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Ich wünsche den Menschen sehr viel Liebe und Mut zur Andersartigkeit

Eine Überindividualisierung ist ebenso schädlich, wie eine Überangepasstheit. Ohne soziale Regeln, die immer wieder von Individuen als zu einengend empfunden werden müssen, gibt es keine Gemeinschaft und ohne Gemeinschaft auch keine Individuen mehr.
 
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Aber es ist so dass sich eine Haltung die sich gegen Individualismus und Andersartigkeit richtet, sich auch automatisch als eine Form von psychologischem Faschismus gegen die Würde des Menschen richtet und dadurch eine künstliche Sklavengesellschaft evoziert, welche auf einer sozialen Unterdrückung des Menschen basiert, um eine Sklavengesellschaft ohne Mut zu etablieren, damit kein sozialer und politischer Widerstand aufkommt.

Ich sehe wenig Unterschied zwischen der Unterdückung in "Frauen an den Herd !" und der Unterdrückung in "Frauen in die Arbeit !". In beiden Fällen handelt es sich um einen Zwang zur Erfüllung eines ideologischen Schemas.
Genauso wenig Unterschied gibt es zwischen den Aufrufen "Seid angepasst !" und "Seid anders !". Wer "anders" ist, braucht nicht erst dazu aufgerufen werden und wer nicht anders ist, wird es auch durch Aufruf nicht dazu. Auch hier sind beides Aufrufe zur Erfüllung einer ideologischen Schemas.
 
Zu viel “Selbstverwirklichung“ macht leicht einsam und unbeliebt. ;)

Manche mögen das garnicht, andere schon und wieder andere brauchen das sogar, sind geradezu süchtig danach, dem “Strom“ entgegen zu stehen.

Das stimmt nicht. Es ist so dass Menschen mit Erfolg im Leben sehr viel Disziplin als Aufwertung von Selbstverwirklichung instrumentalisiert haben. Im Internet zu behaupten dass eine solche sehr respektable Lebenseinstellung einsam und unbeliebt macht, grenzt schon an Indoktrination, um eventuelle Leser dieses Beitrages, von der eigenen Selbstverwirklichung durch eine gezielte Verunsicherung abzuhalten.

Ich verstehe nicht warum jemand im Internet so etwas sagen würde, mit der Absicht andere zu verunsichern, denn im Leben geht es um Selbstverwirklichung und um nichts anderes und wenn jemand sagt das Selbstverwirklichung unbeliebt macht, dann ist das so als würde jemand behaupten dass Mut zur eigenen Meinung nicht gut ist.

Eine Überindividualisierung ist ebenso schädlich, wie eine Überangepasstheit. Ohne soziale Regeln, die immer wieder von Individuen als zu einengend empfunden werden müssen, gibt es keine Gemeinschaft und ohne Gemeinschaft auch keine Individuen mehr.

Das stimmt auch nicht. Es gibt keine Über-Individualität und es gibt keine Über-Anpassung, aber es gibt eine Sklavengesellschaft die keinen Mut aufbringt gegen die gleichgeschaltete Masse aus degenerierten Menschen vorzugehen, aus Angst sich unbeliebt zu machen und pejorativ etikettiert werden zu können.

Es ist so dass der Mensch lediglich auf einem sogenannten Geist basiert, welcher über dem der übrigen Tiere steht, weil es immer auch solche gab, die ein paar Schritte gegangen sind, welche sehr weit von der Herde weg führten und ohne solche die anders sind, würde es den heutigen Entwicklungsstand des Menschen genetisch nicht auf einem solchen standardisierten Level geben und deshalb sind Liebe und Mut zur Andersartigkeit auch so signifikant.

Angepasstheit ist nicht das Gegenteil von Individualität und Andersartigkeit ist nicht identisch mit Sonderbarkeit, denn ob etwas gut oder schlecht ist, entscheidet nicht die soziale und gesellschaftliche Masse, sondern die Epoche über den Zweig der Notwendigkeit um ein gewisses Bedürfnis auf historischem Sektor zu stillen.
 
Das stimmt nicht. Es ist so dass Menschen mit Erfolg im Leben sehr viel Disziplin als Aufwertung von Selbstverwirklichung instrumentalisiert haben. Im Internet zu behaupten dass eine solche sehr respektable Lebenseinstellung einsam und unbeliebt macht, grenzt schon an Indoktrination, um eventuelle Leser dieses Beitrages, von der eigenen Selbstverwirklichung durch eine gezielte Verunsicherung abzuhalten.

