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"Massensuggestion"

worlov

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20. Oktober 2013
Beiträge
15
Ich habe nie daran geglaubt, dass die Wissenschaftler so weit gehen könnten.
Deutscher Physiker Ernst Gehrcke war ein prominenter Gegner der Relativitätstheorie. 1920 publizierte er die Arbeit "Die Relativitätstheorie – Eine wissenschaftliche Massensuggestion". Sie ist übrigens frei zugänglich, beinhaltet nur 32 Seiten und sehr spannend. Ein wenig unbequem ist es, dass die Seiten als einzelne Bilder präsentiert werden: Man muss jedes Bild extra anklicken und im rechten Menu mit “page width” zur lesbaren Größe vergrößern.
Adresse: http://echo.mpiwg-berlin.mpg.de/ECH...nstein_exhibition/sources/DDDUCY9N/index.meta
Die Autorin von “Einsteins Gegner…” Milena Wazeck äußert sich in einem Interview:
“Fast 70 Artikel zu dem Einstein-Lehrfilm sind im Nachlass des Physikers Ernst Gehrcke erhalten geblieben, der ein erklärter Gegner der Relativitätstheorie war. Er versuchte, anhand einer Vielzahl von Zeitungsartikeln die Relativitätstheorie als durch die Massenmedien ausgelöste ‘Massensuggestion’ zu enthüllen. Gehrckes Sammlung umfasst etwa 3000 Artikel, weitere 2000 Beiträge sind während des Krieges verloren gegangen.” (link: http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1657774/Der-verschollene-Film/)
Heutzutage braucht man eine so sorgfältige Sammelarbeit gar nicht zu machen. Die modernen Physiker prallen sogar mit dem Überfluss an relativistischer Literatur. So, John Gribbin schreibt gleich im ersten Satz der Einleitung in seinem Buch “Auf der Suche nach Schrödingers Katze”:
“Würde man alle Bücher und Artikel, die dem Laien die Relativitätstheorie erklären sollen, aneinander legen, so würden sie vermutlich bis zum Mond reichen.”
Ich würde sagen, dass Gehrckes These ohne Zweifel nicht grundlos war und sogar bis heute aktuell bleibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
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AW: "Massensuggestion" ist keine "fröhliche" Wissenschaft?

Ich habe nie daran geglaubt, dass die Wissenschaftler so weit gehen könnten.

So weit, so gut.......Sie Ungläubiger! ;)

Deutscher Physiker Ernst Gehrcke war ein prominenter Gegner der Relativitätstheorie. 1920 publizierte er die Arbeit "Die Relativitätstheorie – Eine wissenschaftliche Massensuggestion". Sie ist übrigens frei zugänglich, beinhaltet nur 32 Seiten und sehr spannend. Ein wenig unbequem ist es, dass die Seiten als einzelne Bilder präsentiert werden: Man muss jedes Bild extra anklicken und im rechten Menu mit “page width” zur lesbaren Größe vergrößern.
Adresse: http://echo.mpiwg-berlin.mpg.de/ECH...nstein_exhibition/sources/DDDUCY9N/index.meta
Die Autorin von “Einsteins Gegner…” Milena Wazeck äußert sich in einem Interview:
“Fast 70 Artikel zu dem Einstein-Lehrfilm sind im Nachlass des Physikers Ernst Gehrcke erhalten geblieben, der ein erklärter Gegner der Relativitätstheorie war. Er versuchte, anhand einer Vielzahl von Zeitungsartikeln die Relativitätstheorie als durch die Massenmedien ausgelöste ‘Massensuggestion’ zu enthüllen. Gehrckes Sammlung umfasst etwa 3000 Artikel, weitere 2000 Beiträge sind während des Krieges verloren gegangen.” (link: http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1657774/Der-verschollene-Film/)
Heutzutage braucht man eine so sorgfältige Sammelarbeit gar nicht zu machen. Die modernen Physiker prallen sogar mit dem Überfluss an relativistischer Literatur. So, John Gribbin schreibt gleich im ersten Satz der Einleitung in seinem Buch “Auf der Suche nach Schrödingers Katze”:
“Würde man alle Bücher und Artikel, die dem Laien die Relativitätstheorie erklären sollen, aneinander legen, so würden sie vermutlich bis zum Mond reichen.”

Ich würde sagen, dass Gehrckes These ohne Zweifel nicht grundlos war und sogar bis heute aktuell bleibt.

Sie würden ohne Zweifel nicht grundlose Thesen verbreiten, ..... Euer Hochwürden? ;)

Ich würde, - hier ungefragt als 'Tiefst-con-stabler' einer bodennahen Flachverfolgungssprache - behaupten wollen (was ich ausdrücklich 'nicht tue' :D ), dass die Allgemeine Relativitätstheorie durch die *Allgemeine Informativitätstheorie* in der Widerspruchsfreiheit von Sinnfreiheit eines schönen Tages in schleichender *Temporarität* von feinsten Verwechslungen neuro-linguistischer Katzenhaarallergien mit allokal tropischen Katzenallegorien in vielen "Schrödingerhaft" über-zeugend vorgetragenen Machbarkeitsstudien von kosmischen und kosmetischen bezugssystemantischen Analytiken 'locker vom Hocker' als allgemeingültig (un-)gemein bestätigt worden sein würde.......in einer (nahezu) beliebigen Austauschfähigkeit von designfähigen Wahrheitsmusterlösungen....einer schon von George Orwell (1948 für 1984 zwischen-)vorausgesagten Neusprech-Sprache von (sehr wahrscheinlich) VerKloppten Nivea-Niveau-Freaks.....:

....Wir sind bald der Ball....wenn wir erst mal Weltmeister und Geldmeister geworden sind....!

