Man geht in die Operette, um all die Gemeinheiten, denen man außerhalb der Operette nachgeht, auf der Bühne so lange als liebenswürdig vorgesetzt zu bekommen, bis auch diese Hinterfotzigkeiten außerhalb der Operette aufgrund der Operettenverharmlosung als liebenswert erscheinen können und müssen und dürfen, und somit das Dasein auch als eine solche Operette empfunden werden kann, indem sich jede Gemeinheit als furchtbar nette Liebenswürdigkeit erklären läßt und somit das alltägliche Gefühlsergrauen einem jeden liebenswerten Leben ganz verwandt und angehörig."







(= putz-munter ...)
