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Der Biber - Ein Gedicht

Manifest

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Registriert
8. Mai 2011
Beiträge
16
Der Biber

Ein kleiner Biber mit braunem Felle
knabbert an eines Bauems Ast.
Er nagt die Rinde auf die Schnelle,
aus Angst das er etwas verpasst.

Da kommt eine kleine Biberdame,
mit einem ach so hübschen Schwanz.
Er fragt leis´: "wie ist dein Name?"
und bitte sie um einem Tanz.

Die Dame ist gar missgestimmt,
fragt nach dem Sinn dabei.
"Ich will wissen was du ersinnt
und ach ich bin nicht mehr frei!"

Die Dame geht, der Biber nagt
und denkt was wäre wenn...
Hätt´ ich nicht so früh verzagt,
würd´ ich jetzt mit ihr penn´!


Bei der Beurteilung meines Gedichtes sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:

1) Petrakistische Darstellung: Biber als klagender und wehleidiger Sklave der Furie, sprich der Frau.
2) Romantische Naturnähe, durch die Auswahl des Bibers als anthropologisch zu deutendes Äquivalent.
3) Sozialer Determinismus des nagenden Bibers: Das Nagen ist als Lebens- und Arbeitsbedingung des pauperierten Vorproletariats zu verstehen.
4) Maximentypologie des Nagers: Voluntarismus versus Fatalismus.


Gruß,
Manifest​
 
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