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Christentum von aussen betrachten

hirnlueften

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Registriert
30. August 2010
Beiträge
49
Hallo Läute

Als Kind wurde ich christlich erzogen. Die sonntäglichen Kirchenbesuche langweilten mich aber immer. Für mich war es unlogisch was die Erwachsenen da trieben. Die ganze Arbeitswoche rannten sie (rücksichtslos) ihren Tätigkeiten hinterher und am Sonntag sassen Sie, wie unterwürfige Hunde (mit hängenden Ohren) vor dem Altar in der Kirche. Sie Hörten dem Pfarrer zu was er Predigte. Der Herr auf der Kanzel erzählte viel über das "Vergeben". Das fand ich richtig. Aber einige Dinge verstehe ich bis heute nicht: Jesus starb für meine Sünden?!? Nicht einmal ich weiss, was ich noch alles dummes anstellen werde. Wie wollte er vor rund 2000 Jahren dafür Verantwortung übernehmen?!? Hat er auch Verantwortung für Mr. Bush und seine "Kumpels" übernommen? Kann ich also frei Sündigen und Schlimmstenfalls einfach "beichten" gehen und ein paar Vater-unser-beten? So was ist doch verantwortungs- los und grundlegend falsch! Ausserdem beten tausende "Gläubige" den Herrn in Rom an. Er soll heilig sein? So weit ich weiss fuhr er einen VW Golf und kam nicht über das Wasser gelaufen! Dieser Typ (und seine Vorgänger) haben alleine in Afrika x-tausend Aids Tote auf dem Gewissen! Sie bezweifeln noch im 21ten Jahrhundert die Wirksamkeit des Kondoms! Von den Kind`s- Misshandlungen in seinem Verein fange ich erst gar nicht an! Ok, das ist zugegebenermassen ein bisschen übertrieben geschrieben aber die Tatsache! Aber was sollten die Anders "Glaubenden" Menschen von uns Christen denken?? Den die Vorgeschichte des Christentums mit seinen Kreuz- Zügen, ist ja auch nicht wirklich von liebe geprägt. Genauso wie die Kriege heute!

Je älter ich werde, umso mehr mühe habe ich mit dem Christlichen glauben. Mir scheint es als würden wir mit einer total veralteten, engstirnigen und hinterlistigen Lebensmentalität durch das Leben gehen. Wir fahren Benzin getriebene Auto und geben BP die Schuld am Riesen Desaster im Golf von Mexiko. Das ist keine Logik! Dabei fährt ein Polnischer "Tüftler" schon seit 7 Jahren sein PW mit Wasserstoffzelle. Warum lassen wir uns das oil aufzwingen?!? Es reicht einfach nicht, nur am Sonntagmorgen in der Kirchenden Heiligen raus hängen zu lassen. Lieber die ganze Woche das Herz und das Hirn einschalten und dafür am Sonntag die Familie geniessen!

Zu dem haben wir Christen angst vor einer Überislamisierung. Wirklich? Es gibt noch viele andere Religionen in unsern europäischen Ländern. Warum haben wir ausgerechnet vor dem Islam angst? Mein Nachbar ist Muslim, ein wirklich lieber Typ! Arbeitet viel und ist aktiv im Quartiersverein. Was sollte ich gegen diesen Mann haben? Nichts! Aber er wird regelmässig doof angemacht von meinen Landsleuten! Er muss sich schrecklich fühlen in meinem (unserem) Land. Für mich ist die Islamdiskussion eine reine Propaganda Aktion! Im Moment habe ich keinen Glauben dem ich angehöre und bezahle keine Kirchensteuer! Ich gebe mir einfach jeden Tag mühe um niemanden über das Ohr zu legen und trage Sorge zur Natur.

Wir sollten nicht auf andere Zeigen, sondern um Vergebung bitten! Der Grund? Wir "christen" greifen OHNE Erlaubnis andere Staaten an. Unsere Nato überfällt Länder im Auftrag "sicherstellen der Rohstoffzufuhr" (Afghanistan, Irak und jetzt ev noch Iran). Das Ist Diebstahl und einen Primitiven Krieg unter falscher Flagge! Das dürfen wir nicht zulassen! Natürlich wehren sich diese Länder gegen unser Vorhaben und Eindringen! Das würden Wir genau gleich machen. Aber wen Sie sich wehren, zu beraubten das sei Terror, ist so was von extrem perverse!

