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LGBTQ+/LSBTIQ - Einmal durchs ganze Alphabet?

Dieses Thema im Forum "Gefühle, Liebe, Sexualität" wurde erstellt von PlacidHysteria, 7. Oktober 2021.

  1. PlacidHysteria

    PlacidHysteria Well-Known Member

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    Beiträge:
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    Waren Akronyme nicht für bequeme Verkürzungen gedacht?
    Und braucht es solch hartes Schubladendenken um für Toleranz zu sorgen?

    Neuerungen waren noch nie einfach. Proteste und Demos waren hilfreich, Kriege wurden gefochten, aber am Ende drängt es immer mehr Menschen gegen die ultraliberale Bewegung "LGBT". Es scheint fast, als würde die Bewegung für Diskriminierung kämpfen. Dafür, ihren verletzlichen Status zu behalten, um möglichst nicht für ihre Werte diese lästigen Argumente und Diskussionen suchen zu müssen.

    Ein ganz groteskes Beispiel in meinen Augen: Transgender.
    Transgender sollen nicht mehr als krank gelten. Klar, heißt es, es gibt einen unnatürlichen Leidensdruck, aber krank sei das doch noch lange nicht. Maximal könne man von einer psychischen Belastung sprechen.
    Dennoch, sollen Krankenkassen auch weiterhin Hormontherapien bezahlen. Da pickt sich wer wohl die Rosinen aus dem Stollen.

    Als Mensch der sich nicht labelt, d.h. sich nicht in eine Schublade steckt, werde ich entweder unfreiwillig zu LGBT gezählt, oder als homophob gebranntmarkt. Auch innerhalb der Bewegung geht es hasserfüllter zu als in jedem Wrestlingmatch.
     
  2. Bernd

    Bernd Well-Known Member

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    Beiträge:
    8.044
    Ort:
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    Die Überbetonung von eigentlich zeitgemäßen Minderheitenrechten oder Tierrechten wird als Spalttechnik verwendet. Die Konzipierung von Begriffen und Abkürzungen und deren emotionale Aufladung wird als Wortwaffe verwendet. Die wechselnde Verwendung von Bedeutungen und die wechselnde Deutung wird als Verwirrmethode verwendet, um die eigene Entscheidungsfähigkeit, das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten zu mindern. Allesamt sind sie Herrschaftstechniken.

    Abkürzungen haben phonetische Wirkungen, die mit den Eigenschaften der betreffenden Gruppe oder Firma korrespondieren. Man wählt oftmals den Klang der Abkürzungen nach der gewünschten Zuordnung von Eigenschaften.
     
  3. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Habe LGBT noch nie gehört und musste es erst goggeln aber das macht ja nichts, dazu ist Google da. Wobei das Thema Homosexuelle und andere sexuelle Ausrichtungen, wozu auch Asexualität gehört, wovon man fast nie etwas mitbekommt, seit einigen Jahrzehnten in der Öffentlichkeit hoch und runter gezeigt wird. Lesben und Schwule sind so präsent wie ein Wanderzirkus aber es ist verständlich, eine kleine Minderheit, möchte sie etwas vom großen Kuchen abhaben, muss sich bemerkbar machen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Eine sexuelle Ausrichtung ist keine Krankheit aber es lässt sich sehr gut psychologisch herleiten warum sich die jeweilige Ausrichtung entwickelt hat und dazu gehören ohne Frage Defizite. Sie sind es, die dafür sorgen, dass im Erwachsenenleben diese besondere Aufmerksamkeit notwendig ist, genauso wie beim Clown und anderen Artisten im Zirkus.
    Ohne sich selber in eine Schublade zu stecken oder sich mit einem Etikett zu versehen wird es in der Gesellschaft nicht gehen, will man selbstständig sein Leben gestalten, man kann es andere machen lassen so, dass man es nicht merkt, aber irgendeine Identifikation braucht es. Nun geht es nicht nur um eine Schublade, ein Mensch ist nicht die sexuelle Ausrichtung, er ist viel mehr und so braucht es viele Schubladen und sie alle sind tolerant untereinander oder es gibt ein Problem.
    Dann kann es passieren, dass auch ein Angehöriger der Bewegung LGBT psychisch krank ist. Er ist dann in der Minderheit der psychisch kranken Menschen, die Minderheit psychisch krank als LGBT. Allein, dass hier dieser Post mit diesem Thema veröffentlicht ist, zeigt die große Bedeutung der Aufmerksamkeit, denn die vielen anderen Minderheiten die es auch gibt in Mitteleuropa, brauchen so ein Post nicht, sie beteiligen sich an den allgemeinen menschlichen Themen.
     
