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Gemeinwohl?

Dieses Thema im Forum "Europa" wurde erstellt von scilla, 5. März 2021.

  1. scilla

    scilla Well-Known Member

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    Beiträge:
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    Ich denke, man sollte sich langsam von der Vorstellung verabschieden,
    dass die Regierenden nur unser aller Gemeinwohl im Auge haben.

    Auf der einen Seite gibt es das Volk, das seine Freiheiten und damit seine Grundrechte gewahrt sehen möchte.
    Auf der anderen Seite gibt es die Regierenden, die möglichst umfassende Kontrolle anstreben, und um dem Unwillen des Volkes zu entgehen "Revolutionsvorbeugung" betreiben müssen.
    Das beinhaltet u.a. präventiv eine Vermittlung der Machtlosigkeit, sowie einer größeren Folgsamkeit im Verbund mit größerer Abhängigkeit von den Regierenden.
    Das beste Mittel dazu ist Propaganda.
    Man möchte schließlich einen Clash abwenden.

    der Kommentar eines Lesers
    https://www.faz.net/suche/?query=&type=comment&author=wkup

    https://www.faz.net/aktuell/feuille...ona-politik-im-wahlkampfjahr-17228566-p2.html
     
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  2. scilla

    scilla Well-Known Member

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    derselbe Anlass, ein anderer Leser
    https://www.faz.net/suche/?query=&type=comment&author=Royalflush

    Die AfD wird vom Verfassungsschutz beobachtet..
    .. die Regierung von den Fassungslosen.

    Krass, wie die Regierung selbst Grundrechte und internationale Verträge bricht und dann anderen Verfassungsfeindlichkeit unterstellt.
    Noch krasser, wie wir uns das alles gefallen lassen. Dabei verliert die Regierung im Moment des Verfassungsbruches ihre Legitimität.

    https://www.faz.net/aktuell/feuille...ona-politik-im-wahlkampfjahr-17228566-p2.html
     
  3. scilla

    scilla Well-Known Member

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    Sarkasmus pur

    Endlich Habeck
    Hoffentlich ist bald Bundestagswahl und Robert Habeck bekommt ein möglichst großes Ministerium.
    Dann wird widerlegt, dass man es schlechter als die derzeitige Regierung nicht machen kann.
    Wobei die neue Test-Task-Force, bestehend aus Spahn und Scheuer, die Latte noch einmal ein bisschen höher legen werden.

    https://www.faz.net/suche/?query=&type=comment&author=krausini
    https://www.faz.net/aktuell/feuille...ona-politik-im-wahlkampfjahr-17228566-p2.html
     
  4. scilla

    scilla Well-Known Member

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    6.311
    Gemeinwohl (Bevölkerung) gegen Gemeinwohl (Unternehmen)

    Spannend wird zu beobachten sein, wie die Firmen ihre Mitarbeiter in die Quarantäne testen. Das könnte tatsächlich ein Gamechanger werden.

    https://www.faz.net/suche/?query=&type=comment&author=HerbertHallerdie
    https://www.faz.net/aktuell/feuille...ona-politik-im-wahlkampfjahr-17228566-p2.html
     
  5. scilla

    scilla Well-Known Member

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    19. April 2003
    Beiträge:
    6.311
    die Erste Welt denkt zwar nicht unbedingt an die Dritte Welt,
    insofern ist ein 'Clash of Civilizations' denkbar,
    aber innerhalb eines Landes verhindert die Ausrichtung auf das Gemeinwohl* ein Versagen der Regierung

    im Kastensystem gibt es kein kastenübergreifendes Gemeinwohl

    * https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl
    • Katholische Rechtsphilosophie
    Die katholische Soziallehre, in der Gemeinwohl ein zentrales Sozialprinzip ist, basiert auf einer metaphysisch gefüllten Idee vom Gemeinwohl, das einem übergeordneten, vernünftigen und göttlichen Interesse (dem bonum commune – vgl. Thomas von Aquin) entspricht. Diesem Ziel ist sowohl das Handeln Einzelner als auch der Gemeinschaft verpflichtet, indem sie nach sozialer Gerechtigkeit streben. So schaffen sie die wahre Gemeinschaftsordnung und gewährleisten dadurch das Gemeinwohl.[9]
    Seit die neuere kirchliche Sozialverkündigung die Bedeutung eines internationalen Gemeinwohls stärker berücksichtigt, deckt sich dieser christliche Universalismus weitgehend mit den Gedanken eines säkularen Menschenrechtsethos.[10]
    • Kommunitarismus
    Der Philosoph Michael Sandel, Mitbegründer des Kommunitarismus, kritisiert 2020 in seinem Buch „Vom Ende des Gemeinwohls“, dass die in den USA und Westeuropa seit den 1980er Jahren zu beobachtende Tendenz zur Meritokratie („Macht für Leistung und Verdienste“) gemeinwohlfeindlich ist und die Demokratie zerstört. Deshalb fordert er den gesellschaftlichen Gegensatz von elitärer „akademischer Bildung einerseits und „praktischer Arbeit in der Produktion andererseits zu überwinden und mit Orientierung auf das Gemeinwohl „die Würde der Arbeit“ wirtschaftlich, kulturell und politisch zu erneuern.[11]
     
  6. FreniIshtar

    FreniIshtar Well-Known Member

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    22. September 2014
    Beiträge:
    5.961
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    "Verbieten klappt, sonst nichts"
    Stimmt!

    Diese "Vorsichts" Maßnahmen von Politik und Wirtschaft
    schreien
    förmlich nach deren -e i g e n t l i c h e n- Wünschen!!!
     
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  7. Waldveilchen

    Waldveilchen Active Member

    Registriert seit:
    29. September 2020
    Beiträge:
    329
    Ich denke nicht dass es der Politik um das Gemeinwohl der Bevölkerung geht.

    Das ist nur Vorwand.
     
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  8. 5Zeichen

    5Zeichen Well-Known Member

    Registriert seit:
    20. Oktober 2010
    Beiträge:
    11.904
    Ich meine, dass jeder Mensch mehr oder weniger auch auf das Gemeinwohl achtet, zumindest in begrenzter Form, indem er auf das Wohl derer achtet, die er kennt und mag. Viel vitaler scheint mir jedoch das Eigeninteresse zu sein, welches ja notwendig dem Überleben dient.

    Politiker machen da vermutlich keine Ausnahme. Vermutlich gibt es sogar nicht wenige Politiker, die tatsächlich anstreben oder anfangs angestrebt hatten "dem Volk zu dienen". Die Spielregeln der Politik, die von Menschen ausgedacht sind, sorgen m.E. jedoch dafür, dass ein Großteil der Energie eines Politikers im Bemühen um sein eigenes politisches Überleben verpufft.

    Würden Politiker z.B. per Los bestimmt, dann müssten sie nicht so viel in Eigenwerbung, Seilschaften und Konkurrenzbekämpfung investieren und hätten ein paar freie Minuten mehr, um sich um das Gemeinwohl zu kümmern. Die Politik würde dann vielleicht nicht mehr wie eine Mafia wirken. :dontknow:
     
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  9. denk-mal

    denk-mal Well-Known Member

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    Beiträge:
    12.396
    Ort:
    Schwarzwald
    Selbiger Leser postete auch ein Zitat von Jean-Claude Juncker.

    "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert.
    Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen,
    was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." (1999)
     
  10. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Mai 2017
    Beiträge:
    10.873
    Das Prinzip der Mehrheitsdemokratie macht es nahezu unmöglich, Gesetzgebung und Vollziehung (in Form der Verwaltung und Rechtsprechung) zu trennen.
     

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