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Das Problem der theoretischen Praxis

Wieso besteht manchmal eine derart große Herausforderung Dinge, die einem in der Theorie bewusst sind, schließlich auch in der Praxis umzusetzen?
Laut einem Sprichwort ist die Erkenntnis schließlich der erste Schritt zum Erfolg. Mich bringt eine Erkenntnis allein oft überhaupt nicht weiter.
es reicht nicht zu wissen - es muss auch der wille oder der zwang vorhanden sein das eigene verhalten zu verändern. jedes system wehrt sich gegen veränderung. bei den meisten menschen ist der geist der schwere sehr präsent ^^
 
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es reicht nicht zu wissen - es muss auch der wille oder der zwang vorhanden sein das eigene verhalten zu verändern. jedes system wehrt sich gegen veränderung. bei den meisten menschen ist der geist der schwere sehr präsent ^^
Bei mir heißt es dann wohl eher der Wille UND der Zwang.....denn auch Erkenntnis + Wille reichen bei mir vielfach nicht aus. Sich selbst zu etwas zu zwingen funktioniert leider auch selten. Da muss der Zwang dann scheinbar schon von außen kommen, nur weiß ich nicht, ob ich das dann will, weil Zwang von außen meist auch ein sich unter Druck gesetzt fühlen bedeutet.
 
Bei mir heißt es dann wohl eher der Wille UND der Zwang.....denn auch Erkenntnis + Wille reichen bei mir vielfach nicht aus. Sich selbst zu etwas zu zwingen funktioniert leider auch selten. Da muss der Zwang dann scheinbar schon von außen kommen, nur weiß ich nicht, ob ich das dann will, weil Zwang von außen meist auch ein sich unter Druck gesetzt fühlen bedeutet.
...Philosophie hat sich als die nutzloseste aller Mühen erwiesen … aber die Menschen machen damit weiter, wohlwissend dass sie nie etwas hervorbringt. Warum? Sie verspricht weiterhin etwas, aber bringt nie etwas hervor. Warum müht sich der Mensch dann weiter damit? Sie ist billig. Sie verlangt keine Beteiligung, keine Hingabe. Du kannst in deinem Stuhl sitzen und immer nur denken. Sie ist ein Traum. Sie verlangt von dir nicht, dich zu verändern, damit du die Realität erkennst.

Dazu ist Mut erforderlich, Mut zum Abenteuer. Wenn du die Wahrheit kennen lernen willst, bewegst du dich in das größte Abenteuer, das es gibt. Vielleicht gehst du verloren, wer weiß? Vielleicht kommst du nie zurück, wer weiß? Oder du kommst völlig verändert zurück, und wer weiß ob es zum Guten oder zum Schlechten sein wird?“

Osho, Tantric Transformation,
 
Das ist jetzt das erste Mal für mich in diesem Forum, dass ich das Gefühl habe "Ich kann da jetzt nicht sofort etwas darauf schreiben. Ich muss das letzte Kommentar des Gegenübers erst mal auf mich wirken lassen, intensiv versifizieren und finally verstehen. Dann erst, in ein paar Stunden, oder gar Tagen, Wochen vielleicht, werde ich antworten. Krass :Do_O
 
Geist der Schwere?...ist das ein philosophischer Ausdruck für "innerer Schweinehund"? :D
Nein. Für Trägheit.

Das ist jetzt das erste Mal für mich in diesem Forum, dass ich das Gefühl habe "Ich kann da jetzt nicht sofort etwas darauf schreiben. Ich muss das letzte Kommentar des Gegenübers erst mal auf mich wirken lassen, intensiv versifizieren und finally verstehen. Dann erst, in ein paar Stunden, oder gar Tagen, Wochen vielleicht, werde ich antworten. Krass :Do_O
Du willst einen "Tantric Transformation"-Text in Versform bringen? :D Viel Spaß dabei. Erinnert mich daran, dass ich mal Svensgar porträtieren wollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
.....Das es sich bei diesem "kreativen Prozess" um Bewehrung handelt, will Ich nicht so recht glauben! Ich denke, dass es eher die "Analyse" ist, sprich; "dass der Inhalt jeder Erkenntnis durch Analyse in klar bestimmte, explizite Elemente zerlegt werden kann. Ob diese sich nun bewehren oder nicht, spielt m.M.n. leine Rolle!".....

meint plotin

Aber wir sind uns einig, dass theoretische Erkenntnisse kreative Prozesse auslösen bzw. nach sich ziehen?

Sofern das Thema als der Aufmerksamkeit würdig überhaupt von Ihnen anerkannt wird, stimmt für mich beides nicht wirklich, die von mir ins Spiel gebrachte Bewährung kommt, wenn überhaupt, viel später zum Zug, ihre analytischen Zerlegungen dagegen erscheinen mir ein Versuch zu sein, sich in der Distanz theoretischer Betrachtungen und Bearbeitungen einrichten zu wollen, wo die Kreativität unbedingt Impulse aus neuen Erfahrungsmomenten (Praxis) bedürfte.
 
Nein. Für Trägheit.

Du willst einen "Tantric Transformation"-Text in Versform bringen? :D Viel Spaß dabei. Erinnert mich daran, dass ich mal Svensgar porträtieren wollte.
so habe ich gljiva nicht verstanden. was ich eher herauslese ist dass sie statt reflektiv aus der hüfte zu schiessen -wie es hier im forum üblich ist - auf die methode der vertieften kontemplation https://de.wikipedia.org/wiki/Kontemplation zurückgreifen möchte um sich eine eigene meinungsbasis zu erstellen.
zeit spielt keine rolle, was zählt ist das leben....
 
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Aber wir sind uns einig, dass theoretische Erkenntnisse kreative Prozesse auslösen bzw. nach sich ziehen?

Sofern das Thema als der Aufmerksamkeit würdig überhaupt von Ihnen anerkannt wird, stimmt für mich beides nicht wirklich, die von mir ins Spiel gebrachte Bewährung kommt, wenn überhaupt, viel später zum Zug, ihre analytischen Zerlegungen dagegen erscheinen mir ein Versuch zu sein, sich in der Distanz theoretischer Betrachtungen und Bearbeitungen einrichten zu wollen, wo die Kreativität unbedingt Impulse aus neuen Erfahrungsmomenten (Praxis) bedürfte.
an dieser stelle möchte ich gerne anleihen von hegel und seinen dialektischen prozessen nehmen - vieleicht auch von marx seinen historischen dialektischen materialismus und gesellschaftliche prozesse. neue ideen und theorien entsprechen der negation von vorherigen theorien welche im nährenden widerspruch zueinander miteinander ringen und in ihrem todeskampf das neue gebähren ....... ob es nun auf gesellschaftlicher , kollektiver oder individueller ebene stattfindet ist hier unerheblich, es gibt nur einen grund zur änderung - man hält das alte einfach nicht mehr aus.
 
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