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Übergangsgesellschaften + Sozialstaatssklaverei

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliche politische Fragen" wurde erstellt von Eulenspiegel, 4. Dezember 2009.

  1. Eulenspiegel

    Eulenspiegel Well-Known Member

    Registriert seit:
    9. August 2009
    Beiträge:
    2.434
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    AW: Übergangsgesellschaften + Sozialstaatssklaverei

    Hallo EarlyBird,

    Die Lehre Jesu (besonders die Bergpredigt), aber auch die Bibel zeigen die Wege für die Freiheit des kleinen Mannes auf.
    Leider sind die kirchlichen Hierarchien nicht dazu bereit das entsprechende Basischristentum zu fördern (Gegenbeispiel Islam, ist heute noch eine Religion von unten, deren Hierarchisierung Schäuble forderte).
    Ihre Existenz geht vollkommen an der Basisaufgabe vorbei und ist eine Herrschaftsklientelorganisation, welche kurz vor Zusammenbrüchen sich die neue Macht zu sichern gedenkt. So hielt man es auch im 3.Reich, ja man schützte sogar deren Verbrecher, indem man ihnen zur Flucht verhalf. Nicht anders war es zum Ende der DDR.
    In der Bibel findet man die Wege bei den Propheten als "Reich Gottes" unter Jesaja 11. Kapitel - Der Messias und sein Friedensreich; Micha 4.Kapitel - Das kommende Friedensreich Gottes; Sacharja 9.Kapitel Verheißung des messianischen Friedensreiches.

    Ferner Jesu Macht über die Bösen Geister (Markus 3,22-27; Lukas 11,14-23 Mattäus 12,22-29 + 19,23-26)
    Der Brief Paulus an die Kolosser; Die Offenbarung des Johannes 12. Kapitel


    Ja und Nein man findet diese Dinge exzellent bei Polybios unter der Kreislauf der Verfassungen
    Siehe:
    http://www1.bpb.de/publikationen/S5L8AV,1,0,Prinzipien_republikanischen_Denkens.html
    Verfassungslehren des Aristoteles und des Polybios
    http://de.wikipedia.org/wiki/Verfassungskreislauf
    http://de.wikipedia.org/wiki/Polybios
    http://www.grin.com/e-book/82352/ma...r-verfassungen-und-die-parallelen-zu-polybios
    http://www.hubert-brune.de/polybios.html
    http://www.jstor.org/pss/4474816

    Das kann in Diktaturen schon äußerst kompliziert und unangenehm werden, die Globalisierung wird jedoch über einen gewissen Zeitraum hinweg alles mehr oder weniger zur Gleichheit und Übereinstimmung bringen.

    Steigt der Alimentierungsaufwand immer weiter, werden die arbeitenden zu Sklaven der Alimentierten, wenn sie sich vor Terror füchten müssen und durch ihre Arbeit nicht besser leben können.
    Nehmen die Alimentierten immer mehr zu, dann können die Anderen nur noch wie einst die DDR Bürger fliehen, um sich ein besseres Leben zu schaffen. Das macht es in der Globalisierung sehr schwierig, zumal wenn die Alimentierung weltweit immer mehr zunehmen sollte wird man nie mehr frei.
    System: Gott - Engel - die Schaffenden und die Alimentierten; wobei Gott und die Engel die Herrschenden sind.
     
  2. EarlyBird

    EarlyBird Well-Known Member

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    Beiträge:
    28.943
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    In der schönen Südpfalz
    AW: Übergangsgesellschaften + Sozialstaatssklaverei


    Hi Eulenspiegel! :)

    Das ist ja auch zu erwarten, wer gibt schon gerne und freiwllig Macht ab? Doch die allerwenigsten.



    Wege zur Freiheit und Selbstbestimmung findet man überall, wenn man denn wirklich danach sucht. Allerdings hat es mich schon gefreut, als ich selbst im NT die entsprechenden Hinweise darauf gefunden und verstanden habe.



    Interessant, davon wusste ich bisher noch nichts. Ja, früher waren die Menschen auch nicht dümmer als heute! :D



    Woraus ziehst du diesen Schluss? Trotz Globalisieren - oder vielleicht sogar deshalb - gibt es immer mehr Gruppen, die sich entweder auf alte Traditionen besinnen und diese neu aufleben lassen oder ganz neue Formen der Abgrenzung. Ich denke, Menschen haben insgesamt ein Bedürfinis nach Zugehörigkeit zu einer überschaubaren Gruppe und Abgrenzung von anderen. Das wird auch die Globalisierung nicht ändern.