Ich verstehe nicht warum jemand im Internet so etwas sagen würde, mit der Absicht andere zu verunsichern, denn im Leben geht es um Selbstverwirklichung und um nichts anderes und wenn jemand sagt das Selbstverwirklichung unbeliebt macht, dann ist das so als würde jemand behaupten dass Mut zur eigenen Meinung nicht gut ist.

Jedes soziale Lebewesen steht in einem Konflikt zwischen Selbstverwirklichung (bzw das zu tun oder das zu sein, wonach einem ist) und der Notwendigkeit, von der Gesellschaft geachtet, akzeptiert, geschätzt, bewundert, geliebt, etc... zu werden.
Es hängt von der Umgebung ab, wie sehr man sich anpassen muss um das gewünschte Feedback zu bekommen und vom Individuum selbst, wie viel es bereit ist, dafür von seiner "Selbstverwirklichung" aufzugeben.
Ein Plädoyer für rücksichtslose Selbstverwirklichung ist selten gut, denn das Bedürfnis nach Gesellschaft ist ein zutiefst menschliches und sehr stark. Es gibt nicht viele die glücklich sind wenn sie zwar den Beruf, das Hobby oder den Besitz des Bedürfnisses haben, aber dafür einsam sind.


Das stimmt auch nicht. Es gibt keine Über-Individualität und es gibt keine Über-Anpassung, aber es gibt eine Sklavengesellschaft die keinen Mut aufbringt gegen die gleichgeschaltete Masse aus degenerierten Menschen vorzugehen, aus Angst sich unbeliebt zu machen und pejorativ etikettiert werden zu können.

Hier vergisst du die Tatsache, dass, wenn jeder anders ist, es niemand mehr ist. Was sich aber ändert ist, dass es keine Gemeinschaft mehr gibt. Ein Trend in diese Richtung ist ja auch schon mit Sorge festgestellt worden - dass es weniger Gemeinschaft gibt, dafür immer mehr Ich-AGs.

Es ist so dass der Mensch lediglich auf einem sogenannten Geist basiert, welcher über dem der übrigen Tiere steht, weil es immer auch solche gab, die ein paar Schritte gegangen sind, welche sehr weit von der Herde weg führten und ohne solche die anders sind, würde es den heutigen Entwicklungsstand des Menschen genetisch nicht auf einem solchen standardisierten Level geben und deshalb sind Liebe und Mut zur Andersartigkeit auch so signifikant.

Du sprichst von der Identität. Klar, diese ist wichtig und eine grundlegende Unterdrückung führt zu großem Leid. Ein ungezügeltes Ausleben der eigenen Bedürfnisse tut letzten Endes aber niemandem gut. Der Mensch lernt es in seiner Entwicklung, besonders in den beiden Trotzphasen. Vor der ersten Trotzphase lebt ein Kleinkind seine Bedürfnisse und Wünsche ungezügelt aus. Einem Erwachsenen würde so ein Verhalten nicht gut bekommen.

Angepasstheit ist nicht das Gegenteil von Individualität

Richtig. Uniformität wäre es eher. Ein Puzzleteil ist auch nicht angepasst wenn es geformt ist wie alle anderen Puzzleteile, sondern wenn es genau in die Lücke passt, um mit den anderen Puzzleteilen ein großes Gesamtes zu ergeben. Somit kann ein Puzzleteil sowohl angepasst und gleichzeitig einzigartig sein.

und Andersartigkeit ist nicht identisch mit Sonderbarkeit,

Richtig, denn verschiedene Andersartigkeiten (z.B. männlich-weiblich) können "gleichtwertig" sein im Sinne von gleicher Größenordnung. Sonderbarkeit impliziert eine Seltenheit bzw etwas Außergewöhnliches.

denn ob etwas gut oder schlecht ist, entscheidet nicht die soziale und gesellschaftliche Masse, sondern die Epoche über den Zweig der Notwendigkeit um ein gewisses Bedürfnis auf historischem Sektor zu stillen.

Klingt wirr.
 
Das stimmt nicht. ...

