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Wir muessen uns Sisyphos als einen traurigen Menschen vorstellen

AW: Wir muessen uns Sisyphos als einen traurigen Menschen vorstellen

erichs:
Darin liegt ja auch dein Denkfehler: dein Körper trägt froh und heiter einen mieselsüchtigen Intellekt durchs Leben, der alles kritisiert, was ihm zugänglich ist und nicht seinem beschränkten Verständnis entspricht. Klarer wird das, wenn du auf Körperfunktionen schaust, die ihm nicht zugänglich sind. Ich denke, es war noch nie jemandem zu mühselig tagaus, tagein mit dem Herzen zu schlagen, oder tausenderlei Körpersäfte zu synthetisieren?
Ich wuesste nicht, dass es erforderlich waere, das Menschen und auch
nichtmenschliche Tiere existieren. Aber Schopenhauer konnte das alles viel
besser beschreiben:
Versucht man, die Gesamtheit der Menschenwelt in einem Blick zusammen-
zufassen; so erblickt man überall einen rastlosen Kampf, ein gewaltiges
Ringen, mit Anstrengung aller Körper- und Geisteskräfte, um Leben und
Dasein, drohenden und jeden Augenblick treffenden Gefahren gegenüber. —
Und betrachtet man dann den Preis, dem alles dieses gilt, das Dasein und
Leben selbst; so findet man einige Zwischenräume schmerzloser Existenz, auf
welche sogleich die Langeweile Angriff macht, und welche neue Not schnell
beendigt.
(Arthur Schopenhauer)
und:
Es ist ein mattes Sehnen und Quälen, ein träumerisches Taumeln durch die
vier Lebensalter hindurch zum Tode, unter Begleitung einer Reihe trivialer
Gedanken. Sie gleichen Uhrwerken, welche aufgezogen werden und gehen,
ohne zu wissen warum; und jedes Mal, daß ein Mensch gezeugt und geboren
worden, ist die Uhr des Menschenlebens aufs Neue aufgezogen, um jetzt ihr
schon zahllose Male abgespieltes Leierstück abermals zu wiederholen, Satz
vor Satz und Takt vor Takt, mit unbedeutenden Variationen.

(Arthur Schopenhauer)
und:
Demnach ist allerdings das Dasein anzusehen als eine Verirrung, von welcher
zurückkommen Erlösung ist... Als Zweck unseres Daseins ist in der Tat nichts
anderes anzugeben als die Erkenntnis, daß wir besser nicht da wären. Dies
aber ist die wichtigste aller Wahrheiten, die daher ausgesprochen werden
muß; so sehr sie auch mit der heutigen europäischen Denkweise in Kontrast
steht.
(Arthur Schopenhauer)

Das scheint letztendlich eine klare Aufforderung zu sein.

erichs:
"Mehr" als ein Tier ist ein Mensch sowieso nicht. Vieh ist ein Wort aus einer Parallelsprache, wie Schopenhauer mal bemerkt hat, die der Mensch eingeführt hat um sich künstlich abzuheben; ein anderes Beispiel ist essen/fressen.
Es soll auch Menschen geben, die sich nicht zu den Primaten oder gar zum
restlichen Tierreich zaehlen. Sind solche Ansichten auch kuenstlerisch oder
kreativ? Kreative Demagogen vielleicht. Und wenn sich Menschen zu den
Tieren zaehlen, dann akzeptieren sie das auch, doch es muss fuer sie immer
noch eine speziesistische Trennung hervorgebracht werden. Also muessen
aus deren Sicht andere Tierarten unter ihnen stehen, durch Abwertung des
restlichen Tierreichs, damit der Mensch die vermeintliche Krone der
Schoepfung bleibt. Eine selbst-aufersetzte und unberechtigte. Der Weisse
hat die Schwarzen diskriminiert, der Mann andere Frauen, die Heterosexuellen
diskriminieren die Homosexuellen. Aber nur weil in der heutigen Zeit keine
Menschen mehr diskriminiert werden, heisst es noch lange nicht, dass man
mit der Erweiterung der moralischen Sphaere in bezug auf andersartige Gruppen
fertig sei. Wie sollten sich auch nichtmenschliche Tiere beschweren koennen?
Denn nichtmenschliche Tiere werden immer noch diskriminiert. In meinen
Augen sind Menschen nichts besseres, wie auch, wenn diese Gattung zu
vertrottelt ist und seine Lebensgrundlage durch Ideologien namens Wirt-
schaft selbst zerstoert. Oder andere Wesen unter Gedankensystemen leiden
muessen. Menschen haben doch Vernunft bekommen, heisst anscheinend
nicht, dass sie auch vernuenftig sind.

