Hiermit räume ich unumwunden ein, mich an die Dummheit der Bevölkerung zu wenden!
......praktisch sind aber populisen meist leute welche zwecks der eigenen bevorteilung sich an die dummheit in der bevölkerung wenden
Hinter den 'Kulisen' scheinen < 'Populisen' > offenbar Hochkonjunktur zu haben?
Für nen' Apel und nen' Ei wäre man ohne Gezeter gegen CETA und TTIP als Bürger gleich dabei?
Wirtschaftsgebilde sind nun mal undemokratisch und die EU ist bisher nichts mehr, als ein Zusammenschluss von Staaten zur Wahrung und Durchsetzung ihrer Wirtschaftsinteressen. Die EU ist nichts weiter als ein langfristig angelegtes Projekt und als solches befindet es sich irgendwo zwischen Meilensteinen. Man hat Meilensteine voreilig realisiert, wie z.B. die Währungsunion, ohne vorher eine vernünftige politische Union zu realisieren. Man hat viel zu viele Länder in kurzer Zeit hinzugenommen, weil man sie nur als neue Märkte angesehen hat, für Produkte und für billige Arbeitskräfte. Kriterien, wie Demokratiereife dieser Länder, sind dabei zu kurz gekommen. Das Ziel, über eine reine Wirtschaftsunion zu einer politischen Solidargemeinschaft zu gelangen, ist dabei in ferne Zukunft gerückt.
Projekte brauchen einen langen Atem und sind durch Rückschläge gekennzeichnet. Die Fehler, die gemacht wurden, sind kein Hinweis darauf, dass die europäische Idee falsch wäre, sondern dass man den Weg dorthin verlassen hat und die Richtung korrigieren muss.
Auch ich stimme dieser Analyse zu, dass Europa sich zuerst 'nur' als ein gigantisches Marktpotential für die Wirtschaft erkannt hat und der sozialen Marktwirtschaft die Selbstregulation durch (hierzu überforderte) Nationalstaaten mehr oder weniger 'blauäuig' sich selbst überlassen hat, wozu ausgerechnet die spannenden Fragen der Finanzierung einer Zukunftssicherung durch verlässliche Rentensysteme "
staatseuropäisch" einfach ausgeklammert und auf den
" St.Nimmerleinstag " verschoben wurden.
Die Populisten wollen jedenfalls keine Demokratisierung der EU, sondern ihre Auflösung, damit sie auf nationaler Ebene wieder freie Hand haben, um Europa ins 19. Jahrhundert zurückzuführen.
Ein bemerkenswerter Satz, den ich in dieser futuristisch anmutenden Pauschalität als zukünftigen Denkanstoß gerade aktuell zum Nachdenken für besonders geeignet erachte.
Wer sind denn DIE Populisten?
Meinst du, die wollen alle dasselbe und denken alle gleich?
Vielleicht solltest du mal einigen von ihnen aufmerksam zuhören, dann würdest du diese einfache Schublade evtl unbrauchbar finden.
Im '
Scheingegensatz' zum vorherigen Beitrag von
Earl Grey (Beitrag Nr.6) würde ich den
Populismus als eine vorrangig
gesamtpolitische Aufgabe sehen wollen, nicht aber vorrangig als
parteipolitische Aufgabe!
Aus meiner Sicht würde ich somit unter „DIE Populisten“ im weitesten Sinne der wertneutralen Auslegung einer solchen Sprachbegrifflichkeit alle Bestrebungen von Personen oder Institutionen subsummieren wollen, DIE sich zur Rechtfertigung Ihrer symbolhaften Ersatzhandlungen vorrangig auf ihre hauseigenen Nationalismen berufen, welche der gesetzlichen Lösung unbedingten Vorrang vor einer vertraglichen Lösung einräumen wollen – und damit bildhaft gesprochen, - möglicherweise jetzt einige Interessengruppen irrig versuchen - das ‚
Pferd von hinten aufzuzäumen“.
Diese meine zum Nachdenken geeignet gedachte Definition möchte ich HIER erst einmal einwirken lassen.
Ich erlaube mir hierzu den Sprachbegriff der Freiheit privatautonomer Vertragsgestaltungen der Unfreiheit gesetzgeberischer Überregularien in der allgemeinen Diskussion diametral gegenüberzustellen.
Im Grundsatz beruhen doch alle Regelungen auf Vertrag und/oder auf dem Gesetz.
Und wir sollten dabei nicht vergessen, dass gerade das (sehr weit begrifflich auslegbare!)
Familienrecht im Zweifel sogar einen übergesetzlichen Rang für sich beanspruchen darf, und zwar völlig unabhängig von einer Fremdbewertung nach gut oder schlecht, erlaubt oder unerlaubt!

