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Warum

Dieses Thema im Forum "Bildung" wurde erstellt von Jakob62, 22. September 2018.

  1. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

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    29. August 2018
    Beiträge:
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    gibt es in sozialen und pädagogischen Berufen so wenige Männer? Was denkt Ihr? Liegt es tatsächlich am Gehalt?
     
  2. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

    Registriert seit:
    6. Mai 2018
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    3.028
    Umgekehrt: Weshalb sollten "Unsoziale" soziale Berufe ergreifen? Das Klischee: "Wer nix leistet, bekommt auch nix" - ist noch lange nicht tot, nichtmal durch den Flüchtlingsstrom.

    Es gibt nur wenige sozial eingestelle Männer. Die meisten sind Kapitalisten unter dem Klischee: "Ohne Fleiß keinen Preis" - obwohl sie nie nen Preis durch ihren Fleiß erzielen, im Gegenteil, sie werden für diesen Fleiß zum Dank geschröpft.

    Wer fleißig arbeitet, hat keine Zeit drüber nachzudenken....
     
  3. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

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    Auslöser des Threads ist ein Gespräch mit meiner Tochter, die ihren Sohn gerne in die einzige Kitagruppe bringen möchte, in der es auch einen männlichen Erzieher gibt. Das sei aber aussichtslos, weil die Wartelisten für diese Gruppe schon zu lang seien.
     
  4. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. August 2018
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    Auslöser des Threads ist ein Gespräch mit meiner Tochter, die ihren Sohn gerne in die einzige Kitagruppe bringen möchte, in der es auch einen männlichen Erzieher gibt. Das sei aber aussichtslos, weil die Wartelisten für diese Gruppe schon zu lang seien.
     
  5. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

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    6.042
    Ich hatte ihr in diesem Zusammenhang erzählt, dass meine Abi-Lehrerin mich damals zu einem solchen Beruf drängte und ich gut verstehen könne, warum Männer darauf meist keinen Bock hätten.
     
  6. PlacidHysteria

    PlacidHysteria Well-Known Member

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    Ort:
    In einer Kryokapsel auf einem Rau(m)schschiff
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    Mir liegts an meinen Nerven und am Gehalt. Ich kann zwar gut mit Kindern und jüngeren Menschen, sagte man mir, aber selbst mag ich eben jene nicht soooo gern. Das Gehalt spielt auch einen großen Part. Ich will keine finanziellen Probleme haben. Gut situiert leben und speisen. Das ist eben eine Lebenseinstellung. Bescheidener Plutokratismus!
     
  7. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

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    Bei uns hieß das noch Kindergärtner/Kindergärtnerin. Und sowas wie "Wartelisten" gab es überhaupt nicht. Also ehrlich - Warteliste ist ja in sich schon unsozial.....
     
  8. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

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    Beiträge:
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    Ich kenne nur vier Männer in diesen zuletzt frauendominierten Berufen. Der eine war 16 Jahre lang Hausmann, weil die Frau besser verdient, die anderen drei sind schwul. Homosexuelle Männer sind in diesen Berufen nicht den Risiken anderer Männer ausgesetzt.
     
  9. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

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    6. Mai 2018
    Beiträge:
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    Dann mach du selbst etwas dagegen. 2002 hab ich einen Schreiner überzeugt, seinen ungeliebten Beruf hinzuschmeißen. Zwei Jahre später hat er 2004 ne Umschulung zum Erzieher angetreten.

    Nur das hier schmeckt mir nicht.
    http://www.berufe-lexikon.de/berufsbild-beruf-kindergaertner-kindergaertnerin.htm

    Die hätten beim Kindergarten / Kindergärtnern bleiben sollen. Eine Kita (Kindertagesstätte) ist nur ein Notreservat. Ein Kindergarten dagegen hat viel mehr zu bieten, wo auch Männer gut geeignet wären, wenn sie mit Kindern gut umgehen können. Die Hammelei ist eher ein politisches Problem.
     
  10. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. August 2018
    Beiträge:
    6.042
    Die meisten Dauerprobleme gibt es inzwischen in Bereichen, deren Berufe weiblich dominiert sind.
     

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