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der Schalter

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Technik" wurde erstellt von deips, 31. Mai 2005.

  1. deips

    deips New Member

    Registriert seit:
    31. Mai 2005
    Beiträge:
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    Ein anderes Wort für das Bedienen von Maschinen ist das Schalten.

    Ein Arbeiter schaltet die Maschine, um mit ihr ein Gut zu erzeugen.

    Jedes Bedienen einer Maschine wird durch das Aktivieren eines Schalters realisiert. Kann eine Maschine mehr als nur eine Arbeit verrichten (Qualität) bzw. die Arbeit in unterschiedlicher Quantität verrichten, so hat sie mehrere Schalter, als Gleit oder Stufenschalter.

    Nun kann ein Schalter mehrere andere Schalter der Maschine, oder auch mehrere andere Maschinen einschalten, so das nunmehr von einem Programm die Rede ist. Ein Programm, auch Arbeitsplan genannt, ist daher eine Verschaltung, mit der sich durch eine Maschine ein ganz bestimmtes Gut erzeugen läßt.

    Das Programm unterscheidet sich in Sich selbst in einen reinen Arbeitsplan (Technik) und einen Bauplan (Datei), daß der wahre Plan des zu erzeugenden Gutes ist. Hierdurch lassen sich Programme variabel durch viele verschiedene Baupläne (Dateien) ergänzen, und somit auch mannigfaltige Güter durch eine Maschine herstellen.

    Mehrere Programme können wiederholt von nur einem Schalter aktiviert werden. Das bedeutet, daß die Bedienungsarbeiten an einer Maschine nunmehr sich auch einsparen lassen, weil statt mehrere Schaltungen zu schalten, der Arbeiter nur noch einmal schalten muß. Daher sind Programme auch so etwas wie virtuelle Arbeitsersatzmittel (Maschinen).

    Die in Arbeitsplan und Bauplan vorhandenen Schalter (Schlüsselgüter), lassen sich auch auf einem Trägermedium als Schalterplan speichern, transportieren, aber vor allem in unbegrenzter Zahl vervielfältigen.

    Wenn Dateien vom Wesen her als Schlüssel eines Gutes angesehen werden können (Schlüsselgüter), so ist erst mal jede Maschine eine Entschlüsselungsmaschine, wobei es dann natürlich auch Verschlüsselungsmaschinen (Aufnahmegeräte) gibt. Mit der Rechenmaschine werden schlußendlich die Programme und Dateien selbst hergestellt. Die Hauptmaschine der Rechenmaschine ist der Prozessor, ursprünglich mechanisch, dann als Relais, über die Röhren zum Transistor und heute Mikrochip. Die Rechenmaschine braucht eine zusätzliche Verschlüsselungs, und Entschlüsselungsmaschine um gelesen werdern zu können.

    Der Schalterplan (Schlüssel) auf Schalterträger besteht aus verschiedenen bestimmten Zeichen, so daß auch schon nur ein Zeichen ein Programm darstellt. Mehrere Zeichen hintereinander bilden einen Zeichensatz, der nun wiederholt ein, die anderen Zeichen umfassendes, Programm darstellt, und so als ein Schalter die mehreren anderen Schalter einschaltet. So sind die darinnen liegenden Zeichen jeweils die Baupläne oder Dateien des Zeichensatzes. Dieser Zeichensatz ist nun auch wieder Programm, und als einfache Datei, Teil eines noch größeren – umfassenderen Programms. So ist das: Sich – ein – Zeichen – ausmachen ein Prozeß zur Verschlüsselung eines Gegenstandes.

    Maschinen, die von Schaltern einer anderen Maschine gesteuert werden können, sind vernetzte Maschinen. Aber solche Maschinennetze dienen nicht nur zum fernsteuern anderer Maschinen, sondern mit ihnen können auch die, im Schalterplan enthaltenen, Programme selbst von Maschine zu Maschine versand werden, um anderen Orts Verwendung finden zu können.

    Zu den Werkzeugen und Maschinen die auf Grund ihres Programms Dateien, bzw. Meßwerte herstellen, zählen Kompaß, Uhr, Thermometer, Lineal, Barometer usw. Mit Meßwerkzeugen muß der Handwerker selbst messen - die Meßmaschinen werden meist von ihren zu vermessenden Gegenstand selbst angetrieben.

