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Verdirbt Geld den Charakter oder könnte es auch Geltung über *Geldung* geben?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Bernies Sage, 10. März 2019.

  1. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    Gerne bitte ich um gemeinsame Anschlussdiskussion zu dem von Walter gesetzten Trailer (in neue Medien) hier:

    https://www.denkforum.at/media/verdirbt-geld-den-charakter-harald-lesch-youtube.7813/

    Verdirbt Geld den Charakter oder vermag es auch soziale Geltung über ganz neue (noch undenkbare) Verstandesformen von *Geldung* (in Form von Geld-Dung) alsbald bekommen "können und dürfen" ? :)
    Für mich wäre eine positive Vorstellungsart systemeffizienter Formen von (zellulär verstehbaren) "Geld-genug-Dungungen" in systemparallelen Mischformen von öffentlich-rechtlichem Geld und privatwirtschaftlichem Geld durchaus denkbar, in einer Art "Geldkunstlaufform", welche nicht stinkt, also wie bei einer sauber und gut funktionierenden Kläranlage somit auch verstehbar als dingliche ER-Kläranlage von etwas Drittem sein müsste! :rolleyes:
    Deshalb sollte uns das Thema: "Geld als Selbstläufer" eigentlich alle interessieren.

    Was macht das Geld eigentlich mit uns, falls wir nichts mit ihm machen würden? ;)

    Das alternativlose Sparen als Selbstzweck kann es wohl heute nicht mehr sein, weil schon die möglichen Einsparpotentiale - von fehlendem Bürgergeld aufgrund zunehmender Automatisierung wohl gemerkt (!) - dabei zunehmend so beunruhigend gigantisch wären, dass Millionen von Arbeitsplätzen nach dem bisher ökonomisch einseitig praktitierten Systemraubbau an der Natur dabei durchaus realistisch gefährdet wären, würden wir den auto-systemischen Kreislaufgedanken nicht bios-ökonomisch in Wiederverwertungszyklen in geamtwirtschaftlich nützlichen Initiativen - gerade vorrangig meso-ökonomisch - verstehen lernen dürfen...

    Bernies Sage (Bernhard Layer)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. Juli 2019
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  2. Soraya

    Soraya Well-Known Member

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    Die Frage finde ich eigentlich sehr interessant,...

    ...und diese Frage ebenfalls,...

    ...aber, wie der Teil deines Textes zeigt, scheint es dir um diese Fragen ja gar nicht zu gehen, sondern um das Geld An Sich (GAS) und das, was wir damit machen sollen, damit das System weiterhin so funktioniert, wie vorgesehen.

    Schade eigentlich, denn aus den ersten beiden Frage, hätte sich eine gute Unterhaltung ergeben können. Nunja, dann bleibe ich doch lieber beim Musizieren...

    ... :gitarre: ...

    ...und wünsche dir noch einen schönen "Geldungssonntag". ;)
     
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  3. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    Was nicht ist kann noch werden - meine Beiträge sind natürlich unvollständig und sollten eigentlich keine einseitige Tendenz offenbaren...:)

    Gerade dort, wo das Geld ein Geheimnis berüht, will es aber auch nicht den Hunden zum Fraß oder den Satirikern zum blödeln vorgeworfen werden.

    Fazit: Das Geld an sich ist ernst zu nehmen, seine Ausdrucksformen dienen allerdings ganz gerne - gerade deshalb an sich - der Ablenkung, denn die (ernsthafte) Nihilation des Geldes durch (positive) "Verpuffung ohne Puff" - oder (negativ) "Verdoppelung ohne Trick" - verstehen die wenigsten...........
    ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. März 2019
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  4. plotin

    plotin Well-Known Member

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    ....."Na und wenn schon!".....

    meint plotin
     
  5. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

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    8.498
    Geld verdirbt nicht den Charakter sondern eröffnet andere Möglichkeiten. Ich bekomme soviel Pension, daß ich sie nicht verbrauchen kann und gebe das Geld meinen 2 Kindern und frage nicht weiter.
     
  6. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
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    Das Geld an sich
    fragt in seiner "Renntierlichkeit" auch nicht weiter,
    solange es in der Vorstellung einer lebendigen Geldfamilie
    Gefallen an sich
    spontan *ER-finden* - könnte.​

    Diese Worte finden gefallen an sich selbst zum 10. März 2019 ? ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. März 2019
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  7. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

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    6.041
    Ein Großteil der Neureichen hat einen verdorbenen Charakter.
     
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  8. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Deshalb hätte ich Aristoteles zu seiner Zeit ganz gerne gelehrt haben können, zwischen der Kunst des Gelderwerbes (=Chrematistik) in seiner Widernatürlichkeit und der Hausverwaltungskunst (= Ökonomik) in seiner Natürlichkeit strikt zu unterscheiden.