Ich bekenne mich zu meinem Affendasein! Schoene Tiere sind das, die
Schimpansen, Paviane, Makaken (Schneeaffen), Orang Utans und viele
anderen. Aber auch die Neuweltaffen sind recht feine Tierchen. Besitzen
komplexe soziale Verhaltensweisen. Warum sollte ich mich nicht mit diesen
Tieren identifizieren? Ach, alle Tieren haben viele Gemeinsamkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
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AW: Wir muessen uns Sisyphos als einen traurigen Menschen vorstellen

Als Zweck unseres Daseins ist in der Tat nichts
anderes anzugeben als die Erkenntnis, daß wir besser nicht da wären. Dies
aber ist die wichtigste aller Wahrheiten, die daher ausgesprochen werden
muß; so sehr sie auch mit der heutigen europäischen Denkweise in Kontrast
steht. (Arthur Schopenhauer)

Ich mag ihn sehr, den tapferen Denker! Die Aufforderung, besser nie gewesen zu sein, konnte jedoch auch er nicht erfüllen. Er hat sie selbst nicht wirklich gewürdigt, seine Aufforderung, indem er doch war und sich auch noch bemerkbar machte, sehr zur Bereicherung anderer. ;)

Aus heutiger Perspektive meine ich auch, sein Geist hat sich schlicht übernommen. Wenn er nichts finden konnte, was SEINEN persönlichen Kriterien an einen Zweck des Daseins gerecht wurde, was bedeutet das für einen anderen? Nicht viel, denn manchem genügt durchaus ein :bier: Prost!
 
AW: Wir muessen uns Sisyphos als einen traurigen Menschen vorstellen

1. Ich mag ihn sehr, den tapferen Denker! Die Aufforderung, besser nie gewesen zu sein, konnte jedoch auch er nicht erfüllen. Er hat sie selbst nicht wirklich gewürdigt, seine Aufforderung, indem er doch war und sich auch noch bemerkbar machte, sehr zur Bereicherung anderer. ;)

2. Aus heutiger Perspektive meine ich auch, sein Geist hat sich schlicht übernommen. Wenn er nichts finden konnte, was SEINEN persönlichen Kriterien an einen Zweck des Daseins gerecht wurde, was bedeutet das für einen anderen? Nicht viel, denn manchem genügt durchaus ein :bier: Prost!

Zu 1.:
Immerhin hat er sich selbständig durch seine kritische Auseinandersetzung mit KANT zur Weisheit des Buddhis-mus vorgearbeitet...
Zu 2.:
Und manchem genügen auch 2 :bier:, was aber nichts macht ...;)
Der blaue moebius
 
AW: Wir muessen uns Sisyphos als einen traurigen Menschen vorstellen

Ich wuesste nicht, dass es erforderlich waere, das Menschen und auch
nichtmenschliche Tiere existieren. Aber Schopenhauer konnte das alles viel
besser beschreiben:
...
Es ist ein mattes Sehnen und Quälen, ein träumerisches Taumeln durch die
vier Lebensalter hindurch zum Tode, unter Begleitung einer Reihe trivialer
Gedanken. Sie gleichen Uhrwerken, welche aufgezogen werden und gehen,
ohne zu wissen warum; und jedes Mal, daß ein Mensch gezeugt und geboren
worden, ist die Uhr des Menschenlebens aufs Neue aufgezogen, um jetzt ihr
schon zahllose Male abgespieltes Leierstück abermals zu wiederholen, Satz
vor Satz und Takt vor Takt, mit unbedeutenden Variationen.

