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Umstieg auf Linux: Ubuntu - ein Weg weg vom Monopolisten!

PhilippP

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8. April 2003
Beiträge
884
AW: Umstieg auf Linux: Ubuntu - ein Weg weg vom Monopolisten!

Ubuntu hatte ich auch mal angetestet kam aber nicht zum selben schluss wie sie selbst bezüglich ihres slogans "just works". So von der Grafischen Oberfläche ist es ja durchaus ansprechend und steht dem Konkurenten aus Redmond in nichts nach, aber sobald man sachen verwenden will die nicht schon mitgeliefert werden gestaltet sich eine installation schon anders als bei windows, da musst nämlich meist nur weiter weiter weiter clicken und bei linux auch ubuntu ist oft mal ein Befehl im Terminal nötig. Oft ist es mit "apt-get install" nicht getan.
Das ist wohl der Hauptgrund weshalb ich bei windows bleibe.

Hallo gueadam,

keine Frage: Windows ist vollautomatisiert und zehrt von dem selbstfabrizierten Vorteil, dass sämtliche Programme kompatibel und i.d.R. sogar eigens für dieses erlauchte Betriebssystem komponiert sind - dem Monopol sei gedankt.

Wer es möglichst einfach und bequem haben möchte, der ist also auch weiterhin bei Redmond prima aufgehoben.

Bei mir funktionieren auch solche Programme, die ich erst im Nachhinein installiere, wunderbar. Wichtig ist nur, dass die jeweiligen Pakete für Ubuntu kompatibel sind. Dieser von Dir genannte Slogan "just works" bezieht sich vermutlich auf das Betriebssystem und die dazugehörigen Programme, insofern wäre es wohl etwas verfehlt, wenn man die Ubuntuprogrammierer dafür verantwortlich macht, dass anderweitige Anwendungen (dem MS-Monopol sei abermals gedankt) nicht kompatibel gestaltet sind und daher (wenn überhaupt) auf Ubuntu nur über diverse Hilfsprogramme (bspw. Wine) und dann meist eher schlecht als recht laufen.

Es grüßt,

Philipp
 
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Munchkin

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1. Februar 2010
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AW: Umstieg auf Linux: Ubuntu - ein Weg weg vom Monopolisten!

Hallo

Ich nutze Ubuntu seit der Version 7.10 und war von Anfang an zufrieden.
Klar man braucht etwas Geduld und den Willen sich mit dem Betriebssystem tiefer zu beschäftigen aber wenn man beides hat klappt es wunderbar.

Klar gibt es Kritikpunkte. Zum Beispiel, dass manche Programme nicht genau in der gewünschten Form für Linux existieren, das man vieles von Hand im Terminal machen sollte, dass man viel Zeit aufwenden muss (gerade anfangs) wenn Probleme auftreten, etc.

Andererseits kann man das Betriebssystem absolut auf die eigenen Bedürfnisse anpassen, man kann Programme die man nutzt auch anpassen, man wird nicht durch den "Bundestrojaner" überwacht, kaum ein Virus kann bei Linux was anrichten, die Community ist sehr Hilfsbereit, man kann aktiv an der Entwicklung und Verbesserung von Linuxverwandtem mitarbeiten.

Also ich persönlich habe es sehr zu schätzen gelernt und mein PC ist seit zwei Jahren ein reiner Ubuntu-PC (ausgenommen 2 monate wo ich windows brauchte). Ich kann alles machen was auch unter Windows möglich ist und mehr. Abstürze gibt es bei mir nicht mehr. Habe jedoch nicht das upgrade auf 9.10 gemacht. Meine Hardware ist zu alt dafür und 9.04 rennt ja. "Never change a running system"

gruß
Munckin
 

Feuerdrache

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3. Oktober 2009
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AW: Umstieg auf Linux: Ubuntu - ein Weg weg vom Monopolisten!

Ich benutze Ubuntu gar nicht. Mir gefällte auch nicht. Ich bin einfach zufrieden mit mein Mandriva. Einfach, Komfortabel, Schnell. Und KDE ist sowieso besser als Gnome.
 

THATSme

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2. August 2022
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Hallo,

ich nutze schon lange Linux und habe die gängigen Distris durch.
Von Debian (aptosid, Xubuntu, Min, MX Linux) über RedHat (CentOs, Fedora) bis zu Arch Manjarao und bin nun bei Artix openRC also systemdfrei gelandet und als "Parallel und Sicherheitssystem" habe ich noch MX Linux im Dualboot.

