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Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / !-

Dionysos

New Member
Registriert
24. September 2007
Beiträge
219
Vorbemerkung: Liebe Administratoren!
Die Weltwirtschaftskrise ist zwar von globalem Charakter, aber dieser Aufsatz wendet sich in erster Linie an die „guten Europäer“ .



Hallo Ihr Lieben!

Vor wenigen Tagen habe ich einen Aufsatz zur Weltwirtschaftskrise verfasst, den ich hiermit zur Diskussion stelle.

Bisher habe ich leider die Erfahrung gemacht, dass die meisten Menschen lieber den Kopf in den Sand stecken als sich konstruktiv und zielgerichtet mit Problemen, die auf sie zukommen, auseinanderzusetzen.

Diejenigen unter Euch, die sich schon mit Nietzsche beschäftigt haben, haben es sicherlich ein wenig einfacher diese Ausführungen zu verstehen.

Für die FN - Eingeweihten ist sofort klar, dass die hier getätigten Schlussfolgerungen ohne Ihn nicht möglich gewesen wären. –


Alles Gute.



Euer D.

Gleichsam als Einstimmung in das Thema empfehle ich folgenden sehr beeindruckenden Börsen-Beitrag:

http://www.anleger-fernsehen.de/vide...ueller.wmv.asx




Wohlan. Der große Ernst beginnt …


1. Teil


Neuss – Europa, Anfang Oktober 2008




Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / !-



„Kein Prophet gilt etwas in seinem Vaterland.“
Bibel


Und noch viel weniger gilt er bei seiner Familie, bei seinen
Freunden und Verwandten. Na und, was liegt schon an ihm.
Kosmisch empfinden und sich überflüssig machen - das zählt.







Der Wille zur Würfel-Macht.

oder

Die Revolution auf Taubenfüssen.

Ein verwegener Versuch einer gezielten Gegensprengung.






Vorrede


Das unkontrollierte explosive Wachstum des Marktes für Finanz-Derivate zu einem fast Sechshundert – Billionen – Dollar - Volumen, das ungefähr zwanzig Mal höher ist als der Wert der dreitausend größten Firmen der Welt, hat uns – allen auf der Erde lebenden Menschen – ein Zig – Billionen – Dollar – Schuldenloch hinterlassen, das uns alle in seinen
verhängnisvollen Abgrund zieht.

Es ist, als ob eine noch nie da gewesene gewaltige lautlose Explosion stattgefunden hätte mit ganz realen katastrophalen und tödlichen Folgen, deren Auswirkungen und volle Wucht wir erst in den kommenden fünf Jahren am eigenen Leib und Leben erleiden werden.

Die Feststellung im gleichnishaften Sinne trifft hier voll zu:


Ein geistig-finanzieller Weltkrieg hat in den letzten Jahren stattgefunden und – wir haben ihn alle verloren.


Um die schweren und schicksalhaften tödlichen Folgen dieser globalen Katastrophe ein wenig zu mildern, schlage ich eine gezielte Gegensprengung vor.

Möge dieser hoffentlich wirksame Vorschlag allen Menschen, die daran interessiert sind, hilfreich sein; vor allem aber den „guten Europäern“ im Sinne von Friedrich Nietzsche.






***



Eine Weltwirtschaftkrise von gewaltigen Ausmaßen naht, nach meiner Einsicht und festen Überzeugung. Es handelt sich dabei um ein so gravierendes und verhängnisvolles Ereignis, wie es nur alle paar Jahrhunderte auftritt.

Diese globale Krise ist einerseits eine große Gefahr, andererseits bietet sie im selben Ausmaß hervorragende Aussichten, Chancen und Möglichkeiten.



„Nah ist und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“

Friedrich Hölderlin.



In diesem Brief habe ich dazu ein paar einleitende Gesichtpunkte zusammengetragen.
Er enthält sowohl den Versuch die geäußerte Prognose darzulegen und zu begründen, als auch eine Angabe von ein paar Maßnahmen, um dieser Krise angemessener zu begegnen.
Im Anhang befindet sich eine weiterführende Stoffsammlung. (siehe Teil II)


Zuerst möchte ich kurz meine diesbezügliche Motivation mitteilen:

Warum tue ich so etwas Befremdliches, Merkwürdiges und Ungewöhnliches?
Warum zum Teufel geht mich das Vermögen, Glück und Wohlergehen anderer Menschen, angefangen von entfernteren Familienmitgliedern und Verwandten, Freunden, Gleichgesinnten… bis hin zu Menschen gleicher Herkunft, Sprache und Kultur… in so konkreter und betroffener Weise an, ohne mir einen anderen Gewinn zu erhoffen, als das Bewusstsein, Ihnen vielleicht nützlich gewesen zu sein?

