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Objektive Berichterstattung in den Medien.

gun0815

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Kiew scheint grad als Reiseziel beliebt zu sein.

...nur einer darf nicht:

Und nun werden auch noch mutige Kriegskritiker (leider russische) diskriminiert.

Nein, nein und nochmals NEIN! Es gibt einfach keine Rechtsradikalen in der UKR Armee! ...glaubt das doch endlich!

Ach ja, und wenn hier einer Lügt, dann immer die anderen. Beweise werden hier sowasvon überbewertet.

mfg
 
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gun0815

Well-Known Member
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28. Februar 2022
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Bei Lanz waren letztens ein paar Damen, die sich zur Ukraine äußerten.
Den Brüller des Abends hat eindeutig Frau Florence Gaub vom Stapel gelassen. Ich erinnere, Sie ist Vizedirektorin des Instituts der europäischen Union für Sicherheitsstudien in Paris.

Der Brüller:
Florence Gaub: Wir dürfen nicht vergessen, auch wenn Russen europäisch aussehen, dass es keine Europäer sind – jetzt im kulturellen Sinne – die einen anderen Bezug zu Gewalt haben, die einen anderen Bezug zu Tod haben.

Markus Lanz: Leidensfähiger sind, oder was meinen
Sie?Naja, (Gestammel) … das gibt da nicht diesen liberalen, postmodernen Zugang zum Leben; das Leben als ein Projekt, was jeder für sich individuell gestaltet, sondern das Leben kann auch mit dem Tod recht früh enden – ich meine Russland hat auch eine relativ niedrige Lebenserwartung, ich glaube 70 für Männer, ähm, das ist halt einfach … da geht man einfach anders damit um, dass da Menschen sterben.

Hier das Original

In der Sendung wurde auf diesen Fauxpas nicht eingegangen. Trotz der Nachfrageritis eines Lanz.

Ich frage mich nicht nur, von was diese Dame eigentlich redet, sondern was wir von solchen offensichtlich dämlichen Äußerungen eigentlich halten sollen? Klar war das ja nur eine kulturelle Betrachtung und kein Rassismus! Aber gefragt nach Bewertung und welch Auswirkungen nun diese Feststellung hat, wird wohl nur relativierendes Gequatsche kommen. Sie stammelte ja schon beim leichten Nachhaken vom Lanz.
Stammeln wohl deshalb, weil sie ja auch die Lebenserwartung als Argument anführte.

Sieht nicht wirklich besser aus. Sind die Ukrainer auch nur bedingte Europäer? Denn sie haben ja auch den Tod ständig um sich, bei der Lebenserwartung, und somit auch eine andere Einstellung zum Tod.
Ach nö, es ging ja auch um Kultur. ...Kampf der Kulturen?

Schade, hier hat sich der Herr Lanz elegant zurück gehalten und das nicht zerpflückt.
Den Shitstorm im Netz hat er und natürlich auch die Dame verdient.

mfg
 

gun0815

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Hier mal ein gutes Beispiel von sachlicher Berichterstattung...

Mal von der seichten Brisanz des Themas abgesehen, so wünscht man sich informative Artikel. Es geht um die Sache und nicht darum Schuldige zu finden. Es geht darum den Geschädigten zu helfen und nicht darum anzuklagen.

Leider war das bei diesem Thema nicht immer so. Hoffentlich setzt sich das jetzt durch, denn ein konstruktiver Umgang mit diesem Thema ist dringend notwendig.

mfg
 

FreniIshtar

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7.957
Hier mal ein gutes Beispiel von sachlicher Berichterstattung...

Mal von der seichten Brisanz des Themas abgesehen, so wünscht man sich informative Artikel. Es geht um die Sache und nicht darum Schuldige zu finden. Es geht darum den Geschädigten zu helfen und nicht darum anzuklagen.

Leider war das bei diesem Thema nicht immer so. Hoffentlich setzt sich das jetzt durch, denn ein konstruktiver Umgang mit diesem Thema ist dringend notwendig.

mfg

Hut ab vor Prof. Matthes:

Mediziner: "offen darüber diskutieren, ohne als Impfgegner zu gelten"

"Rund 179 Millionen Covid-19-Impfdosen wurden bislang in Deutschland verimpft. "Angesichts von etwa einer halben Million Fällen mit schweren Nebenwirkungen nach Covid-Impfungen in Deutschland, müssen wir Ärzte tätig werden", betont Prof. Matthes, der neben seiner Tätigkeit an der Berliner Charité, im Vorstand mehrerer medizinischer Fachgesellschaften ist und seit Jahren die Wirkung von Arzneimitteln systematisch untersucht. "Wir müssen zu Therapieangeboten kommen, auf Kongressen und in der Öffentlichkeit offen darüber diskutieren, ohne dass wir als Impfgegner gelten."
(Aus dem Link)
 
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gun0815

Well-Known Member
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28. Februar 2022
Beiträge
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Eine kritische Stiftung hat sich mal mit der Berichterstattung in deutschen Medien beschäftigt.

Natürlich kann man das nicht immer so verallgemeinern aber im Gros kann man eine Tendenz erkennen.
Nicht zu viel Infos, um den Leser nicht zu verwirren?
Nicht zu viel Hintergründe, um das eigene Fehlverhalten zu verschleiern?

Kann man drüber spekulieren. Natürlich gibt es immer Medien, die zu den Ausnahmen gehören. Aber auch da gibt es an den Rändern die "Polterer" und "Schreier", die eher polarisieren als aufklären. Hier muß wohl jeder an seiner eigenen Medeinkompetenz arbeiten.

mfg
 
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