Bernies Sage
 
AW: "Massensuggestion" ist keine "fröhliche" Wissenschaft?

Sie würden ohne Zweifel nicht grundlose Thesen verbreiten, ..... Euer Hochwürden? ;)

Für mich war lange Zeit unverständlich, warum die Menschen von damals von der Relativitätstheorie so begeistert waren.

"Der erste erfolgreiche Versuch, die gravitationsbedingte Lichtablenkung zu messen, fiel in das Jahr 1919... Die Auswertung zeigte, dass das Sternenlicht tatsächlich abgelenkt worden war, und zwar in einem Maße, die mit den Vorhersagen der Allgemeinen Relativitätstheorie, nicht aber mit den auf der Newtonschen Physik basierenden Rechnungen vereinbar war. Dieses Ergebnis erregte großes Aufsehen, machte Einstein über Nacht weltbekannt und führte dazu, dass er der bislang einzige Wissenschaftler ist, für den jemals eine Konfetti-Parade ("ticker-tape parade") auf dem New Yorker Broadway abgehalten wurde." (link: http://www.einstein-online.info/vertiefung/Lichtablenkung)

Haben die Leute auf den Straßen wirklich verstanden, worum es bei der Relativitätstheorie ging und wozu die Lichtablenkung überhaupt gut sein soll? - Glaube nicht. Trotzdem gab es bereits 1919 eine ganze Parade zu Ehren von Albert Einstein. Wo kam solch einen Eifer nur her? Herr Gehrcke hat mir die Antwort geliefert: Massensuggestion!
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: "Massensuggestion" ist keine "fröhliche" Wissenschaft?

Für mich war lange Zeit unverständlich, warum die Menschen von damals von der Relativitätstheorie so begeistert waren.

"Der erste erfolgreiche Versuch, die gravitationsbedingte Lichtablenkung zu messen, fiel in das Jahr 1919... Die Auswertung zeigte, dass das Sternenlicht tatsächlich abgelenkt worden war, und zwar in einem Maße, die mit den Vorhersagen der Allgemeinen Relativitätstheorie, nicht aber mit den auf der Newtonschen Physik basierenden Rechnungen vereinbar war. Dieses Ergebnis erregte großes Aufsehen, machte Einstein über Nacht weltbekannt und führte dazu, dass er der bislang einzige Wissenschaftler ist, für den jemals eine Konfetti-Parade ("ticker-tape parade") auf dem New Yorker Broadway abgehalten wurde." (link: http://www.einstein-online.info/vertiefung/Lichtablenkung)

Haben die Leute auf den Straßen wirklich verstanden, worum es bei der Relativitätstheorie ging und wozu die Lichtablenkung überhaupt gut sein soll? - Glaube nicht. Trotzdem gab es bereits 1919 eine ganze Parade zu Ehren von Albert Einstein. Wo kam solch einen Eifer nur her? Herr Gehrcke hat mir die Antwort geliefert: Massensuggestion!

Ja. Der Eifer, mit dem sich Menschen gerne auf bestimmte Menschen konzentrieren, diese hochjubeln oder/und verdammen ist bemerkenswert. Personenkult ist eine starke Angewohnheit.

Die "Relativitätstheorie" (heute schon Praxis) hat dennoch gewisse wissenschaftliche Vorteile.
 
AW: "Massensuggestion" ist keine "fröhliche" Wissenschaft?

Ja. Der Eifer, mit dem sich Menschen gerne auf bestimmte Menschen konzentrieren, diese hochjubeln oder/und verdammen ist bemerkenswert. Personenkult ist eine starke Angewohnheit.

Unheiliges Echnaton-Erbe, dieses Denkmuster.
 
AW: "Massensuggestion" ist keine "fröhliche" Wissenschaft?

Für mich war lange Zeit unverständlich, warum die Menschen von damals von der Relativitätstheorie so begeistert waren.

Für mich ist schon seit langer Zeit verständlich, warum man eine (relativistisch ergänzende) *Allgemeine Informativitätstheorie*, wenn es sie denn (offiziell) gäbe, nicht für einen Neuro-Absolutismus und einen Neuro-Dogmatismus zur erneuten Unterjochung des menschlichen Geistes in der Forderung einiger Neurologen gipfelnd, dass es einen 'freien Willen' nie gegeben haben wird - funktionstechnisch zukunftsresignativ missbrauchen darf.