Nun, ich möchte darauf versuchen in einer literarischen Form zu antworten.
In einem damals unveröffentlichten Prometheus-Fragment Goethes, fragt Epimetheus seinen Bruder:
"Was ist denn Dein? "
Und Goethe lässt seinen Prometheus souverän antworten:
"Der Kreis, den meine Wirksamkeit erfüllt."

Nietzsche - der größte Denker bisher auf Erden - bestimmt die drei großen Stufen oder Ebenen der Wirksamkeit wie folgt:
Je nach dem Grade der Kraft widmet sich ein Mensch
- seiner Familie
- seinem Volk
- der Menschheit

Ein Mensch von großer Kraft beginnt mit seiner Familie und endet bei der Menschheit, dabei sollte er keine vorherige Stufe auslassen oder überspringen.



Abschließend noch ein kleines Gleichnis:
Gesetzt, ein Mensch sieht in nächster Zukunft einen gewaltigen alles zermalmenden Felsbrocken herabstürzen. Dort, wo er wahrscheinlich aufschlägt, leben sehr viele Menschen sorglos und unbekümmert.
Was soll er tun, angesichts dieser drohenden Gefahr, die er herannahen sieht?
Hat er nicht die Pflicht, die Menschen zu warnen - und seine Lieben zuerst?
Selbst dann, wenn er sich dessen bewusst ist, dass seine Warnung nicht verstanden oder angenommen wird; ja schlimmer noch: dass er infolgedessen ausgelacht und sogar für verrückt erklärt wird?
Ich bin zu dem Schluss gekommen, er solle die Menschen versuchen einmalig und eindringlich zu warnen. Wer jedoch für die Warnung taub und unempfänglich oder schlicht anderer Ansicht ist, sollte künftig mit diesem Thema in Ruhe gelassen werden.
Andererseits, wie könnte er mit gutem Gewissen in Anbetracht des großen Leidens weiterleben, wenn er aus kleinlicher und feiger Vorsicht geschwiegen hätte.


***




Kurze Darlegung des Sachverhaltes:


Es besteht eine mehr als 50 prozentige Wahrscheinlichkeit, dass es noch in diesem Jahr zu einem Börsenkrach kommt, als eines fulminanten Auftaktes einer tiefen Rezession - mit einer geschätzten Dauer von 4-5 Jahren - und mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent innerhalb des kommenden Jahres.

Aber für die jetzt beginnende Weltwirtschaftskrise ist ein Börsenkrach nicht eine notwendige Voraussetzung! Sie wird mit oder ohne Börsenkrach auf uns zukommen. Ein Börsenkrach wäre lediglich eine Art Paukenschlag, der die Menschen aufhorchen ließe. Dieser könnte auch dazu beitragen, dass die nachfolgenden Ausführungen mehr und besser beachtet würden.
Bei so einem Paukenschlag spricht man dann noch viele Jahrzehnte danach von dem „Schwarzen Freitag“ oder „Schwarzen Dienstag“.
Drei Wochen-Börsentage sind noch frei, wobei mir dieses Mal - angesichts der besonders bedrohlichen Lage - der Donnerstag sprachlich am besten geeignet erschiene.
Aber das Geld, das „scheue Reh“, hat vor allem Angst vor langen zur Untätigkeit verurteilten Wochenendtagen. Aus diesem Grund sind die Freitage geradezu prädestiniert für eine solche panikartige Flucht, die sich in einem Börsenkrach entlädt.
Wenn ein Index, wie Dow Jones oder Dax, innerhalb eines Tages zwanzig und mehr Prozent verliert, sprechen wir erst von einem Börsenkrach. Wenn derselbe Verlust im Verlaufe einer Woche eintritt, wie dieses Mal Anfang Oktober geschehen, neigen wir dazu darüber hinwegzusehen.





Das 60-Billionen-Dollar-CDS-Derivaten-Problem und nicht wie es zuerst propagiert wurde, die US – Immobilienkrise (Umfang „nur“ 1-2 Billionen Dollar) offenbaren sich immer mehr als die „finanziellen Massenvernichtungswaffen“ wie sie Warren Buffet – der jetzt reichste Mann der Welt - überaus treffend kennzeichnete.