(Arthur Schopenhauer)
...

Erforderlich ist unsere Existenz nicht, aber wenn wir schon mal hier sind, ist es das Beste, das Beste draus zu machen ;-)
Die von dir zitierten Schopenhauer-Zitate sind eher Aphorismen und keine Philosophie.
In dem obigen Zitat meint er vielleicht fast alle Menschen, sich selbst aber sicher nicht.
Welche Konsequenz ziehst persönlich du aus deiner Weltanschauung; abgesehen davon, dass du sie mitteilst?
 
AW: Wir muessen uns Sisyphos als einen traurigen Menschen vorstellen

...
Nicht so das Untier. Unter Hintanstellung von Frieden und Freundschaft, von
Liebe und Leben hat es sich der Vervollkommnung jener Wehrhaftigkeit ver-
schrieben, die ihm die Natur so nachdrücklich verweigert. Mit höchster Hin-
gabe hat es die Erde von seinen bescheidenen Anfängen in jenem Geröllfeld
an, wo es sich die ersten Waffen zurechtschlug, über einen vieltausend-
jährigen mühevollen Aufrüstungsprozeß in eine einzige Waffenschmiede ver-
wandelt, Gattungsgeschichte aus dem dumpfen Idyll des Primitiven, des Sam-
melns und Seins, befreit und sie in ein rücksichtsloses Turnier, eine Sparta-
kiade der Blitzkriege und Völkerschlachten, ein unerschöpfliches Lernfeld für
Eroberer, Demagogen und Machtpolitiker verwandelt.
...

Ich nehme an, auch Horstmann sieht sich selbst nicht als Untier?
Gibt es von ihm auch eine konstruktive Schlußfolgerung aus diesen etwas mühsamen Aufzählungen der Schlechtigkeiten seiner Mitmenschen?

Ein Freund hat mir mal folgendes Gleichnis über die menschliche Situation erzählt:
"Wir stehen auf unserem Standpunkt und die Welt dreht sich um uns".
Unseren Standpunkt können wir nicht erkennen, wir stehen ja drauf; und die "Wirklichkeit" ist relativ zu unserem Standpunkt.
 
AW: Wir muessen uns Sisyphos als einen traurigen Menschen vorstellen

1. Erforderlich ist unsere Existenz nicht,
2. aber wenn wir schon mal hier sind, ist es das Beste, das Beste draus zu machen ;-)
.....

Zu 1.:
Ein UNI-versum ohne Menschen (= Selbst-Bewusst-sein) wär' aber ziemlich fad.... und das nicht nur zur Winterszeit...:schnl:
Zu 2.:
Aber was ist denn "das Beste":confused:
Heureka - für Psycho-Sülzo-logen wahrscheinlich für jeden Menschen was Anderes ...:lachen::lachen::lachen:
 
AW: Wir muessen uns Sisyphos als einen traurigen Menschen vorstellen

... auch das wussten schon die alten Griechen...
Das Beste ist, nicht geboren zu werden (Cioran horcht auf :zunge 5:)... - oder in der Version des Sophokles:

Nicht geboren zu sein, das geht
über alles; doch lebst du schon -
dorthin wieder, woher du kamst,
schleunigst zu eilen, das nächste Beste.
 
AW: Wir muessen uns Sisyphos als einen traurigen Menschen vorstellen

Hallo 5Zeichen,

5Zeichen:
Ich mag ihn sehr, den tapferen Denker! Die Aufforderung, besser nie gewesen zu sein, konnte jedoch auch er nicht erfüllen. Er hat sie selbst nicht wirklich gewürdigt, seine Aufforderung, indem er doch war und sich auch noch bemerkbar machte, sehr zur Bereicherung anderer.
Philosophie ist theoretisch. Was man praktisch aus den Erkenntnissen macht,
ist eine ganz andere Sache. Zum Beispiel haben die in diesem Thread er-
waehnten Pessimisten keinen Nachwuchs gezeugt. Das als erster ver-
nuenftiger Schritt. (Nicht nur, das fuer die schon existierenden Individuen
mehr Platz und Konsumgueter vorhanden sind. Nun stellt man sich einfach
vor, niemand wuerde mehr neues Leben in die Welt werfen. Fuer die schrum-
pfende Weltbevoelkerung wuerde das ein Segen sein.)

