• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Getto-Renten

Eulenspiegel

Well-Known Member
Registriert
9. August 2009
Beiträge
2.435
Siehe:
http://www.n-tv.de/politik/Die-spaete-Reform-der-Ghetto-Rente-article12619351.html
Dienstag, 08. April 2014
Ein bitteres Spiel auf Zeit
Die späte Reform der Ghetto-Rente
Von Gudula Hörr
Jahrzehntelang kämpften Juden, die in Ghettos gearbeitet hatten, vergeblich um eine Rente. Als es dann ein Gesetz gab, wurden fast alle Anträge abgelehnt. Jetzt bekommen Tausende jüdische Überlebende immerhin eine Nachzahlung.

Nicht viel besser erging es den Ostdeutschen, darum ärgert es mich sehr wie man die Juden behandelt.

Für viele kommt dieser Tag zu spät. Hunderttausende Juden, die während der NS-Zeit in Ghettos arbeiteten und den Holocaust überlebten, sind längst gestorben. Andere, Zehntausende, haben eine demütigende Odyssee durch die deutsche Bürokratie hinter sich, durch unverständliche Formulare und Anträge, um wenigsten etwas Rente für ihre Arbeit in der Nazizeit zu erstreiten. Nun soll dies anders werden. Nach einem Kabinettsbeschluss soll den Ghettoarbeitern - 69 Jahre nach dem Krieg - etwas mehr Gerechtigkeit widerfahren. Tausende jüdische Überlebende dürfen mit einer Rentennachzahlung rechnen.

Diese ist auch dringend nötig. Jahrzehnte stand Ghettoarbeitern überhaupt keine Rente zu. Die Arbeit im Ghetto galt als Zwangsarbeit, und diese sei bereits entschädigt worden aus Mitteln der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, so hieß es.

Ähnlich erging es den Ostdeutschen Hinter Mauer und Stacheldraht mit Todesstreifen; und warum? Weil ein Wessi lieber das halbe Deutschland ganz als das Ganze Deutschland halb haben wollte.
Ich denke da mal an Österreich, wo man eine bessere Lösung fand und welches heute einen Friedensvertrag hat.
Siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Österreichischer_Staatsvertrag
Brasiliens Initiativen 1952–1954Der Tiroler Historiker Norbert Hölzl verknüpfte 2011 die erste Kaisersgattin von Brasilien, Dona Leopoldina aus dem Haus Habsburg, mit den für Österreich angeblich überraschenden Initiativen Brasiliens für den raschen Abschluss des Staatsvertrags.[19] Der brasilianische Präsident Getúlio Dornelles Vargas habe Außenminister Karl Gruber 1952 überraschend nach Rio de Janeiro eingeladen und ihm mitgeteilt, Brasilien als eine der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs fühle sich „moralisch verpflichtet“, etwas für Österreich zu tun.

Brasilien erreichte hierauf bei der UNO mit der Bewegung der Blockfreien Staaten eine Resolution, die die Alliierten aufforderte, die Staatsvertragsverhandlungen ernsthaft weiter zu betreiben (siehe oben). Die Vertreter der Ostblockstaaten hätten bei der Abstimmung im Dezember 1952, bei der keine Gegenstimmen abgegeben worden seien, den Saal verlassen. 1953 und 1954 habe, dem österreichischen Generalkonsul Otto Heller, Sao Paulo, zufolge, Präsident Vargas die prominentesten Außenpolitiker des Landes dazu angehalten, bei den Westmächten den ausstehenden Staatsvertrag einzumahnen. Die Bundesregierung in Wien habe sich 1954 mit einer großen Brasilien-Ausstellung im Naturhistorischen Museum Wien für die diplomatische Unterstützung bedankt. Es bleibt offen, welche praktischen Auswirkungen auf die Verhandlungen die Initiativen Brasiliens gehabt haben.

„Österreich ist frei!“
Euromünze zum 50-Jahr-Jubiläum 2005 Bei der Vertragsunterzeichnung im Schloss Belvedere fielen als Abschlusssatz der Dankesrede Figls auch seine berühmten Worte Österreich ist frei! – eines der bekanntesten politischen Zitate der jüngeren Geschichte Österreichs. Der Satz wurde im Marmorsaal gesprochen und nicht, wie oft angenommen, auf dem Balkon bei der Präsentation des Vertrages. Dieses bis heute festgefahrene Missverständnis hat seinen Ursprung in der medialen Berichterstattung, denn in einer Dokumentation der Austria Wochenschau sind die Bilder, die Figl auf dem Balkon bei der Präsentation des Vertrages zeigen, mit den nämlichen Worten seiner Rede unterlegt worden. Diese öffentliche Präsentation auf dem Balkon soll laut Berichten von Augenzeugen im Protokoll der Unterzeichnungszeremonie nicht vorgesehen gewesen, sondern von Figl spontan initiiert worden sein.