    Insbesondere gilt es nämlich hier zu unterscheiden bezüglich umfänglicher auto-sinnlich sich selbst suchender Bedürnisbefriedigungsfragen (= Maslowsche Bedürfnispyramide), welche eben nicht nur einen individuellen Wurzelcharakter haben, sondern eben auch unsichtbare kollektiv-geistige Wurzelverbindungen in der Unnahbarkeit der Weite makroskopisch schon heute zu erklären versuchen in der Lage gewesen sein werden....

    Denn es sind gerade diese pseudo-geistig parallelen "Nichtverbindungen", die es erlauben die M-Pyramide so auf den Kopf zu stellen, dass die Basis dabei als Grundlage einer Hypothesenbenutzung (= Hypo - ten - use) zehnfach nützlich - für eine M-Theorie und inverse W-Theorie (umkehr-)funktionell und universell erhalten bleibt..... auch für die universellen Geldfunktionen!

    Wetten,
    dass....... oder Witten dass......? ;)

    Witten,
    dass Edward dies (noch heute) gar nicht weiß, dass ich mit einer sprachinversen W-Theorie (=Widerspruchsintegrationstheorie) im Jahre 1980 mit ihm gedankenparallel intellektuell superfadenscheinig auf der Doppelspur in nonverbaler Abstandsehrfürchtigkeit "großspurig und vollmundig" - so meine damaligen neidvoll argumentierenden Kritiker - als "Benjamin" einer neuartigen Universalwissenschaft mit originärem Bezugssystemcharakter schon unterwegs war, aber mäutisch als Sprachlippenblütler noch in+an+mit meinen allerersten Sprachgeburtswehen zu tun hatte? ;)

    Wenn der Teufel ein Eichhörnchen wäre,
    müsste Gott dann nicht dessen Eichtheoriehörnchenproduzent sein,
    der die Welt zur Schnecke macht - ohne sie zur Strecke bringen zu müssen?

    :rolleyes:
    ....Und natürlich damit auch für dem großen Wurf einer doppelt gut rückversicherungsbaren Theorie der Praxis in einer Grand-Unified-Double-Theorie (=*GUDT*) eines Neuro-Monetarismus im Geldwesen?

    Zum Neuro-Monetarismus unseres heutigen Zeitgeistes empfehlen sich meine folgenden - etwas spitzbübisch - vorformulierten Beiträge Nr. 141, 143, 146, 147 und Nr.150 wie von selbst: :)

    http://www.denkforum.at/threads/darf-griechenland-aus-der-eu-austreten.16739/page-15

    Sind es denn nicht gerade diese parallelweltigen Nichtverbindungen, die sich bei allererster Richtungserkennung wie von selbst in einem Sofortkorrektiv - wie bei Neugeborenen - einpendeln?

    Ohne die Entwicklung des Sehsinns, der bei Neugeborenen zum Beispiel gut 2 Jahre benötigt um die Umwelt in ihrer Umgebung auch vollkommen "wahr zu nehmen", gibt es auch keine bewusste rückwirkende Erinnerungsfähigkeit, die in der ersten Zukunft einen "Blick zurück oder nach vorn in die Gegen-Gegenwart" - als AUS-SICHT oder als Aussicht (doppelt jetzt) erlauben.

    Alle höheren "vorbesetzten" Sinne - 6.Sinn bis 10. Sinn - scheinen unseren Individualkörper in seiner einmaligen Individualität in einem unmittelbar ihn vorgeistig vorgeprägt wie nachgeistig nachgeprägt begleitenden äußerst lernfähigen Kollektivkörper in einer Kollektivität, die auch als gemeinsames Ur-Bewusstsein aufgefasst werden kann, diesbezüglich einem empfindsamen "Umweltsensor in Kollektivismen" beigeortnet zu sein.

    Kollektivkörper vermögen als Abstandsmaßnehmende in Naturkonstanten "sich vorstellen lassen", sodass sich darin Charakterzüge durch "Überlegen im überlegen sein" (= in Hyper-layering by being superior) wörtlich wie abstrakt (nahezu) parallel in Adjektivismen wie von selbst zu offenbaren erlauben lassen müssen, die natürlich schon in der Vorgabe - unabhängig von unwahrnehmbarer Realität - einfach "gut in der Begleitung definiert" sein müssen und sich dies schon immer in 12 Tugenden seit mehr als 10.000 Jahren (durch unmittelbar existente Nichtbeobachtung von Nichtparallelwelten) als überaus "seltsam erfolgreich" erwiesen haben könnten....;)

    Bernies Sage (Bernhard Layer)
     
  9. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

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    Beiträge:
    6.041
    Mir geht es nicht anders. Außer, dass ich zusätzlich für die Ausbildung des Enkelkinds einen hohen Betrag beisteuere und dass ich noch kein Rentner bin.
     