Der Ausdruck Derivat ist lateinischer Herkunft (derivare = ableiten) und bedeutet „Abkömmling“. Im Bereich der Wirtschaft handelt es sich bei den Finanz-Derivaten um Finanzinstrumente, die eine Absicherung ermöglichen gegen Risiken von Preisänderungen und die Spekulation auf die Entwicklung bestimmter Preise. Die wichtigsten Typen von Finanzderivaten sind Termingeschäfte und Optionen.

Dieser so genannte Credit Default Swap (CDS) ist ein Kreditderivat zum Handeln von Ausfallrisiken von Krediten, Anleihen oder Schuldnernamen und ähnelt einer Kreditversicherung. Dadurch erhalten Banken und Investoren ein flexibles Instrument, um Kreditrisiken zu handeln.
Ein solcher Derivaten - Vertrag sieht folgendermaßen aus: Der Sicherungsnehmer bezahlt normalerweise eine regelmäßige (häufig vierteljährliche oder halbjährliche) Gebühr und erhält bei Eintritt des bei Vertragsabschluss definierten Kreditereignisses, also beispielsweise dem Ausfall der Rückzahlung aufgrund Insolvenz des Schuldners, eine Ausgleichszahlung.
Aus dem Stand heraus können diese CDS - Derivate also kurz als „handelbare (d.h. weiter veräußerbare oder verkaufbare), keiner Kontrolle unterliegenden, daher zum größten Teil ungedeckte Kredit-Ausfall-Versicherungspapiere (oder –Wetten)“ bezeichnet werden.
Derivate waren das am schnellsten wachsende Segment des modernen Finanzwesens. Nach Angaben der BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) betrug der Nominalwert aller weltweit ausstehenden OTC-Derivatenkontrakte im 1. Halbjahr 2007 bereits 516,4 Billionen Dollar während im Jahr 2000 „nur“ ein Nominalwert von 95 Billionen Dollar Derivatenkontrakte existierte. Zurzeit liegt dieser Wert bei annähernd 600 Billionen Dollar, wovon allen die CDS – Derivate ungefähr 62 Billionen Dollar ausmachen.

„CDS sind wahrscheinlich die wichtigsten Finanzinstrumente überhaupt – sie haben es möglich gemacht, dass die US-Banken ihre Risiken auf stabile amerikanische und internationale Institutionen verteilen konnten.“

Alan Greenspan – langjähriger Chef der US-Notenbank - im Mai 2006

So so … , dieser „radioaktive“ Finanzmüll ist also sehr gut über den ganzen Globus verteilt! –
Kurz und gut: was uns auf der Erde durch diese CDS - Papiere „beschert“ wurde, ist gleichsam ein verlorener geistig - finanzieller Weltkrieg, der uns ein ungeheures, ein sehr gefährliches, noch nie da gewesenes Zig – Billionen - Dollar tiefes Schuldenloch hinterlässt.
Aus diesem Grund halte ich einen Vergleich mit der Lage Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg für zulässig und als sehr gut geeignet, herauszufinden, was uns in den kommenden 4-5 Jahren höchstwahrscheinlich - nun nicht mehr nur auf Deutschland beschränkt - sondern im großen Maßstab jetzt überall auf der Erde droht.

Wie bereits gesagt, beträgt das Volumen des Gesamtmarktes für Finanz-Derivate derzeitig etwa 600 Billionen Dollar, während die 3000 größten und wichtigsten Firmen der ganzen Welt zusammengerechnet nur etwa 35 Billionen Dollar wert sind. -
Ob und in welchem Maße der CDS – Derivaten - Markt mit dem restlichen Derivaten - Markt verknüpft ist und noch viel größere Gefahren auf uns lauern als bisher schon ersichtlich sind, entzieht sich noch meiner Kenntnis. Aber allein schon die Schulden, die aus den CDS - Derivaten, der Immobilienkrise und der jetzt erst sich offenbaren Kreditkartenkrise - die von ähnlichem Umfang ist wie die Immobilienkrise, also 1-2 Billionen Dollar - sind bereits vollkommen ausreichend, einen globalen Zusammenbruch ungeahnten Ausmaßes zu bewirken.