Original des Vertrags
Lange Zeit war der Allgemeinheit kaum bekannt, dass sich das Original des Staatsvertrags im Staatsarchiv des Außenministeriums in Moskau und nicht in Österreich befindet. Im österreichischen Staatsarchiv ist nur eine Abschrift vorhanden. Im so genannten Jubiläumsjahr 2005 wurde diese Tatsache deutlich, als die Vertragsurkunde aus Moskau nach Österreich geholt und auf der Schallaburg in Niederösterreich sowie im Wiener Belvedere der Öffentlichkeit im Rahmen von Ausstellungen erstmals gezeigt werden konnte.

Die gleichen Chancen hatte auch das geteilte Deutschland, wenn es denn die Westmächte damals ernsthaft gewollt hätten.

Deshalb mußten die Ostdeutschen hinter Mauer und Stacheldraht mit Todesstreifen und Mienen und Selbstschussanlagen, sowie mit Scharfschützen bestücken Wachtürmen, leben. Die Westberliner hatten wenigstens noch Reisefreiheit und lebten in einem Rechtsstaat die Ostdeutschen hatten keines davon; wer raus wollte kam in den Knast oder war schlimmsten Repressalien ausgesetzt.

Die Ostdeutschen erhalten aber nicht einmal die Rente welche ihnen auf Grund von Beitragszahlungen in die Freiwillige Zusatzrentenversicherung zusteht.
Diese Rente wird ihnen um 60% gekürzt obwohl andere Berufsgruppen wie Bergleute, ehemalige Staatsangestellte etc. pp. eine ungekürzte Renten erhalten. Das ist eine Diskriminierung sonders gleichen, das nenne ich Gerechtigkeit nachbelieben - Rechtsstaat nach belieben - Menschenrechte nach belieben und die Alliierten schauen weg; ebenso die EU. Dazu kann man nur sagen schämt Euch Alle!
Auf den richtigen Aufbau Ost warten wir heute noch und die Arbeitslosenquote senkte bisher Alterung, Abwanderung und Tod.
Erst hieß es Sanierung vor Privatisierung nach Rohwedder wurde daraus Privatisierung und die Sanierung entfiel. Das führte zum Exitus der Ostdeutschen Bevölkerung von ca. 6 Mio. Menschen und mehr.
Siehe:
http://www.berlin-institut.org/onli...dynamik/regionale-dynamik/ostdeutschland.html

Neue Bundesländer: 12,499 Mio.
Berlin : 3,415
Summe einschließlich Westberlin: 15,914 Mio.
Menschen inklusive Einwanderer (von 1990 - Okt. 2013, Anzahl der Einwanderer nicht erfaßt) im Oktober 2013
 
Werbung:
Österreich ist nicht mehr frei

Der österreichische Staatsvertrag mit Rußland WURDE 2005 (nach 50 Jahren, max. Dauer 60 Jahre im Völkerrecht) ABGELAUFEN (beginnend mit dem Régime Schüssel I, 1999, via Verfassungskonvent, etc. ), welchem die immerwährende Neutralität und die Bundesverfassung Österreichs zugrunde lag. Das zwingend notwendige Plebiszit, welches zur Erneuerung dieses Staatsvertrages nach Ablauf der Völkerrechtsfrist notwendig gewesen wäre und in der Bundesverfassung festgeschrieben war, wollte Thomas Klestil auch durchführen, überlebte dies allerdings nicht. Dafür beugte Heinz Fischer das Gesetz auf eine Nationalratssitzung mit bundespräsidialer Gegenzeichnung.

Seitdem sieht man bei der Einreise nach Österreich (neben der EU-Flagge) nur mehr die Länderfahne (Salzburg, Niederösterreich, etc.). Die Bundesflagge wurde somit obsolet gemacht. Das Bettlergesetz, vorher Bundesgesetz, ruht nur mehr auf Landesgesetz. Der Bundesadler wurde verdesignt, was bei aufrechten Staatsvertrag einem Wappenfrevel gleichgekommen wäre, etc. pp. . Man sieht, auch für Nichtjuristen gäbe es seit Langem Zeichen, das alles zu erkennen.


Österreich ist daher nicht mehr frei, sondern wie Deutschland kleingeländert und ein Spielball der schwarzmagischen Kräfte, welche die Hitlerei nur als Feldversuch ansahen. Die EU ist nun "Das Reich", in welches ein zersplittertes Österreich österArm gemacht wird! Regionauten (Regionalverwalter der EU) heißen die Dodeln, welche die zunehmende Armut verwalten.

Wie sich z.B. Rothschild auch am Ländervermögen bediente, sah man am vermeintlichen Skandal in der Salzburger Landesregierung, wonach sich -offiziell zumindest- eine Buchhalterin an der Börse verzockte. Ganz ohne Weisungsrecht, Dienstrecht und Strafrecht... versteht sich. Ein jeder ein Narr, wer solches Possentheater glauben wollte.


