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Die Zensurmethoden in den sozialen Medien werden immer dystopischer!

Chris M

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Ihr denkt die Zensurmethoden im deutschsprachigen YouTube sind heftig? Dann schaut mal über den Teich. Facebook geht jetzt zumindest in den USA langsam in den Bereich der Stasimethoden über. Und mit Sicherheit wird es nicht allzu lange dauern, bis diese Entwicklung auch uns einholt:

 
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scilla

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daß die Zensur in den USA heftig ist,
obwohl dort die Sex- und Gewaltindustrie hockt,
ist bekannt

der Ausweg heißt 'Kultur'

dann, wenn etwas Kultur ist, ist es gesellschaftlich geregelt
und muss nicht mehr groß zensiert werden
(und wird es praktisch dann auch nicht)
 

ewaldt

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Wer sagt denn das allein die Stasi damals diese Methoden anwendete, auch wenn heute 'Statimethoden' ein geflügeltes Wort ist, die Methoden finden überall Anwendung wo es viele Menschen und eine gewisse Ideologie gibt. Facebook ist ein Privatunternehmen und der Unternehmer bestimmt die Regeln innerhal geltender Gesetze. Wenn einem das nicht passt kann man opponieren aber es gibt keine Garantie auf Erfolg. Jeder darf 'Stasimethoden' anwenden, es verstößt nicht gegen Gesetze und was den Geschmack angeht wird die Ethik in Philosophiekreisen eifrig diskutiert und appelliert aber mehr geht nicht. So gravierend wie es heute dargestellt wird waren die 'Stasimethoden' im Alltag der DDR nicht, es wurde nicht jeder in Hohenschönhausen inhaftiert und gefoltert. Aber wie man sieht, heute wird der Begriff 'Stasimethoden' überall verwendet, sogar in einem österreichischen Internetforum auf eine amerikanische Privatfirma bezogen.
 

Giacomo_S

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Facebook geht jetzt zumindest in den USA langsam in den Bereich der Stasimethoden über.

Habe den Beitrag nicht angeschaut, von "Stasimethoden" kann aber wohl nur jemand reden, der die Stasi als Zeitzeuge nicht erlebt hat. Und die, wie wir nach dem Zusammenbruch der DDR alle gesehen haben, noch viel schlimmer war, als alle gedacht hatten.

Der Begriff "Zensur" wird heutzutage von vielen inflationär verwendet. Es gibt kein garantiertes Recht darauf, dass ein privater Anbieter wie Facebook jemandes Sermon publiziert. Genauso wenig, wie es ein garantiertes Recht darauf gibt und gab, dass eine Zeitung meine Ergüsse oder auch nur einen Leserbrief abdruckt.
In Zeiten vor dem Internet musste auf jedem Flugblatt ein v.i.S.d.P. (= verantwortlich im Sinne des Presserechts) mit Namen und Anschrift drauf stehen. Und Straftaten wie Volksverhetzung, üble Nachrede und Beleidigung konnten (und wurden) auch damals geahndet.
Ich kann nicht erkennen, was das alles mit "Zensur" zu tun haben soll, und erst recht nicht mit "Stasimethoden".

Vor allem waren zu einem wesentlichen Anteil auch die Teilnehmer, die Facebook zu dem gemacht haben, was es heute ist. Die vielen unkommerziellen Foren, die es zu den Anfangszeiten des Internets noch gab, sind fast alle verschwunden. Mangels Beteiligung, und irgendwann waren sie alle tot, damit uninteressant und der Betreiber stellt das ein.
Es waren die User selbst, die die Platformen zu Monopolisten gemacht haben, und jetzt sind sie am jammern, dass diese die Bedingungen vorgeben. Dabei gibt es nach wie vor noch Alternativen, auch für Youtube. Man kann z.B. auch auf Vimeo.com o.a. gehen.
 

Chris M

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Der Begriff "Zensur" wird heutzutage von vielen inflationär verwendet. Es gibt kein garantiertes Recht darauf, dass ein privater Anbieter wie Facebook jemandes Sermon publiziert.