    ***

    Schon in der Antike baute der Programmierer Tondateien zusammen, und speicherte diese Tonverschlüsselungen auf Stiftwalzen, Blechplatten, Notenbänder und Papierstreifen, um sie dann mit Drehorgel und Spieldosen wieder zu entschlüsseln, bzw. das tönende Gut herzustellen.

    Aber noch viel früher wurden Naturgegenstände in Stein, Holz und Wachs geritzt oder gemalt, so das diese unmittelbar ohne Maschine mit dem menschlichen Geist entschlüsselt werden können. Aus diesen Bildern entsteht auch die Schrift, mit der komplexe Gedanken verschlüsselt und vervielfältigt, eben Gedanken übertragen werden.

    So ist in der Sprache und Schrift der Satz das Programm oder Arbeitsplan, das Wort der Bauplan, und der Term ein Bauplan (Datei) innerhalb einer Formel (Arbeitsplan, Programm). Während die Sprache von dem Schall getragen wird, so trägt das Papier die Schrift, und sprechen und schreiben ist verschlüsseln, und hören und lesen ist entschlüsseln.

    Für alle diejenigen, denen das benötigte künstlerische Geschick fehlt, stehen zunächst natürliche Maschinen, (vorhandene Naturprozesse) zur Verfügung. Ihre Endprodukte kennt man zum Beispiel als Turiner Grabtuch, Fossilien und die durch ausgehärtete Lavaströme in Pompeji entstandenen natürlichen Skulpturnegative. Ihr Nachbau als zuhandener Naturprozeß ist der Fotoapparat und die Skulpturmaschine.

    Die Rillen einer Schallplatte sind der Schalterplan für die Lautsprechermaschine.

    Auf binären Schlüsselträgern wie den Festplatten und den wechselbaren Speichermedien werden Töne, Bilder und Gedanken in Magnetzuständen und Mikrolöchern aufbewahrt. Über die Rechenmaschine lassen sich diese unbegrenzt vervielfältigen, sehr zum Ärger der Musik und Filmindustrie. Denn als diese noch große Gewinne machten, da waren auch die Vervielfältigungsmaschinen wenig verbreitet. Hieraus resultiert sodann der Kampf zwischen Verschlüsslern und Entschlüsslern.

    Seit Jahrtausenden pflegen Menschen eine Entschlüsselungstechnik, daß die Welt in den Positionen der Sterne und Planeten verschlüsselt sei, und sie zu lesen Rückschlüsse auf die Zukunft der Welt geben könne. Jeder Aberglauben ist das Entschlüsseln der Welt als Schlüssel, der selbst von der Welt getragen wird. Hierzu gehört nicht nur die Mondphasen, sondern auch die Technik so mancher Aktienchartanalyse.

    Nicht zu Vergessen die Forschung an nichtmateriellen Medikamenten die Wasser als Trägermatertrial verwenden, genannt: Homöopathie.

    Reiben und Stoßen sich zwei Körper so entsteht aus Beiden ein Laut, der daraufhin von den jeweiligen Körpern einzeln verklingt. Es ist also der sich durch und mit der Luft oder anderen Körpern bewegende Schall, der das Innere, also den Stoff der Körper trägt. Tiere und Menschen nutzen den Schall als Träger ihrer gedanklichen Äußerungen. Die Entschlüsselung findet durch Hören statt.



    So trägt das reflektierte Licht den Stoff der Oberfläche eines Körpers im Zeichen seiner Farben, in dem das Reflektierte das nicht-absorbierte ist. Erst das Sehen entschlüsselt das aus Farben (Wellenlängen) bezeichnete Reflektierte. Überhaupt findet die Elektromagnetische Welle ihren maschinellen Einsatz zum Senden (Verschlüsseln) und Empfangen (Entschlüsseln) von Verschlüsselten Gedanken, Bildern und Tönen.



    Die Proteine der Organismen speichern sich als Gen-Zeichen in der DNS und Vervielfältigen sich mit jeder Zellteilung, mit der sich auch der Zellkern teilt. Mit der Übertragung durch die Samenzellen finden sie sich auch in anderen Organismen wieder, und läßt durch Teilungen der befruchteten Eizelle neues schönes Leben entstehen. In diesem Prinzip findet zwar keinerlei Verschlüsselung statt, jedoch ein ständiges Vervielfältigen und Entschlüsseln zu Lebewesen. Der Prozeß, der das Gen-Programm verändernd bearbeitet ist die Mutation.


