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gerd jonke zitiert "operette

abstract

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16. Juli 2011
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880
Man geht in die Operette, um all die Gemeinheiten, denen man außerhalb der Operette nachgeht, auf der Bühne so lange als liebenswürdig vorgesetzt zu bekommen, bis auch diese Hinterfotzigkeiten außerhalb der Operette aufgrund der Operettenverharmlosung als liebenswert erscheinen können und müssen und dürfen, und somit das Dasein auch als eine solche Operette empfunden werden kann, indem sich jede Gemeinheit als furchtbar nette Liebenswürdigkeit erklären läßt und somit das alltägliche Gefühlsergrauen einem jeden liebenswerten Leben ganz verwandt und angehörig."
 
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AW: gerd jonke zitiert "operette

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AW: gerd jonke zitiert "operette

Man geht in die Operette, um all die Gemeinheiten, denen man außerhalb der Operette nachgeht, auf der Bühne so lange als liebenswürdig vorgesetzt zu bekommen, bis auch diese Hinterfotzigkeiten außerhalb der Operette aufgrund der Operettenverharmlosung als liebenswert erscheinen können und müssen und dürfen, und somit das Dasein auch als eine solche Operette empfunden werden kann, indem sich jede Gemeinheit als furchtbar nette Liebenswürdigkeit erklären läßt und somit das alltägliche Gefühlsergrauen einem jeden liebenswerten Leben ganz verwandt und angehörig."

Hallo abstract,

aufgrund meiner nicht in allzu großem Ausmaße vorhandenen Sangeskünste bevorzuge ich, trotz vermeintlicher Widrigkeiten, mein Leben außerhalb der Operette zu leben, was jedoch nicht besagt, daß ich Operette(n) von Grund auf ablehnen würde,
bei dieser Gelegenheit, wenn auch ohne direkten thematischen Zusammenhang,
noch mitgeteilt haben wollend,
lange Sätze zu schätzen,
sofern,
wie im zitierten Beispiel,
Sinn daraus hervorgehe,
was beweisen kann,
daß
Bespamung & Besamung
durchaus eine gemeinsame Wiege haben.
;) :engel2:
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: gerd jonke zitiert "operette

Man geht in die Operette, um all die Gemeinheiten, denen man außerhalb der Operette nachgeht, auf der Bühne so lange als liebenswürdig vorgesetzt zu bekommen, bis auch diese Hinterfotzigkeiten außerhalb der Operette aufgrund der Operettenverharmlosung als liebenswert erscheinen können und müssen und dürfen, und somit das Dasein auch als eine solche Operette empfunden werden kann, indem sich jede Gemeinheit als furchtbar nette Liebenswürdigkeit erklären läßt und somit das alltägliche Gefühlsergrauen einem jeden liebenswerten Leben ganz verwandt und angehörig."


Kann man auch was lebensnäher anschauen:
Je intensiver Mensch schlimm Erlebtes positiv konnotiert nacherfährt,
desto leichter fällt es ihm, sich mit dem Schlimmen konstruktiv zu versöhnen.

Immer hübsch nah am wirklichen Leben dran bleiben -
dann klappt's auch mit scheinbar Unverdaulichem.

:kugel: :winken3:
 
AW: gerd jonke zitiert "operette

Je intensiver Mensch schlimm Erlebtes positiv konnotiert nacherfährt,
desto leichter fällt es ihm, sich mit dem Schlimmen konstruktiv zu versöhnen.


Es ist selten, daß ich hier ein Wort lese, das ich gar nicht kenne. Nein, Operette kenne ich schon länger (Anneliese Rothenberger und so, die gab es früher zu besten Sendezeiten, als Fernsehen noch die Welt war). Es geht um konnotiert, die Konnotation.
In einer Erklärung gibt es mehrere Ausdrücke, keiner schien mir passend.


Vielleicht heißt es hier zurechtgelegt?

Benutzen Sie absichtlich solche Wörter, die kaum ein gewöhnlicher Bürger kennt? Denken Sie auch mit diesen Wörtern? (Mein Denken hat einen viel kleinen Wortschatz als mein schriftlicher Ausdruck.)





http://derstandard.at/1271377411353/Traumland-Operette-Anneliese-Rothenberger-1926-2010

http://de.wikipedia.org/wiki/Konnotation
 
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AW: gerd jonke zitiert "operette

Man geht in die Operette, um all die Gemeinheiten, denen man außerhalb der Operette nachgeht, auf der Bühne so lange als liebenswürdig vorgesetzt zu bekommen, bis auch diese Hinterfotzigkeiten außerhalb der Operette aufgrund der Operettenverharmlosung als liebenswert erscheinen können und müssen und dürfen, und somit das Dasein auch als eine solche Operette empfunden werden kann, indem sich jede Gemeinheit als furchtbar nette Liebenswürdigkeit erklären läßt und somit das alltägliche Gefühlsergrauen einem jeden liebenswerten Leben ganz verwandt und angehörig."
Man geht in eine Operette, um schöne, harmonische Musik zu hören.

Texte sind meist überholt.

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