Vielleicht brauchst Du noch ein paar Jahrzehnte, in denen Du Dich "selbst verwirklichst", also Deine individuellen Vorlieben und Abneigungen möglichst weit auslebst und dem Gegenwind der Interessen anderer Selbstverwirklicher trotzt, um dann die Einsamkeit zu bemerken. :dontknow: Diese ist ja auch nicht gleich für jeden etwas bedrohliches sondern kann auch genossen werden. Ich spreche jedenfalls aus Erfahrung und nicht in erzieherischer Absicht.

Zu einer eigenen Meinung möchte ich jeden ermutigen, die darf ja heute jeder haben und sogar sagen und schreiben ... so lange er sie nicht auch umsetzen möchte. :lachen:
 
Jedes soziale Lebewesen steht in einem Konflikt zwischen Selbstverwirklichung (bzw das zu tun oder das zu sein, wonach einem ist) und der Notwendigkeit, von der Gesellschaft geachtet, akzeptiert, geschätzt, bewundert, geliebt, etc... zu werden.

Für kein Individuum bedeutet Selbstverwirklichung eine pathologische Spaltung durch einen sozialen Konflikt. Es kommt auf die emotionale Intelligenz an und wenn es innerhalb der emotionalen Intelligenz keine optimale Harmonie gibt, entstehen gesellschaftliche Konflikte und besonders entstehen Konflikte wenn Menschen mit erheblicher Selbstverwirklichung Dominanz über andere ausüben können, weil sie entweder schlauer und kess sind, oder weil sie es sich beruflich oder politisch einfach leisten können, ohne emotionale Intelligenz eine pathologische Form von Selbstverwirklichung leben zu können.

Es hängt von der Umgebung ab, wie sehr man sich anpassen muss um das gewünschte Feedback zu bekommen und vom Individuum selbst, wie viel es bereit ist, dafür von seiner "Selbstverwirklichung" aufzugeben.

Der Sinn des Lebens ist es den Menschen zu überwinden, denn es ist die Schwäche des Menschentums, welche im Ritual der Existenz geopfert wird für das Edle und Gute, wenn das Ziel der Überwindung des Menschen entspricht, denn dann zielt dieses Vorhaben auf die Beseitigung von Schwäche durch Mut zur Andersartigkeit und mit Andersartigkeit kommt das Neue und löst das Alte sozusagen durch ein geistiges Update auf historischem Level ab wenn es sich kollektiv durchsetzt.

Ein Plädoyer für rücksichtslose Selbstverwirklichung ist selten gut, denn das Bedürfnis nach Gesellschaft ist ein zutiefst menschliches und sehr stark. Es gibt nicht viele die glücklich sind wenn sie zwar den Beruf, das Hobby oder den Besitz des Bedürfnisses haben, aber dafür einsam sind.

Es ist nicht möglich einsam zu sein und die meisten Menschen sind zufriedener wenn sie alleine sind, denn die Überbevölkerung kommt auch nicht gut bei den meisten Menschen an, aber einige Menschen dürften sich sogar dann noch einsam fühlen, wenn sie in Berlin zur Mittagszeit in der Fußgängerzone stehen würden, aber das ist dann nicht mehr ernst zu nehmen, weil es sich hierbei um pathologische Fehlwahrnehmung handeln würde.

Hier vergisst du die Tatsache, dass, wenn jeder anders ist, es niemand mehr ist.

Du bist immer irgendjemand. Niemand ist ein Niemand.

Du sprichst von der Identität. Klar, diese ist wichtig und eine grundlegende Unterdrückung führt zu großem Leid. Ein ungezügeltes Ausleben der eigenen Bedürfnisse tut letzten Endes aber niemandem gut. Der Mensch lernt es in seiner Entwicklung, besonders in den beiden Trotzphasen. Vor der ersten Trotzphase lebt ein Kleinkind seine Bedürfnisse und Wünsche ungezügelt aus. Einem Erwachsenen würde so ein Verhalten nicht gut bekommen.

Ich spreche nicht von Identität und Identität lässt sich auch nicht unterdrücken. Es ist ebenfalls falsch wenn Du behauptest dass ein ungezügeltes Ausleben der eigenen Bedürfnisse nicht gut ist. Wenn etwas tatsächlich nicht gut ist, dann deutet es auf Übertriebenheit im Verhalten. Ungezügeltes Verhalten an sich betrifft dagegen jeden Menschen, denn jeder Mensch möchte sich frei fühlen und lebt so ungezügelt seine Bedürfnisse aus, jedoch kann das ungezügelte Ausleben von Bedürfnissen eine dauerhafte Übertriebenheit im Verhalten pathologisch manifestieren und das kann den Charakter negativ verändern.

