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Stadtgeschichten

AW: Stadtgeschichten

Durch Zufall habe ich das Gespräch gehört.
Es müssen gute Bekannte gewesen sein.


Schön, dass ich dich heut getroffen,
dabei konnte ich's kaum hoffen.
Ich hab so viel dir zu erzählen.
Behielt ich es bei mir, würde es mich quälen.
Dieser Mann, du weißt, ich sagte neulich schon.
Nein, nein, ich meine nicht meinen Sohn.
Auch den meine ich nicht, der so schöne Augen hat.
Ja einen ganz anderen, da bis du platt.
Der meinte, er müsste alles ausplaudern.
Sagte ich dir von ihm, dich würde es schaudern.
Ich sah ihn neulich,
ich sage dir ganz abscheulich. -
- Komm lass uns weitergehen,
hier bleiben zu viele Leute stehen.
Ja, also neulich............:dontknow:
..........


Dann war Schluss.
Gut so, man nicht alles hören muss.
 
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AW: Stadtgeschichten

Steine des Anstoßes oder Kinderkram

Nach dem Krieg hatten wir Kinder doch nun wahrlich nicht viel und auch kein besonderes Spielzeug.
Da waren wir doch mit Steinen zufrieden. Steine, die Funken sprühen konnten.

Zwei solcher Steine hatte ich am Weihnachtsabend von meinem Großvater erhalten. Natürlich
wollte ich sie ausprobieren und schlug gegeneinander. Ich versuchte es in der Wohnküche, in der
auch die Großmutter, die Mutter und beide Geschwister anwesend waren. Nur der Großvater war
nach draußen gegangen.
"In der Küche kannst du die Funken gar nicht richtig sehen," sagte die Großmutter, "du musst
raus in den Flur gehen."
Im Flur war es, als die Tür geschlossen war, ganz finster. Ich sah die Funken sprühen.
In dem Moment packte mcih eine Hand und warf mich zu Boden. Erschrocken lief ich zurück in die
Küche und saß augenblicklich mit meinem Bruder unter dem Tisch. Es war ja Weihnachtsabend
und wir warteten auf den Weihnachtsmann. Wer sonst konnte das im Flur gewesen sein?
Die Steine hatte ich wohl noch lange gehabt.

Nach solchen Steinen suchte ich auch in dieser Zeit wieder. Ich konnte lange keine finden, aus
denen ein Funke überspringt. Die Wärme fehlte mir sehr. Doch heute war sie auf einmal wieder
da, die Wärme.
Kleine Gitarre!


:gitarre:.:kuesse:
 
AW: Stadtgeschichten

"Ui! Du hattest nächtlichen Besuch?
Welch ein Mann in feinem Tuch!"


"Du irrst Dich, ich war ganz allein,
in mein Schlafzimmer kommt kein Mann herein."


" Ich sah es genau, als du verabschiedet ihn.
Bis zur Straße gingst du mit hin."


"Ach, den Staubsaugervertreter meinst Du?"
Dabei kniff sie ihr rechtes Auge zu
und sagte: "Er richtete bei mir zu Hause Schaden an.
Den brachte in Ordnung dieser Mann."


"Danach sah er gar nicht aus.
So früh schon kommt ein Vertreter ins Haus?"


"Ja!
Zu spät wird es aber für Dich,
Dein Bus, dort entfernt er sich."
:zunge2:
 
AW: Stadtgeschichten

Anstoß für diesen Bericht gab Isabel unter #28 in "Eure mentalen Aktivitäten".

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Ja, ja Rassen.
Da ist das in Deutschland doch ganz anders:

Eine tiefschwarze Frau wird im Jahre 2000 nach Deutschland
eingeschleust. Erhält dort von der nigerianischen Botschaft in
Deutschland einen Pass. Nach 10jähriger Duldung in Deutschland
wird dieser angezweifelt.
Inzwischen hat sie ein Mädchen von einem weißen deutschen
Mann geboren. Die Beziehung geht aber auseinander.
Nach ein paar Jahren, sie hat sich inzwischen selbständig gemacht,
will ein Deutscher sie heiraten. Es ist wieder ein Kind unterwegs.
Es werden Papiere aus Nigeria benötigt und von Verwandten besorgt.
Diese werden vorgelegt, jedoch nicht anerkannt. Um weitere Papiere
schnell zur Verfügung zu haben, fliegt das Paar nach Nigeria und
erhält diese Papiere nach weiteren Kosten.
Auch diese, ja, auch die Unterlagen werden nicht anerkannt!!!!!
< Sie müssen noch vertrauensanwaltlich überprüft werden > und das
soll noch einmal im voraus 425 € < evtl. auch noch mehr > kosten.
Dazu verlangt man noch weitere Originale (Medizinische Dokumente;
Mietverträge, Rechnungen über Energie, Telefon, Wasser usw.).
Zur Erinnerung:
Der Antrag auf Eheschließung kostet, das Ehefähigkeitszeugnis
kostet, die Reise nach Nigeria um die Papiere zu beschaffen war
auch nicht billig. Und nun verlangt man noch mehr Geld und noch
mehr Papiere und es wird Zeit geschunden.
Die Frau ist inzwischen hochschwanger.
Lösung:
Das Paar fährt mit der Fähre donnerstags nach Dänemark, gibt
die vorhandenen Papiere dort dem Standesbeamten und wird am
darauf folgenden Freitag getraut.