Angesichts dieses globalen Problems von geradezu apokalyptischen Dimensionen kommt die Macht aller Staaten auf der Erde zusammengenommen nicht in Betracht.
Mit anderen Worten: alle Staaten der Erde können selbst dann, wenn sie gemeinsam und koordiniert gegen dieses Problem vorgingen nichts oder fast nichts dagegen ausrichten, so dass der Zusammenbruch früher oder später mit schicksalhafter Notwendigkeit erfolgt.
Was in ihrer Macht steht, ist einzig und allein den Zusammenbruch eine zeitlang hinauszuzögern, indem sie versuchen zusätzliches Geld im Wert von Zig – Billionen - Dollar zu drucken zwecks Lösung und Bewältigung dieser globalen Finanz – und Wirtschaftskrise.
Hinzu kommen weltweit die kostspieligen Zig – Milliarden - Konjunkturprogramme zur Bekämpfung der überall auftretenden Rezession.
Auf diesem Wege erhöhen sich die bereits im Verlauf von mehreren Jahrzehnten angehäuften Schuldenberge zu astronomischen Dimensionen. Die Staaten haben leider gar keine andere Wahl als die Zahl der Papierfabriken und Druckereien, die sich ausschließlich der Produktion von Banknoten widmen, drastisch zu erhöhen. Je mehr Papier-Geld (Fiat-Geld) aber geschaffen und gedruckt wird, desto weniger wert ist das jeweilige Geld.
Auf dem Höhepunkt der Inflation in Deutschland hatten 300 Papierfabriken und 150 Druckereien nur einen Auftraggeber: die Notenbank.

Fortsetzung folgt:
 
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AW: Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / !-

2. Teil

Diese globale und unerlässliche wundersame Geldvermehrung führt in den kommenden 4-5 Jahren mit logischer Notwendigkeit zu einer enormen Geldentwertung und dies - weltweit.

Dabei lässt sich der nun einsetzende Prozess der sich beschleunigenden Inflation gut in drei Phasen von einer jeweiligen Dauer von 12-18 Monaten unterteilen.

1. Phase (12-18 Monate): noch relativ moderate Inflationsraten, aber eindeutig und stetig steigend

2.Phase (12-18 Monate): die Inflationsraten nehmen bereits beunruhigende Ausmaße an von 100 Prozent und mehr, viel mehr…-

3. Phase (12- 18 Monate): eine immer schneller galoppierende Inflation oder auch Hyperinflation genannt, wobei die letzten 6 Monaten vor der Währungsreform die schwersten und schlimmsten sind.
Nach dem Währungsschnitt mit der Einführung der neuen Währung beginnen sich die Verhältnisse wieder langsam, sehr langsam, zu normalisieren.

In den letzten beiden Phasen der Inflation hat man den plastischen Eindruck als ob die bisher feste Erde in zunehmender Weise erschüttert wird. Es herrschen dann im Ganzen gesehen Verhältnisse von unermesslichem Leiden: Hungersnöte, Aufstände, Verbrechen, Verrat, Korruption, etc. und wie die Missstände sonst noch heißen mögen, brechen in einem bisher nicht gekannten Grade hervor…-

Bis zu dem Zeitpunkt der nun dringend gebotenen Währungszäsur sind die Staaten und Privatpersonen ihre bisherigen Schulden los - weil sie sich in ähnlicher Weise entwerten wie der Wert des Geldes im Besonderen. Auf der anderen Seite verlieren alle Papiergeldbesitzer bei einer hohen Inflation (- Nicht die Aktionäre, abgesehen von einem 90 prozentigen Kursverlust -) ihr gesamtes Vermögen. Während die Papiergeldbesitzer sich vor der starken Inflation mit ihrem Geld beispielsweise noch ein großes und prächtiges Haus kaufen konnten, reicht es nach einer galoppierenden Inflation in vielen Fällen nicht mal mehr zum Kauf eines Brötchens.

Vor allem in der 3. Phase ist das Vertrauen in die bisherige Währung so stark erschüttert, dass nun vermehrt Tauschgeschäfte getätigt werden. Beliebt sind Gold- und Silbermünzen, aber auch Zigaretten, Schnaps und - Wein, die gleichsam als Ersatzwährung dienen, mittels derer man alles bekommen kann oder wie es damals hieß: „organisieren“ kann.

Für diese 3. Phase der Inflation wäre unter anderem ein Depot von Spirituosen von mehreren hundert Flaschen durchaus erwägenswürdig und sinnvoll.
Wein und Schnaps als Tauschobjekt besitzt beachtliche Vorzüge; sie sind relativ lange lagerfähig im Gegensatz zu den meisten Lebensmitteln. Selbst Nudeln, Reis und diverse Dosen übertreffen sie um viele Jahre.
Die alkoholischen Getränke sollten nicht zu kostbar sein, denn es wäre bestimmt schmerzhaft für eine Kiste Äpfel oder Kartoffeln eine gute Flasche Bordeaux hinzugeben.
Ich halte eine Preisspanne zwischen 3-7 Euro für eine Flasche Wein als geeignet.
Da die zu erwartende Krise globale Dimensionen hat, wäre es auch denkbar, dass es bis zur Einführung der neuen Währung länger als 4-5 Jahre dauert. Daher wäre es wünschenswert, wenn die Spirituosen sich mindestens 8 - 10 Jahre lagern ließen.

