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Wesentlicher Glaube

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Das kommt auf deine Definition von Religion an:

Bei der klassischen Definition braucht es einen Bezug zu einer transzendenten Macht (wie auch immer die aussehen mag), sonst ist es keine Religion. Christentum, Islam und Judentum beziehen sich vor allem auf diese Definition. Eliade heilig vs. profan oder numinos von Otto.

Nach funktionaler oder kultureller Definition braucht es nicht zwingend einen Bezug zum Transzendentem. Luhmann, Geertz, Durkheim,... Bei Durkheim kann das heilige auch weltlich sein. Aber es müssen eben andere Funktionen gegeben sein (gewisse Rituale, Sinn,... um das sich dann die Gemeinschaft bildet).

Religionen ohne transzendentem Wesen: Buddhismus, Konfuzianismus,... Da reicht dann schon das System dahinter um es als Religion zu sehen.

Je "moderner" eine Religion desto weniger strikt der Bezug zum Transzendentem. Was aus meiner Sicht Sinn ergibt, weil ich alles was ich nicht weiß, ich nicht einem Wesen zuschreiben muss, um es erklären zu können. Diese Lücken wurden ja schon gefüllt (Wissenschaft).
Buddhismus geht zum Egoismus,..
 
Das wird häufig eher umgekehrt gesehen. Viele der Juden haben sich in den KZs von Gott verlassen gefühlt und konnten nicht begreifen, wieso ihr guter Gott dieses Leid zulässt. Und in so einer Situation wirkt der Glaube eher belastend als hoffnungsspendend: neben all dem Leid, das ertragen werden muss, verliert die Person auch noch ihren Glauben.
Ja das stimmt - auch!
 
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