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gedicht

Dieses Thema im Forum "Eigene Gedichte" wurde erstellt von sucher, 11. Juni 2003.

  1. sucher

    sucher New Member

    Registriert seit:
    14. Februar 2003
    Beiträge:
    157
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    Du ziehst in die Schlacht,
    Lachen im Gesicht,
    Härte in der Sprache
    um auf Befehl zu töten.

    Du kehrst heim aus der Schlacht,
    Blut im Gesicht,
    Angst in der Sprache,
    Bilder in deinem Kopf zu töten.
     
  2. Non_sens

    Non_sens New Member

    Registriert seit:
    29. April 2003
    Beiträge:
    25
    Ort:
    schweiz
    schönes gedicht

    mit wahrheitsgehalt
     
  3. lacuna777

    lacuna777 Guest

    Er zieht mit einem Lachen in die Schlacht

    Das Lachen des Bewußten: um die Angst zu betäuben
    Das Lachen des Schauspielers: um den Anderen weder Angst noch Bedenken im eigenen Gesicht zu zeigen
    Das Lachen des nach oben Strebenden: weil man Stolz und Ehr empfinden will (auch wenn nur eingeredet)
    Das Lachen des Gemeinschaftsgeistes: um das Zusammengehörigkeitsgefühl mit "Gleichgesinnten" zu stärken

    Mit Härte in der Sprache:

    Die Härte des Mutigen: um das gegensätzliche Spiegelbild verschwimmen zu lassen
    Die Härte der Sprache: um das "gleichgesinnte Kommunikationsgefühl" zu erhalten. Der Ton verdeckt den Moment der Angst und der Bedenken.


    um auf Befehl zu töten

    der Befehl wird ausgeführt, wie bei einer Marionette. Der Führer hat alles in der Hand. Die Marionette führt aus.

    Angst in der Sprache

    Der Bewußte kann nicht mehr lachen, kann nicht mehr mit harter Sprache sprechen, kann nicht mehr schauspielern, will nicht mehr nach oben streben; die Gemeinschaft ist zerbarsten

    und all das, weil er nun weiß, daß er keine Marionette war. Marionetten leben nicht und haben keinen freien Willen. Er schon!!!
     
  4. maybe

    maybe New Member

    Registriert seit:
    28. Oktober 2003
    Beiträge:
    47
    Hi, Sucher ...

    dein Gedicht gefällt mir.
     

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