Aber in erster Linie gilt es für diesen Zeitraum von etwa fünf Jahren auch in anderen lebenswichtigen Bereichen eine angemessene Vorsorge zu treffen.
Dabei sind vorrangig Lebensmittel- und Energievorräte (Öl, Gas, Holz, Kohle) von entscheidender Bedeutung.
Also das Lagern von haltbaren Lebensmittel, z. B Reis, Nudeln, Pilze, diverse Dosen etc. aber vor allem - wie bereits angeführt und betont – Tauschmittel: also Spirituosen und Zigaretten, - auf die Süchte der Menschen als eines beständigen Faktors aufbauend, jedoch auch von - dann schwer zugänglichen Importwaren, wie Kaffee, Tee, Kakao, etc. wären denkbar mittels derer in Notzeiten die Waren und Dienstleistungen beschafft werden können, die man nicht selbst gelagert hat.

Gold- und Silbermünzen zum Kauf von Lebensmittel und Energie sind eigentlich zu wertvoll. Freilich, wenn man hungert ist man bereit alles dafür hinzugeben - selbst wertvolle Kunstwerke und Immobilien.


Aber die wichtigste aller Maßnahmen, verehrte Freunde, zur Begegnung dieser Krise wäre der Kauf von Edelmetallen also von Gold, Platin und Silber (vornehmlich in Münzenform) und sodann, ganz wichtig: die private geheime Aufbewahrung dieser Kostbarkeiten!
Während der vergangenen Weltwirtschaftkrise verbot der US-amerikanische Staat den privaten Goldbesitz unter Androhung einer zehnjährigen Gefängnisstrafe.
Zu einem vom Staat – diesem kalten Ungeheuer – festgesetzten Kurs und Termin, mussten die Menschen ihr Gold dem Staat zwangsverkaufen. Etwa 25 Prozent der Goldbesitzer weigerten sich standhaft. –

Es gibt Auguren, die von einem Unzenpreis für Gold während einer Hyperinflation bis zum 50 - fachen des gegenwärtigen Wertes ausgehen, weil Gold eben ein sehr knappes Gut ist.
Der gesamte Weltbestand an Gold ergibt lediglich einen Würfel mit einer Kantenlänge
von 17 x 17 Meter. Jedes Jahr kommen etwa 10 cm hinzu.

Bei bisherigen, meist auf einzelne Staaten begrenzten Hyperinflationen, kam es jedenfalls zu einer ähnlich starken Werterhöhung des Goldes. Damals gab es jedoch immer noch gleichzeitig relativ stabile andere Währungen und Devisen, die als Alternative zu Edelmetallen gewählt werden konnten.
Jetzt, bei dem sehr hohen Grad an Globalisierung, die eine starke Verflechtung und Abhängigkeit aller Staaten voneinander beinhaltet, ist die gegenwärtige Lage besonders brisant.
Und nun kommt noch erschwerend hinzu, dass gerade das Zentrum der Weltwirtschaft der Herd dieser Krise ist und, dass die Vereinigten Staaten von Amerika nicht wie bisher üblich der starke, sichere und schutzbietende Fels in der Brandung sind.
Der Zusammenbruch des Dollars als Leitwährung der Welt wird so übergroß und mächtig sein, dass voraussichtlich alle anderen Währungen der Staaten mit in den Abgrund gezogen werden.
So wird es weltweit keine Ersatzwährung mehr geben, die ein Ausweichen wie bisher gestattete. Lediglich die altbewährten Edelmetalle stehen dann als stabiler und sicherer Währungshafen zur Verfügung. - -

Somit liegt die begründete Annahme nahe, dass sich fast alle Menschen angesichts der noch nie da gewesenen totalen und globalen Verlustgefahr auf den 17 x 17 Meter-Würfel stürzen, der dann 60-70 Prozent der finanziellen Potenz und Geldesmacht der Erde verkörpert und repräsentiert.

Zurzeit beträgt der eindeutig manipulierte Wert des gesamten Gold-Würfels „nur“ 2-3 Billionen Dollar.