Alles ist besser als dieser Microsoft Dreck!


Einsatz von Microsoft Windows 10 in der Bundesverwaltung

Der Einsatz von Windows 10 verstößt damit ohne weitere technische Maßnahmen gegen die DSGVO, da Microsoft für die Telemetriedatenverarbeitung die notwendige Rechtsgrundlage fehlt.

Darüber hinaus ergeben sich Anforderungen aus der Schrems II- Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Der EuGH hat in seinem Urteil klargestellt, dass personenbezogene Daten von EU Bürgern nur an Drittstaaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums übermittelt werden dürfen, wenn sie in diesem Drittland einen im Wesentlichen gleichwertigen Schutz genießen wie in der EU. Für die USA hat er ein solches angemessenes Schutzniveau verneint.


Ich plane einen Beitrag mit Sammlungen von alternativen Anbietern zu den üblichen Verdächtigen wie google, facebook, amazon, ebay, und Co.
Nur machen die faulen und gleichgültigen User nicht mit und rennen alle zu den drecks US-Monopolisten. Reine Bequemlichkeit und Desinteresse.
Die zahlen lieber mit ihren Daten. Für mich unbegreiflich. Fast schon verwerflich, denn es macht den EU-Markt kaputt, bzw. lässt denen keine Chance sich zu etablieren.
Das sage ich als Cosmopolitanerin, die alles andere als patriotisch oder national denkend ist.

TM, extreme Aversion gegen US-Firmen mit Kampfansage
 

PhilippP

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8. April 2003
Beiträge
884
Da dieser alte Thread wieder ins Leben gerufen wurde und ich zufällig gerade - die Ferien machen es möglich - wieder hier im Forum zugegen bin, möchte ich kurz anmerken, dass ich seit damals ohne Unterbrechung Ubuntu (natürlich in jeweils aktueller Langzeitversion) nutze und dies bislang nie bereut habe. Das war es auch schon. 🐧
 
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Giacomo_S

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Ich plane einen Beitrag mit Sammlungen von alternativen Anbietern zu den üblichen Verdächtigen wie google, facebook, amazon, ebay, und Co.
Nur machen die faulen und gleichgültigen User nicht mit und rennen alle zu den drecks US-Monopolisten. Reine Bequemlichkeit und Desinteresse.
Die zahlen lieber mit ihren Daten. Für mich unbegreiflich. Fast schon verwerflich, denn es macht den EU-Markt kaputt, bzw. lässt denen keine Chance sich zu etablieren.

Die interessieren mich sowieso nicht und ihre User und Beiträge auch nicht. Als langjähriger Fan und User der "anderen Religion" (MacOs), habe ich mich aber mangelns Flocken und Möglichkeiten mit Win 10 arrangieren müssen - und finde es gar nicht mal schlecht.
Allerdings blocke ich meinen Datentransfer nach außen ganz erheblich, auch und gerade den zu Microsoft ... von einer (Open Source -) Firewall blockiert: Von insgesamt 471 Anwendungen, die (potentiell) Daten nach außen senden könnten, darf dies aktuell nur ein absolutes Minimum von 27, ohne die nach langem Trial and Error mein Internet nicht funzen würde. Es mag Anwendungen geben, die in meiner aktuellen Konfiguration nicht funzen, aber die nutze ich eh nicht (Skype, Peer-to-Peer, Videokonferenzen uvm.). Warum soll ich also Dinge grundsätzlich offen halten, die ich sowieso nie nutze?
Darüber hinaus habe ich mich zu einer kostenpflichtigen Maßnahme entschlossen (VPN), und bin sehr zufrieden damit.

Einen Umstieg auf Linux habe ich bislang noch nicht gewagt. Ich bin froh - obwohl durchaus digital erfahren und gebildet - dass mein System aus verschiedenen Komponenten läuft und habe weder Zeit noch Lust auf eine Frickelnummer.

Ich verwende darüber hinaus fast ausschließlich Open Source, andererseits kochen auch sie ihr eigenes Süppchen. Auch hier muss man mitdenken, und mit der entsprechenden Einsicht umsichtig und folgerichtig handeln ... was man wann wie einschaltet, in welcher Reihenfolge ....
 
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