    Das im Hirne die Gedanken seien ist eine pure Behauptung. Die Gedanken sind im Geiste, und dieser als Materieloses wird nur getragen vom Hirn, weswegen Neurologen und Geisteswissenschaftler an verschiedenen Gegenständen arbeiten. So ist hier der Gedanke als Begriff ein Bauplan (Datei) und die Theorie ein Arbeitsplan. Wird ein Einzelner Schalter (Nervenzelle) mit mehreren anderen Nervenzellen (Allgemeinbegriffe, Prädikat) verschaltet (Synapsenverbindung) so ist dies dann ein Begriff oder genauer Urteil. Denken ist das Neuverschalten eines Subjekts mit einem Prädikat. Es ist der Schluß aus einem Urteil im Urteil, oder die Theorie in der Theorie. Der Schluß erstellt den neuen Schalter. Das Ich ist nun der Schalter, von wo aus alle erdenklichen Schalter (Begriffe, Theorien) des Geistes eingeschaltet werden können.

    Die zum Werkzeuge gemachte Naturprozesse und Maschinen sind nur dann auch solche, wenn der Antrieb auf das Bearbeitungswerkzeug übertragen, und somit eingeschaltet sind. Ein und Aus ist Qualität und keine Qualität. Wird der Antrieb einer Maschine mit unterschiedlicher Stärke durch Natur oder Arbeitskraft bedient liegt im Unterschied zu dem Auswechseln der Übertragungswerkzeuge (Kupplung), die einen Stufenschalter erzeugen, ein stufenloser Verhältnisschalter vor.

    So ist die Handwerksarbeit eine Kraftübertragung vom Muskel über das Werkzeug zum Werkstück. Beim Bedienen von Arbeitsersatzmitteln wird die Kraft nur auf den Schalter übertragen, wo sie auch endet, denn Wind, Sonne, Wasser und die andere Arbeitskraft übertragen ihre Arbeit auf den Antrieb, und von da aus weiter zum Arbeitsgegenstand. Wenn das Kohlekraftwerk meine Glühbirne, und mein Kumpel die Kurbel meiner Maschine leiert, dann bin ich nur der, der schaltet und waltet, aber nichts arbeitet. Auch nichts arbeiten, das tue ich während des Bedienens von Feuer. Für mich ist nur das Anzünden echte Arbeit. Jedoch ist nicht nur der Schalter des Feuers das Feuerzeug, sondern auch das Feuer selbst. Feuer erzeugt Feuer. Solange genügend brennbares Material vorhanden ist vervielfältigt sich das Feuer, schaltet weitere chemische Reaktionen ein, und ist daher Schalter und Arbeitsersatzmittel zugleich.



    Aus marktwirtschaftlicher Sicht findet im Grunde mit Schlüsselwaren kein Tausch statt. Auch ein Raub oder Verleih kann ausgeschlossen werden, da die Ware sich immer noch bei dem Tauschanbieter befindet. Es stellt sich nun die große Frage ob man solche Schlüsselwaren überhaupt bezahlen muß oder nicht. Erst mal klar das der Träger eine reguläre Ware ist, und daher sehr wohl bezahlt werden muß, so wie Papier von Briefen, Büchern und Zeitungen. Anders sieht es schon bei elektronischen Briefen, Büchern und dergleichen, oder im Rundfunk aus. Da kein Tausch stattfindet, und nur ein Vervielfältigungsprozeß durchgeführt wird, muß auch nur die Vervielfältigungsarbeit bezahlt werden. Das wäre beispielsweise die Sendearbeit des Rundfunks, die Rechnerarbeit bei elektronischen Waren, die Lehrarbeit von Pädagogen oder die Lese-, Schreib- und Druckarbeit bei Schrift- und Lichtbildwaren.

