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Was bleibt vom Objekt ohne Subjekt übrig?

AW: Was bleibt vom Objekt ohne Subjekt übrig?

Hallo Daath,

@ALLE!

OK, Leute. Kein einziger von euch hat bisher ernsthaft auf meine Frage geantwortet:

das stimmt meiner Ansicht nach nicht.

Was bleibt von einem stofflichen Tisch übrig, wenn alles Subjektive wegfällt?

Ihr ignoriert sie einfach. Warum postet ihr dann in diesem Thread? Dieser Thread dreht sich um die Ausgangsfrage. Also?

Wenn es Dir ausschließlich um Beantwortung Deiner Ausgangsfrage geht und um nichts anderes, dann hättest Du das wohl präziser angeben sollen.

In Deinem Eingangsposting steht folgende Frage am Schluss: "Oder sieht das hier irgendjemand anders?"

Das fordert unzweifelhaft zum Widerspruch auf, zur Kontroverse also. Das, was Du aber scheinbar erwartest und duldest, dürfte gerade das nicht sein.

Das ist ein Philosophieforum. Und was wird dort gemacht? Richtig. Da philosophiert man. In anderen Worten: Man beschäftigt sich in aller Tiefe mit den Grundfragen seiner eigenen Existenz. Und man stellt unbequeme Fragen.

Man stellt unbequeme Fragen, aber gleichfalls muss man in einem "Philosophieforum" damit rechnen, dass man unbequeme Antworten auf womöglich mangelhaft durchdachte Fragestellungen erhält. Das geschieht Dir hier und ich würde mich eher dafür interessieren, wie Du den Kritiken offen und mit guten Argumenten begegnest.

Aber wirklich darüber nachdenken will hier offenbar keiner. Da werden nur unreflektierte Argumente aus der Hüfte geschossen, die mein erstes Posting in keinster Weise berühren.

Auch das kann ich - nachdem ich mir den bisherigen Thread durchlas - nicht nachvollziehen. Ich habe stattdessen den Eindruck gewonnen, dass Du mit Widerspruch nicht gerne umgehen möchtest. Das wäre (resp. ist) übrigens gerade in einem Philosophieforum äußerst bedauerlich.

Ich werde nur mehr auf Beiträge von Leuten antworten, die ernsthaft die Ausgangsfrage zu beantworten suchen. Für alle anderen: Viel Spaß beim Kaffeekränzchen mit Tante Mitzi.

Das ist nun einfach unverschämt.
Was mag jener im Sinne haben, der mit solch garstiger Wesensart hausieren geht?

Es grüßt,

Philipp
 
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AW: Was bleibt vom Objekt ohne Subjekt übrig?

Der Daath, der weiß was er will. :)

Und was, wenn er es nicht bekommt? :dontknow:
 
AW: Was bleibt vom Objekt ohne Subjekt übrig?

Hallo!

Als völliger Neuling in diesem Forum und absoluter Philosophie-Laie werde ich einmal versuchen hier die emotionalen Wogen mit ein paar neuen Argumenten zu glätten:

Ich erkenne auch einen Fehlschluss und zwar, was die Substanz betrifft.
Wenn der objektive Tisch keine Eigenschaften hat, dann ist er substanzlos, weil jede Substanz Eigenschaften besitzen muss. Es ist die Eigenschaft, die die Substanz definiert und damit vom Nichts, der Leere, dem Absoluten abgrenzt.
Es ist schon wahr, dass die Eigenschaften von der Wahrnehmung abhängen. Aber wer sagt, dass nur weil ich die Eigenschaften nicht erkennen kann, auch die Substanz, die diese Eigenschaften hervorruft, nicht existiert.

Außerdem ist mir noch ein Beispiel eingefallen, das aber vermutlich wieder ins empirische geht:
Wir nehmen heute an das der Mensch durch Evolution aus einer Urzelle hervorgegangen ist. Wenn ein Baby geboren wird, weiß es davon natürlich nichts. Es hat diese Urzelle nie subjektiv wargenommen. Aber sie muss existiert haben, da ja sonst das Baby nicht existieren würde.

So jetzt könnt ihr mich zerreißen. :schritt:

LG
BlaueRose
 
AW: Was bleibt vom Objekt ohne Subjekt übrig?

Hallo Daath.

OK, Leute. Kein einziger von euch hat bisher ernsthaft auf meine Frage geantwortet:

Was bleibt von einem stofflichen Tisch übrig, wenn alles Subjektive wegfällt?

Der Tisch.

Was weggällt, wenn kein Beobachter da ist?

Der Beobachter und natürlich auch der Begriff - denn nur Beobachter brauchen Begriffe.

Aber letztlich wandelst Du in den ausgelatschen Schuhen von Descartes, oder siehst Du das anders?
 
AW: Was bleibt vom Objekt ohne Subjekt übrig?

Wenn's wenigstens die ausgelatschen Schuhe von R. DESCARTES wären ...:lachen::lachen::lachen:
 
AW: Was bleibt vom Objekt ohne Subjekt übrig?