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  10. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Darum redet keiner von demokratischen Geld
    weil es gezügelt und gezüngelt gallopiert in der Welt:

    ´"Spiel mir das Lied vom Lot" (aus dem Jahre 2003) :

    Jenseits von gut und böse dümpelt das GELD im fiktiven Land von „Neutralien“.
    Seine Bedienbarkeit hängt an einem seidenen Faden von einzuhaltenden Formalien.

    Vertrauen in das Geld ist gut – doch eingebaute Kontrollsicherheit ist besser,
    Die Banken sehen sich im Umbruch und suchen den gegenwärtigen Gradmesser.

    Was in friedvoller Vergangenheit weltweit an hohem Vermögen wurde angehäuft
    unterliegt der Achillesferse eines Zinsfußes, der lahmt und nach unten läuft.

    Das GELD und die ZEIT sind ökonomisch nicht mehr das, was sie einmal waren.
    Der deutsche Staat meint, er müsse volkswirtschaftlich sparen, sparen, sparen.

    Der Tatbestand der Wirtschaftskriminalität soll verfolgt werden unerbittlich
    und „Volkswirtschaftskriminalität“ soll in Gesetzesform gegossen werden, sittlich.

    Der EURO als Sammelbecken des nicht unbedingt in Deutschland verdienten Geldes
    geht weiter „fremd“ – aber aus nationaler Geldeifersucht lernt es,
    sich zu verhalten ganz verhalten, zunehmend „fehlendes“ Geld zu verwalten.

    Der YEN als Weltwährung mit kurz angebundener Null-Bock-Zins-Mentalität,
    rückversichert sich über Dritte im YEN-SEITS, wie dies keine andere Währung so tät.

    Der DOLLAR sucht seinen Aufschwung im Dienstleistungsgewerbe
    Und wenn die Börse nicht gleich boomt, folgt die Enttäuschung, die herbe.

    Man flüchtet in eine höhere liquide Umlaufgeschwindigkeit des Geldes,
    dem Geldmarkt in seinem widersprüchlichen Volatilitätsbestreben gefällt es.

    So spielen die Global Players mund-harmonisch verschlüsselt ganz locker auf,

    Die richtige Musik zur (Be-)Währung des Geldes haben sie scheinbar gut drauf.
    Ich fordere als ein wissenschaffender Exot: Spiel mir doch bitte das Lied vom „LOT“,
    damit ich aufrichtig sehe, was dem öko-komischen Pendel ausgleichend tut not.

    Und zeige mir bitte den Film „YEN-SEITS VON BLEDEN“,
    damit ich wiedererkennen kann unseren schönen Garten Eden.

    Das Gleichgewicht des Geldes scheint besonders in Deutschland etwas gestört,
    Und daß ARBEIT und ENERGIE doppelt besteuert werden, bleibt „unerhört“!

    Die drei Weltwährungen bringen sich jetzt „trio-logisch“ selbst auf Trab,
    als Schauspiel aber nicht unbedingt mit der Ernsthaftigkeit eines Stefan Raab,

    sondern mit einem zuvor-(kommend) bedachten Muster nach einem Motto,
    das sich selbst erkennt wie ein vorprogrammierter Sechser im Lotto

    und salopp übersetzt im weitesten Sinne uns „filousophisch“ verheißt,
    was handlungsökonomisch intelligent und „bio-logisch“ zusammengeschweißt:

    „Was GEN muss, - muss auch gehen
    und was YEN muss, - werden wir sehen!“

    Überwiegend „fehlendes“ Geld repräsentiert im Jenseits eine lebendige Macht,
    die sorgsam im Diesseits wie gegenwärtig über die Tilgung „fremden“ Geldes wacht.

    Als seltsam negative Materie bewirkt das GELD im Totpunkt seiner Umkehr,
    dies sollten wir begreifen selbst dann, wenn es uns fällt schwer,


    doch tatsächlich im weitesten und weisesten Sinne die Entstehung von Leben,
    denn aus negativ mal negativ wird positiv, so ist das mal eben.

    Steht erst mal der Fehler im Mittelpunkt einer zeitökonomisch dynamischen Lehre
    Kommt uns ernüchternd nur die zeitökokomisch statische Perfektion in die Quere.

    geschrieben am 9. September 2003 von Bernhard Layer – hier als Persiflagist,
    der eintritt für eine Neuordnung zwischen SOLL und IST.
     
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