    In der pädagogischen Arbeit wird die Arbeitskraft hergestellt, die durch Lehren und Lernen vervielfältigt wird und sich selber nicht verbrauchen kann. Dem Schüler werden Begriffe und Theorien zum Arbeiten vermittelt, darunter die Arbeitstechnik und der Bauplan des Gutes, oder die Theorien zum Bedienen einer Maschine. Wie auch bei der Funktion von Programmen, ersetzt eine Arbeitstheorie viele andere, so daß viele Arbeitsgedanken durch einen Arbeitsgedanken ersetzt und gesteuert werden können. Das heißt, daß mehrere Arbeitschrittgedanken in einer konzentrierten Arbeitstechnik durch mehrmaliges Wiederholen durch einen Arbeitsschrittgedanken (Arbeitsroutine) ersetzt werden.

    Mit der Erfindung von Conrad Zuse, war nicht nur mehr das in der Maschinenkonstruktion vorhandene Programm aus Schalter maßgebend, sondern es ist seit dem möglich, die Programme an sich ganz bewußt herzustellen.

    Bei gegebener Qualität vom Erfinden von Maschinen wird es in Zukunft möglich sein, die Bau und Arbeitspläne über das elektronische Weltnetz zu vervielfältigen und zu empfangen, und hieraus durch die heimisch angeschlossenen Maschinen die Güter eines jeden seiner Wahl durch einfaches Schalten herzustellen. Es mag durchaus noch Jahrhunderte, und großen Erfindergeist in Anspruch nehmen, doch am Ende wird der Traum des Jägers und Sammlers verwirklicht sein, alles nur Erdenkliche an Gütern ohne eigenen Kraftaufwand blitzschnell zu produzieren.


    n.kahl
     
  2. Neugier

    Neugier Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.646
    Wir brauchen keine Kraftwerke, ....

    .

    .... weil der elektrische Strom kommt ja ohnehin aus der Steckdose.

    Wir brauchen auch keine Kühe, ....

    .... weil die Milch bekommen wir ja ohnehin im Supermarkt.


    Wir brauchen natürlich auch keine Programmierer, ....

    .... weil die Programme holen wir uns ja ohnehin von einem Server im Internet.



    Für solche Sprüche wurde im Denkforum in der Rubrik "Formulierlust / Wortspiele und Rätsel"
    ein eigenes Thema mit dem Titel " Kennt Ihr den.... the best of " eingerichtet.

    Wenn nun ein Scherzbold solchen geistigen Dünnpfiff in der Rubrik "Wissenschaft und Technik" ablegt,
    so ist das ein sehr starkes Indiz dafür,
    dass einige Mitwirkende an diesem Forum über einen ausgesprochen trockenen Humor verfügen.

    Ääähhh,.... wie bitte ? Hier hat niemand eine solche Aussage abgelegt ?

    Na und was ist dann das hier:

    Wenn nur die Vervielfältigungsarbeit bezahlt wird, nicht aber die durchaus umfangreichen Vorleistungen
    für die Konzeption, Erstellung und Erprobung, Dokumentation und Bekanntmachung der zweckdienlichen
    Schalteranordnungen, dann läuft das eben darauf hinaus,
    dass auch niemand mehr diese Vorleistungen erbringen wird.


    Das musste offenbar auch einmal gesagt werden.
     
  3. scilla

    scilla Well-Known Member

    Registriert seit:
    19. April 2003
    Beiträge:
    6.185
    ui!

    zunächst dachte ich
    'was soll das?'
    aber dann habe ich verstanden

    Kompliment!

    ........

    ich denke,
    daß ein logischer Sprung zwischen

    und

    ist.

    die Unterscheidung zwischen einem Netz von Maschinen,
    die durch spezielle Programme individuell eingeschaltet werden können,
    und
    der einzelnen Maschine wird erst viele Sätze später klar

    in der Natur gibt es dieses Netz in Form eines Ökosystems (nicht ganz! Sphäre ungleich Netzwerk)
    (das Ökosystem funktioniert,
    wenn die Nischen besetzt sind.
    wer die Nischen besetzt, ist egal)

    das Individuum selber kann aber nicht beliebig hin und hergeschaltet werden.
    die Evolution ist nämlich unumkehrbar.
    die Nachfahren müssen sich mit dem Erbgut der Vorfahren herumärgern

    .................

    wenn ich kommuniziere möchte,
    dann habe ich mehrere Möglichkeiten,
    das, was ich kommunizieren will,
    andern mitzuteilen

    ich könnte ein Bild malen,
    ich könnte musizieren,
    ich könnte mich seltsam verhalten,
    ich könnte sprechen,
    ich könnte schreiben ...