So erschaffen wir und Feinde statt Freunde. Das mache ich nicht mehr mit!

Was denkt ihr darüber? Was sollen unsere anders glaubenden Mitmenschen von uns halten?
 
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Ps. Sorry wegen den Rechtschreib + "," Fehler! Bin halt ein unstudierter Mechaniker. Möchte aber trozt Diskutieren was mich beschäftigt :waesche2:
 
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Warum geht es so lebhaft in den Moscheen zu und so langweilend in den Kirchen? Wie es aussieht haben die Pfarrer die Verbindung zur Gemeinde verloren und brödeln ihnen was vor.
Darüber wie eine vernünftige Religion richtig läuft können sie viel von den Imamen lernen, nur müssen sie da positives und negatives trennen.
Ich finde auch die Kirchen müssen politischer werden und die Interessen ihrer Gläubigen vertreten.
Einen guten Anfang hatte man da zu Ende der DDR-Zeit gemacht als sich die Menschen überall in den Kirchen versammelten, nur leider ist man vom Weg Gottes, so will ich dieses einmal nennen wieder abgewichen und schon sind die Kirchen wieder leer - nichts haben diese Leute gelernt, nichts haben die Wessis begriffen als ob man in Ostdeutschland den Katholizismus bräuchte.

Wenn die Pfarrer sich nicht der Probleme der Menschen annehmen gehen sie zu den Politikern und wenn es da nicht funktioniert, also so wie heute, dann sagen sich die Menschen ihr könnt uns alle mal, oder suchen eine starke Partei mit starken Persönlichkeiten. Die verlogene Political Correctness ist eine Schande und eines Gläubigen, welcher nach göttlichem strebt, nicht würdig.

Die Kirchen sind aber nicht Eigentum der Pfarrer und der Kirchenverwaltung sondern gehören den Menschen, welche darin miteinander reden und lernen sollten die Lehre Jesu auf die heutige Zeit anzuwenden.

Gebt den Kaiser was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist. Tun wir das?
Nein wir tun es nicht wir haben uns vereinnahmen lassen und nicht begriffen das der Glauben und die Gläubigen nicht überall vom Staat diktiert werden sollen und das sogar hinein bis in die Familien usw..
Wir brauchen unsere Freiräume um leben zu können, die werden jedoch als Parallelgesellschaft verunglimpft; ja es ist eine Parallelgesellschaft erforderlich welche sich selbst bestimmt, damit die Menschen zufrieden leben und sich von Unterdrückungen befreien können.

Das ist es was die Christen von den Muslimen lernen können. Aber auch wir haben den Muslimen etwas zu schenken, nämlich wie man sich von verkrusteten Denkschablonen befreit. Sie halten sich noch an Mohamed, aber nach Mohamed kamen weitere Propheten, welche die Reformation in Europa einleuteten. es gibt keine letzten Propheten und Weisheiten, das sollte man anerkennen.
Luther, Thomas Münzer, Zwingli, Jan Hus und weitere.
Der Teufel möchte das der Glaube verkrustet und stülpt ihm deshalb Hierarchien über, egal wie diese gestaltet sind sie dienem nur einem Zweck den Glauben in die Knie zu zwingen und die Gläubigen in der Abhängigkeit Satans zu halten.
Die Evangelien sind der Weg und daran sollte man sich vorerst halten, bis neue Wegweisungen erfolgen. Satan ist ein Fallensteller für unbearfte und unvorsichtige Seelen. Auch die Scharia hat er erfunden und vieles andere mehr an üblen Dingen. So versucht er die ewigen Wahrheiten unter Schmutz zu verbergen. Keiner sollte zB. Andere unterdrücken, es sei denn dieser versündigt sich an Anderen.
Die 10 Gebote sind dabei eine gute Hilfe. Heute sind es zusätzlich die Menschenrechte, auch diese würde ich wenn man so will göttlichen ursprungs nennen.
 
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