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Delegieren in der Wirtschaft

Dieses Thema im Forum "Wirtschaft" wurde erstellt von DenkNorm, 31. August 2021.

  1. DenkNorm

    DenkNorm Active Member

    Registriert seit:
    7. Dezember 2020
    Beiträge:
    129
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    Hallo,

    warum behandeln die "Delegierer" der Wirtschaft einen immer von "oben herab"?
    Warum kann man nicht sich mit den MAs auseinandersetzen, was sie für Stärken und Schwächen haben und danach die Aufgaben verteilen?
    Jedem bisschen Brot und Spiele zu verteilen, sodass die Arbeit gemacht ist, Funktioniert aber auch sehr gut.
    Die unterdrückte Ader der Delegierenden erweist sich als sehr "langlebig" und herabwürdigend.
    Da kommt fast der billige Abklatsch der Unternehmensstratgie raus.
    Die Systematik erfüllt sich voller Disharmonie, und Wut, nur benutzt zu werden von oben herab.
    Muss man sich den Hierarchichen Gelüsten der Mächtigen Delegierer wirklich unterordnen?
    Das ist doch "Klein Haltung" mit Disziplin und Wohlstand für die "psych. kranken".
    Die Arbeitgeber unterschätzen die Macht der MAs gehörig. Und wundern sich, wenns kracht.
    Die Wirtschaft lässt einen vergessen wie ein Kropf.
    Das regt mich am Meisten auf. Warum auf dem 1. Arbeitsmarkt eine Stelle suchen, wenn man im geschützten Rahmen schon vergessen wird.

    Das ist das wahre "Behinderte", nicht die Krankheiten der Betroffenen.

    Grüße
    DenkNorm
     
  2. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Dezember 2016
    Beiträge:
    2.176
    Schau Dich in der Natur um, wie Hierarchien strukturiert sind, so machen es die Menschen auch nur noch sehr viel mehr vielschichtiger.
     
  3. Hihahoppla

    Hihahoppla Active Member

    Registriert seit:
    21. November 2016
    Beiträge:
    770
    In einer Hierarchie sind die Spitzenpositionen von den Mächtigsten besetzt.
    Diese verwenden ihre Macht zu ihrem eigenen Vorteil im Sinne ihrer eigenen Interessen.
    Siehe das Adlerbaby, das den Bruder ermordet.
    Menschen könnten sich hingegen auch wie zivilisierte Wesen organisieren.
    Die Methode das A Sozialismus ist aber leider Würde Aberkennen oder Gefühle Verletzen.
    Sie wird als Befiriedigung wahrgenommen.
     
  4. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Dezember 2016
    Beiträge:
    2.176
    Spitzenposition und mächtig ist dasselbe und natürlich zum eigenen Vorteil oder wie viele Menschen kennst Du, die sich opfern für die Anderen. Selbst Mutter Theresia sie sehr aufopferungsvoll gewesen sein soll, ist nun eine mächtige Berühmtheit. In der Natur kommt der Verlust zugunsten der Arterhaltung vor, wir Menschen sind so zivilisiert, wir können alle Kranken und Behinderten am Leben erhalten, nur in einer Pandemie nicht, da sterben viele Immunschwache. Wie gesagt, zivilisierte Wesen in der Marktwirtschaft bedeutet nach Möglichkeit jeden Verlust zugunsten des Wachstums vermeiden. Es ist eine philosophische Frage wie man mit Zivilisation und wie man mit grüner Natur umgeht. Ich hätte als Philosoph einiges an der menschlichen Zivilisation auszusetzen, an der grünen Natur nicht, sie ist gegeben, so oder so. Über Brudermord ist schon sehr viel philosophisch nachgedacht worden in der Menschheitsgeschichte, ein breites Feld. Was A Sozialismus ist weiß ich nicht, kannst Du das noch einmal erklären?
     
