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Der zugemüllte Planet

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Muzmuz

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"Der zugemüllte Planet" was bitte hat diese, uns täglich vor Augen geführt, traurige Tatsache, mit diesem Konflikt zu tun??
Die Hauptbotschaft von Greta ist ja "IHR (=die Erwachsenen) zerstört UNS (=den Kindern) den Planeten." - darin sehe ich sehr wohl Bezugnahme auf einen Generationenkonflikt. Ob berechtigt oder nicht ist eine andere Frage, aber die Tatsache, dass die Jungen in der Welt leben werden/dürfen/müssen, die die Alten hinterlassen, ist doch der Kern eines Generationenkonfliktes, oder nicht ?
 

Paul Roland V.

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22. Mai 2021
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Die Hauptbotschaft von Greta ist ja "IHR (=die Erwachsenen) zerstört UNS (=den Kindern) den Planeten." - darin sehe ich sehr wohl Bezugnahme auf einen Generationenkonflikt.
Diese sehe ich keinesfalls! Was die zunehmende Vermüllung angeht, und nur darum geht es in diesem Thread, sind alle daran beteilig und somit in der Verantwortung! Allein unser weltweiter TO GO Wahnsinn und alles damit in Verbindung stehende, sehe ich hierbei absolut generations-übergreifend und von daher kann ich hier keinen Generationskonflikt erkennen...

Was die Bewegung "Fridays for Future" und ihre Hauptbotschaft betrifft, geht es da um unser aller klimaschädliches Verhalten, einhergehend mit der Inanspruchnahme aller modernen, ach so coolen, Dienstleistungen, Angeboten und Produkten... eben so viele Zeitgeist-Erungenschaften schlechthin, die aber Jung und Alt, mehr oder weniger, gleichermaßen nutzt! Und von daher kannma auch hier, aus meiner Sicht gesehen, ebenfalls keine wirklichen Generationenkonflikt erkennen... Der vielleicht einzige Unterschied zwischen UNS (den Kindern) und IHR (die Erwachsenen) ist der, dass bereits große Teile 'der Kinder' gegenüber so manch' Erwachsenen, den Schuss bereits gehört haben und den Mut dazu dieses öffentlich zu machen... ;)
https://fridaysforfuture.de/
 

Muzmuz

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15.094
Diese sehe ich keinesfalls! Was die zunehmende Vermüllung angeht, und nur darum geht es in diesem Thread, sind alle daran beteilig und somit in der Verantwortung! Allein unser weltweiter TO GO Wahnsinn und alles damit in Verbindung stehende, sehe ich hierbei absolut generations-übergreifend und von daher kann ich hier keinen Generationskonflikt erkennen...
Natürlich stehen alle in der Verantwortung, aber wer nur mehr 5 Jahre zu leben hat, ist weniger vom Müllproblem betroffen als jemand,
der noch 60 Jahre vor sich hat. Und, zusätzlich geht es ja nicht nur um den schon bestehenden Müll, sondern auch um den der sich in
naher Zukunft noch dazugesellen wird.
Analog: Wenn ein Tourist, der morgen abreist und ein Einheimischer jeweils ein Plastiksackerl im Wald entsorgen, hat der Tourist maximal 1 Tag ein Problem damit, der Einheimische aber länger.

Was die Bewegung "Fridays for Future" und ihre Hauptbotschaft betrifft, geht es da um unser aller klimaschädliches Verhalten, einhergehend mit der Inanspruchnahme aller modernen, ach so coolen, Dienstleistungen, Angeboten und Produkten... eben so viele Zeitgeist-Erungenschaften schlechthin, die aber Jung und Alt, mehr oder weniger, gleichermaßen nutzt! Und von daher kannma auch hier, aus meiner Sicht gesehen, ebenfalls keine wirklichen Generationenkonflikt erkennen... Der vielleicht einzige Unterschied zwischen UNS (den Kindern) und IHR (die Erwachsenen) ist der, dass bereits große Teile 'der Kinder' gegenüber so manch' Erwachsenen, den Schuss bereits gehört haben und den Mut dazu dieses öffentlich zu machen... ;)
https://fridaysforfuture.de/

 

denk-mal

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13.103
Ein I-Net Fund- Quelle unbekannt:

Beim Bezahlen an der Kasse im Supermarkt schlägt die Kassiererin der vor mir bezahlenden alten Dame vor, sie möge doch beim nächsten Einkauf ihre Einkaufstasche mitbringen, denn Plastiktüten seien schlecht für die Umwelt.

„Da haben Sie Recht“ entschuldigt sich die alte Dame „doch leider war ich in Eile und habe meine Einkaufstasche entgegen meiner Gewohnheit zu Hause vergessen".

