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Ist GLÜCK ERLERNBAR? Kapitel 6 "Genuss und Sucht"

eric_flausen

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lenbach schrieb:
PS: in der zwischenzeit, wenn man besonders ungeduldig ist und nicht nur am glücksspielhebel ziehen und es klingeln lassen möchte,
kann man sich beim nächsten psychiater opioide besorgen und in jeder beliebigen richtung nachhelfen: rauf oder runter!
die solcherart dramatisch verkürzte lebenserwartung erspart einem somit viel geld, das man gebraucht hätte, die chemische fortsetzung und kunstvolle, nuancenreiche verfeinerung dieses spiels noch länger aufrechtzuerhalten und auszubauen....

:schaukel:

... und wenn man gar nicht vor hat konstruktiv mitzudenken, dann hält man sich raus, wenn man Charakter hat. "Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn." (Joseph Joubert)
 
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lenbach

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diese zusammenfassung war SEHR konstruktiv finde ich:
sie führt die wissenschaftlichkeit dieser aussagen plastisch vor augen!
und die inhärenten, praktisch angewandten konsequenzen daraus!
 

lenbach

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na gut, weil das so ein schöner spruch ist
eric_flausen schrieb:
"Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn." (Joseph Joubert)
versuch ich einmal die meiner meinung nach WIRKLICH brauchbaren glückstauglichen aussagen des textes herauszustreichen:

DIE GLÜCKSFORMEL (korrigiert):

lektion 1: a) es ist gut zu wollen - UND es zu bekommen!
(b) zu wissen was man NICHT will - und es nicht zu erleben.)

lektion 2: berühren und massieren hilft dem mensch zu relaxieren

lektion 3: joggen, laufen, bewegen, (dazu: spazierengehen, extrovertieren)
(der körper ist dafür ausgelegt, verwendet zu werden)

lektion 4: große ziele planen - (aber sie tatsächlich auch zum geplanten zeitpunkt verwirklichen - im gegensatz zur buchaussage)

lektion 5:
a) wenn man ziellos und 'down' ist, braucht man als gegenmittel tatsächlich nur etwas zu wollen - es ist ein ziel! eigentlich egal was
b) etwas zu TUN - siehe auch 3 - ist tatsächlich eindeutig das BESTE mittel überhaupt - ein konstruktives ziel aktiv verwirklichen! (nicht ziellos, wie im buch)
bewegung ist gesund und arbeit extrovertiert!!!

lektion 6:
lernen (=ständiges interesse)

(lektion 7: KEINE drogen!)

die klammertexte sind meine ergänzungen und 'umgewichtungen'.

was spricht nun die fachwelt dazu??
 
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eric_flausen

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In dem Artikel steht m.E. nicht mehr und nicht weniger als das:

Beim Menschen entstehen gute Gefühle auf zweierlei Wegen
(im Gehirn sind dabei sogar verschiedene Bereiche zuständig):

* Genuß, ist ein Rausch und deshalb kein Dauerzustand. Der Genuss ist sich selbst genug. Die Beeinträchtigung der Genussfähigkeit verlangt nach immer mehr. Doch diese Abstumpfung dem Genuss gegenüber kann rückgängig gemacht werden.

* Dem Begehren wohnt ein Drang inne, sich anzustrengen und kann sehr lange dauern. Begehren kann das Gehirn dauerhaft umprogrammieren. Die Verschaltungen im Gehirn, die bei bestimmten Reizen ein Verlangen auslösen, bilden sich kaum zurück.

Wer begehrt, kann nicht in vollen Zügen genießen. Und wer genießt, dessen Begehren ist für den Moment erloschen.

ANMERKUNG:
Schlussfolgerungen zu dem vermittelten Wissen, macht man erst dann, wenn man sich einen Gesamtüberblick verschafft hat. Zuerst kommt das "wissen wollen", das Verstehen, dann erst die Spekulationen.
 

lenbach

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eric_flausen schrieb:
In dem Artikel steht m.E. nicht mehr und nicht weniger als das:

Beim Menschen entstehen gute Gefühle auf zweierlei Wegen
(im Gehirn sind dabei sogar verschiedene Bereiche zuständig):

* Genuß, ist ein Rausch und deshalb kein Dauerzustand. Der Genuss ist sich selbst genug. Die Beeinträchtigung der Genussfähigkeit verlangt nach immer mehr. Doch diese Abstumpfung dem Genuss gegenüber kann rückgängig gemacht werden.

* Dem Begehren wohnt ein Drang inne, sich anzustrengen und kann sehr lange dauern. Begehren kann das Gehirn dauerhaft umprogrammieren. Die Verschaltungen im Gehirn, die bei bestimmten Reizen ein Verlangen auslösen, bilden sich kaum zurück.

Wer begehrt, kann nicht in vollen Zügen genießen. Und wer genießt, dessen Begehren ist für den Moment erloschen.
demnach gehört für den buchautor zum glück des menschen ausschließlich ein konsumieren und konsumieren wollen - kein einziges wort oder hinweis darauf, auch etwas GEBEN, konstruktiv aufbauen, erschaffen oder zum zusammenleben beitragen zu wollen! nämlich dem, was den menschen vom TIER unterscheidet und seine geistige stärke ausmacht.
das ist eine sehr grobe abwertung des menschen - und weist auf des verfassers gemütszustand und eingeschränktes wahrnehmungsvermögen hin m.E.
denn gerade aus den dingen, die man leistet und schafft bezieht man weit umfangreichere, tiefergreifende wohl- und glücksgefühle als aus bloßem tierisch-körperlichem genuss.