    am Anfang steht also die 'Kommunikationsidee'
    und diese Idee wird in eine Gestalt gepackt

    meine Gestaltung wird dann von den anderen wahrgenommen.
    ob sie mich aber richtig verstanden haben,
    kann ich nicht sagen,
    als Philosoph glaube ich jedoch,
    daß es möglich ist,
    den anderen zu verstehen

    Maschinen haben dieses Problem nicht.
    sie reagieren, wenn man auf den Schalter drückt

    Betriebssysteme bringen verschiedene Programme bzw. ein Maschinennetz unter einen Hut

    das klappt auf Dauer nur,
    wenn man Standards (Schnittstellen) festschreibt

    diese Standards gibt es in der Umwelt nicht!

    es gibt demzufolge keinen Gott (bill gates), der am Schalter sitzt
    der Gottersatz sind die Wissenschaften,
    die die Umwelt erforschen

    die Wissenschaften, die statt der Umwelt Maschinen erforschen,
    verwenden als Erkenntnisweg VERSUCHE

    daß dem nicht so ist,
    zeigen die Nebenwirkungen der Maschinennetze (Umweltzerstörung)

    Maschinennetz ungleich Sphäre
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2005
  4. scilla

    scilla Well-Known Member

    Registriert seit:
    19. April 2003
    Beiträge:
    6.185
    aus Sicht eines Maschinenbauers sind Sphären dynamische Netze,
    die wohl dem deterministischen Chaos unterliegen,
    also NICHT berechnet werden können
    (Wettervorhersage klappt nur wenige Tage)

    das,
    was Umweltforscher (Phänologen, Prozesskundler, Pädagogen) zu sagen haben (Erkenntnisweg: Verwandlung, Vollzug, Vollendung),
    nämlich
    Periodensystem, Sphäre, Phase
    IST DAS PROGRAMM DER EVOLUTION,
    allerdings ganz ohne Maschine
     
  5. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

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    15. März 2004
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    11.167
    naja, ein schalter ist ein ein-aus-ding
    analog kannst nicht schalten, da tust steuern bzw regeln

    lg,
    Muzmuz
     
  6. deips

    deips New Member

    Registriert seit:
    31. Mai 2005
    Beiträge:
    5
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    so so

    @Muzmuz
    Ob Regler, Steuer oder Schalter, es ist das gleiche Ding.
    Selbst wenn ich eine Kurbel betätige, oder das Werkstück an das Werkzeugteil der Maschine heranführe, so habe ich geschaltet. Das gilt ebenso auch wenn die Kurbel einer Maschine langsamer oder schneller betätigt wird, denn die Kurbel besteht in sich aus unendlichen Schaltern. Ersetzte ich die Kurbel wiederum durch eine Maschine, bzw. einen Elektromotor mit 2-Gang Getriebe, so habe ich nur noch 3 Schalter: Aus, 1.Gang und 2.Gang.

    @Neugier
    „Wir brauchen keine Kraftwerke, ....

    .

    .... weil der elektrische Strom kommt ja ohnehin aus der Steckdose.

    Wir brauchen auch keine Kühe, ....

    .... weil die Milch bekommen wir ja ohnehin im Supermarkt.


    Wir brauchen natürlich auch keine Programmierer, ....

    .... weil die Programme holen wir uns ja ohnehin von einem Server im Internet.“

    Maschinen oder Naturprozesse ersetzen die körperliche Arbeitskraft des Arbeiters. Das heißt, daß der Arbeiter nunmehr einen fremden Prozeß bedient / schaltet. Dieser fremde Prozeß hat seine fremde Energiequelle aus der die Kraft auf das Werkzeug übertragen wird. Der Arbeiter wendet nur noch Kraft auf, um einen Schalterzustand zu verändern, und da jede Maschine mit mindestens einem Programm arbeitet, muß der Arbeiter dieses Programm / Schalter aktivieren. Von Milchkuhersatzmitteln war gar keine Rede.

