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Trinkwasser

scriberius

Well-Known Member
Registriert
2. Juli 2011
Beiträge
4.342
So, Foris, hier nun mal ein anderes Thema, das mich derzeit bewegt. Ihr wisst, dass ich jedes Vertrauen in unser System verloren habe und niemand mehr wirklich vertraue, jedenfalls nicht, wenn er wirtschaftliche und/oder staatliche Interessen vertritt. Im Rahmen meiner Katastrophenvorsorge kommt dem Wasser eine besondere Bedeutung zu. Klar, wir haben Vorräte angelegt, handelsübliche Wässer, die wir ständig trinken. Damit kommen wir eine Weile über die Runden.

Dann habe ich Wasserfilter vorrätig, um Rohwasser zu filtrieren. Meine Frage dreht sich um die Umkehrosmose. Dieses Verfahren filtert sehr effektiv, entfernt dabei aber auch die vorhandenen Mineralien. Aussagen dazu gibt es viele, dafür und dagegen. Meist wird schnell klar, woher der Wind weht, weil dann irgendwann der Hinweis auf ein osmosemembranhaltiges oder -freies Filtersystem kommt. Neutrale Darlegungen fand ich bislang nicht, und wenn, dann würde ich sie auch nicht allzu sehr ernst nehmen, denn es stecken vermutlich auch dort gewerbliche Absichten dahinter.

Es bleibt für mich also die Frage übrig, was vorteilhafter ist, sich einen Chemiecocktail einzupfeifen, bei dem man nicht weiß, was alles drin ist, oder gefiltertes Wasser kontrolliert zu mineralisieren. Es wird auch von einigen kommuniziert, schon viele Jahre Osmosewasser zu trinken und keinerlei Nachteile erfahren zu haben, was von anderen als unmöglich abgetan wird. Hat jemand von euch damit Erfahrungen gemacht? So wird auch berichtet, Dialysepatienten bekämen eine Osmoseanlage von der KK bezahlt. Stimmt das?
 
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das ist aber schade, denn das hier hat mit unserer politischen Gesinnung ja gar nichts zu tun. Mit Verschwörung hat mein Misstrauen bezüglich fachlicher Informationen auch nichts zu tun; vielmehr sehe ich die Meinungen halt weniger objektiv , sondern von Umsatzinteressen geprägt. Neutrale, sachliche Informationen sind zur Ausnahme geworden.
 
das ist aber schade, denn das hier hat mit unserer politischen Gesinnung ja gar nichts zu tun. Mit Verschwörung hat mein Misstrauen bezüglich fachlicher Informationen auch nichts zu tun; vielmehr sehe ich die Meinungen halt weniger objektiv , sondern von Umsatzinteressen geprägt. Neutrale, sachliche Informationen sind zur Ausnahme geworden.

Ja, und da ich Teil deiner Verschwörung bin kannst du nicht beurteilen ob meine Aussagen nun sachlich-neutral, von Umsatzinteresse oder einfach von sonstigen malignen Verschwörungsgründen getrieben sind und dazu gedacht, dich ins Verderben und Abhängigkeit zu schicken. Insofern kann ich dir leider nicht helfen.
So ist das mit generellem, diffusem Misstrauen. Es schadet einen in der Regel selbst viel mehr, als es sämtliche realen und erfundenen Verschwörungen tun könnten. Und genau aus diesem Grunde vertrauen Menschen einander, zumidnest bis zu einem gewissen Grad - und das auch, wenn man das konkrete Gegenüber nicht kennt. Nicht aus Dummheit, nicht aus Blauäugigkeit, nicht aus Mangel an Erfahrung. Aus vertrauende Menschen wissen, dass ihr Vertrauen enttäuscht oder gar missbraucht werden kann. Und doch gehen sie das Risiko ein. Einfach, weil es mehr schaden würde, es nicht zu tun.
Ist so wie in der Liebe. Wer liebt, kann enttäuscht und verletzt werden und somit "verlieren". Wer nicht liebt, hat aber immer verloren.
 
dagegen gibt es nichts zu sagen. Nur solltest du nicht glauben, dass ich kein Vertrauen habe, oh nein! Auch ich lebe dieses Prinzip, halte es für fundamental, ganz bewusst auch unter Berücksichtigung möglicher Folgen. Ich habe es nur in den Staat und größere Wirtschaftsunternehmen vollständig verloren. Zu lange und zu offensichtlich belügen und betrügen sie uns. Und du wirst vielleich überrascht sein, ich würde dir in rein fachlichen Fragen auch vertrauen, deine Meinung in meine Entscheidungsfindung einbeziehen. Aber, wenn du jetzt so auf persönliche Antiposition gebürstet bis - das ist auch ok.
 
... vertrauen Menschen einander, zumidnest bis zu einem gewissen Grad ...
Und dieser "gewisse Grad", von wem wird der bestimmt? Wem kommt der zugute oder wem schadet der? So wie das beruehmte "darf's ein bisschen mehr sein? Und vom bisschen mehr dann wieder ein bisschen mehr usw. Waere doch ein fixes Ja oder Nein viel logischer. Denn, wohin bewegt sich dieser "gewisse Grad", mehr zum Ja oder mehr zum Nein?
 
Und dieser "gewisse Grad", von wem wird der bestimmt? Wem kommt der zugute oder wem schadet der? So wie das beruehmte "darf's ein bisschen mehr sein? Und vom bisschen mehr dann wieder ein bisschen mehr usw. Waere doch ein fixes Ja oder Nein viel logischer. Denn, wohin bewegt sich dieser "gewisse Grad", mehr zum Ja oder mehr zum Nein?

Vertrauen ist kein binärer Zustand. Man kann jemanden so weit vertrauen, dass er auf Anfrage eine richtige Uhrzeit nennt oder auch so weit, dass man ihm seine Kinder anvertraut. Was nun "logischer" wäre ist irrelevant. Vertrauen ist ein Gefühl, und wenn auch nicht ohne Ursache, mt einfacher Logik selten ergründbar.
 
Vertrauen ist kein binärer Zustand. Man kann jemanden so weit vertrauen, dass er auf Anfrage eine richtige Uhrzeit nennt oder auch so weit, dass man ihm seine Kinder anvertraut. Was nun "logischer" wäre ist irrelevant. Vertrauen ist ein Gefühl, und wenn auch nicht ohne Ursache, mt einfacher Logik selten ergründbar.
Gut und schoen, die Frage war jedoch:
...vertrauen Menschen einander, zumidnest bis zu einem gewissen Grad ...-
Und dieser "gewisse Grad", von wem wird der bestimmt?
Deiner Meinung nach vom Gefuehl?
Kein Wunder, wenn es drunter und drueber geht in diesem "Gefuehls-System".
 
Es hat mich schon jemand einmal gefragt, wer ein gewisses Gefühl "bestimmt". Ich weiß nicht, welchen Zweck diese Frage hat. Ein Gefühl kann man empfinden, aber nicht weisungsmäßig bestimmen.
 
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Es hat mich schon jemand einmal gefragt, wer ein gewisses Gefühl "bestimmt". Ich weiß nicht, welchen Zweck diese Frage hat. Ein Gefühl kann man empfinden, aber nicht weisungsmäßig bestimmen.
Es geht in erster Linie noch immer um's Vertrauen (oder besser gesagt, um den bestimmten Grad, bis dem man vertrauen kann) und nicht um's Gefuehl.
 
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