Kleines Späßle von mir zwischendurch: Damit spielt es im Grundsatz keine Rolle, ob man den Braten oder den Paten riecht, denn mit
'Oettinger Tuning' hat sich Baden-Württemberg seinen Sitz in der EU-Kommision über Günther Oettinger, zuständig für digitale Wirtschaft und - wie ich es sehe - digital spaltbares Gesellschaftsmaterial über die
Cash-Dealers-United wahrlich verdient, dank der Auslegung des politischen Familienrechtes, welches (schon immer) über der Verfassung steht und
.......
.......kohllateralschadensbegrenzungspfahlsweise......
auch vor deutschen Gerichten in jüngster Vergangenheit gut 'abgesteckt und abgespeckt' - also überaus versiert versioniert - werden konnte.

Somit gilt es '
auf alle erdenkliche Weise' (durch die Weisen natürlich), die speziellen Aufgabenverteilungen in einem Europa mit Zukunft auch mit verlässlichen Finanzierungsflüssen "stromtechnisch" in ein ausgleichsgerechtes Finanzsystem zu bringen, ohne die politischen Familien in Europa damit gleich in Frage zu stellen oder in Verlegenheit bringen zu müssen.
Schließlich haben wir in Deutschland ein weltweit einmaliges politisches Parteienvertrauenssystem aufgebaut, wo Spenden - sofern sie "angemeldet" werden, in unbeschränkter Höhe "auch ungestückelt" (
also nicht anonym) möglich sind., wofür man in manchen anderen Ländern (zum Beispiel Ausstralien) aber ins Gefängnis wandern würde...
Zurück zum Recht - und seinem empfundenen "Rückzug aus Europa": Vertragspartner der Freihandelsabkommen von CETA und TTIP unterliegen dem Vertragsrecht und damit einem Vertrauensschutzbonus, der gesetzlich zum Beispiel gar nicht "kostenlos" durch nationale Gesetzgeber verboten werden könnte!
Somit ist es für mich überaus verständlich, wenn
Jean-Claude Juncker als EU-Kommisionspräsident quasi in einem wie von selbst im „Dreieck springenden“ Spannungsfeld zwischen Schweigsamkeit, Redseligkeit und Kompetenzgerangel– zu seinem ganz persönlichen Ausdruck gebracht hat, worauf auch
Anideos schon zurvor aufmerksam gemacht hat:
Jean-Claude Juncker:
„ Jedes Mal, wenn ich über die großen Fragen Europas rede, heißt es, ich sage zu wenig. Rede ich über Probleme eines einzigen Mitgliedslandes, dann heißt es, ich sage zu viel. In Wahrheit ist mir das schnurzpiepegal.“
Quelle:
http://www.spiegel.de/politik/ausla...-ueber-moegliche-brexit-folgen-a-1095207.html
Was offenbar noch immer
nicht von den angeblichen „Bürgern Europas“, die
keinen „Europäischen Pass“ besitzen, verstanden zu werden scheint:
All die großen EU-Verträge stehen juristisch gesehen über den einzelnen nationalen Gesetzen und müssen vorrangig eingehalten werden oder hilfsweise nachrangig angepasst werden.
Auch ein jedes nationales Verfassungsgericht ist verpflichtet mit seinen untergeordneten Gesetzen der Wahrung des Rechtsfriedens zu dienen und wird sich dazu im Zweifel verpflichtet sehen, seine nationalen Entscheidungen rechtskonform mit dem Europäischen Gerichtshof so abzustimmen, dass immerhin ein Gestaltungsspielraum für den nationalen Gesetzgeber im Rahmen seiner Änderungsmöglichkeiten noch verbleiben wird.
Die EU-Kommission vertritt übergeordnete Gesamtinteressen und unterliegt damit einem Anti-Subsidiaritätsprinzip, welches als überorganisches Schutzprinzip in Zukunft auch von den Bürgern Europas verstanden werden müsste und jedenfalls nicht organisch oder organisatorisch "bekämpft" werden sollte!
Das wäre doch so, als würde man die Gegenwart als eine Anti-Wart deuten, die schon um ihrer Existenz willen bekämpft werden müsste!?
Wir sind es unserer Sprache schuldig, dass wir uns von dieser nicht ins Bockshorn jagen lassen dürfen, alles was wir als „ Anti-" bezeichnen auch zugleich als gefährlich einzustufen und (um jeden Preis) bekämpfen zu sollen, ähnlich wie wir es –in unredlicher Weise - mit der Arbeitslosigkeit seit Jahrzehnten tun.....
Bernies Sage
PS.: Ich entschuldige mich dafür, dass mein Beitrag plötzlich so lang geworden ist und kann zwecks ausgleichender Gerechtigkeit nur hoffen, dass ihn auch nur wenige Menschen aufmerksam gelesen haben.