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Persönliche Gedanken zu den Tageslosungen

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Das Endziel des Gebotes aber ist: Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben. 1. Timotheus 1,5

Aus https://leselounge.beroea.ch/tagesandacht/#2026-04-09

Im Tagesvers ist von einem Gebot die Rede. Es stammt nicht aus dem Gesetz, das Gott einst dem Volk Israel gegeben hat. Nein, dieses Gebot umfasst alle Anweisungen, die Gott im Neuen Testament den gläubigen Christen gibt, damit sie ein Leben zu seiner Ehre führen. Das zentrale Element dieses Gebots oder dieser Unterweisungen ist die Liebe. Erlöste Menschen, die Jesus Christus im Glauben als persönlichen Retter angenommen haben, lieben Gott, den Herrn Jesus und die anderen Gläubigen.

Wie sich diese Liebe in unserem Verhalten äussert, wird durch drei ergänzende Merkmale erklärt:

Liebe aus reinem Herzen: Die biblischen Anweisungen für ein christliches Leben richten uns zuerst auf Christus aus. Wenn Er unser Herz erfüllt, bekommen wir gute und reine Motive für unser Handeln. Dann leben wir nicht selbstsüchtig, sondern möchten unserem Herrn gefallen.
Liebe aus gutem Gewissen: Die christliche Lehre leitet uns immer zu einem Verhalten an, das mit dem Willen Gottes übereinstimmt. Wenn wir ihre Unterweisung annehmen und umsetzen, verhalten wir uns so, dass uns das Gewissen nichts vorzuwerfen hat.
Liebe aus ungeheucheltem Glauben: Die Belehrungen im Neuen Testament führen zu einem echten Christenleben. Sie bewirken, dass wir eine lebendige Glaubensbeziehung zum Herrn Jesus pflegen und in herausfordernden Situationen schlicht auf Gott vertrauen.

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Denk erst nach, bevor du betest, sei nicht zu voreilig! Denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde – also sei sparsam mit deinen Worten! Prediger 5,1

Folgt nicht ihrem schlechten Beispiel, denn euer Vater weiß genau, was ihr braucht, schon bevor ihr ihn um etwas bittet. Matthäus 6,8

Vielen Dank lieber Vater im Himmel, dass immer weisst was ich als dein Kind brauche, und du mir das gibst was Gut für mich ist, noch bevor ich dich darum bitte.
 
Gott kann immer heilen – aber er muss nicht. Jesus heilt viele, aber nicht alle in Israel. Gott bleibt souverän.
„Unser Gott, … kann uns erretten … Und wenn er es nicht tut…“ (Daniel 3,17-18)

Auch im Neuen Testament bleiben Kranke krank.
Paulus schreibt über Trophimus: „Trophimus aber ließ ich in Milet krank zurück.“ (2. Timotheus 4,20)

Und über seinen eigenen „Pfahl im Fleisch“: „… dreimal habe ich den Herrn gebeten, dass er von mir weiche. Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen …“ (2. Korinther 12,8-9)

Heilung ist ein Vorgeschmack, nicht die Vollendung. Vollkommene Heilung kommt erst in Gottes neuer Welt: „… und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein …“ (Offenbarung 21,4)

Gott gebraucht auch Krankheit. Als Vater: zur Vertiefung des Glaubens, zur Demut, zur Reifung. Paulus: „… damit ich mich nicht überhebe …“ (2. Korinther 12,7)

Wir sollen trotzdem mutig beten. „… und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten …“ (Jakobus 5,15) Wir beten im Vertrauen – und lassen das „Wie“ und „Wann“ bei Gott.

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Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 1. Johannes 4,19

Aus https://leselounge.beroea.ch/tagesandacht/#2026-04-10

Er hat uns zuerst geliebt

Ein Christ, der die gute Botschaft vom Retter Jesus Christus verbreitete, kam mit einem 90-Jährigen ins Gespräch: «Lieben Sie den Herrn Jesus auch?»

Da begann das Gesicht des alten Mannes zu strahlen. Mit einem Leuchten in den Augen antwortete er: «Ja, Gott sei Dank, ich liebe Ihn. Aber ich weiss noch etwas viel Herrlicheres.» – «Und das wäre?», fragte der Evangelist. – «Er liebt mich!»

Die Liebe des Herrn Jesus zu den Seinen ist für uns, die wir an Ihn glauben, eine unerschöpfliche Quelle von Freude und Kraft. Er hat uns schon geliebt, als wir noch nichts von Ihm wissen wollten. Seine Liebe zu uns zeigte sich am deutlichsten am Kreuz, wo der Heiland litt und starb, um uns zu erretten.

Ist seine Liebe seither schwächer geworden. Nein! Die Bibel versichert uns: «Da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende» (Johannes 13,1). In diesem Vers steht nichts von unserer Untreue oder unseren Fehltritten, durch die wir unseren Herrn leider immer wieder verunehren. Wir lesen hier auch nichts von unserer Liebe zu Ihm, die oft so schwach und mangelhaft ist.

Seine wunderbare Liebe zu uns verändert sich nie. Sie ist die Garantie dafür, dass alle Erlösten sicher in den Himmel kommen werden. Dort werden wir die göttliche Liebe des Herrn Jesus noch besser verstehen, ohne sie jemals ergründen zu können.


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Du wirst sehen: Ich stehe dir bei! Ich behüte dich, wo du auch hingehst, und bringe dich heil wieder in dieses Land zurück. Niemals lasse ich dich im Stich; ich stehe zu meinem Versprechen, das ich dir gegeben habe.« 1. Mose 28,15

Dann fragte Jesus seine Jünger: »Als ich euch damals ohne Geld, Tasche und Schuhe aussandte, hat euch da etwas gefehlt?« »Nein, gar nichts!«, beteuerten sie. Lukas 22,35

Vielen Dank lieber Herr Jesus Christus, dass du allen deinen Jünger, auch mir, immer wieder gibst was wir brauchen um für dich zum Leben und dich zu bezeugen.
 
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Die Heilungen Jesu auf der Erde sind eine Erfüllung von Jesaja

Jesaja 53 und Matthäus 8
Jesaja 53,4 sagt:
„Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen.“

Matthäus wendet das direkt auf Jesu Heilungsdienst an:
„Er trieb die Geister aus mit einem Wort und heilte alle Kranken, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: ‚Er hat unsre Schwachheit auf sich genommen, und unsre Krankheiten hat er getragen.‘“ (Matthäus 8,16–17)

Das heißt: Jede Heilung, die Jesus tat, war ein Zeichen: Der leidende Gottesknecht ist da.

Jesaja 35 / 61 und Lukas 7

Jesaja 35,5–6:
„Dann werden der Blinden Augen aufgetan und der Tauben Ohren geöffnet. Dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch …“


Als Johannes der Täufer fragt, ob Jesus der Messias ist, antwortet Jesus:
„Blinde sehen wieder, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, und Taube hören, Tote stehen auf, und Armen wird das Evangelium gepredigt.“ (Lukas 7,22)

Jesus kann heilen, und er tut es auch, aber nicht jeder Kranke wird automatisch gesund. Schon im Neuen Testament nach Jesu Himmelfahrt bleiben manche krank, obwohl sie gläubig sind, z.B. Paulus hatte einen „Pfahl im Fleisch“ (2. Korinther 12,7–9), den Gott trotz Gebet nicht wegnahm – und Paulus lernte Gottes Gnade darin kennen. Oder Timotheus mit seinen häufigen Krankheiten (1. Timotheus 5,23).

Jesus heilt wirklich. Aber er ist kein „Automat“ – er handelt weise, souverän, mit ewiger Perspektive. Das zeigt: Gottes Wille ist nicht immer sofortige Heilung.

Jesu Heilungen sind ein Vorgeschmack auf das Reich Gottes, wo es einmal heißt: „… und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein …“ (Offenbarung 21,4)


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