1. Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Geistige Christliche Lyrik

Dieses Thema im Forum "Eigene Gedichte" wurde erstellt von Geistwissen, 29. Juni 2021.

  1. Geistwissen

    Geistwissen New Member

    Registriert seit:
    17. Juni 2021
    Beiträge:
    14
    Werbung:


    GLAUBESSTERNE

    Wenn die Sonne glutrotglühend
    Im Flammenmeere untergeht,
    In goldenen Strahlen spielend
    Das Violett der Nacht vergeht.

    Schon blinken vom Himmel die Sterne
    Wie blanke, gleißende Gedankenblitze,
    Die aus weiter, unergründ'ter Ferne
    Zu euch strahlen, von höchstem Sitze.

    Schwarz und Finster wird's auf Erden.
    Die einstige Klarheit ist dahin.
    Und doch muß wieder Licht es werden!
    Das ist der Lauf, jenes der Sinn:

    Wie vom Himmel die Sterne blinken,
    So leuchten die Gläubigen
    In irdischer Nacht.
    Wie die Schatten dahinsinken,
    So geht es dem Gottlosen,
    Wenn die Sonne erwacht.
     
  2. Geistwissen

    Geistwissen New Member

    Registriert seit:
    17. Juni 2021
    Beiträge:
    14
    AUF! IHR! ZUM LETZTEN GEFECHT

    Herolde der Welten,
    Vereinigt euch!
    Kriegesvolk in Zelten,
    Wappnet euch!

    Große der Erde,
    Gürtet euch!
    Mächtige im Volke,
    Rüstet euch!

    Ihr Hohen und ihr Herren,
    Leget euren Panzer an!
    Ihr Reichen und ihr Starken,
    Stehet zusammen wie ein Mann!

    Gegen Freiheit und Mut,
    Gegen Frieden und Glauben,
    Gegen der Liebe mächtige Glut,
    Gegen des Weinstockes herrliche Trauben.

    Erhebet eure Herzen
    Wider dem Herrn.
    Verursacht Schmerzen
    Mutwillig und gern.

    Füget eure Macht zusammen,
    Gleich einem schwarzen Berg.
    Gegen das Volk der Frommen,
    Den schwachen, winzigen Zwerg.

    Rümet euch eurer Macht,
    Eurer Pracht und Herrlichkeit,
    Denn gekommen ist das Gericht
    Zu Urteilen in Ewigkeit.


    Und vor des Herren Wort
    Wird eure Macht zu Staub.
    Zerstreut in alle Winde, fort!
    Wie verdorrtes, totes Laub.

    Vom Sturmwind verweht,
    Getrieben zum ewigen Verderben.
    Euer Gold und Silber vergeht,
    Die ihr seid, der Hölle Erben.---
     

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden