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Gefahr Gender Mainstream

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Apoll, 15. Oktober 2016.

  1. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Dezember 2016
    Beiträge:
    2.176
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    Es war die christliche Kirche, die stark zwischen den Geschlechtern differenzierte, die Bibel ist voll mit solchen Beispielen. Es geht vor allem um die Identifikation der Zugehörigkeit. Wenn es nichts gibt, zu dem man sich definitiv zugehörig fühlen kann, die Zugehörigkeit zum Geschlecht bleibt sicher. So haben sich die Stereotypen gebildet, um sich sicher zu fühlen. Davon abkommen ist schwer also ist Jungen Kram blau und Mädchen rosa. Das ist die definierte Rollenverteilung in der Gesellschaft, dabei wird das Geschlecht von inneren Erbanlagen bestimmt, da kann der Typ noch so viel Rosa anziehen, er bleibt ein Mann. Aber wer will die Konventionen der Gesellschaft aufheben, sie sind nun mal da. Durch Transgender und Diverse kommt etwas neuer Wind in die alten verstaubten Muster.
     
  2. Chris M

    Chris M Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. November 2014
    Beiträge:
    1.392
    Ach, daran sind jetzt also auch noch die Christen schuld. Also ich weiß ja nicht, vielleicht sollten wir in Zukunft einfach alle nackt rumlaufen, dann wird es wieder eindeutiger zu erkennen sein, dass es keine Bibelverse braucht, um zwischen den Geschlechtern unterscheiden zu können. ;)
     
  3. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Mai 2017
    Beiträge:
    11.458
    Ich bin gespannt, wo und wie sich diese Betrachtungsweise der Gleichstellung" in Beruf und gesellschaftlichem Zusammenleben auswirken wird.
     
  4. Bernd

    Bernd Well-Known Member

    Registriert seit:
    3. Mai 2004
    Beiträge:
    8.044
    Ort:
    Berge
    Warum ändern wir eigentlich nicht alle weibliche Wörter in *männliche?
    So könnte ich mir gut vorstellen, in einer Tageszeitung von einem Mutterich oder einem Geborgenheinrich zu lesen.
     
  5. FreniIshtar

    FreniIshtar Well-Known Member

    Registriert seit:
    22. September 2014
    Beiträge:
    6.869
    Auch der Herr Bundespräsident Van der Bellen hat sich doch gestern in seiner
    Ansprache an die altbekannte Anrede gehalten: 'Liebe Österreicherinnen und
    Österreicher.' Empfehlungen sind ja keine Vorschriften!
     
  6. PhilippP

    PhilippP Active Member

    Registriert seit:
    8. April 2003
    Beiträge:
    806
    In "der Schule" (Einzelfälle mag es geben) wird ganz sicherlich kein Gender-Mainstreaming unterrichtet. Es gibt an Universitäten Seminare dazu und ansonsten handelt es sich um eine politische Strategie. Die Gleichstellung von Mann und Frau (was Rechte und Pflichten beiderseits anbelangt) gehört natürlich als Errungenschaft der Moderne in den allgemeinen Wertekanon auch der schulischen Bildung. Aber hier gilt generell: Werte werden nicht durch Schule oder in Schule geprägt/begründet, sondern fließen von außen in sie ein. Ein gesellschaftlicher bzw. gesellschaftspolitischer Konsens bestimmt darüber (der teilweise bewusst oder unbewusst zustande kommt). Die allgemeinbildende Schule ist viel zu grundlegend, um gesellschaftlich relevante Neuerungen hervorbringen zu können. Das wird in der Regel vollkommen überschätzt. Ebenso wie die Möglichkeiten dieser Institution, Menschen zu prägen und grundlegend zu beeinflussen. Man schaue sich das soziale Umfeld einer Schule an und wird feststellen, dass vielmehr dieses die Institution prägt und nicht umgekehrt.
     
    FreniIshtar gefällt das.

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