Seit etwa zwei Wochen ist der Edelmetall-Handel bei der Düsseldorfer Sparkasse mangels Ware - bei gleichzeitig enorm hohem Nachfrageüberhang - bis auf weiteres eingestellt worden und gleichzeitig dümpelt der Goldpreis pro Unze so dahin oder er gibt sogar deutlich nach!
Das ist eindeutig ein ökonomischer Widersinn und Widerspruch.
Wenn der Goldpreis enorm anstiege, würden ja plötzlich alle Menschen merken, dass die große Flucht aus den einzelnen Währungen eingesetzt hätte. Aber eins kann ich Euch mit Sicherheit sagen: spätestens dann, wenn es zu dem prognostizierten Börsenkrach kommt, beginnt der Goldpreis unhaltbar und frei von einer Manipulation enorm stark zu steigen. Dieses Geschehen soll Euch als ein Zeichen und gleichsam als Startschuss dienen, falls Ihr meiner Analyse und Schlussfolgerung bis dahin keinen Glauben schenken könnt. Auch nach einem erfolgten Börsenkrach ist es noch nicht zu spät für eine besonnenes und zügiges Vorgehen, selbst dann, wenn zu dem betreffenden Zeitpunkt - der sozusagen über Nacht eintreten kann - bereits 100-200 Prozent mehr für eine Unze gezahlt werden muss.
Denn, wir sind uns aufgrund unserer historischen Erfahrung und Kenntnis bewusst und sicher, dass dies erst der Anfang einer enormen Preissteigerung ist!

Viele Menschen merken erst zu spät, dass ihr bisher relativ stabiles Geld während einer Inflation hinweg schmilzt wie das Eis, das einer starken Sonneneinwirkung ausgesetzt ist.
Dann erst wenden sie sich den stabilen und sicheren Edelmetallen zu und sind nun bereit wahre Phantasiepreise für deren Erwerb zu bezahlen.

Der Wert einer Goldunze (31,1 g) wird, verglichen mit ihrem heutigen Wert, auf dem Höhepunkt dieser globalen Krise atemberaubende Dimensionen annehmen. -

Der jeweilige Anteil an diesem Konzentrat der globalen Kapital - Macht ist während der Krise und kurze Zeit danach von schicksalhafter Bedeutung.

Diejenigen Menschen und Völker, die über den größten Teil dieses wertvollen Würfels verfügen - der gerade zum Zeitpunkt der globalen Krise von unermesslichem Wert sein wird - werden den Verlauf der weiteren Entwicklung bestimmen und - die Zukunft der Erde gestalten.

Zu keinem Zeitpunkt im Verlauf der Menschheitsgeschichte war die Gesamtheit dieses Gold -Würfels wertvoller und einflussreicher als in der kommenden globalen Krise und er erreicht erst durch sie und exakt auf ihrem Höhepunkt seine höchste astronomische Bewertung und Bedeutung.


Oh, meine Freunde, wie sehr würde ich mir wünschen, wenn wir – die guten Europäer - dazu gehören würden. - -




Alles Gute und viel Glück
in der uns bevorstehenden schweren und stürmischen Zeit. -



Euer

D.

___________________


***








Ein paar weiterführende Quellen zur Vertiefung:



Prof. Dr. Max Otte
Der Crash kommt.
Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten.
Ullstein TB 1. Auflage 2008




1.Teil
http://de.youtube.com/watch?v=ZwzNBuUJuyA

2.Teil
http://de.youtube.com/watch?v=H9TSutRCn6w


http://www.anleger-fernsehen.de/vide...ueller.wmv.asx


http://www.zeit.de/2008/26/Finanzkrise?page=1


http://www.mmnews.de/index.php/20081...e-gehts-jetzt- weiter.html




http://www.ftd.de/politik/internatio...taatsbankrott- geht-um/423834.html



http://www.ftd.de/politik/internatio...tzt-aus-allen- N%E4hten/423842.html




http://www.ftd.de/boersen_maerkte/ak...-Erwachen-bei- Credit-Default-Swaps-Finanzbranche-droht-neuer-Milliardenschock/425294.html



http://www.hartgeld.com/filesadmin/p...rinflation.pdf


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AW: Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / !-

Der Wert einer Goldunze (31,1 g) wird, verglichen mit ihrem heutigen Wert, auf dem Höhepunkt dieser globalen Krise atemberaubende Dimensionen annehmen. -

Der jeweilige Anteil an diesem Konzentrat der globalen Kapital - Macht ist während der Krise und kurze Zeit danach von schicksalhafter Bedeutung.

Diejenigen Menschen und Völker, die über den größten Teil dieses wertvollen Würfels verfügen - der gerade zum Zeitpunkt der globalen Krise von unermesslichem Wert sein wird - werden den Verlauf der weiteren Entwicklung bestimmen und - die Zukunft der Erde gestalten.

Zu keinem Zeitpunkt im Verlauf der Menschheitsgeschichte war die Gesamtheit dieses Gold -Würfels wertvoller und einflussreicher als in der kommenden globalen Krise und er erreicht erst durch sie und exakt auf ihrem Höhepunkt seine höchste astronomische Bewertung und Bedeutung.


Der Goldpreis ist in der zweiten Oktoberhälfte drastisch gefallen. Und vom Juli-Hoch von ca. 1011 auf heute 720, mithin um 30% gefallen.
Vielleicht kannst du das in deine Voraussagen einbeziehen. Max Otte liest plötzlich jeder. Ich weiß nicht, ob es da auch ein Kapitel vom selber Denken gab?

Bernd
 
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AW: Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / !-

Du vermißt wirklich in meinem Beitrag eigenständiges Denken?
Da kann ich nur sagen: "Nur wer bereits Geist hat, kann auch Geist erkennen."
Auf eigenem Mist gewachsen.



Bevor man andere Menschen zu selbstständigem Denken auffodert, wäre es wünschenswert sorgfältiger zu lesen.


Seit etwa zwei Wochen ist der Edelmetall-Handel bei der Düsseldorfer Sparkasse mangels Ware - bei gleichzeitig enorm hohem Nachfrageüberhang - bis auf weiteres eingestellt worden und gleichzeitig dümpelt der Goldpreis pro Unze so dahin oder er gibt sogar deutlich nach!
Das ist eindeutig ein ökonomischer Widersinn und Widerspruch.
Wenn der Goldpreis enorm anstiege, würden ja plötzlich alle Menschen merken, dass die große Flucht aus den einzelnen Währungen eingesetzt hätte.

Der jetztige Goldpreis sagt lediglich, daß er bei dieser enormen Nachfrage manipuliert wird.
Mach Du einmal die Probe aufs Exempel: Versuche jetzt Gold zu kaufen?
Und berichte uns, welche Erfahrungen Du dabei gemacht hast.


D.
 
AW: Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / !-

Auch ich bin der Ansicht, dass es zu einer großen Weltwirtschaftskrise kommen wird.

Aber diese apokalyptischen Prognosen aus diesem Text kann ich nicht ernst nehmen. Ein Beispiel:

Die Staaten haben leider gar keine andere Wahl als die Zahl der Papierfabriken und Druckereien, die sich ausschließlich der Produktion von Banknoten widmen, drastisch zu erhöhen.

Solch eine Maßnahme wäre völliger Irrsinn! Kein vernünftiger Staat würde so etwas machen. Der Wert einer Währung baut auf den Ressourcen des Landes auf, in dem die Währung verwendet wird. Geld drucken bringt aber keine Ressourcen und ändert damit nichts an der Wirtschaftslage.

Damit ist auch folgender Punkt absolut unrealistisch:
1. Phase (12-18 Monate): noch relativ moderate Inflationsraten, aber eindeutig und stetig steigend

2.Phase (12-18 Monate): die Inflationsraten nehmen bereits beunruhigende Ausmaße an von 100 Prozent und mehr, viel mehr…-

3. Phase (12- 18 Monate): eine immer schneller galoppierende Inflation oder auch Hyperinflation genannt, wobei die letzten 6 Monaten vor der Währungsreform die schwersten und schlimmsten sind.

Außerdem, und das scheint beim Schreiben dieses Textes völlig außer Acht gelassen worden zu sein, verschwindet der Wert von was auch immer nicht einfach. Der Marktwert eines Objektes hängt von der Nachfrage ab und kann in einem freien Markt nur dann verpuffen, wenn dieses Objekt aus welchen Gründen auch immer nicht mehr gefragt ist. Die Summe aller Werte bleibt demnach aber konstant(!), solange die Nachfrage konstant bleibt (in einem zu 100% freien Markt). Wirtschaftskrisen zeichnen sich immer dadurch aus, dass die Nachfrage plötzlich sinkt, z.B. weil eben die Verschuldung zu weit getrieben wurde, und man ab einem gewissen Punkt nicht mehr weiter investieren kann. Wirtschaftskrisen geschehen immer nur dann, wenn auch der Konsum zurückgeht.