Ach, wie schön :ironie:, Deutschland ---- erkennt diese Papiere an.

Und ach wie schön:ironie:, Deutschland freut sich über einen neuen
Mitbürger, einen hübschen kraftigen Jungen.

Und das aus vollen Herzen: Wir haben diese kleine Familie
sehr gern und nicht nur den deutschen Mann!
 
AW: Stadtgeschichten

Heute genau 11.oo h gibt es Vorbereitungsspiel, dass sagt Euch nicht viel.
Bei Post SV. Dort werde ich hingehen.
Doch mit dem Nachmittag dann, was fang ich an? Mal sehn spontan.:)


In der Stadt am Fluß ist heute großer Stuß.
Ungeliebte machen Rechts ein Konzert, daß Links dagegen hält, es noch erschwert.
:haare:
 
AW: Stadtgeschichten

Was viele vielleicht nicht wissen:

Jedes Haus in der DDR hatte einen Beauftragten, der das Hausbuch zu
führen hatte. ???
In dem Hausbuch waren alle Bewohner einzutragen, vom ältesten bis
zum jüngsten. Das ist ja nun noch nicht so schlimm, aber es mussten
auch alle Besucher, die mehr als drei Tage anwesend waren, eingetragen
werden. Dabei wurde der Besuch aus dem westlichen Ausland besonders
kontrolliert, d.h. es kam die zivile Polizei ins Haus und hat in das Buch
Einsicht genommen.
Wenn aus dem westlichen Ausland jemand zu Besuch kommen wollte,
so musste der DDR-Bürger einen Antrag auf besuchsweise Einreise
beantragen. Wenn man dann noch Glück hatte war die Genehmigung
nach vier Wochen Bearbeitungszeit erhältlich.

Und da ist die Spur schon gelegt.

Die Besucher aus dem westlichen Ausland mussten sich innerhalb 24
Stunden bei der Polizei anmelden. Sie konnten vier Wochen bleiben,
bei entsprechendem Zwangsumtausch West- gegen Ostmark 1 : 1, Sie
durften sich aber nur in der beantragten/genehmigten Region aufhalten.
Gelegentlich erhielten die Besucher auch Einladungen zu einem
zwanglosen Gespräch. Dort wurden ihnen die Vorzüge der DDR
dargestellt und auch das Angebot unterbreitet, in die DDR zu übersiedeln.

Die Schikanen, die diese Besucher an der Grenze erfahren hatten, habe
ich nicht miterlebt und kann sie daher nicht beschreiben.

Die Wahrheit!
 
AW: Stadtgeschichten

:reden: Die Freundin zu ihr spricht:
"Sag, merkst du es noch immer nicht,
dass man dich doch nur auf den Arm hier nimmt,
dich veralbert, ganz bestimmt!"
"Soll'n sie machen, wenn sie Spaß daran,
Gisa, ich sie nicht hindern kann.
Das will ich auch gar nicht,
schreib mir dann selbst ein Gedicht. -
Allen kann ich gerade in die Augen sehn.
Die Welt, die finde ich noch immer schön."

"He., gehst du mit mir zur Museumsnacht?"
"Nein, ich hatte schon daran gedacht,
ausgerechnet in Erfurt bin ich dann,
Geburtstag in der Familie steht an.
Das darf ich nicht vergessen,.....!"
"Was sonst?" "Sonst kann ich mit der Katze fressen."
"Was ist mit Fußball?" "Fällt auch aus.
Sie spielen in Daßlitz und nicht zu Haus."
"Hast du noch Kaffee? Der ist ein Gedicht!"
"Für dich doch immer und nun zieh kein Gesicht."
:kuss2:
 
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AW: Stadtgeschichten

Hallo Sascha, die alte Dame wartet.
Du wolltest sie doch kennen lernen.
Bei dieser Wärme brauchst du keine weiße Weste,
da reicht der weiße Kragen aus.
Geh aus mein Herz und suche Freud.
Beeile dich, es wird jetzt Zeit.
 
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AW: Stadtgeschichten

Wo sind die Eulen die wachen des Nachts?
Wo ist mein Fahrrad hingekommen?
Wer braucht so ein edles Stück?
Warum haben die Eulen nicht Lärm gemacht?
Oder brauchen Eulen Fahrräder?
 
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