ANMERKUNG:
Schlussfolgerungen zu dem vermittelten Wissen, macht man erst dann, wenn man sich einen Gesamtüberblick verschafft hat. Zuerst kommt das "wissen wollen", das Verstehen, dann erst die Spekulationen.
wobei wissen wollen mit interesse gleichzusetzen ist und sich wahres verstehen erst zuallerletzt ergibt:
indem man a) beim studieren der theorie zuallererst das konzept des gesagten klären sollte, um eine anwendbare vorstellung zu erhalten, und
b) nachdem man sich AKTIV und durch tun und anwenden eigene erfahrung damit verschafft, tatsächliches WISSEN erlangt und somit es besser und sehr real versteht.
danach kann man das erkannte auswerten und neu einsetzen (vermutlich das, was du mit 'spekulationen' meinst, oder?
oder hast du es nur auf theorien gemünzt, die mit dem praktischen leben wenig bis nichts oder nur in der vorstellung zu tun haben?)
 

eric_flausen

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Hallo Lenbach,

ich klinke mich aus der Diskussion aus. Ich hatte es schon mal gesagt, man kann nicht diskutieren, wenn der andere nicht verstehen will. Mir wird das einfach zu blöd.

Du schreibst z.B. „kein einziges wort oder hinweis darauf …“ Nun, wir haben gerade mal die Hälfte des Buches behandelt. Du kritisierst also auch beim Essen der Vorspeise, wie scheiße die Nachspeise sein wird.

Natürlich ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile. Trotzdem ist es notwendig auch die Teile zu verstehen. Und das Konzept habe ich nun schon zum x-ten Male gesagt: Zuerst die Wirkmechanismen verstehen, dann erst seine Schlüsse ziehen - einfach Zuhören können. Ich weiß, eine Gabe, die wenigen von uns gegeben ist.

Und wenn es Dich nicht interessiert, einfach weiterklicken. Du willst DEINE Weisheiten loswerden? Das hier ist nicht der richtige Ort dafür, schreib Deinen eigenen Artikel oder bleib beim Thema – oder warte bis das Buch komplett behandelt ist.

Gruß, Eric
 

lenbach

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ich kann natürlich NUR zu dem stellung nehmen, was du gerade auftischt und BIETEST!
meine geäußerte meinung bezieht sich demnach NUR auf das gebotene - geht aber SEHR genau darauf ein..

was sagst du zu meinen themenbezogenen einwänden - keine eigene meinung?
oder nur beleidigte rückzieher?

gibt es stellen oder kapitel im buch, die meine argumente berücksichtigen?
 
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eric_flausen

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Ob das Buch DEINE Argumente berücksichtigt, weiß ich nicht. Jedenfalls steht nicht das darin, was Du gelesen hast. Das Buch ist vor allem auch eine Grundlage für eigene Überlegungen. Zum Schluß kommt aber eher das, was Du erwartest – nämlich Schlussfolgerungen.

Entweder ich sag meine Meinung oder ich versuche ein Buch wiederzugeben. In diesem Fall schreibe ich eine Zusammenfassung eines Buches und davon weiche ich auch nicht ab.

Wenn Du meinen Artikel "Ich bin einer der glücklichsten Menschen auf diesem Planeten" gelesen hast, kennst Du meine Meinung. Ob ich mir die Mühe mache, weiterführende Gedanken zu dem Buch zu sagen, weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich ziehe ich das noch durch und höre dann auf.

Es bleibt Dir unbenommen, mich als beleidigt abzustempeln. Du wirst es jedenfalls nicht schaffen, mich zu provozieren.
 

lenbach

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naja, wenn das buch grundlage für eigene überlegungen ist, versteh ich nicht ganz, wieso du dich über meine eigenen überlegungen auf grundlage des buches mokierst!
also übernimmst du hier sozusagen die aufgabe, das buch verkürzt zu zitieren, ohne deine eigenen überlegungen hinzuzufügen - ausgenommen am ende der inhaltsangaben. gut!
wie gehst du dann mit anderen zwischen-eigenüberlegungen mitlesender um?
werden die alle solange ignoriert, bis du fertig bist?

ich werd also jetzt diesen artikel von dir suchen gehen und lesen
(bislang konnte ich ja für dessen titelaussage noch keine hier sichtbaren hinweise erkennen*gg*)
 
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lenbach

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ich wollte den vorigen beitrag ändern - zu spät - 5 minuten vorbei...

ich habe jetzt deinen artikel gelesen:
sehr schöne ergreifende geschichte - und der titel bezieht sich nicht auf deine sondern ihre aussage und haltung!
es ist dies jedoch die nacherzählte geschichte eines anderen menschen, in der ich keinerlei hinweis auf DEINE einstellung und meinung zu glück erkennen kann.
vor allem und schon gar nicht im hinblick auf das von dir hier vorgestellte buch.

meinst du damit die erfolgreiche meisterung einer selbst vorgenommenen, scheinbar unlösbaren aufgabe nach einem furchtbaren schicksal in kriegszeiten?
 
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