Eine Wirtschaftskrise, wie in deinem beschriebenen Ausmaß ist daher völlig unrealistisch, weil es bedeuten würde, dass der Konsum zu - was weiß ich - 85% zurückgeht. Und das wird nicht geschehen, allein schon aus der Überlegung, dass der Nahrungsmittelkonsum weit mehr ausmacht und eine dementsprechende Nachfrage gewährleistet ist. Damit bleibt ein großer Teil des Marktes erhalten.
Hungersnöte können abgesehen von Naturkatastrophen (Ernteausfälle, ect.) nur dann ausgelöst werden, wenn der Mensch die Produktion und Sicherstellung der Nahrung vernachlässig, wie z.B. zu Zeiten von Kriegen oder regionaler Benachteiligung von Nahrungsmittelproduzenten wie dieser Tage auf den Philippinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / !-

von Marx Othe:
Du vermißt wirklich in meinem Beitrag eigenständiges Denken?
Da kann ich nur sagen: "Nur wer bereits Geist hat, kann auch Geist erkennen."
Auf eigenem Mist gewachsen.

Ja, ich vermisse eigenes Denken.
Zitieren und abschreiben ist aus meiner Sicht kein eigenes Denken.

Gold interessiert mich nicht, weil ich Gold selbst nicht nutzen kann, wenn du deine Arbeitsleistung in Gold anlegst, wirst du möglicherweise deinem glitzernden Leben zuschauen, als Gedankenwerk. Als potentielles Leben, Machtfantasie.

Vielleicht sagt es: "Ich könnte (leben), wenn ich wollte."

Bernd
 
AW: Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / !-

Hallo!

Jemand hat einmal geschrieben: Niemand kann irgendetwas verstehen, wenn er sich selbst nicht versteht. Das ist individuell nicht anders als kollektiv.

Das ist bestimmt richtig, denn auch die kollektiven Zusammenhänge sind sehr wichtig. Mit Bezug auf die Banken und Finanzkrise ist aber sicher zu sagen, dass uns ein Verstehen der Zusammenhänge nicht darüber hinwegtrösten kann, dass es wahrscheinlich zu einer wirtschaftlichen Rezession kommen wird.

Das ist für alle diejenigen ein Fiasko, die ihre Arbeit verlieren oder die auch so schon am unteren finanziellen Limit ihr Leben firsten, Kleinunternehmer, Landwirte und Arbeitnehmer mit geringem Einkommen. Auch wenn ich persönlich als Pensionist eher gesichert bin, sehe ich ein, dass uns der große Schuldirektor im Himmel wieder einmal eine Lektion zum Lernen gegeben hat.

Diese Lektion heißt: Im Kleinen wie im Großen den materiellen Gürtel viel enger schnallen lernen und sich im Kleinen wie im Großen auf das Wesentliche zu konzentrieren. Genau auf das: Auf sich selbst. Es ist das Verständnis von uns selbst wichtig. Unterschiedliche Erkenntnisse sind erlaubt, meint – reinwiel
 
AW: Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / !-

Hallo,
habe nicht alles gelesen, nur so viel dazu, wenn ich Weltwirtschaftskrise höre von welchen die immer irgendwelche Untergangsstimmungen brauchen und gleichzeitig jedoch Aufrufe etwas dagegen zu tun verbreitet werden finde ich das aberwitzig.
Etwas gegen Weltwirtschaftskrise tun wenn sie denn unausweichlich kommt, ist ungefähr das Selbe wie etwas gegen den eigenen Tod tun wollen.
Das einzige was hilft ist sich frühzeitig mit dem vertraut machen was einen erwartet, beim Tod das Ende und bei der Wirtschaftskrise die Wertlosigkeit des Geldes.

gruß fluuu
 
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Gold interessiert mich nicht, weil ich Gold selbst nicht nutzen kann, wenn du deine Arbeitsleistung in Gold anlegst, wirst du möglicherweise deinem glitzernden Leben zuschauen, als Gedankenwerk. Als potentielles Leben, Machtfantasie.

Vielleicht sagt es: "Ich könnte (leben), wenn ich wollte."

Bernd

Na ja, vielleicht ist Gold ja eine geeignete Altersversorgung, das heißt, ich habe es nicht, um sagen zu können: "Ich könnte leben", sondern um sagen zu können: "Ich kann später auch dann leben, wenn das windige Papiergeld zu seinem intrinsischen Wert, nämlich 0, zurückgekehrt ist".

Wäre das erwägenswert für Dich?

LG, pispezi :zauberer2
 
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