Richtig. Uniformität wäre es eher. Ein Puzzleteil ist auch nicht angepasst wenn es geformt ist wie alle anderen Puzzleteile, sondern wenn es genau in die Lücke passt, um mit den anderen Puzzleteilen ein großes Gesamtes zu ergeben. Somit kann ein Puzzleteil sowohl angepasst und gleichzeitig einzigartig sein.

Der Wolf im Schafspelz kann ein an die schwache Herde angepasstes Puzzleteil sein und doch als verkleidetes dominantes Alpha-Raubtier, welches sich von der Schwäche der gleichgeschalteten Herde ernährt.

Richtig, denn verschiedene Andersartigkeiten (z.B. männlich-weiblich) können "gleichtwertig" sein im Sinne von gleicher Größenordnung. Sonderbarkeit impliziert eine Seltenheit bzw etwas Außergewöhnliches.

Weiblichkeit und Männlichkeit sind eher wie Plus und Minus und weniger eine Form von Andersartigkeit welche ihre Identität erst durch das andere bekommt, in dem sie eine Gültigkeit für das eigene Profil durch ein diametrales Gegenstück erwirbt.
 
Aber es ist so dass sich eine Haltung die sich gegen Individualismus und Andersartigkeit richtet, sich auch automatisch als eine Form von psychologischem Faschismus gegen die Würde des Menschen richtet und dadurch eine künstliche Sklavengesellschaft evoziert, welche auf einer sozialen Unterdrückung des Menschen basiert, um eine Sklavengesellschaft ohne Mut zu etablieren, damit kein sozialer und politischer Widerstand aufkommt.

Logisch betrachtet ist es so dass Entwicklung auf Widerstand basiert und wenn der Mensch aufhört, Mut für Widerstand durch Individualismus zu erzielen, degeneriert der Mensch auch automatisch wie ein wildes Tier im Käfig der holographischen Matrix vor sich hin vegetierend, denn wer sich anderen unterordnet, der entscheidet sich Teil der schwachen Herde zu sein, welche ihre Entwicklung als Sklavengesellschaft ohne Widerstand gegen politische Unterdrückung durch soziale Degeneration erfährt.
Politik hat die Aufgabe die Herde im Zaum zu halten oder sollte ich sagen das Alle die in der Fabrik arbeiten nicht mehr als eine Schraube sind.
Du kannst das System nur alleine schlagen,denn ist einer im Boot ist die Reise ungewiss.
Vielleicht hat der Mensch es auch nicht nötig Widerstand zu leisten, weil alles gut ist,würde der Egoist sagen.
 
Für kein Individuum bedeutet Selbstverwirklichung eine pathologische Spaltung durch einen sozialen Konflikt. Es kommt auf die emotionale Intelligenz an und wenn es innerhalb der emotionalen Intelligenz keine optimale Harmonie gibt, entstehen gesellschaftliche Konflikte und besonders entstehen Konflikte wenn Menschen mit erheblicher Selbstverwirklichung Dominanz über andere ausüben können, weil sie entweder schlauer und kess sind, oder weil sie es sich beruflich oder politisch einfach leisten können, ohne emotionale Intelligenz eine pathologische Form von Selbstverwirklichung leben zu können.

Ich sparch nicht von pathologischen Spaltungen sondern von Konflikten.

Der Sinn des Lebens ist es den Menschen zu überwinden, denn es ist die Schwäche des Menschentums, welche im Ritual der Existenz geopfert wird für das Edle und Gute, wenn das Ziel der Überwindung des Menschen entspricht, denn dann zielt dieses Vorhaben auf die Beseitigung von Schwäche durch Mut zur Andersartigkeit und mit Andersartigkeit kommt das Neue und löst das Alte sozusagen durch ein geistiges Update auf historischem Level ab wenn es sich kollektiv durchsetzt.

Diesen "Sinn des Lebens" magst du für dein Leben sehen, das muss aber für niemand sonst gelten. Ich denke, die meisten meinen nicht, dass sie sich selbst bekämpfen oder "überwinden" müssten.


Es ist nicht möglich einsam zu sein und die meisten Menschen sind zufriedener wenn sie alleine sind, denn die Überbevölkerung kommt auch nicht gut bei den meisten Menschen an, aber einige Menschen dürften sich sogar dann noch einsam fühlen, wenn sie in Berlin zur Mittagszeit in der Fußgängerzone stehen würden, aber das ist dann nicht mehr ernst zu nehmen, weil es sich hierbei um pathologische Fehlwahrnehmung handeln würde.