Haben die Leute auf den Straßen wirklich verstanden, worum es bei der Relativitätstheorie ging und wozu die Lichtablenkung überhaupt gut sein soll? - Glaube nicht.
Was dies für die Wahrnehmung des Einzelnen und die davon abweichende Wahrnehmung im Kollektiv bedeutet, das kann nur ermessen, wer die Wirklichkeit von der Realität auch jederzeit strikt zu trennen weiß, im Denken jedenfalls anders als im Handeln!

Deshalb sehe ich im Radikalen Realismus des Denkens die einzige Möglichkeit den anti-radikalen Realismus im Handeln – mesosokratisch – zu rechtfertigen.

Mein persönlicher Wunsch wäre es, wenn sich die Massensuggestion in Grenzen hält und nicht durch ungewollte „Lichttherapien der ablenkenden Aufklärung“ zu einer unkontrollierbaren Veränderung von genetischen und m(n)emetisch gedankeninfiltriertem Erbgut missbraucht wird, zumal ein Eingriff in das KEIM-SYSTEM des Lebens leider längst 'unmerkelich' erfolgt scheint!

Bernies Sage
 
AW: "Massensuggestion" ist keine "fröhliche" Wissenschaft?

Die "Relativitätstheorie" (heute schon Praxis)...

Irrtum!

Sogar größter Bewunderer wurde zum Gegner, wenn es um ehrliche Wissenschaft ging.

"Nun, da sich das Blatt zu Einsteins Gunsten gewendet hatte und dessen Relativitätstheorie anerkannt und bewundert wurde, vollzog Freundlich eine weitere Karriere schädigende Wendung. Denn die gemessenen Werte für die Rotverschiebung und die Lichtablenkung im Schwerefeld der Sonne lagen nicht im Rahmen dessen, was Einstein vorhersagte. Ab 1931 begann Freundlich an der Genauigkeit der Relativitätstheorie zu zweifeln. Damit gelangte er nicht nur erneut in die Position eines Außenseiters. Seine Haltung entfremdete ihn auch zunehmend von Einstein." (link: http://www.pro-physik.de/details/physiknews/6438571/Einsteins_treuer_Astronom.html)
 
AW: "Massensuggestion" ist keine "fröhliche" Wissenschaft?

Für mich ist schon seit langer Zeit verständlich, warum man eine (relativistisch ergänzende) *Allgemeine Informativitätstheorie*, wenn es sie denn (offiziell) gäbe, nicht für einen Neuro-Absolutismus und einen Neuro-Dogmatismus zur erneuten Unterjochung des menschlichen Geistes in der Forderung einiger Neurologen gipfelnd, dass es einen 'freien Willen' nie gegeben haben wird - funktionstechnisch zukunftsresignativ missbrauchen darf.


Was dies für die Wahrnehmung des Einzelnen und die davon abweichende Wahrnehmung im Kollektiv bedeutet, das kann nur ermessen, wer die Wirklichkeit von der Realität auch jederzeit strikt zu trennen weiß, im Denken jedenfalls anders als im Handeln!

Deshalb sehe ich im Radikalen Realismus des Denkens die einzige Möglichkeit den anti-radikalen Realismus im Handeln – mesosokratisch – zu rechtfertigen.

Mein persönlicher Wunsch wäre es, wenn sich die Massensuggestion in Grenzen hält und nicht durch ungewollte „Lichttherapien der ablenkenden Aufklärung“ zu einer unkontrollierbaren Veränderung von genetischen und m(n)emetisch gedankeninfiltriertem Erbgut missbraucht wird, zumal ein Eingriff in das KEIM-SYSTEM des Lebens leider längst 'unmerkelich' erfolgt scheint!

Bernies Sage
Schön oder nicht schön:confused:
Massensuggestion in Grenzen:confused:
Den Lacher auf der Seite:morgen:
 
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AW: "Massensuggestion"

Irrtum!

Sogar größter Bewunderer wurde zum Gegner, wenn es um ehrliche Wissenschaft ging.

"Nun, da sich das Blatt zu Einsteins Gunsten gewendet hatte und dessen Relativitätstheorie anerkannt und bewundert wurde, vollzog Freundlich eine weitere Karriere schädigende Wendung. Denn die gemessenen Werte für die Rotverschiebung und die Lichtablenkung im Schwerefeld der Sonne lagen nicht im Rahmen dessen, was Einstein vorhersagte. Ab 1931 begann Freundlich an der Genauigkeit der Relativitätstheorie zu zweifeln. Damit gelangte er nicht nur erneut in die Position eines Außenseiters. Seine Haltung entfremdete ihn auch zunehmend von Einstein." (link: http://www.pro-physik.de/details/physiknews/6438571/Einsteins_treuer_Astronom.html)

Mir sind die verstorbenen Herren Einstein wie auch Freundlich völlig wurscht. An Heldenverehrung oder Verbrecherverdammung bin ich nicht interessiert.

Für praktische Anwendungen in Physik und Chemie wird mit den Formeln der SRT gerechnet und es werden brauchbare Ergebnisse damit erzielt. Das genügt doch. Natürlich wird irgendwann eine andere, bessere, genauere oder umfassendere Theorie herauskommen, die dann womöglich noch andere Anwendungen ermöglicht.
 
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