    Die einzigen Programme (Arbeitspläne) und Dateien (Baupläne) die heutzutage über das Internet versendet werden sind Texte, Bilder, Lieder und Filmchen. Damit werden im Privathaushalt Lautsprecher, Bildschirme und Druckautomaten geschaltet / gesteuert / bedient. Also wenn man in rund 500 Jahren in den Privathaushalten eine Maschine hätte, mit der man fast alles herstellen kann, dann verschicke und empfange (vervielfältige) ich doch nicht nur Bilddateien, sondern auch Geschirrproduktionsdateien, Möbelproduktionsdateien oder sonstwas. Der Arbeiter sorgt nur noch für genügend Rohmaterial in der Maschine, damit hieraus das gewünschte Gut erzeugt werden kann. Es könnten auch Nahrungsmittel hergestellt werden, jedoch zweifele ich noch an deren zukünftigen Geschmack. Anderenfalls können sie sich ja eine Datei zur Produktion von Dünnpfiff in ihre Maschine laden - Mahlzeit.


    Also das hier jeder Geld haben will? Wir vervielfältigen hier doch auch Texte und lassen es uns nicht bezahlen. Wenn sich jemand mitteilen möchte (wie ich jetzt) dann macht dieser das auch. Man könnte ja auch um Spenden bitten...



    @scilla
    Ja es ist schon Erstaunlich was sich für Programm / Datei alles für Äquivalente aus anderen Wissenschaftszweigen finden lassen. Also wem noch was einfällt, immer her damit!
     
  7. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

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    11.167
    regler, steuer und schalter sind mitnichten das gleiche ding
    während die gangschaltung noch als schaltung angesehen werden kann, sind das lenkrad oder das gaspedal qualitativ etwas anderes
    die gangschaltung kann eine endliche anzahl verschiedener arbeitszustände einnehmen (eine 5-gang-schaltung beispielsweise 7 zustände)
    mit dem zündschlüssel kannst den motor ein- und ausSCHALTEN, mit dem gaspedal machst etwas anderes (damit steuerst du die motorleistung, du schaltest sie nicht)
    kurz: eine schaltung hat mit logischen zuständen zu tun (wie ein/aus), eine steuerung und eine regelstrecke steuern bzw regeln die entsprechenden steuer- bzw regelgrößen
    wennst das alles als schalter bezeichnen willst, kannst auch gleich den begriff "währungen" nehmen....wäre genauso daneben
    lg,
    Muzmuz
     
  8. deips

    deips New Member

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    5
    an und aus

    :fahren: :fahren: @Muzmuz
    An und Aus ist das gleiche wie Sein und Nichts. Dazwischen lassen sich noch beliebig viele Qualitäten zwischenschalten.
    Das Gaspedal schaltet die Antriebsmaschine, die Gangschaltung die Übertragung, und das Lenkrad das Bearbeitungswerkzeug der Hauptmaschine.
    Aber alle Einstellungen wirken sich auf die Wirkung des Werkzeuges aus, daß den Arbeitsgegenstand (Straße) bearbeitet.

    Aber wie nun der Maschinenbauer, als Fachkraft, diese ganzen "Schalter" in seine Kategorien unterteilt und ihnen fachmännische Bezeichnungen zuweist, muß ich hier leider voll ignorieren. :fahren:
     
  9. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

    Registriert seit:
    15. März 2004
    Beiträge:
    11.167
    welche "beliebigen zwischenqualitäten" lassen sich beispielsweise mit einem lichtschalter (ein echter schalter) herstellen ?

    lg,
    Muzmuz
     
  10. Neugier

    Neugier Well-Known Member

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    29. März 2004
    Beiträge:
    3.646
    Kennt ihr den schon ?

    Und genau deshalb würden diese Ergüsse auch besser in den oben schon erwähnten Thread
    "Kennt ihr den schon ?" passen.

    Was sonst sollten diese eigenartigen Definitionen von Schaltern und Maschinen sein, wenn nicht ein Witz ?

    Da wird mit Formulierungen wie "Jedes Bedienen einer Maschine ..." ein Anspruch auf Allgemeingültigkeit
    erhoben, dem der Text im weiteren Verlauf dann aber nicht einmal annähernd gerecht wird.

    Man zeige mir doch bitte einmal an einem Baukran jene "Datei" mittels derer sich der Baukran selbst
    in eine Brotbackmaschine verwandelt.

    Als ein lustiges Gedanken-Verwirrspiel mag der Eingangstext ja durchaus akzeptabel sein, wenn der Text aber
    ernst genommen werden wollte, dann würde, fernab jeglicher Political Correctness, mein Urteil lauten:

    das ist eingedickter Schwachsinn.



    Das musste auch einmal gesagt werden.
     

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