Die privaten Anbieter und die Regierungen verfolgen gemeinsam das selbe Ziel. Die USA haben uns schon immer die Entwicklungen im Zeitraffermodus vorausgelebt.

Ich hätte nicht damit gerechnet, dass mich einmal Pop-Up-Fenster vor angeblichem Extremismus warnen würden. Man wird zudem persönlich angesprochen, nach dem Motto: Also wirklich, wieso treibst du dich auf solchen Seiten rum.

Es ist manipulativ. Und die Daten werden sicherlich gespeichert.

Man hat böse Seiten besucht.

Aber wir müssen darauf hierzulande noch ein paar Jahre warten. Dann heißt es auch bei uns:

Nach Klima, Flüchtling und Corona kommt nun das 4. sehr reale Spiel auf euch zu.
Get Woke or be Nazi.
 

Chris M

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was der Mann hier anspricht, ist,
daß facebook dazu aufruft,
Abweichler zu melden,
damit facebook die Verbreitung extremistischer Inhalte verhindern kann

Als extremistische Inhalte wird mittlerweile alles bezeichnet was gegen die Mainstreammeinung geht. So entstehen autoritäre Regime.

Hier könnt ihr die Panikreaktion eines Mainstreamjournalisten sehen, wenn ungewünschte Inhalte angesprochen werden:

 

Chris M

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...die Methoden finden überall Anwendung wo es viele Menschen und eine gewisse Ideologie gibt.

Ich mache hier lediglich darauf aufmerksam, dass wir uns schon längst in einer Meinungsdiktatur befinden und uns gaaanz langsam auf eine reale Diktatur zubewegen. Maaßen hat erst kürzlich darauf hingewiesen, dass die ARD mittlerweile von Linksextremisten unterwandert wird. Das kümmert keinen. Stellt euch den Aufschrei vor, wenn es Rechte wären.

Aber ich bilde mir nicht ein, irgendwen zu beeinflussen, ihr seid in eurem ideologischen Tunnel drin, ich mache das nur, weil ich die karmischen Folgen kenne und nicht dafür belangt werden will nach dem Tod, dabei mitgemacht zu haben.
 
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Giacomo_S

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Ich hätte nicht damit gerechnet, dass mich einmal Pop-Up-Fenster vor angeblichem Extremismus warnen würden. Man wird zudem persönlich angesprochen, nach dem Motto: Also wirklich, wieso treibst du dich auf solchen Seiten rum.

Ach, mehr typisch Amerikaner. Die kleben auch Warnhinweise auf Mikrowellen, dass man darin keine Tiere trocknen soll und auf Hammer, dass man sich damit auf den Daumen hauen kann.
Die ewige "Ich hab's Dir doch gesagt!" - Nummer.

Maaßen hat erst kürzlich darauf hingewiesen, dass die ARD mittlerweile von Linksextremisten unterwandert wird.

Hr. Maaßen gilt selbst in seiner eigenen Partei als Rechtsaußen und steht wegen seiner Äußerungen kurz vor dem Rauswurf. Für den ist jeder ein "Linksextremist" der seine Texte nicht in Frakturschrift schreibt oder am Samstagmorgen nicht den Rasen mäht.
"Unterwanderung" ist ohnehin ein rechter Kampfbegriff, den kennen wir schon von anderen Rechtsaußen. Nichts anderes, als was uns Rechtsaußen Richard Löwenthal in den 1970ern schon vorgebetet hat. Im real existierenden Sozialismus leben wir allerdings noch immer nicht.
Hr. Maaßen soll uns stattdessen mal mitteilen, wer denn in der ARD ein "Linksextremist" ist, und wieso.

Aber ich bilde mir nicht ein, irgendwen zu beeinflussen, ihr seid in eurem ideologischen Tunnel drin, ich mache das nur, weil ich die karmischen Folgen kenne und nicht dafür belangt werden will nach dem Tod, dabei mitgemacht zu haben.

Willkommen im religiösen Fundamentalismus. Wer Deine Meinungen nicht teilt, der kommt nach seinem Ableben in die Hölle. Der nächste, nur konsequente Schritt wäre, uns auch dahin zu befördern.
 
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