp mit dem Verlag. Hab mir inzwischen auch ein paar Dienstleistungsverlage angesehen, unter anderem Novum. Kennst du den zufällig? Dort wirkt es zumindest so, als wäre genau diese Unterstützung für Neuautoren ein größerer Teil des Konzepts. Also nicht nur das reine Veröffentlichen selbst, sondern auch Begleitung bei den ganzen Schritten rundherum. Gerade wenn man noch nie ein Buch veröffentlicht hat, finde ich das eigentlich einen interessanten Ansatz.
Ich glaube da hat mal eine Freundin einen Bildband veröffentlicht. Ist aber schon ziemlich lange her, das war noch als wir studiert haben.
Wenn du dort für die Dienstleistungen, die du in Anspruch nimmst, bezahlt, hab ich aus meiner Sicht nichts dagegen. Du musst nur aufpassen, dass du nicht an einen Druckkostenzuschussverlag kommst. Das ist dann im Grunde nur ein Copyshop und macht sonst nichts für dich. Das kann man dann auch selbst.
 
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Die wirkliche Arbeit beginnt erst wenn du mit dem Schreiben fertig bis. Sofern du das Buch halt auch irgendwie bewerben willst und auch an dem Mann bekommen willst. Wenns nur darum geht irgendwas ins Internet zu stellen, dann hat man natürlich wenige Aufwand.

Ja aber keine Belletristik sondern wissenschaftliche Arbeiten. Sowohl eigene Bücher als auch Beiträge in anderen Büchern oder Sammelbänden.
Kann man aber nicht vergleichen, ist natürlich was ganz anderes und aus meiner Sicht viel einfacher.

Ich glaube da hat mal eine Freundin einen Bildband veröffentlicht. Ist aber schon ziemlich lange her, das war noch als wir studiert haben.
Wenn du dort für die Dienstleistungen, die du in Anspruch nimmst, bezahlt, hab ich aus meiner Sicht nichts dagegen. Du musst nur aufpassen, dass du nicht an einen Druckkostenzuschussverlag kommst. Das ist dann im Grunde nur ein Copyshop und macht sonst nichts für dich. Das kann man dann auch selbst.
Danke dir! Das mit den Druckkostenzuschussverlagen ist tatsächlich etwas, worüber ich inzwischen öfter gestolpert bin. Da muss man wirklich genau drauf achten. Ich hab mir inzwischen unter anderem Novum genauer angeschaut. Cool dass du wen kennst der dort veröffentlicht hat! War sie zufrieden?
Dort wirkt es auf mich so, als würde nicht nur gedruckt werden, sondern dass man je nach Paket auch Unterstützung bei Lektorat, Cover, Layout und später sogar beim Marketing bekommt. Das ist für jemanden wie mich schon ein Unterschied zu einem Anbieter, der am Ende nur den Druck übernimmt.
Mir gehts ja im Prinzip gar nicht so darum, möglichst billig zu veröffentlichen. Wichtiger ist für mich, dass ich nicht allein durch muss sozusagen xD
 
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Ich kann nur vor den Druckkostenzuschuss-Verlagen (die in Buchhandelskreisen "Haifisch-Verlage" genannt werden) warnen. Man gibt sehr viel Geld aus, aber die wenigsten Buchhandlungen nehmen sie an Lager. In den Buchhandlungen, in denen meine Frau und ich während unseres Berufslebens gearbeitet haben, waren diese Verlage "berüchtigt" und wurden prinzipiell nicht angeboten. Und wenn man als Autor eines solchen Verlages einem Autorenverband oder der Autorengewerkschaft bei Ver.di beitreten will, ist die Veröffentlichung in solchen Verlagen sogar oft ein Ablehnungsgrund, denn die veröffentlichen wirklich ALLES, ohne auf Qualität zu achten (behaupten aber sogar, sie "lektorieren" das Werk und tun dann sehr "begeistert").

In einem klassischen Verlag zu publizieren, ist für Neuautoren kaum noch möglich, da die "Klassischen" viel Geld für Bestseller ausgeben und kaum noch in unbekannte Autoren investieren. Diese Zeit der Autorenförderung ist leider vorbei...

Man könnte es in einem Kleinverlag versuchen, die oft sehr engagierte Arbeit leisten.

Wichtig ist da die Webseite https://kleinfairlage.de/die-kleinen-und-mittelgrossen-verlage

oder auch https://www.dsfo.de/dsfopedia/index.php/Verlagsliste

Diese Listen nehmen keine Druckkosten- oder andere Zuschuss-Verlag auf.

Gut ist auch das Angebot für Autoren www.bod.de, wenn man plant, selbständig zu publizieren, die bieten auch Lektoratsdienste an.

Alles Gute, viel Erfolg

Peter
 
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