  4. PlacidHysteria

    PlacidHysteria Well-Known Member

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    5. März 2017
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    Ort:
    In einer Kryokapsel auf einem Rau(m)schschiff
    Je nachdem wie man es sieht. Eine Krankheit ist zwar nichts positives, aber dennoch könnte man Homosexualität objektiv als abnormale aber natürliche Laune der Natur betrachten. So wie... Albinos. Oder Leute mit roten Haaren. Wo wir wieder im Zirkus bei den Clowns wären.
     
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  5. hylozoik

    hylozoik Well-Known Member

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    Ort:
    in-meiner-welt.at
    :geschenk: :dontknow: :morgen: Was ist ... https://de.wikipedia.org/wiki/LGBT
     
  6. Anideos

    Anideos Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Wem willst du was vorwerfen, Bernd? Als Angehöriger einer Minderheit versuchst du doch auch nichts anderes, als mit Lautstärke eure Minderheit in den Vordergrund zu rücken?
     
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  7. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

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    Beiträge:
    2.176
    Nicht ganz, denn der Unterschied ist, bei dem Teil der Minderheit als Homosexueller geht es vor allem um innere Dinge, Empfindungen, um die Sexualität, sie dient der Fortpflanzung zum Überleben, ist also sehr existenziell und nicht nur äußeren Dingen wie Dekoration, auch wenn es oft so aussieht. Sexualität und nicht fortpflanzen ist ein biologischer Konflikt, der muss bewusst überwunden werden. Mehr Aufmerksamkeit bekommen halte ich für den falschen Weg, er lenkt nur ab.
    Es ist an der Zeit alle sexuellen Ausrichtungen für normal zu halten in der Vielfalt des Lebens, dann fällt der besondere Status Exot in der Minderheit weg. Anders ist es bei der Travestie, bei der Kunst sich als Mann zur Frau zu verkleiden, das ist reine Show, hat nichts mit sexueller Ausrichtung zu tun. Die besten Travestiekünstler sind biedere Familienpapas, aber genau der Kontrast macht die Qualität. Wer als Künstler Publikum braucht, braucht auch die Aufmerksamkeit, aber braucht Gay um seinen Mann zu lieben Publikum. Es gibt viele Menschen die mit ihrer sexuellen Ausrichtung ganz normal leben, egal welche aber die fallen nicht auf, sehen kann man nur die die großen Spektakel veranstalten und in der Minderheit lauter sein wollen als die Mehrheit.
     
  8. Hihahoppla

    Hihahoppla Active Member

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    21. November 2016
    Beiträge:
    770
    Ich finde es doch recht schräg, dass man das Geschlecht manipulieren darf.
    Ich finde es ist doch egal welches man wird, hauptsache man ist gesund und
    muss keinen Hunger leiden.
    Ich würde diese Kinder mal in die Fastentherapie ins Kloster schicken und fragen was das größere Problem ist.
    Im römischen Reich war jeder zweite Mensch unterernährt.
    Da soll man wenigstens selber für perverswerdung bezahlen, warum soll ich das machen,
    wenn ich mein Sushi bestelle mit der Steuer.
     
  9. Hihahoppla

    Hihahoppla Active Member

    Registriert seit:
    21. November 2016
    Beiträge:
    770
    Für mich hört sich das an wie in die Richtung LSD Q10+
    Lesbisch Schwul Dumm IQ 10+ <70
     

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