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Globalisierung

AW: Globalisierung

mei oh mei, wenn ich mir , eure sehr interessanten Texte durchlesen, da kann man ja fast schwarz sehen für unsere Zukunft. Lässt mich nur fragen, wenn wir uns dann all die Sachen aus China nicht mehr leisten können, wird dann wieder ein umkehrprozess einkehren ?

oder läuft es darauf hinaus , das wir sogenannte Arbeitsnomaden werden, und wenn es darauf hinaus läuft, bekommen wir als Arbeitsnomaden dann nur noch Minimalgehälter und die Firmen Maximalumsätze ?
Dann bin ich mal gespannt , wielange wir uns das gefallen werden lassen. Ich muss nur noch 23 Jahre arbeite:haare: aber die Jugend die jetzt anfängt , tut mir jetzt schon leid
 
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AW: Globalisierung

Telar,

du hast es richtig umrissen .....
heutzutage wird halt nur an den Maximalgewinn gedacht und die heutigen Manager der Großkonzerne interessiert es nicht, was morgen ist.

Selbstverständlich: weniger Einkommen, weniger Einkaufskraft, weniger Umsatz im Inland, weniger Steueraufkommen ...

weil auch dies ist ein Punkt: Großkonzerne suchen Steuerparadiese, Steuerminima usw.

Ignoranz und Überheblichkeit gehen Hand in Hand mit dem Abstieg der Kultur.... und wennst hier alles durchliest, dann wirst auch diese Strömungen bemerken .... die Ignoranz und Überheblichkeit ist sehr groß ..

Von daher ist ein Umkehrprozess in naher Zeit nicht anzudenken.

Ja auch mir tut die heutige Jugend leid, denn sie muss sich global behaupten können, wenn sie überleben will.

sartchi
 
AW: Globalisierung

Hallo Zeili!

Geschah nicht die Ur-Globalisierung noch früher, und zwar mit der Verbreitung des Menschen über diesen Planeten?!

Durch Austausch kann es ja zu gegenseitiger Befruchtung kommen, genauso wie zu Auslöschung bestehender Werte und Systeme.

Eine aufregende Zeit!

Mit freundlichen Grüßen
Raphael

_________________

Leider hast Du (Realist), Raphael, Dich hier lange nicht mehr
geäußert.

Ich bringe noch ein Zitat dazu:

"Globalisierung ist erstens unvermeidbar, zweitens ambivalent
(mit Gewinnern und Verlierern), drittens unberechenbar
(kann zum ökonomischen Mirakel oder Debakel führen), aber auch
viertens - und das ist mir das Wichtigste - steuerbar."
- Hans Küng am 2. Februar 1998
 
AW: Globalisierung

Mir kommt es ganz gelegen, dass die Menschen „den Gegner“ im anonymen Großkapital sehen, denn damit machen sie sich selbst handlungsunfähig. Ihnen selbst kommt es auch gelegen, denn damit haben sie ein Alibi für ihre Feigheit und Kleinkariertheit.

Ich möchte, dass die Menschen an sich arbeiten, ich brauche ehrgeizige hungrige Menschen, die gebunden sind, an Ratenzahlungen und Häuschen, an Partner und an Wünsche und Süchte. An den Aufbau eines Ansehens. Sie brauchen Ziele und sie brauchen Angst. Beides liefere ich ihnen.

Ich möchte, dass die Menschen in mir eine unsichtbare Bedrohung sehen, der sie nur mit Flexibilität, also mit bücken und nachmachen gerecht werden und vor der sie sich nur glauben schützen zu können, in dem sie alles, was sie sehen ansammeln. Als dank schenke ich ihnen ihren Stolz auf das Resultat, auf ihre Persönlichkeit. Und ich brauche die neuen wissenschaftlich klingenden Glaubensrichtungen, die das Hingabebedürfnis der Menschen in nutzbare Bahnen lenken.

Die Maschinen im 19. Jh. hatten keine Angst vor den Maschinenstürmern. Wie auch ich habe keine Angst vor euren Demonstrationen, Wahlen und Boykotten. Ich habe lediglich Angst davor, dass mir der Treibstoff ausgeht.

Mein Treibstoff ist eure Angst vorm Leben.
Aber diese Energie ist erneuerbar. *frech kucke*

Liebe Grüße
Der Markt

Lieber Bernd!

Sag' mir mal den Sinn Deiner Satire.

Du weißt schon, warum ich mich hier
schnell melde.

:blume1:

Genießen wir doch einfach unsere wachsende Freizeit!
 
AW: Globalisierung

Die Globalisierung ist von den Vögeln erfunden worden,
seit Jahrtausenden fliegen sie um die Welt.
- Axel Hacke, im Berliner Tagesspiegel, 28. August 2005

Und wir fliegen jetzt auch (gelegentlich) ...

Hier noch etwas mehr PRO und KONTRA ...

http://de.wikiquote.org/wiki/Globalisierung

... damit die Diskussion irgendwie weitergeht. :geist:
 
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AW: Globalisierung

Zeilinger schrieb:
Ein Vorteil der Globalisierung, den ich sehe, wäre, dass jeder Staatsbürger jeden Staates Zugang zu jeder Ware bzw. Dienstleistung weltweit hätte, es absolute Reisefreiheit und Niederlassungsfreiheit weltweit gäbe. Das wäre einmal die Idealvorstellung, die allen Menschen bis zum 25./30. Lebensjahr sicher zugute käme. Warum die Altersbeschränkung ? In diesem Alter hat man mMn noch die Kraft, in einem anderen Land als dem Geburtsland Wurzeln zu schlagen; die Sehnsucht es Menschen, irgendwann irgendwo ansässig zu werden, wird m.E. nie vergehen.

80

Was wird hier unter Globalisierung im inneren Kern verstanden? Wenn schon im Alter eine Beschränkung eingeführt wird, wenn auch vorerst nur gedacht, dann kann ja schon im Ansatz nichts *globales* draus werden. Denn wer bestimmt im Gleichheitsmarsch, mit welcher Anzahl an Jahren ein Mensch alt ist im sinne der Beschränkung? Ein 25 jähriger kann durch aus mehr 70 sein und ein solcher vermag sich fit wie ein 40er fühlen. Beschränkungen verhindern die wahre Globalisierung im Kern und das auf allen Gebieten. Besonders in der Vielfältigkeit, welche ja schon gegenkehrend vermindert wird, was zusätzlich ein antiglobalisierendes Verhalten ist.

Weltsklavenstaat oder Globalisierte Welt. Diese beiden stehen letztlich zur Auswahl, wenn die Herren und Damen entweder *mit* uns oder *ohne uns* fertig sind.
 
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