Man kann mitten in einer Menschenmenge stecken und trotzdem einsam sein. Einsa zu sein und alleine zu sein sind verschiedene Zustände.


Du bist immer irgendjemand. Niemand ist ein Niemand.

Und ? Was hat das damit zu tun ?


Ich spreche nicht von Identität und Identität lässt sich auch nicht unterdrücken. Es ist ebenfalls falsch wenn Du behauptest dass ein ungezügeltes Ausleben der eigenen Bedürfnisse nicht gut ist. Wenn etwas tatsächlich nicht gut ist, dann deutet es auf Übertriebenheit im Verhalten. Ungezügeltes Verhalten an sich betrifft dagegen jeden Menschen, denn jeder Mensch möchte sich frei fühlen und lebt so ungezügelt seine Bedürfnisse aus, jedoch kann das ungezügelte Ausleben von Bedürfnissen eine dauerhafte Übertriebenheit im Verhalten pathologisch manifestieren und das kann den Charakter negativ verändern.

Anders wird ein Schuh draus. Diese "Übertriebenheit" definiert sich ja dadurch, dass sie nicht gut tut.



Der Wolf im Schafspelz kann ein an die schwache Herde angepasstes Puzzleteil sein und doch als verkleidetes dominantes Alpha-Raubtier, welches sich von der Schwäche der gleichgeschalteten Herde ernährt.

Der Wolf muss sich also ebenfalls anpassen um das zu bekommen was er braucht. Du siehst also, Anpassung ist nicht nur auf menschliche Gesellschaften beschränkt.


Weiblichkeit und Männlichkeit sind eher wie Plus und Minus und weniger eine Form von Andersartigkeit welche ihre Identität erst durch das andere bekommt, in dem sie eine Gültigkeit für das eigene Profil durch ein diametrales Gegenstück erwirbt.

Aus der übergeordneten Sicht, ja . Aus der Sicht der Männlichkeit ist Weiblichkeit andersartig und umgekehrt.
 
Das stimmt nicht. Es ist so dass Menschen mit Erfolg im Leben sehr viel Disziplin als Aufwertung von Selbstverwirklichung instrumentalisiert haben. Im Internet zu behaupten dass eine solche sehr respektable Lebenseinstellung einsam und unbeliebt macht, grenzt schon an Indoktrination, um eventuelle Leser dieses Beitrages, von der eigenen Selbstverwirklichung durch eine gezielte Verunsicherung abzuhalten.

Ich verstehe nicht warum jemand im Internet so etwas sagen würde, mit der Absicht andere zu verunsichern, denn im Leben geht es um Selbstverwirklichung und um nichts anderes und wenn jemand sagt das Selbstverwirklichung unbeliebt macht, dann ist das so als würde jemand behaupten dass Mut zur eigenen Meinung nicht gut ist.



Das stimmt auch nicht. Es gibt keine Über-Individualität und es gibt keine Über-Anpassung, aber es gibt eine Sklavengesellschaft die keinen Mut aufbringt gegen die gleichgeschaltete Masse aus degenerierten Menschen vorzugehen, aus Angst sich unbeliebt zu machen und pejorativ etikettiert werden zu können.

Es ist so dass der Mensch lediglich auf einem sogenannten Geist basiert, welcher über dem der übrigen Tiere steht, weil es immer auch solche gab, die ein paar Schritte gegangen sind, welche sehr weit von der Herde weg führten und ohne solche die anders sind, würde es den heutigen Entwicklungsstand des Menschen genetisch nicht auf einem solchen standardisierten Level geben und deshalb sind Liebe und Mut zur Andersartigkeit auch so signifikant.

Angepasstheit ist nicht das Gegenteil von Individualität und Andersartigkeit ist nicht identisch mit Sonderbarkeit, denn ob etwas gut oder schlecht ist, entscheidet nicht die soziale und gesellschaftliche Masse, sondern die Epoche über den Zweig der Notwendigkeit um ein gewisses Bedürfnis auf historischem Sektor zu stillen.
MUT zur eigenen Meinung oder Meinung schaffen oder Meinung durchsetzen:dontknow:
Wohin mit dem Mut,daß er ja keine Wut wird:dontknow:

 
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