  5. Hihahoppla

    Hihahoppla Active Member

    Registriert seit:
    21. November 2016
    Beiträge:
    770
    Ich definiere A Sozialismus als solidarisches handeln, welches nur im vorgetäuschten Schein solidarisch ist und in Wahrheit andere hinters Licht führen soll und sie glauben lassen soll sie lägen einem am Herzen.
     
  6. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

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    21. Mai 2017
    Beiträge:
    11.458
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    Offensichtlich haben Sie noch keine "modernen Betriebe" kennengelernt., die Delegieren als Erfolgsrezept handhaben.
    Vor zig Jahren habe ich einen Führungskräftelehrgang besucht - so ein Schaß meinte mein Vorgesetzter - da hieße es: Delegieren ist Führungsstärke.
     
  7. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Dezember 2016
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    2.176
    Das verstehe ich, da ist etwas dran, mit sozialer Haltung wird viel geheuchelt und getäuscht, weil es offiziell schick ist sozial zu sein. Es gab in Deutschland mal soziale Marktwirtschaft, das ist in etwa dasselbe wie humaner Kapitalismus.
    Nun war der real existierende Sozialismus auch nicht das Gelbe vom Ei, aber das ist ein anderes Thema. Vor Menschen, die Freundschaft heucheln, um einem das Geld aus der Tasche zu ziehen, sollte man sich in Acht nehmen.
    Sozialismus war von Karl Marx zur Verbesserung der Verhältnisse von Arbeitern mal schlau gedacht, eine gute Philosophie aber der Mensch hat daraus A Sozialismus gemacht und es musste scheitern.
     
    Eule58 gefällt das.
  8. Ökonomenbub

    Ökonomenbub Active Member

    Registriert seit:
    17. Oktober 2018
    Beiträge:
    288
    Ich habe lang genug im Hamsterrad des sog. middle management gearbeitet, um ein paar Dinge zu lernen...
    Etwas zu managen bedeutet im besten Falle, Vorhandenes zu verwalten. Eigenständiges fächerübergreifendes Denken ist nicht erwünscht, die an einen gerichteten Zielvorstellungen engen in einem Maße ein, dass du lediglich zu einem braven Beamten delegiert wirst, der am Grad der Pflichterfüllung gemessen wird...
    In seltenen Fällen finden sich intelligente, wie fähige Leute, die diese Aufgabe ausfüllen(wie sonst tauschen Akademiker ohne jegliche Fachkompetenz den Hörsaal mit einer sog. Führungsposition), da selbiges auch nicht erwünscht ist, da du, wenn du die richtigen Fragen stellst, nicht als Bereicherung, sondern als Gefahr für die obere Riege...

    Durchaus selbstkritisch darf ich auch bemerken, dass ich lange mitgespielt habe, einfach da die Comfortzone eines passablen gesicherten Einkommens über anderen Ambitionen stand...
    Zwar ist das Leben in der Selbstständigkeit etwas ungemütlicher, doch Freiheit gibts halt nicht zum Pauschalpreis...
     
    FreniIshtar gefällt das.
  9. DenkNorm

    DenkNorm Active Member

    Registriert seit:
    7. Dezember 2020
    Beiträge:
    129
    Das ist wohl wahr. Aber ich finde, es ist unmöglich, wie manche sich benehmen.
    Die Menschen sind doch keine Arbeitssklaven die zu allem JA und AMEN sagen.
    Wir sind normale, empathische Wesen, was die Arbeit mit den Menschen macht ist ungesund.
    Wir brauchen alle einen gesunden Egoismus um uns von der Arbeit zu schützen.
    Die Krank machende Arbeit darf nicht zum Instrumentalisierungsmittel werden.
    Arbeit muss sein, und Arbeit ist auch gut. Aber wenn es über pers. Grenzen heraus geht, ist Schluss.
    Die Mächtigen können sich doch nicht alles erlauben.
    Nur weil sie im Glauben sind, dass Sie das Sagen innerhalb eines Betriebes haben.
    Arbeitsdauer sollte bspw. auch bemessen werden. Warum muss ich mir von jemand neuem
    Was sagen lassen, wenn ich am Längsten in einer Organisation tätig bin?
     

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