    Es gibt noch mehr Möglichkeiten, sich zur Wehr zu setzen außer Flucht. Revolte, Revolution ist wohl die extremste, aber man kann ein System auch durch subtile Sabotage zu Fall bringen. Im Übrigen bringt sich jedes System, das das Wohl aller seiner Mitglieder aus den Augen verliert, früher oder später selbst zu Fall. Es funktioniert dann einfach nicht mehr. Ist, wie wenn ich meinem Körper keine Nahrung mehr gebe oder zuwenig, irgendwann lehnt er sich durch Hungerattacken auf und wenn ich ihm dann trotzdem nichts gebe, bricht er zusammen.
     
  3. Kultus Maximus

    Kultus Maximus New Member

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    23. November 2008
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    Ort:
    Wien, Österreich
    AW: Übergangsgesellschaften + Sozialstaatssklaverei

    Weltreiche, waren sind und werden immer zum scheitern verurteilt sein!

    Ob die des alten Ägyptens, das persische- dann das Reich Alexander des Großen, das Römische Reich, das Reich Karl des Großen, die USA, oder der EU - bei Ambitionen des Weltanspruches.

    :blume1:
     
  4. EarlyBird

    EarlyBird Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Oktober 2009
    Beiträge:
    28.943
    Ort:
    In der schönen Südpfalz
    AW: Übergangsgesellschaften + Sozialstaatssklaverei


    Genau so sehe ich das auch und es beruhigt mich ungemein! :)


    LG

    EarlyBird :)
     
  5. Eulenspiegel

    Eulenspiegel Well-Known Member

    Registriert seit:
    9. August 2009
    Beiträge:
    2.434
    AW: Übergangsgesellschaften + Sozialstaatssklaverei

    Jetzt schweife ich mal etwas ab; ich suche in Legenden, Sagen usw. nach Hinweisen auf Globalisierung in der Vergangenheit, vor allem wie es die Menschen erlebten und damit umgingen, dh. eine globale Industriealisierung, natürlich entsprechend dem allgemeinem Entwicklungsstand.
    So fand ich diese Sage zB. sehr interessant:
    http://www.harz-sagen.de/sage/044Teufelsmuehle,Trautner.htm
    Die Sache mit dem Teufel spricht von einem hohen Organisationsgrad und hoher Arbeitsteilung, ansonsten wäre das nicht möglich gewesen.
    Wie mußte das die Menschen schocken, welche ohne Arbeitsteilung zB. als Familie eine Mühle errichteten.
    So in etwa muß man sich die steinzeitlichen und ihr nachfolgende Industriealisierungswellen vorstellen. Wasser- und Windkraft waren die Antriebsmotoren dieser Zeit. Sie werden nun schon seit Jahrtausenden genutzt. Wasserkraft nutzte man zB. für Mühlen-, Hammer- und Sägewerke.

    Industriealisierungswellen führten regelmäßig zur Massenverarmung (jammern auf hohem Niveau) bis die Befriedungspolitik - Deeskalstion nicht mehr bezahlbar war, weil sich Arbeit nicht mehr lohnte. So wurden die Menschen immer unzufriedener und es kam zum Umbruch, die Globalisierung brach zusammen. Danach kamen Kleinstaaterei, Kleinkrieg und Aufstieg.
    Natürlich wurden die Kleinstaaten nach jeder Welle größer, entsprechend den Entwicklungserfordernissen, jedoch brachen die überbordenden unbrauchbaren Strukturen zusammen. Zur Zeit leben wir vor diesem Zusammenbruch, denn eine Globalisierung braucht nicht unbedingt die gesamte Welt zu umfassen. So kann es durchaus sein das die nicht oder wenig betroffenen als Sieger daraus hervorgehen. Allein China dürfte schon einige Globalisierungswellen ohne längerfristig auseinanderzubrechen überstanden haben - frei nach dem Motto: Die Letzten werden die Ersten sein.
    Zusammenbruch der Seidenstraße als Handelsmagistrale und Chinas Schiffe versenken sind untrennbar mit der kleinen Eiszeit und ihren Einfluß auf die Gesellschaften verbunden.

    Ein Zusammenbruch ist auch derzeit im Gange, denn die Bekleidung wird immer unbrauchbarer weil sie nicht sitzt und paßt, sie ist trotz ihres hohen Preises nur Schrutz und Schrott, sowie von minderer Entwurfsqualität, mit eklatanten funktionellen Mängeln. ZB. Gesäß fehlt in den Hosen, bei Unterhosen fehlt der Eingriff für den Mann oder er ist funktionell so gestaltet das wenn man die Unterhose anzieht dieser offensteht usw..
    Die Schuhsohlen bei teuren Schuhe sind schrott und halten nicht, das konnte man selbst vor 35 Jahren schon besser, da kann man nur noch den Holzschuh [was sich letztlich von dem französischen Wort sabot (Holzschuh) ableitet] werfen! Retour mit dem Dreck, anders geht es nicht!
     

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