5Zeichen:
[...] denn manchem genügt durchaus ein :bier: Prost!
Horstmann hat auch "Trunkenbolde" und "Nichtsnutze" wieder auferstehen
lassen. So als Beispiel James Thomson (B.V.). Und im Essayband "Abdrift". :haare:

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Hallo erichs,

erichs:
Erforderlich ist unsere Existenz nicht, aber wenn wir schon mal hier sind, ist es das Beste, das Beste draus zu machen ;-)
selbstverstaendlich. Und zwar als erstes erkennen, dann aufruesten.

erichs:
Die von dir zitierten Schopenhauer-Zitate sind eher Aphorismen und keine Philosophie.
Ah-ha.

erichs:
In dem obigen Zitat meint er vielleicht fast alle Menschen, sich selbst aber sicher nicht.
Sich selbst meint er nicht? Wie kommst Du denn darauf?

erichs:
Welche Konsequenz ziehst persönlich du aus deiner Weltanschauung; abgesehen davon, dass du sie mitteilst?
Das es das beste waere, wenn noch heute die Welt untergeht.

erichs:
Ich nehme an, auch Horstmann sieht sich selbst nicht als Untier?
Das Untier ist nichts anderes als der Mensch. Ein Wesen das sich seiner
Sterblichkeit bewusst geworden ist und auch aufgrund weiterer Reflexionen
dem Tierreich aus psychischer Sicht abhanden gekommen ist. Und das Untier
ist fuer Horstmann das entscheidende Wesen, welches den einzigen Sinn hat,
zu erkennen, das alles Leben von Anfang an ein einzigen Unfall darstellt. Ent-
sprechend benoetigte die erste Bakterie auf Erden die vollstandige Evolution,
bis zum Untier, welches endlich effektive Vernichtungsmittel entwickelt hat,
um alles Organische das es noch nicht vermochte aus eigenem (tierischen)
Intellekt zu verschwinden, sich selbst zurueck zu nehmen. Die anthropofugale
Vernunft ist also die hoechste vollende Intelligenz auf Erden.

erichs:
Gibt es von ihm auch eine konstruktive Schlußfolgerung aus diesen etwas mühsamen Aufzählungen der Schlechtigkeiten seiner Mitmenschen?
Ja, die kollektive Erloesung. Aber auf keinen Fall die des Einzelnen.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Hallo moebius,

moebius:
Ein UNI-versum ohne Menschen (= Selbst-Bewusst-sein) wär' aber ziemlich fad.... und das nicht nur zur Winterszeit...:schnl:
das jetzige Leben ist fuer mich auch recht inhaltslos. Ist das nicht noch be-
schwerlicher, wenn diese Öde fuer Menschen offen bleibt? Ich meine, es gibt
so viele ungebildete Menschen in diesem Zusammenhang, die Anthropofugal-
en hingegen sehen klarer. Ich meine, es gibt auch nicht viele Menschen die
einfach mal eben einen Transporter mit der Gefahrengutklasse 1.1 befoerdern
duerfen, aber es gibt jede Menge die Getraenkekisten durch die Gegend
kutschieren. Die Gefahrengutklasse 1.1 ist einfach explosiver. So auch be-
stimmte Erkenntnisse. Sie werden nur von wenigen Menschen unter der
Schaedeldecke getragen, die wahrhaftig und absolut nach Wahrheit streben,
zudem nach praktischer Handlung.

Wen interessiert die Nachgeschichte? Wir interessieren uns nicht einmal,
wenn neben uns jemand absaeuft. Also was solls. Und was nach Dir oder mir
kommt, das wird Dich und mich auch nicht mehr interessieren, nicht mehr
interessieren koennen. Denn es wird niemanden mehr geben, um den man
sich Sorgen machen muesste. Und es wird niemanden mehr geben, der ein-
sam sein (einsam ist jedes Wesen sowieso in seinem abgeschotteten Be-
wusstsein) oder diese Fadheit empfinden muesste.

