• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

[AI + AUTOMATEN + ROBOTER] Magische Maschinen, Künstliche Intelligenz, Kybernetik & Co.

Kleine Zusammenfassung zu und über den (sicherheitstechnisch umstrittenen) persönlichen KI-Agenten aus Ober-Österreich "OpenClaw" ... 👽🤖

Peter Steinberger (Entwickler von Open Claw) zu Gast in der ZIB2 bei Armin Wolf (c) 16.Feb.2026
OpenClaw (von Peter Steinberger) ist eine Open-Source-Software für künstliche Intelligenz (KI), die als Grundlage für persönliche KI-Agenten dient. Das Projekt wurde ursprünglich unter dem Namen Clawdbot gestartet, später auf Grund von der Ähnlichkeit zu Anthropics AI Claude in Moltbot umbenannt und trägt heute den Namen OpenClaw. Mit OpenClaw lässt sich auf einem Standard-Computer ein Service betreiben, der KI-gestützt und über gängige Instant-Messaging-Dienste wie WhatsApp, Telegram oder Signal gesteuert wird, um beliebige Aufgaben automatisch und autonom auszuführen. Die Software entstand als Projekt des österreichischen Software-Entwicklers Peter Steinberger, der dafür auf Vibe Coding zurückgegriff, zunächst Claude.AI, dann von OpenClaw selbst. https://openclaw.ai/ | https://steipete.me/

Karl Olsberg: OpenClaw (Moltbook) - Unser 2023 entwickeltes Horror-Szenario wird wahr! (c) 4.Feb.2026
Karl Olsberg ist das Pseudonym des deutschen Schriftstellers und Unternehmers Karl-Ludwig Max Hans Freiherr von Wendt (* 19. Dezember 1960 in Bielefeld). Sein Vater war Freiherr Karl von Wendt (1937–2006), ein Autorennfahrer und Unternehmer. Karl-Ludwig von Wendt begann im Jahr 1971 mit ersten schriftstellerischen Tätigkeiten unter dem Pseudonym Karl Olsberg, dessen zweiter Namensbestandteil sich auf seine Heimatstadt bezieht, in der er aufgewachsen war. In Münster studierte er Betriebswirtschaft und promovierte über Anwendungen künstlicher Intelligenz (Dissertation: Expertensysteme und ihre Anwendung aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Münster 1988).

KI-Agenten (englisch: AI Agents; Agentic AI)[1] sind Softwareprogramme mit Eigenleben, die sich künstlich intelligent verhalten.[2][3] Umfassende Definitionen werden auf Software-Agent gegeben. In einfacheren Ausführungen handelt es sich um Bots oder Chatbots, die sich auf Resultate in Form von Text, Sprache und / oder Bilder beschränken. Daneben gibt es auch Agenten, die komplexere Aufgaben selbstständig erledigen können. Sie können dies in einem iterativen Prozess tun, so, wie Menschen auch arbeiten. Man spricht in diesem Zusammenhang von virtuellen persönlichen Assistenten. Noch komplexer sind Robotersteuerungen und selbstfahrende Autos, bei denen Software über Aktuatoren autonom Fahrzeuge steuern.
KI-Agenten können die Aufgabe eines virtuellen persönlichen Assistenten übernehmen. Solche KI-Agenten sind in der Lage, eine KI-generierte Antwort eines Chatbots als Eingabe darauf aufbauender Aufgaben zu nutzen, um damit mehrere Ebenen autonom zu verknüpfen.
Mit Stand Februar 2025 sind die drei unten aufgeführten KI-Modelle erst in Erprobung und noch nicht allgemein zugänglich. Es bestehen Sicherheitsbedenken. So sind das Einloggen auf Websites, das Lösen von Captchas, das Eingehen vertraglicher Verpflichtungen und die Angabe von Kreditkartendetails vorerst ausgeschlossen und verlangen interaktives Eingreifen des menschlichen Benutzers.
https://de.wikipedia.org/wiki/KI-Agent#Virtuelle_persönliche_Assistenten
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
In einem Blog-Beitrag schreibt Peter Steinberger, dass die letzten Wochen für ihn eine Achterbahn gewesen seien (was ich gut nachvollziehen kann). Sein Projekt OpenClaw war eigentlich nur zum Experimentieren und Herumspielen gedacht und er wurde vom Erfolg total überrascht. Der Hype führte dazu, dass Leute nachfragten, ob sie investieren könnten. In der Woche seines Aufenthalts in den USA hat er sich wohl entschieden, bei OpenAI anzuheuern. OpenAI habe sich fest dazu verpflichtet, schreibt Steinberger, ihm zu ermöglichen, seine Zeit für die Arbeit am OpenClaw-Projekt einzusetzen, und sponsert das Projekt bereits. Um dies in eine geeignete Struktur zu bringen, arbeite Peter Steinberger daran, eine Stiftung zu gründen. Diese soll ein Ort für Denker, Hacker und Menschen bleiben, die ihre Daten selbst verwalten möchten. Ziel sei es, noch mehr Modelle und Unternehmen zu unterstützen.
Einerseits ein riesiger Erfolg für Peter Steinberger (da kann man nur gratulieren) – der zeigt, dass führende AI-Köpfe nicht aus den USA kommen müssen (Steinberger ist Österreicher). Andererseits ist es auch ein erneuter Beleg für die Erkenntnis, dass die Umsetzung solcher Ideen leider immer noch in den USA erfolgen – in der EU gibt es da noch keine geeigneten Inkubatoren und VC-Fonds.
Die interessantere Hintergrund-Story findet sich im implicator.ai Artikel Peter Steinberger Chose OpenAI. The Code Was Never the Point. Seit November machte Steinberger mit OpenClaw Verluste. Nach seiner eigenen Schätzung sind das zehn- bis zwanzigtausend Dollar pro Monat. Die Sponsoren-Einnahmen leitete er an die Entwickler weiter. Wie in den Kommentaren weiter unten erwähnt, hat Steinberger 13 Jahre damit verbracht, PSPDFKit zu einem PDF-Tool-Unternehmen mit einem Wert von über 100 Millionen Dollar aufzubauen, bevor er es an Insight Partners verkaufte. Es folgten drei Jahre, die er als Selbstfindung beschrieb. Dreiundvierzig gescheiterte Projekte.

PSPDFKit ist eine führende Technologieplattform für Dokumentenverarbeitung und Workflow-Automatisierung, ursprünglich als Wiener Startup 2010 gegründet https://brutkasten.com/artikel/pspdfkit-wiener-startup und 2021 von Insight Partners mit 100 Millionen Euro (116 Millionen Dollar) finanziert. Im Oktober 2024 wurde PSPDFKit offiziell in Nutrient umbenannt, um die Vision einer integrierten, enterprise-fähigen Dokumentenplattform zu unterstreichen. Ein JavaScript-Bibliothek zur Anzeige, Bearbeitung und Annotation von PDFs, Office-Dokumenten, Bildern und mehr direkt im Browser.
Wichtig: Der Name „PSPDFKit“ ist nun historisch. Alle neuen Entwicklungen und Pakete werden unter dem neuen Markennamen Nutrient geführt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben