Hanns Dieter Hüsch, mit welchen Worten sollte man versuchen ihn zu erfassen? Der grosse Kabarettist, der Humorist, der Poet, das schwarze Schaf vom Niederrhein?
Er war etwas von alledem, für mich aber war er in erster Linie derjenige, der schon im Kindesalter gelernt hatte sein Leid ohne bitter zu werden, zu ertragen. Denn er hatte von Geburt her, eine schwere Behinderung beider Füße und einen nicht unerheblichen Leidensweg zu durchschreiten. Leid blieb ihm auch in den letzten Jahren nicht erspart - er erkrankte schwer Ende der 90ger Jahre an Lungenkrebs, erlitt 2001 einen Schlaganfall. Wenn er mutig und voller Hoffnung noch während seiner Behandlung der Krebserkrankung im Krankenhaus mit seiner Orgel aufgetreten ist, zog er sich 2001 aus der Öffentlichkeit völlig zurück.
Hüsch war ein wunderbarer Beobachter und was ihn ausmachte war diese ironisch-liebevolle Wiedergabe des Beobachteten. Es waren hauptsächlich die kleinen Leute vom Niederrhein (Moers war seine Geburtsstadt), die er so trefflich und nie verletzend beschrieben und besungen hat.
Und auch der liebe Gott war ein Thema, das ihn immer mehr beschäftigte. Auf eine einfache und fast schon unphilosophische Weise, befasste er sich mit dem Essenziellen: mit Glaube, Liebe, Hoffnung. Wenn man ihn predigen hörte (er tat dies wiederholt in einer sehr kleinen ev. Kirche in Köln in meiner Nähe) da wünschte man etwas von dieser Art Glauben sich bei ihm ausleihen zu können. Denn es ging Hüsch dabei um Fragen der Ethik, der Menschlichkeit und der Nächstenliebe, ohne die ein Miteinander nicht möglich ist.
Vorläufig nur soviel zu Hanns Dieter Hüsch - doch ich versuche später noch einiges über ihn zu schreiben.
Beenden möchte ich aber diesen Beitrag mit einen kurzen Text von Hüsch:
"Wollt darum freundlich sein und euch mit Heiterkeit versehen
Es hat der Mensch zu kommen und zu gehen
Dieses ist ausgemacht von Anfang an
mit Hochmut ist nicht viel getan"
(Aus: Die Masken sind gefallen)
http://www.wdr5.de/sendungen/erlebte_geschichten/img/eg050505.jpg
Er war etwas von alledem, für mich aber war er in erster Linie derjenige, der schon im Kindesalter gelernt hatte sein Leid ohne bitter zu werden, zu ertragen. Denn er hatte von Geburt her, eine schwere Behinderung beider Füße und einen nicht unerheblichen Leidensweg zu durchschreiten. Leid blieb ihm auch in den letzten Jahren nicht erspart - er erkrankte schwer Ende der 90ger Jahre an Lungenkrebs, erlitt 2001 einen Schlaganfall. Wenn er mutig und voller Hoffnung noch während seiner Behandlung der Krebserkrankung im Krankenhaus mit seiner Orgel aufgetreten ist, zog er sich 2001 aus der Öffentlichkeit völlig zurück.
Hüsch war ein wunderbarer Beobachter und was ihn ausmachte war diese ironisch-liebevolle Wiedergabe des Beobachteten. Es waren hauptsächlich die kleinen Leute vom Niederrhein (Moers war seine Geburtsstadt), die er so trefflich und nie verletzend beschrieben und besungen hat.
Und auch der liebe Gott war ein Thema, das ihn immer mehr beschäftigte. Auf eine einfache und fast schon unphilosophische Weise, befasste er sich mit dem Essenziellen: mit Glaube, Liebe, Hoffnung. Wenn man ihn predigen hörte (er tat dies wiederholt in einer sehr kleinen ev. Kirche in Köln in meiner Nähe) da wünschte man etwas von dieser Art Glauben sich bei ihm ausleihen zu können. Denn es ging Hüsch dabei um Fragen der Ethik, der Menschlichkeit und der Nächstenliebe, ohne die ein Miteinander nicht möglich ist.
Vorläufig nur soviel zu Hanns Dieter Hüsch - doch ich versuche später noch einiges über ihn zu schreiben.
Beenden möchte ich aber diesen Beitrag mit einen kurzen Text von Hüsch:
"Wollt darum freundlich sein und euch mit Heiterkeit versehen
Es hat der Mensch zu kommen und zu gehen
Dieses ist ausgemacht von Anfang an
mit Hochmut ist nicht viel getan"
(Aus: Die Masken sind gefallen)
http://www.wdr5.de/sendungen/erlebte_geschichten/img/eg050505.jpg
