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Warum wird in Wien so wenig recycelt?

Dieses Thema im Forum "Umweltschutz" wurde erstellt von Backingsoda, 28. September 2016.

  1. Backingsoda

    Backingsoda New Member

    Registriert seit:
    12. Juni 2016
    Beiträge:
    9
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    Hallo allerseits!
    Irgendwie kommt es mir so vor, als würde auf der ganzen Welt mehr recycelt werden und dass es in anderen Ländern oder sogar nur Bundesländern zu einer viel bessere recycling Balance kommt.
    In Wien ist man nicht verpflichtet den Müll zu trennen und deswegen wird halt doch alles in 1 Müllsack gehaut, was ich eigentlich ziemlich nervig finde.

    Sogar die Müllmänner bei der Ubahn hauen alles in 1 Müllsack zusammen. Aber wieso ist das so? Wieso machen Wiener nicht so viel für die Umwelt?
     
  2. Rosenquarz

    Rosenquarz Well-Known Member

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    30. November 2011
    Beiträge:
    2.231
    Weil es halt in Wien einfach zuviele Proleten gibt.
    Die kennen es nicht anders.
    Nichts für ungut.
     
  3. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    6.551
    .....Na vermutlich, weil der Müll in einer "Verbrennungsanlage" verheizt wird! Ist in "Kärnten" nicht anders!.....

    meint plotin
     
  4. Zeilinger

    Zeilinger Well-Known Member

    Registriert seit:
    22. Mai 2004
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    Hallo !

    Ich trenne nach 7 Gesichtspunkten - wie die einzelnen Kübel es nahelegen; was die Obrigkeit damit macht, ist ihre Verantwortung.
     
  5. Backingsoda

    Backingsoda New Member

    Registriert seit:
    12. Juni 2016
    Beiträge:
    9
    Meine Frage galt auch nicht den einzelnen Personen in dem Sinne, sondern viel mehr wieso die Stadt Wien nicht so viel recycelt. Ich selbst und viele meiner Freunde recyceln auch, aber es wirkt auf mich nur wie ein Tropfen am heißen Stein, wenn ich in den Müllraum unseres Hauses gehe..
     
  6. Zeilinger

    Zeilinger Well-Known Member

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    16.501
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    Wien
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    Ich wünsche Dir, dass die verantwortlichen Politiker den von Dir eröffneten thread lesen; mein Conclusio im sozialen Sinne (was bin ich nur für ein Lateiner) ist, dass es nicht schadet, wenn die politische Partei "Die Grünen" ihre Stärke behalten bzw. noch etwas an Macht dazugewinnen.
     
  7. Bernd

    Bernd Well-Known Member

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    Diese Mülltrennungskübelorgien sieht man jetzt sogar in Italien.
    Das Land von dem manche Beobachter und auch Einheimische bis heute denken, es gibt überhaupt keine Kübel.

    In einer Zeit, in der die normalen Menschen so wenig zu beeinflussen haben, wie nie, überlässt man ihnen gewisse Gebiete, in denen sie sich austoben dürfen. Die Nahrungsaufnahme wird zur Wissenschaft, die Verdauung wird überwacht/beeinflusst, der Körper durchlöchert und Beschriftet, die Sexualität kann nicht pervertiert genug werden und nun wird die Freiheit auch noch in der akribischen Trennung des Mülles ausgelebt. So fühlen sie sich frei wie nie, während sie unfrei sind, wie niemals zuvor.
     
  8. Zeilinger

    Zeilinger Well-Known Member

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    Wien
    Vermutlich wohnst Du einem Einfamilienhaus mit Garten. Mit einem eigenen Behälter im Garten, dessen Inhalt dann - nach einer Weile - als Dünger dienen kann. Allenfalls kann ein Hund die Speisereste fressen, die Menschen nicht mehr essen können oder wollen.

    Wie das in einem Mehrparteienhaus ohne persönlichen Gärten auf Dauer funktionieren soll, musst mir einmal erklären, Bernd. Lässt man alle Fleisch-, Obst- und Gemüseabfälle längere Zeit in der Wohnung, stinkt die Wohnung, lässt man sie im Vorhaus (Flur), stinkt das ganze Haus.
     
  9. Bernd

    Bernd Well-Known Member

    Registriert seit:
    3. Mai 2004
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    7.992
    Ort:
    Berge
    Es stimmt, ich habe einen größeren Komposthaufen, alle verwertbaren Speisereste essen die Tierchen. Kompost ist für mich ein unverzichtbarer und sorgsam eingesetzter Dünger. Müll trennen, ist gut gemeint (und aus meiner Sicht selbstverständlich), aber steht in keiner Relation zu den wirklichen und akuten Problemen. Und da diese Thematik meist von den Grünen aufgegriffen wurde, die heute olivgrün und mehr oder weniger ohne es zu merken ausführendes Organ der Globalisierung geworden sind, kann ich mir einen bösen Scherz, der z.B. Mülltrennung und den Aufenthalt in einem Luftschutzbunker auf eine Ebene stellt, nicht ganz verkneifen. Es ist ein Merkmal unserer Zeit und auch der gegenwärtigen Gespräche hier im Forum, dass die Leute sich mit Nebensachen beschäftigen und die lebenswichtigen Dinge ausblenden.
     
  10. Zeilinger

    Zeilinger Well-Known Member

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    Beiträge:
    16.501
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    Wien
    Das vordringliche Problem sind die Kriege, gar keine Frage; ich möchte aber auch nicht an der Pest oder an einer sonstigen Seuche sterben.
     

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