Das ist ein Trugschluß, den 99% aller Subjekte begehen. Du nimmt Deinen Körper unbestreitbar wahr, also gehört der Körper ebenfalls zum Wahrgenommenen. Der Körper ist demnach selbst ein Objekt. Ein Objekt nimmt nichts wahr. Der Wahrnehmende ist das Subjekt, das Bewusstsein, das ICH. Das Subjekt nimmt sich als Körper wahr. Hast Du Dich schon einmal gefragt, wer Du wirklich bist? Bist Du der Körper oder hast Du einen Körper? Ob Du Deinen Körper wahrnimmst oder den Tisch, macht prinzpiell keinen Unterschied. Beides sind Objekte. Der Unterschied liegt nur darin, dass Du mit dem Körper identifiziert bist. Der Körper ist ebenso vom subjektiven Geist abhängig wie der Tisch.

Wenn Du nicht klar zwischen Subjekt und Objekt, Wahrnehmendem und Wahrgenommenem unterscheidest, führt das zu Trugschlüssen. Wenn Du also schreibst, dass der Körper die Substanzlosigkeit des Tisches verneint, dann verneint hier ein Objekt ein Objekt, also ein subjektives Konstrukt verneint ein subjektives Konstrukt. Wieviel Objektivität kann hier wohl zu finden sein? Beide Objekte sind abhängig von Deinen subjektiven Geist, dem Subjekt, das Du bist.

Besteht der Trugschluß nicht schon darin, zu glauben, dass man beliebig in Subjekt und Objekt aufteilen kann und diese klar voneinander getrennt sind?
Hier eine künstlerische Bearbeitung des "Problems".
 

Die Logik sagt, dass Daath ein flachwurzeldenkerisches Großmaul ist.

Daath schrieb:
Die Logik sagt eigentlich sehr klar:
Wenn wir von einem Objekt dort draußen alles Subjektive wegnehmen,
bleibt dort draußen nichts Stoffliches mehr übrig.

Es gibt kein objektives bzw. absolutes, stoffliches Objekt.

Oder sieht das hier irgendjemand anders?

Allerdings ist jene "Logik", die das sehr klar sagt, eine krause Privatlogik von Daath.


Außerhalb dieser krausen Privatlogik gilt hingegen:

Wenn ein Subjekt von einem Objekt dort draußen alles Subjektive wegnimmt,

dann verändert sich das Objekt dort draußen dadurch überhaupt nicht.

Das einzige, was sich dadurch eventuell ändern kann,
ist die Vorstellung des Subjektes von diesem Objekt (bzw. Wahrnehmung des Objektes).

Aber selbst das ist abhängig davon, wie dieses Wegnehmen des Subjektiven nun konkret aussieht,


Wer die Existenz eines Objektes da draußen
verwechselt mit dem menschlichen Bewusstsein von den Eigenschaften dieses Objektes,
der sollte das Philosophieren vielleicht doch besser den Pferden überlassen,
weil die haben bekanntlich einen größeren Kopf.


Das musste auch einmal in aller Klarheit gesagt werden.

 
AW: Was bleibt vom Objekt ohne Subjekt übrig?

1.
Die Logik sagt, dass Daath ein flachwurzeldenkerisches Großmaul ist.



2. Allerdings ist jene "Logik", die das sehr klar sagt, eine krause Privatlogik von Daath.


3. Außerhalb dieser krausen Privatlogik gilt hingegen:

4. Wenn ein Subjekt von einem Objekt dort draußen alles Subjektive wegnimmt,

dann verändert sich das Objekt dort draußen dadurch überhaupt nicht.

5. Das einzige, was sich dadurch eventuell ändern kann,
ist die Vorstellung des Subjektes von diesem Objekt (bzw. Wahrnehmung des Objektes).

6. Aber selbst das ist abhängig davon, wie dieses Wegnehmen des Subjektiven nun konkret aussieht,


7. Wer die Existenz eines Objektes da draußen
verwechselt mit dem menschlichen Bewusstsein von den Eigenschaften dieses Objektes,
der sollte das Philosophieren vielleicht doch besser den Pferden überlassen,
weil die haben bekanntlich einen größeren Kopf.
....

Zu 1.:
Ist Logik, welcher Art/Variante von Logik auch immer, überhaupt in der Lage, Aussagen über Daath zu machen :confused:
Oder wird hier mal wieder Logik mit Erkennntistheorie bzw. Ontologie verwechselt:confused:
Zu 2.:
Und welche Logik liegt dem Denken/Argumentieren von Neugier zugrunde :confused:
a) die klassische ARISTOTELISCHE Logik b) die dialektische Logik c) die mehrwertige Logik (z.B. die Quantenlogik) d) die Fuzzy-Logik e) die hermeneutische Logik f)....:confused:
Zu 3.:
Achtung ! Jetzt spricht Neugier apodiktisch...:lachen:
Zu 4.:
Hört, hört ! Hier wird mal wieder der "alte Hut" des sog. "realistischen Standpunktes" aus der philosophischen Mottenkiste hervorge:zauberer2 t...
Zu 5.:
Und was ist mit der Vorstellung des Subjekts Neugier von der Unveränderbarkeit des "Objekts da draußen":confused:
Zu 6.:
Aha ...:lachen:
Zu 7.:
"Gott-sei-Dank" hängt die Qualität des Philosophierens nicht von der Quantität des jeweiligen Kopfes ab, was die Pferde möglicherweise gar nicht gerne hören ...:lachen:
 
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moebius schrieb:
Zu 7.:
"Gott-sei-Dank" hängt die Qualität des Philosophierens nicht von der Quantität
des jeweiligen Kopfes ab, was die Pferde möglicherweise gar nicht gerne hören ...

Wihihahaaaa !


Das musste auch einmal in aller Klarheit gesagt werden.

 
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