Dort wo kein Bewusstsein, da auch kein Gefuehl fuer fade Menschenleere.
Fades findet bei mir allerdings schon im Leben einen Platz ... und zwar zu er-
kennen, das Optimismus, Genuesse ueber Sinnesorgane und Utopie nur Platz-
halter sind, um die eigentliche Leere auszufuellen. Doch eigentlich sind selbst
diese lebendigen Koerper und saemtliche Empfindungen nichts anderes.

Gruesse,
Arthur Jules
 
Wir muessen uns die Menschenleere vorstellen

Diese langweiligen Chinaboeller die ein paar Meter in die Luft geworfen wer-
den! Ich haette gerne gesehen, wie ueber unserer Stadt eine Atombombe
explodiert, sodass in kurzen Augenblicken ein wunderbares Schauspiel bunter
Lichter stattfindet, und ... sich saemtliches Material in Staub verwandelt,
und in weiterer Entfernung schmilzt, zerfliesst, verkohlt. Diese atemberauben-
den Effekte, diese herrliche Stille, man kann es sich nur vorstellen, sehr gut
sogar. Morgens aufstehen, fruehstuecken, mit dem Auto zur Arbeit fahren,
Regale schoen ordentlich einraeumen, Mittagspause, nach Hause, Abend-
essen. Alles wie gewohnt. Aber dann ... ein lauter Knall, bebende Erde, glei-
ssendes Licht, einstuerzende Haeuser und durch die Luft fliegendes Mobiliar,
durchbohrendes Gestein, zersplitterndes und zerschneidendes Glas, Hitze,
ionisiertes Material, Plasma, Feuerblase, Feuerball ... und das Nichts. Das
Gelaende welches man ueber den Tag von Abfall bereinigt hat liegt nun voll
mit zerteilten, schwarz gebrannten Kadavern. Wie friedlich sie dort liegen! Die
eingeraeumten Regale, zerborsten, zerbeult, einzelne dieser Stuecke liegen
viele Meter weiter entfernt vom frueheren Standort, von der Druckwelle fort-
gerissen worden, zusammen mit Teilen von Backsteinwaenden. Saemtliche
Strukturen sind aufgedeckt, verbogene und verdrehte Metallstreben ragen
aus ausgehoehlten Fundamenten, von denen die Gebaeude zur Seite ge-
drueckt wurden. Um diese Ruinen zu beseitigen, muessen weitere Bomben
gezuendet werden. Am Ground Zero in fuenfzig Kilometer Entfernung selbst,
schaut es aus wie auf dem Mond. Eine solch Friedenbringende Waffe soll
geheiligt werden. Die beste Erfindung!
 
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AW: Wir muessen uns Sisyphos als einen traurigen Menschen vorstellen

.....



Hallo moebius,


1. das jetzige Leben ist fuer mich auch recht inhaltslos. Ist das nicht noch beschwerlicher, wenn diese Öde fuer Menschen offen bleibt?
2. Ich meine, es gibt so viele ungebildete Menschen in diesem Zusammenhang,
3. die Anthropofugalen hingegen sehen klarer.
......
Gruesse,
Arthur Jules
Hallo Arthur Jules !
Zu 1.:
Das ist Dein Problem !
Zu 2.:
Hauptsache, Du bist gebildet !
Aber was heisst eigentlich "Bildung":dontknow:
Heureka - wahrscheich nicht, daß jemand die Unterschiede zwischen Goethe, Kleist, Kafka, Picasso und Beethoven kennt...wie die meisten depperten sog. "Bildungsbürger":lachen:
Zu 3.:
Was ist denn nun das schon wieder: die Anthropofugalen...:dontknow:
Mir reichen schon die Anthropodoof.....äääähhhh....Anthroposophen ...mit ihrer Ver-Steiner-ung...:lachen::lachen::lachen:
Und was sehen diese sog. Anthropofugalen klarer...:dontknow::confused:
Gruß, der blaue moebius
 
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