@Eulenspiegel, sei so gut und bring Dein Wissen auf à Jour. Dieses verwichene Wissen-Geschreibsel ist ja nicht zum Aushalten!!!!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Getto-Renten

Außerdem erschließt sich mir die Verbindung "Ghetto - Österr. Staatsvertrag" nicht. Da sind wohl Gedanken im Hirn gewesen, die jedoch den Weg in die Tastatur nicht fanden. Warum auch immer ...
 
AW: Getto-Renten

Stasiland hat wohl auch mit Österreich nichts zu tun. Außer, daß es in Wien Umschlagplätze für Agenten gab.
 
AW: Getto-Renten

Liebe Irana, wenn ich wüßte woher ich das Wissen bekomme würde ich ja ja gerne tun. Leider fehlt mir dazu ein gewisses Grundlagenwissen auf dieser Strecke, noch kenne ich alle Zusammenhänge, woher auch, wir wurden hinter dem eisenen Vorhang gehalten um uns in Unwissenheit zu halten und daran das wir etwas erfahren hat keiner Interesse das ist die Medienpolitik und so lautet der Medienauftrag von den Politikern, schätze ich mal.
Ich vermute mal Du hast eine juristische Ausbildung und kennst Dich auch im Völkerrecht aus, das vermute ich mal an Hand deines Detailwissens. Ihr braucht halt in Österreich auch eine Alternative für Österreich. Als Ingenieur interessiere ich mich außer für Technik u. ä. noch für Volkswirtschaft etc. pp.. Wenn ich einmal neugirig sein darf dann hätte ich gern gewußt ob Du in Österreich lebst?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Österreich ist nicht mehr frei

Der österreichische Staatsvertrag mit Rußland WURDE 2005 (nach 50 Jahren, max. Dauer 60 Jahre im Völkerrecht) ABGELAUFEN (beginnend mit dem Régime Schüssel I, 1999, via Verfassungskonvent, etc. ), welchem die immerwährende Neutralität und die Bundesverfassung Österreichs zugrunde lag.

Österreich ist daher nicht mehr frei, sondern wie Deutschland kleingeländert...


In der 2. Republik Österreich gab es in allen Ländern die Bundespolizei.

Eine Bundespolizeidirektion (BPD) war bis 31. August 2012 eine österreichische Sicherheitsbehörde 1. Instanz; am 1. September 2012 trat eine Neuorganisation in Kraft (siehe unten). Es bestanden 14 Bundespolizeidirektionen in Österreich, nämlich in den Städten Eisenstadt, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Leoben, Linz, Salzburg, Schwechat, Steyr, St. Pölten, Villach, Wels, Wien und Wiener Neustadt. - Wiki
Jetzt, in Österland, Privat-Agentur der Oligarchen, nur mehr Landespolizei:


Coverseite-neu-ohne-Text-02-V20120803.jpg
 
AW: Getto-Renten

@ Irana

Wenn ich nicht ganz auf dem Holzweg bin, hast Du Eulenspiegel falsch verstanden.
So wie ich es aufgefasst habe, hat er nicht Österreich angreifen wollen, sondern er
hat die nach 25 Jahren 'Deutsche Einheit' noch immer Ungleichbehandlung von alten
und neuen Bundesländern und Ungleichbehandlung deren Bewohner kritisiert.
Das stellt sich so dar, dass der östliche Teil Deutschlands (bis 1992 DDR) noch immer
unter den Folgen des Krieges zu leiten hatte, was aber mit 1989 doch nicht aufgehoben
ist. In der DDR wurde weniger Geld verdient, obwohl weit mehr Wochenstunden
als in der BRD gearbeitet wurde.
In der Rente macht sich das bemerkbar, weil der Durchschnittsverdienst der Beschäftigten
als Maßstab genommen wird.
 
AW: Getto-Renten

Ich korrigiere mein Zitat:
... noch immer unter den Folgen des Krieges zu leiden hatten. ~~~~

@ Svensgar
Die Zeitung "Mach mal Pause" gab es in der DDR nicht.

Meine Arbeitszeit war Mo bis Do 6.30 bis 12.00 und 12.30 bis 16.00 Uhr,
Fr 6.45 bis 9.00 und 9.15 bis 14.00 Uhr, das ergibt summa summarum
43 Wochenstunden. Da hatte man in der BRD bereits nach 35 Stunden Feierabend.


Warum auch nicht? Diskussion um Pausen, nicht um Arbeitszeit.
Bitte nicht außer Acht lassen, Krankheiten sind doch auch faule Zeiten,
egal ob montags, dienstags, am 27. Januar, Ostern oder am Nikolaustag.

Frohes Gelingen!
 
Werbung:
AW: Getto-Renten

Wieder ein Gejammere zu wenig Geld zu bekommen, andere haben mehr als ich, das ist ungerecht, ich schlage mit der Faust auf den Tisch und will mehr Geld, mehr, mehr, mehr...
Weberin wer in Deinem Leben hat Dir die Suppe versalzen, dass Du so klagen und jammern musst?
 
Zurück
Oben