Die junge Frau erwidert:
„Ja wissen sie, unser Problem ist nämlich, dass Ihre Generation sich keine Gedanken darüber gemacht hat, in welch schlechtem Zustand sie die Umwelt uns und den zukünftigen Generationen hinterlässt. Umweltschutz ist sicherlich ein Fremdwort für Sie".

„Das stimmt. Unsere Generation kannte keinen Umweltschutz – war auch gar nicht nötig, denn Sprudel- und Bierflaschen gaben wir an den Laden zurück in dem wir sie gekauft hatten. Von dort gingen sie an den Hersteller, der die Flaschen wusch, sterilisierte und auffüllte, so dass jede Flasche unzählige Male benutzt wurde. Die Milch holten wir beim Milchhändler in unserer eigenen Milchkanne ab.

Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

Für unsere Gemüseeinkäufe benutzten wir Einkaufsnetze, für den Resteinkauf unsere Einkaufstaschen. Vergaßen wir sie, so packte uns der Händler den Einkauf in braune Papiertüten, die wir zu Hause für viele Zwecke weiter verwendeten, z.B. zum Einpacken der Schulbücher, die uns von der Schule unter der Auflage, dass wir sie gut behandeln, kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Nach Beendigung des Schuljahres wurden sie wieder eingesammelt und in gutem Zustand an den nachfolgenden Jahrgang weiter gereicht.

Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

Wir stiegen Treppen hoch, denn Aufzüge oder Rolltreppen gab es nicht so wie heute in jedem Kaufhaus oder Bürogebäude. Wir gingen zu Fuß die paar Schritte zum nächsten Lebensmittelgeschäft und benutzten dazu keinen 300 PS starken Geländewagen.

Sie haben Recht, Umweltschutz kannten wir nicht.

Damals wuschen wir die Babywindeln, weil es keine Einwegwindeln gab.
Wir trockneten die Wäsche nicht in einem Strom fressenden Trockner, sondern mit Wind- und Solarenergie auf der Wäscheleine aus Hanf. Die Kleidung der Kinder ging stets an die jüngeren Geschwister, denn immer neue Kinderkleidung konnten wir uns nicht leisten.

Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

Im Haus hatten wir ein einziges Radio und später einen kleinen Fernseher mit einem Bildschirm in Taschentuchgröße. In der Küche gab es keine elektrischen Maschinen. Alles wurde von Hand geschnitten, geraspelt, geschält. Als Polstermaterial für Päckchen oder Pakete benutzten wir alte Zeitungen, kein Styropor oder Plastikblasen. Der Rasenmäher wurde mit der Hand geschoben, machte keinen Krach und keinen Gestank. Das war unser Fitnesstraining, weshalb wir keine Fitnessstudios mit elektrischen Laufbändern und anderem Energie fressenden Unsinn benötigten.

Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

Das Wasser tranken wir aus der Leitung und benötigten dazu keine Plastiktasse oder Plastikflasche. Unsere leeren Schreibfüller wurden wieder mit Tinte gefüllt, anstatt neue zu kaufen. Papier wurde beidseitig beschrieben. Stumpfe Rasierklingen wurden ersetzt, und nicht gleich ein neuer Rasierapparat gekauft.

Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

Damals fuhren unsere Kinder mit dem Bus, der Straßenbahn, dem Fahrrad oder gingen zu Fuß zur Schule. Einen 24-stündigen Taxiservice der Mutter mit dem 50.000 EUR teurem Auto gab es nicht.

Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

In jedem Zimmer gab es eine Steckdose und keine Steckdosenleisten für unzählige Stromfresser, und wir benötigten auch kein von einem 35.000 Kilometer entfernten Satelliten gesteuertes System, um die nächste Imbissbude zu finden.

Jedoch Umweltschutz kannten wir nicht.

Aber bedenken Sie:
Es ist traurig, wenn die junge Generation sich darüber beklagt, wie verschwenderisch wir Alten gelebt haben, nur weil wir keinen Umweltschutz kannten? Glaubt sie wirklich, wir Alten benötigen eine Belehrung von euch Grünschnäbeln?

Und dann auch von einem Mädchen, das mir noch nicht einmal das Wechselgeld heraus geben kann, ohne die elektronische Kasse zu befragen.

Schönen Tag noch – und vergiss den Umweltschutz nicht!“
 
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Muzmuz

Well-Known Member
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Ja, die Protestler, die die Zivilisation auf Grund des Ressourcenverbrauchs und der Umweltverschmutzung verteufeln, nehmen dennoch die Vorteile, die sich daraus auch für sie ergeben mit ausgesprochener Selbstverständlichkeit in Anspruch.
 
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